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독어독문학(구 독일문학)검색

Koreanische Zeitschrift fur Germanistik


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1226-8577
  • - 간행물명 변경 사항 : 독일문학(~2017) → 독어독문학(2018~)
논문제목
수록 범위 : 49권 0호 (1992)
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Diese Arbeit ziehlt sich auf neue Auffassung des Werlcs Goethes $lt;Wilheltn Meisters Lehrjahre$gt;, indem es betrachtet wind besonders in Bezug auf den t6ernet;schen Begriff, der aus der romantischen Theorie F.Schlegels herausgegrifl`en wind, Reflezion und Idee. Schlegels Begriff der Refleoion ist enken des Denkens$quot;, das als eigentiimliche Eigenschaft des Denkens auf die Wesenheit des Denkens selbst denkt, indem die im Begriff Fichtes die intellektuelle Anschauung a1s gegensta¨ndliches Denken ist. Das ist also die unendlich sich wiederholende Foam der Form des Denkens. Benjamin heißt das das Erfu¨lltsein der Reflexion$quot;. Die Reflexion orientiert sich auf die Idee. Idee ist die allgemeinste, auf Pha¨nomene und Begriffe sich basierende Wesenheit. Die ist die unabhga¨ngig, doch leere an sich der Substanz. Die weigert also lessen, des lurch Begriffe und Pha¨nomene bestimmt wird. Die erlaubt sich zugleich, lurch neue Begriffe erfu¨fllt zu werden. Diese Substanz ist nichts underes als die Wahrheit. Die Ideenwelt ist also die der absoluten Form, soviet es an der Reflexion die Veianda¨ngsmo¨glichkeit der Idee liegt. Aus diesem Grunde werde es gesagt, die romantische Theasie des Kunstwerks ist die Theorie seiner Form. Schlegel achtete auf Goethes $lt;Wilhelm Meisters Lehrjahre$gt;, solange er den Gestaltungsvorgang der Idee vermittels der Reflexion ausfindet. In diesem Fall erscheint die Vermittelung der Reflexion in Beziehung auf Bildungsproblem. Die Bedeutung der Bildung im Meister ist nicht das Training als Zielpunkt der Außenrichtlinien, sondem die inhere Bildung, die sich aus eigenem Antrieb individuelle, inhere Anlage vera¨ndemd formt. Wilhelms Sentimentalita¨t wird indessen durch Tumgesellschft, Mignon und Harfner beeinflusst, doch zuletzt u¨berwindet das durch seinen eigenen Retlexionsvorgang. Dieser Vorgang ist, wie Schlegel ausdru¨ckt, die romantische Ironie. Wenn Schlegel die als $quot;eine petmanente Parekbase[Parabase]$quot; oder was philosophisch Witziges begriff, hat er die Denkbefo¨gsfunktion durch Reflexion der Ironie im Sinne. In diesem Werk auch versucht Wilhelm durch Retlexion seine ewig neue Verwandlung d.h.seine Bildungsidee. Diese Ironie fu¨hrt nicht nur Wilhelm, sondem die Leser daze, durch die Art der Darstellung des Werks nur sich selbst wiedeizufmden. Die Leser werden, ehe die selbst es merken, die Gebildeten. Das ist der Grund, warum Schlegel auf dieses Werk seine Aufmerksamkeit richtete.
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E.T.A. Hoffmann 의 ' 황금 단지 (Der goldene Topf) ' 에 나타난 놀라움의 세계와 현실 세계

장진길 ( Chin Gill Chang )
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Die vorliegende Arbeit hat die Absicht, sich mit der Problematik zwischen der wunderbaten und der wirklichen Welt in E.T.A. Hoffrnanns $quot;Der goldende Topf$quot; auseinandeizusetzen. Der Umstand, daß Hoffmann in semen Ma¨rchen das Gegensa¨tzliche, zwei verschiedene Wirklichkeiten-die allta¨gliche und die wunderbare-nicht nur n e b e n -e i n a n d e r setzt, sondem auch m i t e i n a n d e r sich vermischen 1aßt, dieser Umstand unterscheidet seine Ma¨rchen unter underem von den Mrchen der Dichter, L.Tiecks und Novalis`. Es handelt sich bei Tieck und Novalis durum, daß sich alles Alltagliche nach und each aber such vollkommen in die wunderbare Welt verwandelt. Die Betrachtung der Problematik zwischen der wunderbaren und der wirklichen Welt in $quot;Der goklene Topf` gliedert sich in zwei Aspekte : Konstellation der Figuren und die des Raums. Am Anfang der Ma¨rchenhandlung wird die unmhige Lage der umeren Gemiitswelt des Helden, Anselmus`, durch die folgenden Woctscha¨tze geschildert : $quot;betnuken, walmsinnig(wahnwitzig), toll, verru¨ckt, nicht recht bei Troste, im Wahnsinn, außer sich, berauscht, geta¨uscht, mit Wonne und Entzu¨cken, die erhitzte, u¨berspannte Einbildungskraft, Phantasmata, Phantasierei, Vexierei, tru¨bsinnig, Melancholie, wie aus einem Traum etc.$quot; Der thematische Kem des Ma¨nchens $quot;Der goldene Topf$quot; besteht datin, daß der Held, ein $quot;veisteckter Poet$quot;, die Benfung zur Dichtkunst erfu¨llt, indem er in den inneren Konflikt zwischen dem Ku¨nstlertum und der Bu¨rgerlichkeit gera¨t. Bei der Vollendung der Entwicklung des verborghenen Dichters zum Dichtertum spielt Archivarius Lindhorst eine behemschende Rolle. In der ersten Phase seiner Begegnung mit Lindhoist ergreifen Anselmus das Gaauenhafte, das Geheimnisvolle und das unheimliche Gefiihl bzw. das Angstgefu¨hl. Nachdem Anselmus allma¨hlich den sichtigen Kontakt mit Lindhoist herstellt, sind das obengenannte $quot;Ganz undere$quot; und die fru¨he Untuhe seines Gemu¨ts von seinem inneren Herzen VeischWaden, als er endhch m des $quot;azurblaue$quot; Zimmer Lindhorsts hiintritt In der letzten U¨bergangsphase, wo Anselmus jetzt richtig die Welt des Wunderbaten bei Lindhorst erkennt und weiter auf dem Wege zum Dichter ist, erscheint Lindhorst als kluger Meister, wie Klingsohr in Novalis` $quot;Heinsich von Ofteldingen$quot; : $quot;Die gauze Gestalt(von Lindhorst) war ho¨her, wu¨rdevoller.$quot; Wa¨hrend $quot;Wilhelm Meisters Lehtjahre$quot; von Goethe fu¨r Bildungsroman gehalten wird, in dem der Held die vollkommene Bildung eines Menschen in der bu¨rgerlichen Gesellschaft dunh die theaaalische Ta¨tigkeit durchsetzt, dagegen betrachbet der Verfasser das Ma¨rchen $quot;Der goldene Topf$quot; als $quot;Bildungsmchen$quot;, wo Hoffmann die Bildung des inneren Gemu¨ts des verborgenen Dichters durch die romantische Gattangsform des Ma¨rchens darstellt. Die der wunderbaren Welt geho¨hende Fignr Seipentina erscheint aus Perspektive des Helden Ansehnus` als geheimnisvoll verwandelnde Gestalt. Zuest 1a¨ßt sie einen Dreiklang heller Kristallglocken im Holundubaum erto¨nen und dann erscheint sie dort als ein in gcifnem Gold ergla¨nzendes Schla¨nglein. In der Mitte des Ma¨rchens tritt Serpentina als Mischwesen sus Schlange und Ma¨dchen auf. Sie schlla¨ngelt sich als Schlange an dem Stamm des Palmbaums herab. Aber als Anselmus scha¨rfer hinblickt, da ist es ja ein liebliches healiches Ma¨dchen mit den dunkelblauen Augen. In der 10. Vigilie fa¨ngt sie Anselmus mit den Armen auf, der sus der Kristallflasche befreit ist und schließlich in der Atlantiswelt der 12. Vigilie $quot;tritt in hoher Scho¨nheit und Anmut Serpentine aus dem Innern des Tempels, sie tra¨gt den goldenen Topf,(...)$quot;. In der Darstellung der Figur Serpentine wie in der von Lindhorst faßt man die diatek tisch-aufgehobene, entwickelnde und aufsteigende Stilsichtung ins Auge, wa¨hrend der Gegenpartner Lindhorsts, A¨pfelweib,

테오도르 폰타네의 『슈테힐린』 연구

김태현 ( Tae Hyun Kim )
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Im Gegensatz etwa zu 「Effi Briest」 hat Fontanes letzttr Roman, 「Der Stechlin」, sich veiha¨ltnisma¨ßig spa¨t in der Kritik durchsetzen ko^mien. Erst mit Beginn der sogo sogenannten Fontane-Renaissance each 1945 kann man von einer wissenschaftlichen Bescha¨ftigung mit ihm als selbstversta¨dlicher Aufgabe der Fontaneforschung sprechen. Aber das popula¨re Interesse am 「Stechlin」 ist im letzten Jahizehnt, als Taschenbuch, such in verschiedenen Fernsehsendungen verbreitet, sehr stark gestiegen. Die subtile Meisteischaft der ErrJihltechnik des 「Stechlin」, die in der neueren Forschung ausgewertet worden ist und die Ldilre des Romans zu einem groBen 8sthetischen Vergniigen macht, hat suf jaden Fall maxhen Friiheien Kommentator zu der ihigen Ansicht verleitet, d.h. neue Foschung verlangt. In dieser Abhandlung veisuche ich, die Stntur des Stechlin zu zeigen. Fontanes Stellungnahme zur wihelminischen Politik ist in die Stndctur seines Romans hieinverwoben Tagesereignisse und langfristige $lt;trends$gt; werden festgehalten, aber der Autor macht keitu politisch-pragmatischen Aussagen. Vielmehr geht es ihm bier datum, schichtenspezifische politische Haltungen und Handlungen sufzuzeigen-and zwar im Gespra¨ch, im Witz einer Nebenfigur, im drastischen Ausdtuck eines karikierten Standesvertreters. Motivierungen und unter dem Deckmantel politischer Ideale getatnte Machtinteressen werden, dem Sprecher zumeist unbewußt, in der figmensprache seltt entlarvt. Die Nebenfiguren kennzeichnen, wie sonst im realistischen Roman, zeitcharakteristische politische Gesinnungen und soziales Verhalten. 1n den großen Gesprßch der Hauptfiguren, wie etwa zwischen Dubslav und Larenzen im 38. und im 41. Kapitel, wind auch den langfristigen politischen Entwicklungen der wilhelminischen Epoche Rechnung getragen. An der Schwelle des neuen Jahrhundetts wagt man einen Blick in die politische Z,ukunft Deutschlands. Es wind u¨berhaupt im Stechlin verschiedentlich Stellung genommen zum Reichstag und seines Parteien, zum preu8ischen Konigtum, hinter dem das Kaiseriwn fast ga¨nzlich vaschwindet, zum Adel als politischem Machtfaktor, zum MilitBr und schließlich, beinahe leitmotivisch den Gang der Gespra¨he begleitend, zu Bismarck.
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Die vorgelegte Studie zielt auf sin genaues Versta¨ndnis u¨ber $lt;episches Theater$gt; durch sine vergleichende Analyse der zwei sozialen Dramen von G. Hauptmann, $quot;Der Bibeipelz$quot; und $quot;Der rote Hahn$quot;sowie deren Bearbeitung von B. Brecht$quot; Bibapelz und voter Hahn$quot; . Brecht, der den Eintluß des deutschen Naturalismus auf sein episches Theater nicht verneint, wollte sich aber mit den weltanschaulichen und dramturgischen Bedingungen des Naturalismus auseinandersetzen. Ein Ergebnis solcher Bemu¨hung war seine Beacbeitung der Doppeldramen von G. Hauptmann. Hauptmann und Brecht haben sich zueinander viele A¨hnlichkeiten ebenso wie Gegensa¨trze; Der erstere warf in vielen Werken einen mitleidenden Blick auf die leidenden, entrechteten, unterdru¨ckten Leute und kritisierte die damalige korrupte Gesellschaft. Er fu¨hlte sich dem Sozialismus ganz nabs, ohne die Notwendigkeit der proletarischen Revolution fu¨r sine bessere Zukunft anzuerkennen. Der letztee war unders. Er hielt Hauptmanns Wirklichkeitswiedergabe fu¨r wahr, abet bedauerte seinen Pessimismus und did fehlende Perspektive fair sine bessere Zukunft in seinen sozialen Dramen. Deshalb schuf Brecht einige Figuren aus Haulrttnanns Dramen entsprecttend der sozialistischen Ideologie neu und sehloB denen wsgtzlich eine neue Figur an. F.ndlich zeigen rich die verschiedenen Weltanschauungen von beiden Schriftstelkr durch ihre Werke. Die vorliegende Arbeit ist im großen und ganzen in drei Teilen aufgegliedert. Im ersten Teil Bind die sozialen Zustande in der Bismarkischen Zeit, auf die die dramatische Zeitangabe, d.h $lt;Septennatskampf$gt; hindeutet, von $quot;Der Bilbetpelz$quot; hetaus analysiert. Es wird auch bier erlutert, daß in diesem Werk Hauptmann trotz seiner kritischen Sicht gegen die bestehende Gesellschaft nosh Humorist bleibt. Die gleiche Analyse gilt von $quot;Der rote Hahn$quot; : Hier wind klargemacht, wie the in der Zeitangabe $lt;Lex Heinze$gt; konnotierte zeitliche Atmospha¨re 8 Jahre nach $quot;Der Biberpelz$quot; nosh schlimmer geworden ist und daß Hauptmann in einen du¨steren Pessimismus zuru¨ckgedra¨ngt ist. Der zweite Teil dieser Studie konzentriett sick auf die Bearbeitung von Brecht. Hier handelt es sich zuna¨chst um die Frage, warum er sich Hauptrnanns Stu¨cke u¨berhaupt vorgenommen hat. Seine Bearbeitung bezieht sich nicht nur auf die marxistische Aufnahme der sozialen Dramen von Hauptmann seit A. Ken, Luka´cs, sondern auch auf seine Theorie u¨ber episches Theater. In der Bearbeitung verschwindet die humoristische Einfa¨rbung im Handlungsablauf sowie in der Personalkonstellation, ganz anders als in den Doppeldramen von Hauptmann und stattdessen verstrkt sich die beißende Satire, die sich gegen das von der Frau Filietz u. a.veru¨bte und von ihren Nachbam eigennatzig ausgenu¨tzte Verbrechen richtet. Durch die Darstellung der Frau Filelitz als $lt;verirrte Proletarierin$gt; will Brecht die Solidarita¨t unter den Prolretariern zur sozialen Revolution ausdru¨cklich auffordern. Im dritten Teil wird zusammenfassend festgestellt, daß der Unterschied beider Schriftsteller letztlich in ihren verschiedenen Weltanschauungen-Pessimismus und Optimismus-liegt. In seinen Doppeldramen gibt Hauptmann, ohne an die Abschaffung der Mißverha¨ltnissen in der Menschenwelt zu glauben, die dunkle Wirklichkeit nu¨chtem wieder und sagt mit einer pessimistischer Stimme, daß das menschliche Leben an sich etwas Tragikomisches hat, was durch die Interaktion der immer bleibenden Urantriebe im Menschen hevorgebracht wind. Btecht dagegen will, wie oben erwa¨hnt, mit einer optimistischen Perspektive die Wirklichkeit als vera¨nderbar aufzeigen und dafu¨r eine soziale Revolution provozieren. Die Frage danach, welcher von beiden eine philosophische Richtigkeit hat, wu¨rde literaturwissensdthaftlich sinnlos sein. Aber jetzt, wo die Berliner Mauer zusam mengutnchen ist und die meisten sozistittischen La¨nder einschließlich d

F. Kafka 의 에 나타난 자아상실을 통한 현실참여

김보회 ( Bo Hoe Kim )
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A Doblin 의 Berlin Alexanderplatz 에 나타난 이율배반적 사회현상

김환배 ( Hwan Bae Kim )
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Diese Arbeit hat sich zur Aufgabe gestellt, die Antinomie der sozialen Erscheinung im Roman $quot;Berlin Alexandeiplatz$quot; zu ergden. Die Antinomie ist selg suffallend, wenn man den Roman genau betrachtet. Sie ist begrifllich Widerspruch eines Satzes in sick oder zweier Sa¨tze, die je fu¨r sich beweisbar sind, sich aber gegenseitig widerlegen. An dieser Arbeit Boll sufgezeigt werden, welche Antinomie in der sozialen Erscheinung enthalten ist. Franz Biberkopf beschließt, Zeitungen zu verkaufen, um seinen Untefialt ehrlich zu verdienen, Aber er wechselt bald zu der Nazizeitung $quot;Der Vo^lkische Beobachtet`, weil er fu¨r Ordnung ist, nicht gegen die Juden. Seine Freunde sus den Schiltzengra¨ben machen ihm Vorwu¨rfe, er verkaufe sick an die Nazis. Das hat er allerdings nicht erwartet. Er verwechselt na¨mlich die Nazipropaganda mit der Ordnung im Paradiese. Damit schla¨gt seine unpolitische Haltung ins Gegenteil um und gera¨t in die Antinomie. Einer der u¨berwa¨ltigenden Eindru¨cke, die Berlin Alexandeiplatz hervomift, ist das Chaos der Großstadt. Sie zeigt rich dem Menschen gegenu¨ber alles undere als geordnet. Trotzdem gewo^hnt er sich daran. Hier tritt es ans Licht, daß die Großstadt eine ga¨rende chaotische Ordnung ist. Das Chaos wind na¨mlich zur Ordnung und gera¨t dabei in die Antinomie. Der Mensch hat immer zwei Seiten, individuelle und kollektive. In seinen Theorien versucht Alfred Do^blin, das Menschliche Dasein und die Position des Ich im Ganzun der Natur zu bestimmen. Seiner Meinung each ist der menschliche Oiganisrnus durch seinen Aufbau aus den Elementen der Natur suf das Umgebende angewiesen und mit ihm untrennbar verbunden. Fu¨r ihn ist die Frage each dem Leben des Einzeln nicht im Bereich des isolierten Einzel-schicksals, sondem unter Beru¨cksichtigung seines Verha¨ltnisses zum Ganzen zu beantworten. Das Individuum ist durch seine Umwelt mo^glich und diese nur mit Hilfe des Individuums. Es kann weder das Ganze nosh das Individuum fu¨r sich geben. Aber der Mensch laßt eine von zwei Seiten außer acht. Deswegen gera¨t in die Antinomie.
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Viele bahaupten, Heinsich Bo¨ll sei viel zu politisch engagiert, um ausschließlich ein christlicher Schriftsteller rein zu ko¨nnen. Demgegenu¨ber 1a¨ßt sich aber such die These sufsbelkn, Bo¨ll sei vial zu christlich; um vtfllig unpolitisch rein zu ktinnen. Als Beleg dafu¨r kann die Satire Doktor Murkes gesanunettes Schweigen(1955) angeftihrt warden. Im ersten Abschnitt dieser Arbeit winl auf die A¨ndemg ties Parteiprogramms der CDU im Jahre 1949 hingewiesen. In der Absage die Sozialisienmgstendenzen im Ahlener Programm von 1947 sieht Bo¨ll einen Angriff auf die Idee einer christlichen Liebesgemeinschaft durch Einfu¨hrung der Prinzipien einer Konkunzgesellxhaft. Alsdann wind die Bo¨llsche Satire kurz vorgestellt: Doktor Murke, der Kulturabteilungsleiter in einer Rundfunkanstalt, soil trotz innerer Widersta¨nde die Vortragsba¨nder des essayistixhen Vielxhreibers Bur-Malottke beaeiten. Er soll aus den Vortragen 27ma1 das Wort $quot;Gott$quot; horausxhneiden und jeweils durch den neutraleren Ausdruck $quot;ho¨heres Wesen$quot; crsetzen. Bur-Malottke, ein typischer Opportunist, bereut na¨mlich inzwischen seine kirchliche Konversiat von 1945. Zufa¨llig wird Bur-Malottkes ` Gott$quot; in eine atheistische Ho¨rspielsendung einmontiert, und zwar jeweils an eine Stelle, wo ein Schweigen vorgesehen war. Man schneidet das Schweigen aus diesen Ba¨ndern heraus und u¨bergibt sie an Murke, von dan man weiß, daß er stumme Tonbendschnippsel sammelt. Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit wini zuna¨chst eine Deutung der Oppositions-Figuren $quot;Bur-Malottke$quot; und $quot;Doktor Murke$quot; versucht. Murke ist der Typ des intellektuellen Einzelga¨ngers, ein Typ, dem wir in Bo¨lls Werken ho¨ufig begegnen. Mit Murkes seltsamem Hobby, dem Sammeln von Schweiga - susgerechnet in einer Rundfunkanstalt-polemisiert Bo¨ll gegen die ga¨ngige Phrasenmacherei, die in der Figur Bur-Malottke personifiziert ist. Murke, der Antipode, ist alledinge ash ksine ga¨nzlich positive Figur. Er ist gemeinschaftsfern und exzentrisch; so veranlaßt er seine Freundin-gegen deren Willen-Tonba¨nder zu $quot;beschweigen$quot; anstatt zu besprechen. Es folgen Gedanken u¨ber zwei zentrale Motive:den $quot;Gott$quot;, den Bur-Malottke aus seinen Ba¨ndem herausgeschnitten haben mo¨chte, und das einfa¨ltige Herz-JesuBildchen, das Murke so sehr liebt. Der scheinbare Zufall, daß Wort $quot;Gott$quot; ausgerechnet in ein atheistisches Horspiel einmontiert und damn gerettet wird, ist in Wirklichkeit naturlich keineswegs ein Zufall, sondenn ein von Bo¨ll bewußt kalkulierter Kunstgriff. Und das kitschige Hez-Jesu-Bildchen symbolisiert nieht nur die Absage an den herischenden Kunstbegriff, sandem auch die Sehnsucht nach einer Lebensform in Sinne einer urchristlichen Gemeinxhaft. Der letzte Abxhnitt zieht interpretative SchluBfolgerungen: In Doktor Murkes gesamrneltes Schweigen zeichnet Bo¨ll eine von Gott verlassene Gesellxhaft. Dies gelingt ihm durch das $quot;Verrat-Motiv$quot; sehr gut: Die Reue des prominenten Vielschreibeis Bur-Malotdce Utter seine christlichen Konvetsion im Jahre 1945. Diese Reue wiederum spiegelt die Hinwendung der $quot;christlichen$quot; Partei(CDU) zur Marktwirtschaft zu Beginn der fu¨nfzigei Jahre. In einer Gesellschaft der Phrastnmacherei la¨ßt der Autor seine Hauptfigur $quot;Schweigen$quot; sammeln. Zwar ist these Hauptfigur nicht a1s Ideafigur konzipiert, doch la¨ßt Bo¨ll ihr durch das Motiv des `Herz-Jesu-Bildchtns$quot; immerhin eine Ahnung von unverfa¨lschter Menschlichkeit zuteilwenda. Bo¨ll ist ein Urchtist inmitten des 20. Jahrhunderts. Deshalb sind seine ha¨ufigen und bittarn Klage u¨ber die Politilc der CDU als Ausdruck der Suche each einer urctuistlichen Gemeinschaft in einer nur scheinbar christlichen Gesellschaft zu werten

Reter Handke 와 초기 문학이론 형성

윤용호 ( Yong Ho Yun )
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" 폐쇄형식 " 의 이데올로기에 대한 부정으로서의 ' 개방형식 "

임호일 ( Ho Ill Im )
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Bei dieser Arbeit haben wir davon ausgegangen, daß 8eschlossene Form Ideologie ist, wa¨rend die offene deren Negation darstellt. Dies folgert daraus, daß jene mit der Welt der Hacmonie, der Ordnung Bowie der Einheit(Totalita¨t) zu tun hat und diese mit der Welt der Dishannonie, der Unordnung Bowie der Zweiheit. Mit anderen Worten, bei der geschlossene Form handelt es sich um die idealistische Vorstellung von der allgemeinen, ewigen, metaphysischen Weltordnung, wa¨trend es bei der underen um die realistische Dastellung der Wirklichkeit als Zufall und Willku¨r geht. Fu¨r das Pha¨nomen der geschtsschnen From ist die Poetik Lessings paradigmatisch. Er trennt die Kunst von der Geschichtsschreibung, um die Darstellung jener idealen Welt zu ermo¨glichen, indem er sich auf die Autorita¨t des Aristoteles beruft. Dieselbe Trennung macht am Hu¨hepunkt(und Ende) des $quot;Deutschen Idealismus$quot; auch Hegel. Fu¨r ihn ist es die Aufgabe der Kunst, $quot;die Wahrheit in Form der sinnlichen Kunstgestaltung zu enthu¨llen, jenen verso¨hnten Gegensatz datzustellen$quot;. Aus diesen Gru¨nden besteht er auch darauf, daß das Drama durch den hacmonischen Schluß die Ideologie des vernu¨nftigen bu¨rgerlichen Staates verbu¨rgen Boll. Nach Hegels Tod wenden sich seine Schtiler(die Junghegeliander) dem Materialismus zu, ebenso wie die jungen Leute wie Bu¨chner, Grabbe und Heine auf dem Gebiet der Literatur. Im Drama soll nicht mehr die Idee oder das Ideal dargestellt werden, sondern die Wirklichkeit, die sich mit der geschlossenen Form nicht gestalten 1a¨ßt. Die Trennung der Kunst von der Geschichtsschreibung wird nun als illusorisches Unterfangen, ja, sugar als Verfa¨lschung der Wirklichkeit absolut abgelehnt. Dafu¨r ist vor allem G. Bu¨chner symptomatisch. Er will die Welt darstellen, wie sie ist, fu¨r ihn ist der dramatische Richter nichts als ein Geschichtsschreiber. Diese Einsicht befreit ihn auch von den Stilisationsprinzipien der idealistischen Dramaturgie. Rationale Motivation, stringente Kausalita¨t und Finalita¨t, das Kunstwerk als harmonische Totalita¨t werden u¨berflu¨ssig, wenn hinter den historischen Ereignissen keine ho¨here Idee oder metaphysiche Wesenheit mehr historischen Ereignissen keine htihere Idee oder metaphysiche Wese heit mehr angenommen wind, deren Ausdtuck und Nachbild das Kunstwerk rein soll. Die geschlossene Form ist insofem die Wirklichkeit verfa¨lsctmde ldealismus bzw. Ideologie, als sie vorgibt, daß unsere Realwelt aus der Harmooie und Oidnung sowie der Einheit und Verst~hnung bestehen. Dens solche Idealismus tedieft dazu, eher die Not der Mehrheit des Menschen ftir unveaneidlich zu halten und die Ansicht der Minderheit geltend zu machen, als dem Menschen Honung zu bereiten. Dagegen stu¨tzt sick die offene Form auf den Realismus, wenn sie keine Normen, kein Wahheitsmonpol anezkennt und die Verso¨hnung Bowie die Eiotteit fu¨r gezwungen ha¨lt, indem sie an die dialektische Entwicklung der Realita¨t und der Kunst glaubt.
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