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> 한국괴테학회 > 괴테연구 > 10권 0호

레싱의 『 자유신앙주의자 Der Freigeist 』 연구

Zusammenfassung : Eine Studie ueber Lessings Der Freigeist

윤도중 (Do Chung Yun)

- 발행기관 : 한국괴테학회

- 발행년도 : 1998

- 간행물 : 괴테연구, 10권 0호

- 페이지 : pp.215-240 ( 총 26 페이지 )


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초록(외국어)
Lessings Die Juden und Der Freigeist sind anders als seine anderen Jugendlustspiele Problemstu¨cke, die Vorurteile gegen die Außenseitergruppen der Gesellschaft behandeln. Im 18. Jahrhundert galt der Freigeist als ein Mensch, der sich von Religion und Moral gelo¨st hat, um sich dem irdischen Vergnu¨gen hinzugeben. Die Sa¨chsische Komo¨die stellt ihn daher als unsittlich dar. Vor diesem Hintergrund erwartet der Zuschauer von einem Lustspiel mit dem Titel "Der Freigeist" eine Komo¨die, in der ein Freigeist u¨berfuh¨rt und la¨cherlich gemacht wird, eine Erwarung, die aber bereits in der Eingangsszene auf den Kopf gestellt wird. Der Kampf zwischen Freigeist und Theologen, den der Titel, Lessings Brief an seinen Vater vom 28. 8. 1749 und die Figurenkonstellation des Stu¨ckes zu versprechen scheinen, wird auf die Dienerebene transportiert und dort in verkehrter Form ausgetragen. In dieser Auseinandersetzung treffen das ga¨ngige Vorurteil gegen den Freigeist, wie es Martin im Munde fu¨hrt, und die mißverstandene Freigeisterei, wie sie von Johann dargeboten wird, aufeinander. Sowohl der "Spitzbube" als auch der "Dummkopf" werden zuru¨ckgewiesen. Sie sind das Medium, durch das sich Lessing gegen dieses Vorurteil sowie gegen die Ausschweifung derer wendet, die ihre lose Lebensfu¨hrung und Niedertracht hinter dem modischen Mantel deer Freigeisterei zu verbergen suchen. Die Helden des Stu¨ckes sind von dieser Kritik ausgenommen. Adrast la¨ßt nur die Instanz des Witzes und Theophan die des Herzens gelten. Es sind zwei entgegengesetzte Anschauungen. Aber in Sachen Freundschaft und Liebe verlassen die beiden Kontrahenten jeweils ihren Standpunkt und na¨hern sich einander an. Weder Witz noch Herz allein sind eine tragfa¨hige Basis fu¨r das menschliche Wesen; Verstand und Gefu¨hl mu¨ssen sich erga¨nzen. Wie die ma¨nnlichen Helden so unterscheiden sich auch die beiden Schwestern nach Witz und Herz. Nach dem Analogieprinzip will ihr Vater die sanfte Juliane mit dem Geistlichen und die muntere Henriette mit dem Wildfang verehelichen. Es zeigt sich jedoch, daß die Neigungen der Beteiligten dies durchkreuzen. Die Handlung besteht nun darin, die sich u¨ber Kreuz liebenden Paare zusammenzubringen, was schließlich durch einen Partnertausch zustande kommt. Ihm fa¨llt eine synthetische Funktion zu: Jeder findet "seine polare Erga¨nzung". Witz wird mit Herz, Herz wird mit Witz verbunden und relativiert zu einer idealen Harmonie hin. Wie Witz und Herz in einem harmonischen Verha¨ltnis stehen mu¨ssen, haben sich alle Mitglieder der Gesellschaft: Fromme und Areligio¨se; Christen und Juden miteinander zu vertragen. In diesem Lustspiel geht es Lessing darum, zu zeigen, daß die menschliche Qualita¨t nicht von der Einstellung zur Religion abha¨ngt, d. h. daß die Freigeisterei die Tugendhaftigkeit nicht ausschließt. Fu¨r das harmonische Zusammenleben der Menschen kommt es nicht auf die Religions- oder Volkszugeho¨rigkeit an, sondern auf die menschliche Qualita¨t der einzelnen. In diesem Stu¨ck verfolgt Lessing nicht die Absicht, das Laster zu bestrafen und die Tugend zu fo¨rdern. Zum ersten Mal in der deutschen Komo¨diengeschichte zeigt er einen Menschen, der seine Vorurteile und Verachtung gegen seinen angeblichen Widersacher u¨berwindet und zur Einsicht gelangt, daß dieser ein ehrlicher Mensch ist und sein Unversta¨ndnis und Irren diesem gegenu¨ber auf seine Vorurteile zuru¨ckzufu¨hren sind. Dieses Thema fu¨hrt notwendigerweise zur Zersprengung der ga¨ngigen Form der Typenlcomo¨die. Wie Die Juden ist Der Freigeist ein wichtiges Stu¨ck aus Lessings Entwicklung von der schematischen Typenkomo¨die zur wahren Komo¨die wie Minna, die nach den Ausfu¨hrungen der Hamburgischen Dramaturgie nicht auf direkte Belehrung zielt und deshalb den Unzula¨nglichkeiten und Ma¨ngeln, die einfanch zum menschlichen Wesen geho¨ren, nicht Spott, sondern das verstehende Lachen entgegenbringt und die Funktion des Spiegels au

논문정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 발행기관 : 한국괴테학회
  • - 간행물 : 괴테연구, 10권 0호
  • - 발행년도 : 1998
  • - 페이지 : pp.215-240 ( 총 26 페이지 )
  • - UCI(KEPA) : I410-ECN-0102-2008-850-001122678
저널정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기 : 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 수록범위 : 1984–2019
  • - 수록 논문수 : 470