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> 한국괴테학회 > 괴테연구 > 18권 0호

텍스트와 이미지의 상호매체성 분석을 위한 이론구성 시도 -제바스티안 브란트의 『바보배』에 대한 분석을 중심으로

Versuch einer Theoriebildung der intermedialen Analyse von Text und Bild anhand von Sebastian Brants Narrenschiff

이준서 ( Joon Suh Lee )

- 발행기관 : 한국괴테학회

- 발행년도 : 2006

- 간행물 : 괴테연구, 18권 0호

- 페이지 : pp.183-203 ( 총 21 페이지 )


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논문제목
초록(외국어)
In seinem Narrenschiff versucht Sebastian Brant, die aufklarerischen Inhalte mit Hilfe der Holzschnitte moglichst klar und deutlich zu kommunizieren. Die dreiteilige Gliederung (fast) jeden Kapitels in Motto, Holzschnitt und Text erweist sich dabei als effektiv. Im vorliegenden Aufsatz soll analysiert werden, wie man aus schriftlichen Texten Bilder produziert. Mein Hauptanliegen ist dabei zu veranschaulichen, welche Begrifflichkeiten imstande sind, die verschiedenartigen Visualisierungsprozesse so genau wie moglich zu beschreiben. Die Arbeit versteht sich damit als ein Versuch, fur die intermediale Untersuchung der Bild-Text-Beziehung einen analytischen-wenngleich auch vorlaufigen und groben-Handapparat bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird auf diejenigen Kapitel des Narrenschiffs eingegangen, deren Holzschnitte in der zweiten Fassung durch neue ersetzt wurden. Anhand dieser Holzschnitte ist leichter nachzuvollziehen, welche Richtung die Visualisierung eingeschlagen hat. Im 9. und 67. Kapitel ist jeweils eine Textstelle `wortlich` ins Bild ubersetzt. Um diese Visualisierungsmethode zu beschreiben, wird zunachst der Begriff "unmittelbare Bilder" von Bernd Sowinski herangezogen, der allerdings eher fur schriftliche Texte geeignet zu sein scheint. Auch den Begriff `Enargeia` konnte man anwenden. Es stellt sich jedoch heraus, dass mit diesem aus der Tradition des Ekphrasis stammenden Terminus die Vielfalt der Visualisierungsmethoden schwer abzudecken ist. Auch semiologische Grundbegriffe wie Verankerung/Relation und Denotation/Konnotation werden in Betracht gezogen, mit deren Hilfe man auf eine hohere Ebene der Beschreibung gelangt. Unser Beispiel lasst sich aus diesem Blickwinkel als denotative Ubersetzung bezeichnen. Dies macht deutlich, dass zwischen der Denotation des wortlichen Bildes und der Denotation des Bildes eine direkte Beziehung besteht. Dennoch ist der Begriff Denotation unter den Semiologen nach wie vor umstritten und nicht spezifisch genug, weil wir es hier nicht mit der Denotation irgendeines Zeichens, sondern mit der schriftlicher Bilder zu tun haben. Die Klassifizierung des Zeichens in Ikon, Signal und Symbol seit Peirce kann man ebenfallsanwenden und unser Beispiel als ikonische Visualisierung definieren. Aber gerade den Begriff des ikonischen Zeichens umweht immer noch Skepsis. Innovativer erscheint in diesem Zusammenhang der Vorschlag Umberto Ecos, dass man lieber eine Typologie des Zeichenproduzierens als eine des Zeichens betreiben solle. Seiner Typologie zufolge gehort unser Beispiel zur "replica". Hinsichtlich der weiteren Anwendung bereitet Ecos Typologie jedoch einige Probleme: Seine Kategorien und deren Subkategorien sind zu grobmaschig gestrickt und die theoretische Begrundung der Kategorisierung allzu kompliziert. Werner Gaedes Modell, das die Visualisierungstendenzen mit zwolf Kategorien und differenzierten Subkategorien versieht, erweist sich hier-obwohl im Hinblick auf die theoretische Begrundung relativ schwach-als weit aus praktischer. Abschließend wird erprobt, ob das 95. Kapitel des Narrenschiffs mit den bisherigen Begriffen synthetisch analysierbar ist.

논문정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 발행기관 : 한국괴테학회
  • - 간행물 : 괴테연구, 18권 0호
  • - 발행년도 : 2006
  • - 페이지 : pp.183-203 ( 총 21 페이지 )
  • - UCI(KEPA) : I410-ECN-0102-2008-850-002532650
저널정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기 : 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 수록범위 : 1984–2019
  • - 수록 논문수 : 470