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> 한국괴테학회 > 괴테연구 > 9권 0호

자아동일성의 형성으로 본 괴테의 소설『 빌헬름 마이스터의 수업시대 』

Bildung in Goethes " Lehrjahren " als Bildung der Ich - Identitaet

전창배 (Chang Bae Jeon)

- 발행기관 : 한국괴테학회

- 발행년도 : 1997

- 간행물 : 괴테연구, 9권 0호

- 페이지 : pp.137-156 ( 총 20 페이지 )


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초록(외국어)
Die Bildung in den "Wilhelm Meisters Lehrjahren" wurden verschieden interpretiert. In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, mit Begriffshilfe der Sozialpsychologie, vor allem auf der These von Erikson gestu¨tzt, Meisters Bildung letztlich als Identita¨tsbildung des Ichs zu deuten. Das Gefu¨hl der Ich-Identita¨t ist gebunden an die Wahrnehmung der eigenen Gleichheit und Kontinuita¨t in der Zeit und an die Wahrnehmung, daß auch andere diese Gleichheit und Kontinuita¨t erkennen. Das Gelingen der Identita¨tsbildung ha¨ngt einerseits von der Art der Bewa¨ltigung fru¨herer psychosozialer Krisen ab, andererseits von den gesellschaftlichen Mo¨glichkeiten und Grenzen. Erza¨hlt wird in den Lehrjahren u¨ber die Gegensa¨tzlichkeit zwischen bu¨rgerlichem Selbsbewußtsein und dessen sozialer Einschra¨nkung, d. h. die strikte Trennung zwischen individuellem und o¨ffentlichem Dasein eines selbstbewußten jungen Menschen. Das Theater bedeutet fu¨r Meister die Welt schlechthin, und Meister sucht beim Theater alles, was ihm in der realen Welt verwehrt bleibt. Es schla¨gt jedoch fehl, vor allem weil ihm das Theater seiner angeborenen Natur gema¨ß nicht paßt. Goethe sieht also das Theater nur als eine U¨bergangsstation und nicht als Endstation wie beim "Anton Reiser" von Karl Philipp Moritz. Meister u¨berwindet die fi¨eberhafte Theatromanie und kommt zu sich selbst. Damit gelingt es ihm, die realistische Weltanschauung zu gewinnen, und erreicht letztlich die Ich-Identita¨t. Goethe versteht Bildung nicht in einem aufkla¨rerischen Sinne als Prozeß vernunftbegru¨ndeter Reflexion, sondern in organologisehem Konzept als eine organische Entfaltung menschlicher Natur. So entwickelt Meister vom Theater, das ihm fremd ist, zu der ihm angeborenenen Ta¨tigkeit. Hinzu kommt fu¨r Goethe neuhumanistische Vorstellung des Romankonzepts: Die Gesellschaftlichkeit spielt dabei eine Rolle als unabdingbare Voraussetzung der gelingenden Ich-Identita¨tsbildung. In diesem Zusammenhang gewa¨hrt die Turmgesellschaft dem Romanhelden immer wieder eine existenzsichernde familia¨re Umgebung. Die soziale Wirklichkeit scheint fu¨r ihn gemacht zu sein. In diesem psychologischen Rahmen meistert er seine subjektiven Erlebnisse und erprobt ralita¨tsnahe alternative Daseinsmo¨glichkeit. Damit ist Meister eine glu¨ckliche Identita¨tsbildung von Anfang an gegeben.

논문정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 발행기관 : 한국괴테학회
  • - 간행물 : 괴테연구, 9권 0호
  • - 발행년도 : 1997
  • - 페이지 : pp.137-156 ( 총 20 페이지 )
  • - UCI(KEPA) : I410-ECN-0102-2008-850-001122916
저널정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기 : 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 수록범위 : 1984–2019
  • - 수록 논문수 : 470