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독어독문학(구 독일문학)검색

Koreanische Zeitschrift fur Germanistik


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1226-8577
  • - 간행물명 변경 사항 : 독일문학(~2017)-> 독어독문학(2018~)
논문제목
수록 범위 : 47권 0호 (1991)

Annette von Droste-Hulshoff 연구 - Novelle 를 중심한 종교성고찰 -

김철자 ( Tschol Za Kim )
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In dieser Abhandlung wird unternommen, die Religiosita¨t der Annette in ihrer Novelle $lt;Die Judenbuche$gt; zu untersuchen. Im ersten Teil ist zusammengetragen die U¨berblick von der DrosteRezeption. Unter der sozialen und politichen Umsta¨nden ihrer Zeit wurden die Droste und ihre Dichtung sehr unterschiedlich aufgenommen. Vor allem die Religiosita¨t des Geistlichen Jahres, die katholische Glaubenszugeho¨rigkeit der Droste, ihr vorbildliches christliches Lebe haben eine positive Aufnahme bei Katholiken nahegelegt, besonders nachdem die Droste von der Seite der Nichtkatholiken als Deutschlands gro¨ßter Dichterin erhoben wurde. In weiten und namentlich in den tonangebenden Kreisen ist sie als Westfallens Dichterin zu unbedingter Anerkennung gelangt. Aber Vieles muß noch zur Vertiefung und Erweiterung der Kenntnis von ihrem Leben und Dichten geschehen. Im zweiten Teil dieser Arbeit ist festgestellt worden, daß die Novelle $lt;Die Judenbuche$gt; das Hauptproblem der Menschheit, na¨mlich die Ursu¨nde der Superbia vorzu¨glich behandelt hat. Als ein Model hierfu¨r tritt ein Junge namens Friedrich Mergel. Er fa¨llt allma¨hlich in die Su¨nde des allerschrecklichsten Hochmuts. Hier spielen die bo¨se Ma¨chte nicht als eine metaphische Idee, sd. als eine lebendige Wirklichkeit. Dafu¨r sind Ohm Simon, stu¨rmisches Wetter, die Region von Brederholz und die judische Fluchspruch auf der Buche. Der Ohm Simon nimmt Friedrich bei seiner Schwester als semen Adoptivsohn fu¨r Erbschaft seines Reichtums. In seelischer Wirklichkeit will er als eine personifizierte Gestalt eines Satans dieSeele Friedrichs seines Eigentum. Simon tat alles, seinen Adoptivsohn dieselben Weg zu leiten, die er selber ging. Und in Friedrich lagen ”Eigenschaften, die dies nur zu sehr erleichterten. Sie sind Leichtsinn, Erregbarkeit und vor allem ein grenzenloser Hochmut. Seine Natur war nicht unedel, aber er gewo¨hnte sich, die innere Schande der a¨ußern vorzuziehen.“ Nachdem Simon die kleinste Flamme des Gewissens bei Friedrich zertritt und auslo¨schte, erschla¨gt Friedrich einen Jude Aaron, Nach 28 Jahren kommt er aus der tu¨rkischen Gefangenschaft nach Heimat zuru¨ck, aber unter dem Namen Johannes Niemand, mit dem er vor 28 Jahre entflog, und der ein uneheliches Kind Simons ist. Friedrich stellt vor den Lenten als Johannes vor. Seine einzige Sehnsucht ist nach der Verborgenheit bei dem kirchlichen Friedhof nach seinem Tod. Dennoch mußte er sich an gleichen Buche ha¨ngen, Mit dem Selbstmord verlor er ewiglich die Erlo¨sung seiner Seele. Seine Seele ist wie die Simons und die seines Vaters zum Teufel hinuntergegangen. Die große Frage ist, warum er die so sehr ersehnte Erlo¨sung seiner Seele nicht erreicht? Er hatte keinen eigenen Willen mehr. Er ist nicht nur seines Gefu¨hl und seinen Gedanken, sd. auch seinen Willen durch die hochmutige Su¨nde vom Satan geraubt worden. Ohne semen eigenen Willen ko¨nnte er sich dem Kreuz Jesus nicht anvertrauen und hatte kein Herz mehr, um die Barmherzlichkeit Gottes zu bitten. Hiermit haben wir in dieser Novelle featgestellt, daß die Religiosita¨t der Droste lurch und lurch von der christlichen Gesinnung ist.
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Aus meiner Untersuchung wa¨rezu schließen, daß der Harfner sich seine Umwelt in einer idealen Welt des Gedichtes schafft, wie es auch fu¨r die Minnesa¨nger dea Mittelalters charakteristisch ist. Sein Leben ist durch eine schicksalhafte Vorgeschichte bestimmt, und daher bauter sich eine ideate Welt auf. Fu¨r Goethe ist die Turmgesellschaft der Schauspielgruppe, die wesentlicher Bestandteil des Romans ist, ganz vom Verstand gepra¨gt. Die Schauspielgruppe versteht daher die außergewo¨hnliche Erscheinung des Harfners nicht. Im Gegensatz zu den anderen Figuren des Romans scheitert der Harfner, obwohl er die Tragik seines Lebens begreift und diese besingt. Er erstrebt keine Vera¨nderung seiner Perso¨nlichkeit im positiven Sinne. Der Harfner geho¨rt nicht der Turmgesellschaft der Schauspielgruppe an. Er umkreist diese vielmehr wie Planeten die Sonne in einem Sonnensystem. Goethe ist zwar ein typiacher Vertreter der bu¨rgerlichen Kultur in Enropa und doch kritisiert er durch Wilhelm das bu¨rgerliche Leben und eine unfertige Bildung. Weil Goethe den tragischen Gestalten des Harfners keine Chance gibt, Wilhelm abet siegt, when jedoch einige Vertreter des Romentik such gerade eine Besta¨tigung des Bu¨rgerlichen. Obwohl Goethes der Figur des Harfners nur ein geringer Platz im Roman eingera¨umt wird, konnte die Analyse der Persona des Harfners damit wesentlich zum Verata¨ndnia des gesamten Romans ”Wilhelm Meisters Lehrjahre“ beitragen.

독어 미래의 원형성과 문법적 범주

문미선 ( Mi Son Mun )
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Es ist bekannt, daß die deutsche Futur-Konstruktion werden+ Infinftiu viel mehr einschließt als was traditionell als eine TempusForm designiert wird. Daher hat Saltveit (1960) in seinem Aufsatz ’Besitzt die deutsche Sprache ein Futur?‘ die Frage gestellt, ob im Deutschen das Tempus des Futur u¨berhaupt existiert. Vater (1975), der ihn unterstu¨tzt, behauptet weiter, daß das Futur aus der temporischen Kategorie herausgenommen und in die modale Kategorie eingesetzt werden soil. Aber da die Fa¨lle geben, wo werden+lnfinitiv als ein Tempus deutlich funktioniert, ist das Problem noch nicht ausgelo¨st. Ob diese Konstruktion darum eine Modale oder eine Temporale ist immer noch umstritten, wenn das deutsche Futur zur Diskussion kommt (Werner & Janssen 1989). In Bezug auf dieses Problem macht heutzutage eine neue Forschungsrichtung aufmerksam darauf, daß dieae Dichotomie zwischen Tempus und Modalita¨t innerhalb einer alleinstehenden Kategorie `Futur` verso¨hnbar zu aein scheint (Lakoff 1987, Sweetser 1990, Langacker 1991). Die auf der Kognitiv-Linguistik basierende Betrachtungsweise erbringt den theoritischen Beweis, daß das ’Futur‘ nicht in eine Kategorie von entweder Tempus oder Modalita¨t geworfen wird, sondern als eine komplexe kognitive Struktur behandelt werden soll, in der unterschiedliche verbale Kategorien Bowie Tempus und Modalita¨t durch den Prozeß der Metonomie aufeinander wirken. Im folgenden Aufsatz unteratu¨tze ich jene Semantik, in der die Futur-ßedeutung in humanistischer kognitiver Erfahrung eingewurzelt wird, un dversuche durch deutsche Exempel zu zeigen, daß Kognition strukturiert ist, nicht chaotisch. Dafu¨r wird zuerst die dichotomische Versuchsmethode, in der das Futur als eine Komponente innerhlb Tempus oder Modalita¨t gerechnet wird, kritisch u¨berpru¨ft. Gerade wenn man die betreffenden Probleme histroisch in Betracht zieht, zeigt sich, daß das Futur wegen seiner Diskurs-Eigenschaft einen Proto-Effekt aufdeckt, den es kognitiverweise als eine vom TempusSubsystem des deutschen Verbs abgesonderte Kategorie markiert. Das Futur pra¨sentiert sich na¨mlich nicht als eine Komponente von Tempus und Modalita¨t, sondern als eine komplexe kognitive Struktur, die aus verschiedene Typen des unabha¨ngigen Futurs, z. B. Futur von Absicht, Obligation, Ingressium usw. besteht, die dann ermo¨glicht, die Verschiedenheit der Futur-Formulierung besser zu verstehen.
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Die vorligende Arbeit beabsichtigt, einerseits Blochs a¨sthetische Kategorie ”Vorschein“ zu erfassen, andererseits seinen Standpunkt zur sozialistischen Literaturtheorie deutlich zu machen. Nach den langen Studien u¨ber die Begriffe ”Schein“ und ”Erscheinung“ bei Kant und Hegel entwickelt Bloch seine philosophischen Uberlegungen zum Begriff ”Vorschein“. Dabei versucht er unhand der a¨sthetischen Kategorie ”Vorschein“, seine Hypothese zu besta¨tigen, daß das Kunstwerk utopisches Denken wachzurufen und ”das Noch-Nicht-Bewußte“ in der realen Welt bewußt zu machen vermag. Nach Bloch vermittelt das Kunatwert direkt oder indirekt ein besseres Zukunftsbild, so daß der Kunstrezipierende die gegenwa¨rtige (oder geschichtliche) Welt prozeaehaft versteht. Das Kunatwerk zeigt demnach nicht so sehr das ‘getreue’ Weltbild, das vergangene Gesellschaftsprobleme entha¨lt. Vielmehr kristalisiert es etwaa Unerledigtes, Ungelo¨stes in der Zeit dea Ku¨nstlers antizipierend heraus. Insofern verfu¨gt das Kunstwerk nach Meinung von Bloch u¨ber offene und fragmentarische Charakteristika des ”Voracheins“. Die Blochsche A¨sthetik steht im Grunde in engem Zusammenhang mit dem Expressionismus als literatur- und geistesgeschichtlicher Bewegung. Wie in der Kontroverse mit G. Luka´cs um den Realiamus erkennbar ist, verleiht Bloch im großen und ganzen der expresaionistischen Kunst einen affirma.tiven Sinn. Wa¨hrend der Expressionismus. aber im nachhinein in den kritischen Konaervatismus bzw. den Skeptizismus umschla¨gt, geht Bloch -ausgehend von seinem Utopiebegriff- konsequent dem Begriff der Hoffnung nach. Blochs Auffassung von Kunst und Literatur liegt letzten Endea der sogenannten ”Produktionstheorie“ nahe. Da Bloch die Vorwegnahme einer (besseren) Zukunftswelt in der Kunst und Literatur propagiert, steht seine Auffassung u¨ber Kunst und Literatur der bisherigen traditionellen Kunst- und Literaturtheorie gegenu¨ber. Bloch trachtet weder danach, sa¨mtliche Erscheinungen des A¨sthetischen zu verdinglichen, noch diese unmittelbar zu abstrahieren. Bloch geht es nicht um die Widerspiegelung von Welt, sondern um deren ”Produktion“. Von daher zieht er dem Abbild von Welt sozusagen deren ”Fortbild“ vor. Dau¨ber hinaus ist es von großer Bedeutung, daß Bloch keine u¨berzeitlich zur Geltung kommende Literaturtheorie entwickelt. Er betont, daß der Kunstproduzent den Prozess der objektiven Realita¨t nicht passiv verfolgen soll. Der Ku¨nstler soll -so Bloch- die dem Zeitgeist angemessene Darstellungsweise selber bestimmen und sie a¨sthetisch und politlich erproben.

U. Weinreich 의 Chomsky ST 모델 수정안에 입각한 Poetische Abweichungen 연구

박정환 ( Chang Hwan Pak )
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Daß poetische Ausdru¨cke anders Bind als Ausdru¨cke des Standardoder der Alltagssprache, wurde in den dreißiger und vierziger Jahren stark hervorgehoben von einer Gruppe von Prager Linguisten, mitgliedern der sog, Prager Schule. Sie bezeichneten die poetische Sprache deshalb als abweichung von der Norm der Standardsprache. Abweichung ist deshalb eine scho¨pferische Deformation der sprache. Um den Begriff der Abweichung mit nachpru¨fbaren Daten aufzufu¨llen, wurden atatistische Methoden eingeaetzt. Ihre Anwendung ging aus von dem Gedanken, daß der Gegensatz zwisahen Abweichung und Norm sich auadru¨cken lassen muß durch die verschiedenen Ha¨ufigkeiten, mit der bestimmte sprachliche Formen in der Poesie und in der Alltagssprache vorkommen. Statistische Analysen konnten erfolgreich zeigen, daß die Ha¨ufigkertsverteilungen beispielaweise bestimmter Laute in Gedichten von der Norm der Alltagssprache abweichen. Viele Fragen blieben aber zeichenmenge reduziert, kann Sie poetische und alltagssprachliche Texte zwar mengenma¨ßig vergleichen, aber nichts aussagen u¨ber die sprachlichen Relationen zweschen ihnen. Sie erkla¨rt beispielsweise nicht, ob oder wie poetische Ausdru¨cke aus alltagssprachlichen ableitbar sind, wie neue Formen und Bedeutungen geschaffen werden ko¨nnen und vor allem nicht, wie poetische Ausdru¨cke verstanden werden ko¨nnen. Dazu was ein linguistiches Modell no^tig, das den zusammenhang zwischen Abweichungern und Norm systematisch beschreiben kann. Als ein solches Modell wird die generative Transformationsgrammatik betrachtet. Ein Vorzug der Transformationsgrammatik ist, daß sie den Zusammenhang zwischen poetischen Abweichungen und einer Norm sehr genau beschreiben kann durch Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Erzeugungsregeln. Die Alltagssprache als Norm bilden alle die Ausdru¨cke, die durch die Grammatik einer Sprache dhne Zusa¨tze und Vera¨nderungen erzeugt werden ko^nnen. diese Ausdru¨cke werden auch “vollgrammatisch” genannt. Im Gegensatz zu ihnen heißen Ausdrucke wie poetische Abweichungen “halbgrammatisch.” Halbgrammatische Ausdru¨cke werden durch besondere Regeln, Versto^ße gegen Selektionsbeschra¨kungen, Versto^ße gegen Subkategorisierungs regeln oder falsche Zuordnungen zu Kategorialsymbolen u. s. w., erzeugt. Die Transformationsgrammatik gibt damit deu Unterschied zwischen grammatischen und halbgrammatischen Ausdru¨cken und zwischen verschiedenen Typen poetischer Abweichungen sehr genau an. Die Tatsache, daß poetische Avweichungen systematisch lurch Regeln erzeugt werden ko^nnen, zeigt, daß sie nach bestimmten Gesetzmaßigkeiten gebildet werden. Diese Gesetzma¨ßigkeiten sind die Grundlage dafu¨r, daß Sie verstanden werden ko^nnen. Die Beschreibung von poetieschen Ausdru¨cken, wie sie Chdmsky vorgeschlagen hat, hat viele Vorzu¨ge. Sie hat jedoch mindestens einigeigewichtige Nachteile : 1, Es ist nicht vollsta¨ndig gekla¨rt, wie die Interpretation von poerischen Abweichungen in Analogie zu vollgrammatischen Ausdru¨cken eigentlich funktioniert. 2. Poetische Ausdru¨cke werden ngeativ charakterisiert als Regelversto^ße. 3. Alle poetischen Abweichungen werden als nur syntaktische Abweichungen aufgefast, also wird ihr semantischer Charakter vernachla¨ßigt. 4. Schließlich ist es fragwu¨rdig, der sprecher poetische Ausdru¨cke u¨berhaupt als Abweichungen gegen den Hintergrund vollgrammatischer Ausdru¨cke wahrnimmt. Uriel Weinreich hat deshalb in seinem Aufsatz “Explorations & Semantic Theory” (1966) Modifikationen der Chomskyschen Transformationsgrammatik vorgeschlagen. Die erste Regelung dieser Theorie ermo^glicht die Ummarhierung der Syntaktischen Kategorien, und zwar auf der Basis, daß die Elemente der Wortklassen zuna¨chst beliebig, also auch lcontradiktorisch zu den merkmalen (+V), (+N) u. s. w. in der syntaktischen Struktur zu belegen sired. Es wird na¨hmlich erlaubt, daß in die Endketten beliebige Elemente aus dem Le

독일어 전위어의 기술을 위한 문법모델

오예옥 ( Ye Ok Oh )
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In dieser Arbeit wird ein Grammatikmodell fu¨r die Beachreibung der Konversion wie z. B. Schlaf, ku¨ra, Speicher usw. im Deutschen vorgestellt. Das Problem liegt zuerst darin, wie man die Konversion struktuieren soll, Dazu werden zwei Auffassungen diskutiert. Die eine ist die von H. Marchand(1969) und die andere die von R. Lieber (1981). Nach Marchand(1969) ist die Konversion als kombinatorischer Wortbildungsprozeß zwischen der Basislexikoneinheit und dem -Φ-Suffix anzusehen, unter der Voraussetzung, daß das -Φ-SufFtx wie -er, -haft, -keit, -lich usw. in der Suffigirung Schwimmer, bildhaft, U¨belkeit, su¨ßdich usw. als Kopf in der Wortstruktur fungieren kann. Aber Marchand(1969) hat die morphologischen Eigenschaften des -Φ-Suffixes nicht bestimmt. Anders als Marchand(1969) behandelt Lieber(1981) die Konversion als nicht-kombinatorischen Wortbildungsprozeß, na¨mlich als eine Redundanzregel X∼Y im Lexikon. Da das posturierte -Φ-Suffix keine klassikatorischen Eigenschaften hat, bestreitet sie dessen Existenz. Aber ihre Redundanzregel ist m. E. problematisch, weil sie nicht exakt dargestellt hat, welche Kategorie die X und Y sind und was “∼” bedeutet. Was Lieber(1981) mir noch problematisch zu sein scheint, ist, daß man die beiden Lexikoneinheiten der Konversionspaare im Lexikon eintragen muß. Dies macht zur Folge das Lexikon schwer. S. Olsen(1990) nimmt die Existenz des -Φ-Suffixes an und erkla¨rt die innere Struktur der Konversion mit dem Prinzip, daß leere Kategorien wie -Φ-Suffix durch eine minimale lexikalische Kategorie regiert werden muß. Fu¨r die Erhaltung dieses Prinzips struktuiert Olsen(1990) die Konversion Beweis, Versuch usw., die von der Pra¨figierung beweis-, versuch- usw. konvertiert worden ist, durch die terna¨re Wortkonfiguration. Aber terna¨re Wortkonfiguration ist markiert. Ihr Prinzip kann auch die Konversion bildhduer-, schriftsteller-, schulmaister usw, die von dem Komplexnomen Bildhauer, Sclyriftsteller, Schulmeister usw. abgeleitet ist, nicht richtig erkla¨ren. Meinem Grammatikmodell fu¨r die Baschreibung der Konversion liegt die Existenz des Φ-Suffixes zugrunde. Es besteht aus drei Wortbildungsregeln, einer Kopf-Festlegung und zwei MerkmalPerkolationskonventionen. Es hat den Vorteil, daß man die Konversion genau wie die Suffgierung generieren kann, und macht die Lizenzierungsbedingung des -Φ-Suffitxes von Olsen(1990) entberlich.

레싱의 「현자 나탄」 에 나타난 관용과 박애 사상

윤도중 ( Do Chung Yun )
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Die Ringparabel bildet den Kern Lessings 「Nathan der Weise」, dem der Fragmentenstreit zwischen Leasing und dem Hamburger Hauptpastor Goeze vorausgeht. Die Leasingache Ringparabel unterscheidet sich von ihrem Original des Boccaccio darin, daß der Stein des Ringes die Wunderkraft hat, seinen Tra¨ger ”vor Gott und Menschen angenehm zu machen“, und daß die Figur des Richters neu eingefu¨hrt ist. Der Richter, der aufgrund der gegebenen Tatsachen den echten Ring nicht herausfinden kann, gibt den 3 So¨hnen, von denen jeder seinen vom Vater geerbten Ring als den echten behauptet und demgema¨ß die rechtma¨ßige Erbachaft fu¨r sich in Anspruch nimmt, statt eines ”Spruchs“ den Rat, ihren Ring dadurch zum echten zu machen, daß aie sich bemu¨hen, sich bei Gott und den Menschen beliebt zu machen. Wenn man sich beliebt machen will, muß man zuerst andere lieben. Damit fordert Leasing durch den Mund des Richtera ”Toleranz und Humanita¨t als dauernde Aufgabe fu¨r die Vermeidung konfessioneller Streitigkeiten und die weitere und unglu¨cklichere Entfaltung der menschlichen Gesellschaft“. Der Ruf des Richters zur Toleranz und Humanita¨t gilt nicht nur den 3 So¨hnen und Saladin, der dem reichen ju¨dischen Kaufmann in einer nicht ganz sauberen Absicht eine Falle atellt, indem er ihm die Frage stellt, welche Religion die wahre sei, sondern auch den heutigen Menschen. Er fordert jeden von uns dazu auf, seinen Teil beizutragen, damit die menschliche Geschichte keine unerwu¨nschte Richtung einnimmt, sondern sich in Richtung auf die Utopie hin entwickelt, die auf Versta¨ndigung und Liebe basiert und sich am Ende des Werkes zeigt. Dem Optimisus seiner Zeit gema¨ß glaubte Lessing daran, daß die Welt ihrer Vollendung entgegenschreitet. Dieser Glaube liegt nicht nur seiner 「Erziehung des Menschengeschlechts」, sondern seinem 「Nathan der Weise」 zugrunde. Nathan geho¨rt bereits dem 3. Evangelienzeitalter der 「Erziehung des Menschengeschlechts」 an. Die Personen, mit denen er enge Beziehungen anknu¨pft, werden unter seiner Anleitung ihrer Vollendung entgegenschreiten. In der Welt des 3. Evangelienzeitalters werden die Menschen ”das Gute tun, weil es das Gute ist“. In dieser utopischen Welt werden die guten Taten entbehrlich sein. Und die Menschheit wird eine einzige Familie bilden, was das u¨berraschende Ende des 「Nathan der Weise」 Symbolisiert. In seinem letzten dichterischen Werk 「Nathan der Weise」 zeigt Lessing, daß diese Utopie auf dem Weg der Toleranz und Humanita¨t verwirklicht werden kann. Somit erweist sich 「Nathan der Weise」 als ein Werk, das der Lessingschen ”Schattenriß“-Forderung entspricht.

초기계몽주의 시학 : 자연모방론과 기지의 원칙

임정택 ( Jeong Taeg Lim )
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Die Problematik von ’Nachahmung‘ und ’Schopfung‘, die eine der wesentlichsten Folien der Dichtungsgeschichte ausmacht, la¨ßt sich in der Poetik der deutschen Fru¨haufkla¨rung an der literarischen Debatte zwischen Gottsched und den Schweizern Bodmer und Breitinger am pra¨gnantesten veranschaulichen. Ihre Auseinandersetzung mit dem Imitationsprinzip zeigt, wie die Fiktionalita¨t der Dichtung im Zeitalter des Rationalismus und im Zusammenhang mit der Funktion der Literatur zu begru¨nden ist. Gottsched geht vom Prinzip ”Ars imitatur naturam“ aus. Er findet die von Gott geschaffene Natur an sich scho¨n, vollkommen und vernu¨nftig, weil in ihr Ordnung, Harmonie und Maß herrscht. Um die Scho¨nheit hervorzubringen, muß die Kunst der Natur nachahmen, nicht die Natur. Die Natur fungiert also als ein regulatives Prinzip, als Vorbild und Muster der Kunst u¨berhaupt. Dieser Naturnachahmung liegt der Witz zugrunde, der eine seelische Kraft ist, die A¨hnlichkeiten zwischen Dingen zu entdecken. Das Verha¨ltnis zwischen Natur und Nachgeahmten ist durch die A¨hnlichkeit ausgepra¨gt, deren Erkennung durch den Witz fu¨r die literarische Kommunikation grundlegend ist. Nach Gottsched hat die Dichtung Belehrung und Belustigung zu ihrem Hauptzweck. Dementsprechend wird die Literatur als Verbindung von Wahrem und Falschem definiert, d. h. als die Einkleidung der Wahrheit in eine fiktive Begebenheit. Das Falsche als das eigentliche Spielfeld der Fiktionalita¨t ist eine Begebenheit, die in der Wirklichkeit nicht vorkommt. Um dieses Falsche zu begru¨nden, entlehnt Gottsched die Kategorie des Mo¨glichen aus der Wolffischen Philosophie. Durch den Einbezug des Mo¨glichen in die poetische Nachahmung wird die Wahrscheinlichkeit zu einem ”hypothetischen“ Begriff, durch den das Falache bestimmt wird. Mit der Forderung, daß die Dichtung den Leser in Verwunderung setzen soll, wird das Wunderbare zentral. Das Wunderbare muß aber auch gewissen Regeln folgen, die auf Natur und Vernnnft gegru¨ndet sind, damit es nicht la¨cherlich wird. Gottsched konnte das Wunderbare mit der Einbildungskraft nicht zusammenbringen, weil er den rationalistischen Begriffen wie Vernunft und Natur verpflichtet geblieben war und das Wunderbare an die Wahrscheinlichkeit eingebunden verstanden hat. Die Schweizer Bodmer und Breitinger gehen von der gleichen Voraussetzungen wie Naturnachahmung, Verknu¨pfung von Unterricht und Belustigung sowie einer Poetik des Mo¨glichen aus. Sie unterstreichen jedoch entschiedener als Gottsched die Wirkungsfunktion der Poesie. Daher wird das Wunderbare als Wirkungsfaktor zur vo¨lligen Geltung gebracht. Das Wunderbare als ho¨chste Stufe des Neuen ist nicht dem Wahren entgegengesetzt, sondern dem Wahrscheinlichen. Das Wahre und das Wahrscheinliche rind verschieden, weil die poetische Nachahmung das unter gewissen Umsta¨nden Mo¨gliche einbezieht. Die Wahrscheinlichkeit der Poesie wird nicht mehr mit den Gesetzen der Wirklichkeit bemessen. Daraus zieht Breitirger eine wichtige Konsequenz : die Scheidung von Wahrem des Verstandes und von Wahrem der Einbildung. Das Wunderbare ist aber transparent, weil der Leser die lurch das Wunderbare in die durchsichtige Maske verkleidete Wahrheit lurch die Wahrnehmung der A¨hnlichkeit zwischen Natur und Nachgeahmten erkennen kann. Das Wunderbare, in dem noch die A¨hnlichkeit gefunden werden kann und die Wahrheit im Schein des Falschen erkannt werden kann, ist nur reduzierbare Verfremdung des Wahrscheinlichen zugunsten des poetischen Vergnu¨gens. Das Wunderbare ist also keine qualitative Idealisierung der Wirklichkeit. Das kann nur außerhalb der Empirie eine Kennzeichnung der poetischen Autonomie sein. Die Schweizer Poetik ist aber insofern zukunftsweisend, ala sie die Wahrscheinlichkeit des Wunderbaren durchweg auf der Ebene der Einbildungakraft begru¨ndet sahen und dadurch zur Emanzipation der Wahrscheinlichkeit von Vernunft einen Beitrag geleistet haben.

칼 에밀 프란초스의 게토노벨레연구

임종대 ( Jong Dae Lim )
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Die Ghettogeschichten des deutschen Sprachraums haben mit dem innerdeutschen Ghetto nichts zu tun. Da sie sich eher auf das osteuropaische ”Shtetl“ oder auch auf das im entlegenen Grenzgebiet Westeuropas sich befindende Ghetto beziehen, ist die eigentliche Bedeutung der deutschsprachigen Ghettodichtung zuna¨chst erst im Kontext mit den anderen Judendichtungen zu suchen. Die Ghettogeschichte legt ihren Schwerpunkt als Gattung auf die Beschreibung eines ”neuen“ literaturfa¨higen Milieus Ghetto ; sie wird mit Hilfe epischer Gattungsarten wie Novelle oder Erza¨hlung bzw. Roman konkretisiert. Um die beiden Gattungsarten klar voneinander abzugrenzen, muß man diejenigen Novellen oder Erza¨hlungen, deren Handlung in der christlichen Umwelt spielt, von der Ghettogeschichte ausschließen, such wean die handelnden Gestalten bei beiden Juden sind. Die Ghettogeschichten von Karl Emil Franzos, deren Schaubu¨hne Galizien ist, wo dieser geboren wurde, Bind weniger das Produkt des Selbstbewußtseins der dortigen ju¨dischen Bewohner als vielmehr das Ergebnis einer kleinen Anzahl von ju¨dischen Intellektuellen, wie zum Biespiel Karl Emil Franzos, der sich an der Aufkla¨rung der ju¨dischen Bevo¨lkerung in Osteuropa beteiligte. Die beliebten Themen der Ghettonovellen und-erza¨hlungen ko¨nnten daher als Kriegserkla¨rung gegen die Unwissenheit und Unbildung der im o¨stlichen Ghetto lebenden meisten Juden und als Angriff gegen die ju¨dischen Konservativen innerhalb des Ostjudentums verstanden werden sowie als Anklage gegen die Diskriminierung, die die Ostjuden von seiten der habsburgischen Beamten und dortigen polnischen Adelsleute auf sich nehmen mußten. Aus diesen Gru¨nden muß man von der Tendenzialita¨t der Ghettodichtung sprechen.

렛싱의 <민나 폰 바른헬름> (1). 텔하임의 인식과정

임한순 ( Han Soon Yim )
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Minna von Barnhelm (1767), von Goethe als ”die erste aus dem bedeutenden Leben gegriffene Theaterproduktion“ gepriesen, stellt die Wende und den ersten Ho¨hepunkt in der Entwicklung des deutschen Lustspieia dar. Bahnbrechend ist das Drama ”von spezifisch tempora¨rem Gehalt“ zuna¨chst in dem Sinn, daß es in Stoff und Form sowohl von ausla¨ndischen Modellen als auch von dem u¨blichen Schema der sa¨chsischen Typenkomo¨die erheblich abweicht, eigene Themen und Formelemente einfu¨lhrt. Der Stoff ist bekanntlich aus der Zeitgeschichte des Siebenja¨hrigen Krieges (1756-63) genommen und somit an eine bestimmte historische Umwelt gebunden, was einer dauerhaften Wirkung des Werks eher hinderlich sein ko¨nnte, Wenn das Stu¨ck trotzdem im Gegensatz zu alien anderen fru¨hen Lustspielen des Autors bis heute auf der Bu¨hne lebendig geblieben ist, so werden sick hinter dem tempora¨ren Gewand Zu¨ge verbergen, die im Laufe der Zeit nicht u¨berholt worden Bind und auch das heutige Publikum ansprechen. Beim U¨berblick der Deutungsgeschichte des Stu¨cks stellt sich heraus, daß die Spannung zwischen Ehre und Liebe, meistens als ein klassischer Konflikt von Gesellschaft und Individuum verstanden, immer wieder den Ansatzpunkt der Werkinterpretation gebildet hat. Eine unerscho¨pfte und unerachbpfliche Anziehungskraft des Lustspiels ateckt wohl in diesem Konfiikt, zumal dessen Struktur, Reichweite und Sinn recht unterachiedlich ausgelegt werden konnten. Die Vielfalt der einander widersprechenden Deutungen ist zwar kaum u¨bersichtlich, sie lassen sich aber im großen und ganzen in zwei Gruppen einordnen : Die eine ergreift Tellheims Partei und verra¨t ”in der Regel eine aufkla¨rungsfeindliche, traditionelle, bewahrende Gesinnung“, wa¨hrend die andere ”in Minna die dominierende, autornahe Figur sieht“ und insofern ”eine eher aufkla¨rungsfreundliche, liberale bis sozialistische Haltung“ vertritt (Ju¨rgen Schro¨der). Merkwu¨rdig ist indessen, daß ”das absolute Verha¨ltnis des Inhalts und der Form“ (Hegel), das in diesem Drama beispielhaft verwirklicht zu sein scheint, bisher von beiden Interpretationslagern - mit ganz wenigen Ausnahmen - nur unzureichend beru¨cksichtigt worden ist. Der erst ju¨ngat ausformulierte Begriff der ”Leistung der Form“ (Peter Pu¨tz) ist zum Versta¨ndnis des genannten Konflikts von großer Bedeutung und wurde daher auch in unsere Untersuchung mit einbezogen. Ausgehend von Goethes Wu¨rdigung, daß die ersten beiden Akte des Stu¨cks ”Wirklich ein Meisteratu¨ck von Exposition“ seien, konnten einige wesentliche Aufbauprinzipien herausgearbeitet werden,die ebenfalls die Richtigkeit seiner beru¨hmten Worte besta¨tigen, nach denen ”die Anmut und Liebenswu¨rdigkeit der Sa¨chsinnen [...] den Wert, die Wu¨rde, den Starrsinn der Preußen“ in der Komo¨die u¨berwinde. Kontrastierung und ”Umkehrung“ (P. Pu¨tz) fungieren als herrschende Strukturprinzipien auf alien Ebenen des dramatischen Sprachgefu¨ges. In Minna sind sie nicht nur in der sogenannten ”Spiegeltechnik“ der Dialoggestaltung realisiert, sondern erfassen auch den Titel und die Themen, die Konfiguration, die ra¨umliche Anordnung der Akte, die szenischen Fu¨gungen und schließlich die Gesamtkomposition des Stu¨cks. Geho¨rt die Kontrastierung in Form der Gegenu¨berstellung von Schein und Sein, Laster und Tugend, Sprache und Praxis, Rede und Gegenrede, Mann und Frau, Herr und Diener usw. zu den u¨blichen Mitteln des Lustspiels, so ist die Umkehrung eher ein spezifisches Merkmal von Lessings Komo¨dien, das sowohl als stilistisches Werkzeug wie ”als gedankliches Grundprinzip der Aufkla¨rung“ verwendet wird. Der radikale Perspektivenwechsel soll den Blick auf die Kehrseite der Normen und Vorurteile ermo¨glichen : Indem er den Ehrbegriff verabsolutiert, gera¨t Tellheim in die Blindheit gegenu¨ber anderen menschlichen Regungen und gefa¨hrdet somit die zwiachenmenschlichen Beziehungen. Einer der in der Forschu
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