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독어독문학(구 독일문학)검색

Koreanische Zeitschrift fur Germanistik


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1226-8577
  • - 간행물명 변경 사항 : 독일문학(~2017)-> 독어독문학(2018~)
논문제목
수록 범위 : 55권 0호 (1995)
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Die koreanische U¨bersetzung des Wortes ,,Bildungsroman$quot; dient eher zu dessen Miß- verstehen. Sie verspricht dem Leser eine allgemein gu¨ltige Lo¨sung, was aber im Grande nicht mo¨glich ist. Der ,,Bildungsroman$quot; besteht vielmehr aus verschiedenen Kontliktsituationen, die dann am Ende in nur scheinbare bzw. provisorische Lo¨sungen mu¨- nden. Die Rolle ,,Hamlet$quot; in Serbs Theater stellt eine typische Kontliktsituation dar. Es ist der Versuch Wilhelms, sich mit seinen eigenen verdra¨ngten Probtemen selbstbewußt auseinanderzusetzen und der Versuch, der im gewissen Sinne den autobiographischn Aspekt des Romans zeigt, nur solange im Vordergrund bleibt, bis ihn eine weitere Problematik ablo¨st: das auktoriale Etzahlverhalten des zuru¨ckblickenden Etza¨hlers. Diese zwei sich gegeneinander blockierenden Aspekte des Romans kommen in zwei Eiza¨hlformen zum Ausdmck: in der Ich-Form und der Er-Form. Die Beziehung zwischen beiden ist dialektisch, gegensa¨tzlich und zugleich komplementa¨r in dem Sinne, daß die Bedeutung der einen ohne Einblick in die underen nicht faßbar ist. Der Erza¨hler struktmiert den Roman so, daß nur die ingeweihten$quot; (Vgl. die Mitglieder der Turmgesellschaft) den Roman in seinem vollen Maß verstehen ko¨nnen. dabei spiels die Ironie, und zwar die von Goethe vorweggenommene romantische Ironie eine entscheidende Rope. Die Bedeutung des Romans f¨ur den hiesigen Leser ko¨nnte darin Gegen, sich staff einer allgemein gultigen Lektu¨ne des Romans fu¨r eine eigene selbsta¨ndige Lekture einzusetzen.

횔덜린 (Holderlin) 에 있어서 믿음의 의미

염승섭 ( Syng S . Yom )
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Die vorliegende Arbeit weist zuna¨chst auf den allgemeinen Gebrauch des Wortes ,,Glaube$quot; im Koreanischen hin, um den subtilen Unterschied zwischen dem Glauben (midum) und dem religio¨sen Glauben (sinang) und somit die umfassende Sinnbedeutung des Worts ,,midum$quot; hervorzuheben. Das selbe Verha¨ltnis gilt auch dem deutschen Wortgebrauch in bezug auf ,,Glaube$quot; oder ,,glauben$quot;. Im Westen heißt ,,Glaube$quot; zunua¨chst ein F¨urwahrhalten, das sich auf das Wirklichkeitsgefu¨hl als Erkenntnisprinzip gru¨ndet und in dem auch der religio¨se und insbesondere der christliche Glaube anzulegen ist. Die vorliegende Arbeit hat versucht, die Bedeutung des Glaubens aus dem Werke Ho¨lderlins herauszuarbeiten, indem sie mit dem fu¨r dieses Thema sehr wiehtigen Brief Ho¨lderlins an die Mutter vom Febtuar 1791 ansetzt. Aus dem oben erwa¨hnten Brief geht hervor, daß Ho¨lderlin sich bis zum Fru¨hjahr 1791 mit dem Spinozismus sowie der Glaubensphilosophie Jacobis auseinandergesetzt hat. Da bekerr nt er sich einetseits eindeutig zu dem christlichen Glauben, den er durch Christus und seine Wunder unbedingt besta¨tigt sieht, wa¨hrend er undereiseits das orthodoxe Verfahren mit den ,Beweisen der Vernunft fu¨r das Dasein des Gotten` vor der Kritik scharfer Denker fu¨r unhaltbar ha¨lt. Er befindet sich na¨mlich im gespannten Verha¨ltnis zu der frommen Mutter, die er aus dem starken Familiensinn eher beschwichtigen als durch seine von der her- ko¨mmlichen Dogmatik abwegigen Gedanken verunsichem soll. Die vorliegende Arbeit macht darauf aufmerksam, wie es Ho¨lderlin gelingt, die kantische Grenzlinie der Erkenntnis einerseits und die Subjektivita¨t der Fichteschen Metaphysik undererseits durch die ,intellektuale Anschauung` bzw. die asthetische Einsicht ins Sein zu u¨berwinden. dabei spielt die pantheistische Formel Hen kai Pan als Symbolum fu¨r die lebendige Natur eine wichtige Rolle. Durch betreffende Stellen aus den Briefen, Aufsa¨tzen und poetischen Werken Ho¨lderlins legt die vorliegende Arbeit dar, daß sein Gebrauch des Wortes ,Glaube bzw`. ,glauben` aus dem Glauben an die lebendige Natur, dem Glauben an das heilige Gesetz in uns, dem Glauben an das Schone und das Große, dem Glauben an den Geist von Frieden und Ordnung und schließlich dem Glauben an die in der Weltgeschichte wirkenden Gottheiten, Herakles, Dionysos und vor ahem Christus, besteht, was offensichtlich auf die Glaubensphilosophie Jacobis zuru¨ckgeht.

『엠페도클레스의 죽음』 을 통해 본 휠덜린의 현실비판

김형기 ( Hyung Ki Kim )
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Die Analyse der eigenen Epoche teilt Ho¨lderlin mit Hegel, der in einem Brief Anfang Januar 1799 die Epoche mit der vergleicht, ,,da Christus in der Welt auftrat.$quot;` Wa¨hrend Hegel die Vermittlungsversuche Christi untersucht, entwirft Ho¨lderlin in geschichtsphilosophischer Absicht das Trauerspiel $quot;Der Tod des Empedokles$quot;. Ho¨lderlin ist von der historischen Notwendigkeit des U¨bergangs zur republikanischen Staatsform u¨beczeugt, aber er muß sich einer deutschen Bevo¨lkerung gegenu¨ber sehen, die sich dieser Einsicht hartna¨ckig verschließt. Dieser Mangel an revolutiona¨rer Begeistemng im Volk zeigt deutliche Spuren im Werk: In der Versteinetung der politischen Verha¨ltnisse besteht die Ursache f¨ur den Todesentschluß des Empedokles. Auffa¨lligenveise werden Schicksal und Tod des Empedokles wa¨hrend der Bearbeitung von Fassung zu Fassung immer enger verbunden mit dem Schicksal seines unmu¨ndigen Vollces und gleichzeitig mit dem Schicksal seiner chaotischen, naturwidrigen Zeit begru¨ndet. Bindet Ho¨lderlin das Schicksal seines Helden auf these Weise in eine u¨berindividuelle historische Entwicklung, so wird damn wohl verdeutGcht, daß der $quot;Empedokles$quot; fu¨r Ho¨l- derlin ein ,,analogischer$quot; Stoff ist, in dem er die aktuellen Probleme seiner sich wandelnden Epoche bewa¨ltigen will. Empedokles ist zum Freitod gerade deshalb vo¨llig bereft, weil sich das Leben ihm zuletzt am Tod entzu¨ndet. Gerade mit dieser paradoxen Aussage bezeugt Empedokles, was Ho¨lderlin in der Zeit Zerrissenheit innere Gewißheit ist: ,jede Ga¨mng und Auflo¨sung$quot; muß notwendig zu never Organisation fu¨hren. Ho¨lderlin glaubt im Grunde genommen ,,an eine ku¨nftige Revolution der Gesinnungen und Vorstellungsarten$quot; und will durch eine der Vera¨ndetung der Verha¨ltnisse gerecht werdende Dichtung die Wandlung der Welt vorbereiten, wobei er vor ahem auf die geistige Emeuerung des einzelnen abzielt.

뷔히너을 읽으면서 - 독일문학의 경험과 연구방법

변학수
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Den gegenwa¨rtigen koreanischen literaturwissenschaftlichen Arbeiten fehlt es an den rezeptorischen Auslegungen der literarischen Werke, denen jedoch die philologische Erkenntnis u¨berhaupt zuzuschteiben ist. Da als die Autoren die Philologen weniger den Raum der Flucht in die Fiktion haben, sollten sie die Begrifflichkeiten aus der Wirklichkeit aufgefaßt haben. Dennoch haben viele Arbeiten die deutsche Wirklichkeit des Wetens als gegebene angenommen. Im Dunkeln gelassen wurde zuna¨chst solcher Versuch, die stilistische Merkmale der deutschen Texte fu¨r koreanische Leser unterschiedlich aufzufassen sowie die Differenzen zu den deutschen Intecpretationen zu verdeutlichen. Daher versucht diese Studie, anhand des eigenen und der verschiedensten Interpretationsversuche herauszukristallisiemn, was einer seits daran homogen und universal, undererseits heterogen und kulturspezifisch seien. Ferner kommt es darauf an, daß die ideologische Interpretation nicht nur zeitbedingt ist, sondern dadurch die Stnzktur des Werks schlecht erkannt werden kann. Der Sinn eines Werks entsteht auf nixht bloß einmal und verflu¨chtigt sich sogleich, sondern gewinnt im Laufe der Zeit einen neuen. Daher mu¨ssen der Sinn des Werks 『Lenz』 und der Zustand des koreanischen Bewußtseins ausgeglichen werden ko¨nnen. In diesem Sinne sollen die Sprache und der Stil im sta¨ndigen Blick des koreanischen Verstehenshorizonts untersucht werden. Und Bu¨chners revolutiona¨ren Akten sollen neue Erkenntnisse zugefu¨gt werden, die sick nicht bloß der Ideologie oder der nackten Wirklichkeit bedienen. Offene Stmkturen seines Werks in Form und Inhalt sollen als Ausdruck der Modemita¨t Bu¨chners verstanden werden. Der Bnich mit der Welt, die als Natur wirkt, stellt sich als die Gcundlage seiner scho¨ pferischen Ta¨tigkeit dar, und ra¨umt den fremden Lesern viele neuen Perspektiven und Entsprechungen der Lebensform ein. Aus dem Gesagten ergibt sich folglich, daß Bu¨chner einer der provokativen Dichter ist, der durch Negation zur wahren A¨sthetik gelangt. A¨sthetisches Bewußtsein ist privativ, also interessiert sich an der Form als an dem Inhalt. Dadurch wird es gerechtfertigt, daß die positivistische Literaturkritik fiir sich nicht beanspmcht. Die Biographie eines Dichters kann fu¨r den Auslandsgemanisten ein wichtiger Ausgangspunkt der erkennenden Kultur rein, doch keine genu¨gende Bedingung, weil die Begriffe historisch einerseits von dem Produzenten und undererseits von dem Rezipienten abha¨ngen und die Leser zuna¨chst den Sinnentwurf der Texte, nicht ausschließlich die Tatsache der Geschichte lesen.

" 영원한 일각수를 따라서 ..." 릴케문학속의 일각수를

엄선애 ( Seon Ae Eom )
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Das Einhorn, von o¨stlicher Herkunft, stand zwei Jahrtausende lang im Zentrum abendla¨ndischer Wissenschaft, Philosophie, Theologie, bildender Kunst und Dichtung, um dann endgu¨ltig fu¨r ein Fabeltier erkla¨rt und in einen Sagenkreis verbannt zu werden. Trotz des grenzenlosen Glaubens im ganzen Mittelalter an seine Existent henschte das Einhorn von Buch zu Buch nur als Buchexistenz. Es war nur eobachtetes, Geho¨rtes und Phantasiertes aus den verschiedenen Quellen$quot;, was dem Tier das Wesen, die Form und sogar die Existent verlieh. Die ganze Tradition des Einhorns zeigt, wie scho¨n mittels menschlichen Einbildungsvermo¨gens ein unwirkliches Tier als ein wirkliches Tier in die Wirklichkeit hervorgemfen wird. Das Einhom hat eine Funktion solcher Paradoxie, daß das Einhorn als das Tier, das es eigentlich nicht gibt, dock existiert, und das Imagina¨re aufgrund seiner Unverga¨nglichkeit f¨ur die verga¨ngliche Welt noch faszinierender wird. Der paradoxen Stmktur seines Wesens venjanlct das Einhom den Einhom-,,Boom$quot; in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Mit R. M. Rilke beginnt ie Zeit der underen Auslegung$quot; f¨ur Einho¨rner des 20. Jahrhunderts. Durch die 6 Wandteppiche 「La Dame a、 la Licorne」im Muse´e de Cluny in Rilkes Interesse hineingezogen, wird das Tier gleich zu einem Bedeutungstra´ger der besitzlosen Liebe, die eine der sta¨rksten thematischen Konstanten des Dichters ist. Rilkes eigentu¨mliche Liebesauffassung, die durch seine underen Ausdru¨cke fu¨r die besitzlose Liebe wie die intransitive Liebe oder ,,die gro´ßen Liebenden$quot; weitbekannt ist, entfaltet sich besonders intensiv in 「Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge」und fmdet im Einhom-Bild des Silber-Spiegels der Jungfrau in der Darstellung des letzten 6. Teppichs ihr scho¨nstes Symbol. Der sexuelle Symbolwert im traditionellen Einhom-Symbol erlebt in der Rilkeschen Deutung der beziehungslosen Liebe eine Wertumkehrung. Das ,Einhorn-Sonett` beru¨hrt mit seinem scho¨nen ersten Vers ,,O Dieses ist das Tier, das es nicht giebt.$quot; schon das Problem von Existent und Inexistent, Sein und Schein, den elementarischsten Teil der Symbolwelt des Einhorns. Das Sonett interessiert sich fu¨r die Stniktur, die das scheinhafte Sein des Tieres ennoglicht. Das imagina¨re Tier, das durch den festen Glauben an seine Existent in die Erscheinung tritt und zu einer seienden igur$quot; wird, versinnbildlicht f¨ur Rilke das nbeschreibliche Da-Sein des Gedichts$quot; durch die verwandelnde Kraft des Dichters.

니체의 문학비평 연구

김주연 ( Joo Youn Kim )
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Friedach Nietzsches Gedamke, da die Kunst weft uburlegen der Natur und sogar mehr wert als die Wahrheit sei, kommt grundsa¨tzlich aus der Idee des Willens zur Macht als Kunst, Dievorliegende Arbeit bescha¨ftigt sich mit dieser Pdnzip von diesem und Philosophie decadence-Formen des Menschen. Daher heißt die Gegenbewegung die Kunst. Nietzsche behauptet, da es zwei Zusta¨nde, in denen die Kunst selbst wie eine Naturgewalt im Menschen auftrete: einmal Zwang zur Vision, underseits als Zwang zun Orgiasmus. Diese Zusta¨nde babe drei Elemente vornehmlich: der Geschlechtstrieb, der Rausch, die Grausamkeit,-alle insgleichen im Ku¨nstler u¨berwiegend. Deshalb sieht Nietzsche in ,,Scho¨nheit$quot; f¨ur den Ku¨nstler etwa¨s außer aller Rangordnung, weil in der Scho¨nheit Gegensa¨tze geba¨ndigt sind, das ho¨chste Zeichen von Macht ohne Spannung: -daß keine Gewalt meter noch tut,-das ergo¨tzt den Machtwillen des Ku¨nstlers. Um das Wesen der Kunst und Literatur bei Nieltzsche zu ero¨rtern, ist es gerade notwendig, daß sich die Frage, ,,Wer ist Zarathustra?$quot; beantworten la¨ßt. Zarathustra stellt sich als der F¨ursprecher dessen vor, daß apes Seiende Wille zur Macht ist, der als schaffender, sich stoßen Gleichen Wille leidet und so sick selber in als schaffender, sich stoßender Wille leidet und so sich selber in der ewigen Wiederkehr des Gleichen will. Zarathustra sei der Leher der ewigen Wiederkehr, nach der Aussage Nietzsches, und sei er gleichzeitig der Lehrer des U¨bermenschens. Wesentlich an der Gestalt Zarathustra bleibt, daß der Leher etwas Zwiefaches lehert, was in sich zusammengeho¨rt: ewige Wiederkunft und U¨bermensch. Zarathustra ist selbst in diesem Sinne dieses Zusammengehoren. Sein Gesicht ist ein unsichtbares Ra¨tsel, na¨mlich ein Symbol, das wir heute im Namen der Literatur oder Kunst brauchen mogen. ,,Ewige Wiederkunft des Gleichen$quot; ist der Name f¨ur das Menschenwesen, das diesem Sein entspricht. Zarathustratra symbolisiert das Sein und Wesen dieser modemen Literatur, und ko¨nnen wir die Urspnmg dieser Erkenrnis der Literatur fmden. Zarathustra und Literatur beide lehren uns in undere Weise, aber Gleiches, daß das Leben kein ewiges Ideallandschft, sondern ewige Wiederkunft des Gleichen hat.

카프카 문학에 들어 있는 중국적 요소

편영수 ( Yeong Su Pyeon )
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In der vorliegenden Arbeit wird versucht, einige mo¨gliche Verbindungspunkte der Gedankenwelt zwischen Kafka und den Taoisten herauszustellen. Es ist recht verlockend, die literarische Welt Kafkas im Lichte des Taoismus zu erkla¨ren, aber diese Arbeit ist nur ein Weg, Kafka in seiner ganzen Wesenhaftigkeit zu empfangen. Kafka beabsichtigte mo¨glicherweise irgendeine zeitliche, logische Verbindung seiner einzelnen Werke. Das mo¨chte ich als ,Variation desselben Sachverhalts` und ,Wiederholung derselben Struktur` bezeichnen. Er hat methodisch das Paradox zur Enthu¨llung der Wahrheit verwendet und aus gleichem Gnrnd die Form des Gleichnisses aufgenommen. Mittels des Paradoxes hat Kafka die Zone prnduziert, wo die ErkeruUnis und die Praxis ineinandergehen. In diesem Sinne kann die Wahrheit bei Kafka nicht begrifflich erfal3t, sondem nur durch das vollendete Leben geworuien werden. Weil ,Tao` bei Taoisten wie die Wahrheit bei Kafka die gleiche Bedeutung hat, ha¨tte Kafka vielleicht die Themen und Motive seiner einiger Werken von Chinesischen, besonders Taoismus aufgenommen. Das Nicht-Ankem-Wollen Kafkas in dieser Welt besagt nicht so sehr, daß er das Leben selbst in dieser Welt verneint hat, als vielmehr, daß er das h here vollkommene Leben erstrebt hat. Dennoch mo¨chte ich die Frage offen lassen, ob Kafka wie die Taoisten das Leben in dieser Welt bejaht hat. Und das Grausamste ist, daß bei Kafka Wahrieit und Lu¨ge als untrennbares Eins von Anfang an durchaus auf dieser Welt sind.
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Im Roman ist die Zeit immer ein wichtigstes Element der inneren Stntktur, der Handlung und Konstmktion. Aber im modemen Roman geht so gennante ,doppelte Zeit` als ein neues Prinzip der Konstniktion auf, wie man z.B. bei James Joyce, Thomas Mann, Robert Musil und Hermann Broch sieht. Ihnen wind die Zeit nicht mehr als eine chronologisch sukzessive Zeit aufgefaßt, sondem als die aufgespaltene, auseinandergeteilte Zeit(a¨ußere und inhere, objektive und subjektive, mechanische und innerlich erlebte Zeit). Die Zeit erscheint ihnen grundsa¨tzlich dichotomisch, weil die subjektive, inhere Zeit wie die Innerlichkeit alle Sinnfu¨lle f¨ur sich in Ansptuch nimmt, wa¨hrend die objektive, mechanisieRe Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg als eine feindliche Macht gilt. Doppelte Zeitstmktur, die in Thomas Manns $gt;$gt;auberberg$lt;$lt; vorgestellt wird, setzt im Grande rein großes Krisenbewußtsein vor der europa¨ischen Vorkriegszeit voraus, und reflektiert zugleich seine ku¨nstlerlische Absicht, die zerissene Wirklichkeit zu u¨berwinden und aufs neue zu konstruieren. Thomas Mann erwa¨hnt von dem Roman in seinem Essay $gt;Einfu¨hrung in den Zauberberg$lt; : ,,Er ist ein Zeitroman in doppeltem Sinn: einmal historisch, indem er das inhere Bild der Epoche, der europa¨ischen Vorkriegszeit, zu entwerfen versucht, dann aber, weil die refine Zeit selbst sein Gegenstand ist.$quot; Die Tendenz zur subjektiven Zeit und Verimerlichung durch ,die Aufhebung der Zeit` bilden zuna¨chst in diesem Roman die Inhalte von sinnlichen Abenteuern, die ,einen durch schnittlichen Bu¨rger` Hans Castorp ins mystisch-hermetische Zeiterlebnis hineintragen und so die Kalenderzeit oder Uhrzeit der allta¨glichen Welt, d.h. das mechanisierte Bu¨rgerleben ganz vergessen lassen. Damit versta¨rkt sich die inhere Zeit, und der Abenteurer Castorp genußt den ho¨chsten Seelenzustand und findet dabei den humanisieRen Sinn des Mythos im Schneekapitel. Trotzdem beginnt die extremsten Paradoxie der Zeit erst, wens die Darstellung der Zeit selbststa¨ndigen Wert der Subjektivita¨t selbst zu bekorrunen scheint. Wo die inhere Zeit einerseits traumhafte Ideale der Menschheit erreicht, bricht die a¨ußere Zeit andererseits in die f¨urchtliche Detonation des Kriegs aus. Zu Ende des Romans versucht Thomas Mann durch die Selbstreflexion des Helden diesen Wiederspruch der Zeit zu losen. Die einzige Mo¨glichkeit der Vermittlung von Subjektivita¨t und Objektivita¨t, Phantasie und Realita¨t, d.h. die der einheitlichen Zeit und der epischen Integration erhaltet nur in der wirklichen Handlung des seelischen Individuums bleiben.

막스 프리쉬의 『나의 이름을 간텐바인이라 하자』 에서의 정체성의 문제

유진옥 ( Jin Ok Yu )
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Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit dem Identita¨tsproblem in M.Frischs ,,Mein Name sei Gantenbein.$quot; Dieses Thema schließt sich an das seiner voranliegenden Werke, inbesoodere ,,Stiller$quot; und ,,Homo faber$quot; an. An ,,Gantenbein$quot; hat Frisch den ,Verfremdungseffekt` von Brecht erprobt. Der Erza¨hler-Ich finder sich die Geschichten, die er mit dem Satz ,ich stelle mir vor` einleitet, und er probiert these wie Kleider an. Diese Erza¨hiweise entspricht dem Gedanken des Autors u¨ber Wahrheit und Enfindung. Er glaubt, das jedes ich sich eigene Geschichten erfindet, die er f¨ur sein Leben ha¨lt. Dieses selbst interpretierte Leben ist fiktiv, weil jedes ich, der sich ausdru¨ckt , eine Rolle ist. h diesem Roman ist es sehr schwierig, die Identita¨t des Erza¨hler-Ichs zu finden, weil er sich von seinen imagina¨ren Erfindungen und den fiktiven Rollen ,mit denen er sich wechselnd identifiziert, befreit. Aundererseits ist das Bewußtseinszustand des Enza¨hler-Ichs am engsten mit den Erfahrungen der Rolle des Enderlin verbunden. Aber zwischen ihm und der Rope des Gantenbein gibt es Distant. Trotzdem kann seine Identita¨t, die ,als weißer Fleck` erscheint, als ganzes in der Summe verschiedener Geschichten gesucht werden. Weil sein wahres Leben sich nicht nur in den Fakten, die mit ,Ortsnamen und Daten` zu beweisen sind, sondern in seinen Fiktionen, Mo¨glichkeiten, Sehnsuchten, besonders in nicht gelebtem Leben befindet.

토마스 베른하르트의 열린 문학

장은수
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Thomas Bernhard (1931-1989) war ein meisterhafter Inszenator in der literarischen Szene. Wir finden heute kaum einen vergleichbaren Autor in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, der mit semen Werken und mit semen o¨ffentlichen Auftritten so viel Aufsehen erregt hat. Viele Beinamen wie ,,Unterganghofer$quot;, ,,Nestbeschmutzer$quot;, ,,Alpenbeckett$quot;, ,,U¨bertreibungskunstler$quot; und ndernaseherumfu¨hrer$quot; wurden f¨ur Bemhard und sein Werk gepra¨gt, wobei auch Klischeevorstellungen eine große Rolle spielten. Die letzten beiden Bezeichnungen stammen vom Autor selbst, eigentlich zur Charakterisietung der fiktiven Figuren im Werk venvendet, kennzeichnen sie jedoch semen Gterarischen Stil sehr treffend. Bernhards Werke leben von U¨bertreibung und Irritation. Die Rezeptionsforschung u¨ber Bernhard dokumentiert die ho¨chst interessante Reaktion der Rezipienten, die sich zwischen Faszination und Ablehnung hinundhergerissen fu¨hlten. Da zwei so ambivalence Wirkungen von Bemhards Werk ausgehen, la¨ßt sich auf einen Kunstgriff zuru¨ckfu¨hren, der den Januscharakter der Literatur, na¨mlich sowohl Fiktion als auch Realita¨t zu sein, ausnu¨tzt. Bernhard zeigt die Ku¨nstlichkeit seiner Werke mittels der U¨bertreibung und der theatralisch zugespitzten Darstellung, er provoziert auf diese Weise den Rezipienten, indem er diesem im Dargestellten die Theatralita¨t der Realita¨t wieder erkennen la¨ßt. In diesem Zusammenhang setzt er die Theatermetapher, welche die Welt als Bu¨hne darstellt, sowohl thematisch als auch formal effektiv ein. Bernhards Fiktionen wirken a¨hnlich wie Karikaturen, die trotz der verzerrten Darstellung der Reahta¨t, ja gerade dadurch diese deutlich kennzeichnen. Indem Bemhard die Realita¨t karikiert, gewinnt er die Mo¨glichkeit, eine sehr ernst gemeinte Kritik vorzufuhren. Aber Ernst und U¨betreibung sind in seinem Werk nicht immer klar trennbar, ebenso wie Authentizita¨t und Fiktion nicht immer trennbar rind. Bernhards Seilta¨nzerei auf den Zwischento¨nen gilt auch im Hinblick auf die u¨berlieferte Trennung zwischen Trago¨die und Komo¨die. Es handelt sich bei semen Werken stets um die ,,Komo¨dientrago¨die.$quot; Bernhards Poetologie geht von der Skepsis u¨ber die Kompetenz der menschlichen Erkenntnis und die der Sprache aus, welche in der zeitgeno¨ssischen deutschen Literatur seit 70er Jahre immer sta¨rker zum Ausdruck gebracht wird: Die Wirklichkeit sei weder erkennbar, noch mitteilbar. Die relativierende Auffassung der Wirklichkeit findet vor ahem in der Erza¨hl-bzw. Kommunikationsstniktur seiner Werke einen deutlichen Niederschlag: mehrfache Brechung der Erza¨hlperspektive, Spiels im Spiel im Drama, Zitate und Scbstzitate der Bu¨hnenfiguren, die ha¨ufige Selbstreflexion der Schriftstellerfigur, der Dialog der Figuren mit dem Rezipienten. Mit diesen formalen Mitteln, welche die Dialogizita¨t des Werks-um mit Bachtin zu sprechen-ausmacht, spricht Bemhard seinen Leser mehrstimmig an, was natu¨rlich diesen irritiert. Und wie jemand rezipiert, wie jemand auf Bernhard reagiert, zeigt, wofu¨r der betreffende Leser, Theaterbesucher, Journalist, selbstemannte Meinungsmacher etc. gerade am empfanglichsten ist. Es sagt viel u¨ber den Rezipienten selbst aus, es macht diesen sozusagen selbst kenntlich und durchschaubar.
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