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독어독문학(구 독일문학)검색

Koreanische Zeitschrift fur Germanistik


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1226-8577
  • - 간행물명 변경 사항 : 독일문학(~2017)-> 독어독문학(2018~)
논문제목
수록 범위 : 56권 0호 (1995)

' 바이마르 고전주의 ' 의 미적 교육 프로그램

안인희 ( In Hi An )
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Im Januar 1791 u¨bemahm Goethe die Leitung des Weimarer Hoftheaters, die er 1817 wieder niederlegte. 1796 gewann er Schiller fu¨r die Mitarbeit an seinem Theater. In der Jugendzeit hatten Goethe und Schiller wesentlich zur Entwicklung eines bu¨rgerlichen Dramas beigetragen. In Weimar nahmen sie aber eine antibu¨rgerliche Theatera¨sthetik in ihr Kunstprogramm auf. Auf der Weimarer Bu¨hne, die ihre gemeinsame Arbeitsta¨tte fu¨r die Kunst war, zeigte sich ihre praktische Einstellung in gesellschaftlicher und geschichtlicher Hinsicht am deutlichsten. Das Theater sollte nicht meter als moralische Anstalt unmittelbar auf den Zuschauer einwirken, sondem sich in a¨sthetischer Distanz zum Zuschauer als autonomes Kunstwerk neu konstituieren. Das bedeutete, es handelte sich nun auf der Bu¨hne um das Kunstwerk selbst als Ganzes und nicht meter um die Postulate der Einfu¨hlung und Identifikation des Zuschauers. Die Idee der Kunstautonomie war im 18. Jahrhundert eine ganz neue Kunstauffassung. In diesem Vorgang des Paradigmenwechsels von der wirkungsa¨sthetischen Literaturauffassung der Aufkla¨tung zu kunstautonomen Grundsa¨tzen machte Schiller eine dramatische Entwicklung durch. Der Dichter, der im literarischen Werk auf radikale Weise nach der Verbessemng der politischen Wirklichkeit gestrebt hatte, baute das Ideensystem der Autonomie auf. In seinen $lt;a¨sthetischen Briefen$gt; taucht die Idee der a¨sthetischen Erziehung durch Kunstwerke, die autonom sein sollen, auf. In der Goetheschen Theaterleitung, die im engsten Zusammenhang mit der theoretischen Arbeit Schillers stehG liegt die Maacime der Kunst der Weimarer oder deutschen Klassik in folgendem: Das Kunstwerk loll die Natur nicht nur nachahmen, sondern ku¨nstlerisch darstellen, denn das Kunstwahre und das Naturwahrc rind vo¨llig verschieden. Die Daestellungsweise in der Oper kann dafu¨r ein Beispiel sein. Bei einer Oper, in der alle Leidenschaften singend dargelegt werden, sollte man eine inhere Wahrheit erkennen, die aus der Konsequenz des Kunstwerks entspringt, wenn alles zusanunenstimmt. Das Weimarer Hoftheater unter Goethes Leitung, in dem das Kunstwahre auf der Bu¨hne darzustellen intendiert wunle, war in vieler Hinsicht eine Experimentiebu¨hne. Das Hoftlreater wurde nur zu ca. einem Drittel vom Hof subventioniect, und das bedeutete, daß sich die Erhaltung der Institution vor allem auf die Kasseneinnahmen durch KaRenverkauf verlassen mußte. Wenn man das kleine Ausmaß des Weimarer F¨urstentums beru¨cksichtigt, ist es schwer vorstellbar, daß das Theater sich finanziell halten konnte. Hier disziplinierte Goethe zuerst den Schauspieler zum geu¨bten Ku¨nstler und versuchte darn das Geschmacksniveau des Zuschauers zu heben. Das leitende Prinzip lautete:Die Auffu¨hrvng sollte als ein harmonisches Ganzes, als ein autonomes Kunstwerk gestaltet werden.Der Zuschauer sollte das Theater nach rein asthetischen Gesichtspunkten zu bewerten versuchen. Durch die a¨sthetische Erziehung im theoretischen sowie praktischen Bereich wollten die beiden Weimarer das Ideal, welches die Franzo¨sische Revolution in gewaltsamer Weise verfolgt hatte, verwirklichen. Bei Goethe war Bildung der wichtigste Begriff der Erziehung. Darunter verstand er den Weg bzw. Prozeß zur freien Entfaltung der Perso¨nlichkeit. Aber dieser Weg war eine individuelle Lo¨sung, die fu¨r die bu¨rgerliche Klasse damals kaum erreichbar war, wie man im Roman $lt;Wilhelm Meister$gt; sehen kann. Eine politische Lo¨sung kam fu¨r Goethe nicht in Betracht.Eine individuelle Bildung wie bei Goethe konnte Schiller jedoch nicht befriedigen. Die Entfaltung der Personlichkeit schien ihm ohne eine politische Neuordnung nicht moglich zu sein. Die Losungsweise der Ftanzosischen Revolution lehnte er aber ab.Als Alternative nahm er den Weg der asthetischen Erziehung.Das sollte das Ideal fu¨r die gesamte Menschheit sein.Die Mo¨glichkeit der Realisierung war aber fu¨r ihn selbst fraglich. Er gestand am Ende
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『Der gestiefelte Kater』 entstand 1797, als Tieck vienmdzwanzig war und sich damit in einem Lebensabschnitt befand, in dem er ku¨nstlerisch nosh keinen charakteristischen Zustand erreicht hatte und kein Bewußtsein der romantischen Schule besaß. So kann dieses Drama nosh kein Lustspiel im Sinne des Ideals Friedrich Sc:hlegels sein. Fs handelt sich in 『diesem Werk』 um eine f¨ur die Zeit hochaktuelle Satire, die als Schauspiel eines Schauspiels konzipiert wurde. Sein einziger lnhalt ist ein mißglu¨ckender Theaterabend. Sein Zusammenhang - da man von einer eigentlichen Handlung nicht sprechen kann - besteht aus der Wechselwirkung der verschiedenen Spielparteien diesseits und jenseits der Rampe. Diese Wechselwirkung balanciert zwischen Tiefsinn und Unsinn. In einem geistreich-witzigen Spiel mit der Illusion wird diese Wechselwirkung durch mehrere Spielebenen, Rollendimensionen und soziologische Gegebenheiten des Theaters ermo¨glicht. Sie realisiert sich in einer Zirkelstruktur als Spiegelung des Stu¨cks im Stu¨ck, als Selbstspiegelung des Theaters u¨berhaupt, in dem es seine eigene vielfa¨ltige Bedingtheit parodistisch hervorkehrt. Tieck zeigt dem Publikum gegenu¨ber eine mimische Satire: er bildet es scheinbar geu nach, la¨ßt es sich selber spielen und vermag es dennoch zu karikieren. Man findet in diesem Publikum die sogenannte Charakterkomik. Tiecks Publikum ist so banal, daß Dichtung bei ihm keine Chance hat. Mit diesem Publikum wird auch er Dichter$quot; verlacht, der sich ohne wirkliches Gelingen bei ihm anzubiedern versucht. Aber Tieck wendet auch das, in dem er seine Figuren verlacht, humoristisch an, so wie er sie auch akzeptiert und als Vertoeter ihrer Kategorien gelten la¨ßt.
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Die Arbeit geht vom idealismuskritischen Standpunkt aus. Sie versucht also zu kla¨ren, wie der Realist Bu¨chner die Handlung seines Lustspiels mit der in zwei Schichten (d. h. Oberund Niederschicht) geteilten SozialstnrlRur entfaltet. Sie versucht ferner, den von dem Ko¨nig Peter vertrexenen Rationalismus Bowie den von lessen Sohn vertretenen Idealismus als falsche Ideologien zu entlarven, die von diesen Leuten allein zum Zweck der Erhaltung des absoluten monarchischen Systems erfunden worden sind. Diese Orientieiung la¨ßt sich vor allem durch den Dialog der beiden Fguren in der Vonede rechtfertigen: Alfierie : e la fama? Gozzi : e la fame? Der Autor stellt diese Rede, die einmal von dem italienischen Idealisten und ein undets Mal von dem Materialisten gefu¨lut ist, als Programm dar, das im anschließenden Hauptteil des Dramas erfu¨lt wird. D. h. die von dem einen vertretene Welt(,,fama$quot;) ha¨ngt eng mit der Ideologie der herrschenden Klasse zusammen, wa¨hrend sich die von dem underen vertretene (,,fame$quot;) mit dem Leben der Unterdru¨ckten verknu¨pft Bei der Arbeit stellen wir mehr Raum zur Verfu¨gung fu¨r Valerio, der bis jetzt wie Leonce als ein ,,Parasit$quot; ha¨ufig negativ beweRet worden ist. Wir sehen in ihm nicht nur einen schmeichlerischen Untergebenen, sondern auch einen Antagonisten, der als Materialist sich sta¨ndig gegen semen idealistisch gestimmten Herrn wehrt, wenn nicht heftig, so loch wenigstens sarkastisch. Diese Arbeit zielt darauf, die Maske, die die Hauptpersonen des Stu¨ckes tragen, vom Gesicht zu reißen. Mit underen Women, sie will beleuchten, daß der Autor jede Idee bzw. jede Wissenschaft als heimtuckische Ideologie bestimmt, insofem sie von der WirkGchkeit Bowie dem Volk absieht und allein zum Interesse der egoistischen du¨nnen Schicht diem.
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Die vorliegende Arbeit hat die Auffu¨tmagen von Hauptmanns Dramen zwischen 1980 und 1993 in deutschsprachigen La¨ndern mittels Theaterrezensionen und teilweise Videoaufnahmen analytisch untersucht. Dabei will sie deutlich machen, welche Dramen und in welcher Weise sie auf die Bu¨hne gebracht werden und welche Aktualita¨t die jeweilige Auffu¨hrung in sich einbezieht Sie versucht such die Frage zu beantworten, ob die deutsche Vereinigung irgenwie auf die theatralische Rezeption von Hauptmann einwirkt. In dem betreffenden Zeitabschnitt warden, nach dieser Unteuchung, 14 Stu¨cke enter 44 Dramen und 6 unvollendeten, die Hauptmann bis zu seinem Tod geschrieben haste, als Premiere in 77 verschieden Theatern aufgefu¨hrt. Zeitlich war die Ha¨ufigkeit der Inszenienmgen ho¨her seit der Mitte als in der ersten Ha¨lfte der achziger Jahre, o¨rtlich natu¨rlich am ho¨chsten in Berlin(12 / 77 Premiere). Zu den relativ ha¨ufiger inszenierten Slu¨cken geho¨ren ie Ratten$quot;(17 mal.), ,,Der Biberpelz$quot;(12 mal.) und ichael Kramef` (11 mal.). ,,Vor Sonnenuntergang$quot; und ,,Rose Bernd$quot; warden auch mehrmals als Premiere aufgefu¨hrt. Zusammen mil diesen warden mehrere Stucke, die man la¨ngst im Archiv der Literaturgeschichte eingestaubt abgelegt geglaubt hat, nee entdeckt und in einer ungewo¨hnlichen Weise auf der Bu¨hne gestaltet. Beispielweise dafu¨r sind $quot;Vor Sonnenaufgang$quot;, ,Die Atriden-Tetralogie$quot;, ,,Friedensfest$quot;, das plo¨tzlich in der Saison 91/92 zu gleicher Zeit in zwei Theatem gespielt wurde und in dem die ohne Verso¨hnung immer undauernde Feindschaft enter den Familienmitgliedern sichtber ist und das als ein Hindeutung auf die verborgene Konflikt zwischen Ost-und Westdeutschen zu intecpretieren ist, ebenso wie die mit 83 ja¨hriger Verspa¨tung uraufgefu¨hrte hristine Lawrenz$quot; usw. In dieser Arbeit wig auch versucht, ,,Die Webs$quot;-Inszeniecungen zu analysieren. 1980 wurde von F. Umgelter die Verfilmung des Stu¨ckes fu¨r den Femseher geleistet, und es wurde dann von Kirehner in Bochum in einer antinahualistischen Bu¨hnenausstattung inszeniert. In Oberhausen hat F. Winter das Stu¨ck radikal aktualisiert, indem er die Bu¨hne mit Metallstoffen und second-hand-Mo¨beln vollstopfen und eine gewisse Dialogspartie der Webs auf Tu¨rltisch sprechen und die Namen der Figuren tu¨rkisch benennen ließ. So hat er die historische Situation in Schlesien im Fru¨hkapitalismus auf die Wirklichkeit der ungesetzGchen Leihafieiter im Rhein-and Ruhrgebiet u¨bertragen. Die wichtigsten Eifiebnisse dieser Untersuchung sind folgende : i) Hauptmann ist nicht ein so staubbedeckter Dramatiker, sondern er wird unter der sich vera¨ndernden Zeitsituation allma¨hlich wieder an Ansehen gewinnen. ii) Viele Regisseure haben oft versucht, seine Stu¨cke in verschiedener Weise zu aktualisieren, was unter Rezipienten nosh lebhafteres Interesse geweckt hat. Daher sollte man bei der theatralischen Rezeption Hauptmanns Dramen in Korea solche Aktualisiemng mit beru¨cksichtigen. iii) Es gibt keinen Beleg dafu¨r, daß die deutsche Vereinigung direkt auf die Rezeption Hauptmanns in der Theaterwelt eingewu¨ict hat, aber die Inszeniecung von ,,Friedensfest$quot; ko¨nnte als eine theatralisehe Reaktion gegen die sozialen Zusta¨nde each der Vereinigung in Deutschland intecpretiert werden. Das Thema bleibt als eine foctan zu berrachtende Aufgabe u¨brig.

쉬니츨러 문학의 자기분석적 특성

백종유 ( Zong Ju Baik )
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Seit langem gilt Arthur Schnitzler fu¨r eine gro¨ßte Verko¨penng des Wiener Fin de sie´cle, besonders dort, wo man vomherein betont, daß sein literarisches Schaffen ausgesprochen orts- und zeitbezogen sei. Anhand seiner literarischen Verllochtenheit mit ,Wien um die Jahrhundertwende` liest man ein kulturgeschichtliches Symptom von Schnitzler-Zeit wieder ab, das aber ohne Einblick in seine Wedce zuga¨nglich ist. Unzula¨ssig wa¨re nicht nur die Annahme eines Nahverha¨ltnisses Schnitzlers mit Psychoanalyse Freuds, sondem auch eine unmittelbare Anwendung des Freudischen Fakenntnisses an seine Werke. Schnitzler setzt sich von der Psychoanalyse seiner Zeit kritisch ab, da er meint, daß ihre Schwa¨che darin liege, zu fru¨h ins Unbewßtes zu schauen, staff Selbstanalyse zu betreiben. Auch die Tendenz zur Verallgemeinerung etwa bei Traumsymbolen ist fu¨r ihn zu schematisch, weil der spezielle Fall des menschlichen Seelenzustandes das Thema rein solle. Die vorliegende Arbeit hat die Absicht, selbstanalytische Eigenschaften des literuischen Schaffens A. Schnitzlers aufzuzeigen und these fu¨r die Interpnetation seiner Literatur nutzbar zu machen. Im Angesicht der selbstdarstellenden Nachla¨sse: 『Tagebu¨cher』, 『Jugend in Wien』, 『Aphorismen und Betrachtungen』 und 『Entworfenes und Verworfenes』, habe ich gezeigt, daß die Gestalten in seinen fruheren Erza¨hlungen als Instrumentarien der Selbstanalyse zu betrachten sind. Daraus ergibt sich, daß Medizin, Literatur und Leben, na¨mlich Intensita¨t der naturwissenschaftlichen Wahrheit, Einheitlichkeit der literarischen Gestaltung und Kontinuita¨t zum dichterischen Erlebnis daze dienen, ein Spannungsfeld zwischen dem Ich und der sozialen Wirklichkeit wachzurufen. Die Ergebnisse der Selbstanalyse A. Schnitzlers liegen u. a. den ftu¨heren Erza¨hlungen 『Amerika』 (1887) und 『Leutnant Gustl』 (1900) zugrunde. In 『Amerika』 diagnostiziert Schnitzler eine blinde Sexualita¨t als ein sozialgeschichtliches Symptom am Ausgang des 19. Jahrhundetts; Sexualita¨t wa¨re ein Fluchtort, den der Mensch jenseits der unabsehbar matten Wirklichkeit der modernen Zeit entdeckt hat, abet auch ein neuartiges Beta¨uben des menschlichen Verworfenheit: Mit der konsequent innenperspektivischen Ich-Figur in 『Leumant Gustl』 macht Schnitzler einen abenteuerlichen Sprung in die Imenwelt des Ichs, wobei die ahnugsbange Tiefe eines sozialpathologischen Symptoms, die Gefahr eines neuen Krieges, veranschaulidit werden sollte. Mach dem Ausbnch des ersten Weltkrieges lautet Schnitzlers Diagnose zur Haupnusache des Krieges : Flucht ins Abstrakte, ins System aus der friedlosen Vielfa¨ltigkeit der Einzelfa¨lle.

호프만스탈의 시문학 연구

이성훈 ( Song Hoon Lee )
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Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) hat in seinen Gedichten diverse Versformen benu¨tzt: Sonette, Chasele, Volksliedstrophen und antike Metren etc.. Er hat die meisten Gedichte zwischen 1890 und 1899 geschrieben. Dann Bind sie in den damaligen Zeitschriften, Zeitungen und Sammelba¨ndern erschienen. Es beweist seine poetische Geniafita¨t, daß der junge Dichter sich solcher Versformen in seinen Fru¨hgedichten beliebig bemeistert hat. Auß- erdem ist es seine dichterische Begabung, daß er Dichtung, Musik und Malerei mit einem Medium der Syna¨sthesie verschmelzt hat, indem er verschiedene Kla¨nge und Farben mit dichterischer Sprache in semen Gedichten unermu¨dlich vermischt hat. Hofmannsthal als fru¨hkluger Richter stellt die Welt des vom Traum ergriffenen Lebens anhand ambivalentes Zustands in seinem Werk dar. Danach entlarvt er die Außenwelt als eine Widerspiegelung der eigenen Innenwelt. In einem Augenblick, wo sich die Durchdringung aus der Pra¨existenz in die Existenz erfu¨llt, verwirklicht sich Hofinannsthalsche Verknu¨pfung mit dem Leben (vgl. A 214). Darin zieht der Richter die Musik als eine Intervention hinein, um diesen Augenblick zu verursachen. Er dru¨ckt mit den zuckersu¨ßen musikalischen Women sowohl die Einheit von Welt und Ich als die Harmonie von Außen- und Innenseite in seines Gedichten aus. Schließlich will Hofmannsthal hoffen, daß die Leser seine Gedichte nur nicht lesen oder genießen, sondern erfahren. Wens wir mit solcher Erfahnzng in den neuen Lebenssinn unsrer Innenseite hineinblicken, ko¨nnen wir mit dem Richter u¨ber a¨sthetische Lebensanschauung vo¨llig u¨bereinstimmen. Jede neue Bekanntschaft bewirkt Auseinanderfallen und neue Integration. (A 24)

벤 시에 나타난 ' 무 (無) ' 의 체험과 그 극복

김길웅 ( Gil Ung Kim )
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Diese Arbeit will, die Spunen, die die Gedichte Benns um das Problem des ,,Nichts$quot; hinterlassen haben, im Kontext der Modenle verfolgen. Dafu¨r werden zuna¨chst der Begriff des ,,Nichts$quot; sowie dessen Erfaluung in seinen Werken in Betracht gezogen. Dann soll das Bestreben Benns, das Nichts in der sinnentleerten Welt w transzendieren und in den Raum des Urtaums und des Absoluten vorzudringen, analysiert werden. Dieser Versuch finder bei dem Richter, im Ganzen gesehen, auf zwei Ebenen. staff. Die eine heißt ausch$quot; und die undere ,,Form/Sprachmagie.$quot; Drei Punkte soil die Analyse herausarbeiten: 1: der Verlust der diskursiven Evident, also die Existent der Dinge unter der absoluten Trennung zwischen Signifikant(=dem Zeichen) und Signifikat (=dem Gezeichnetem), kurz gesagt das Nichts, bildet die Giundstmktur der Gedichte Benns. Zugleich liegt bier der AusgangspunlU der Gterarischen Moderne; 2: die Elemente des Rauschhaft-Visiona¨ren in seines spa¨tes Gedichten resultieven aus der Reaktion auf die Welt als das Nichts; und schließlich 3: die Wirkung des Wortes, die Sprachmagie, stellt bei Bonn die Wende vom Nihilismus alley Inhalte und Werte zur ,,Transzendenz der scho¨pferischen Lust$quot; und damit einhergehend die Auflosung jeder Wirklichkeit ins ichts$quot; day.

릴케시의 사물

정길화 ( Gil Hwa Jung )
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In der umfang- und bedeutungsreichen Dichtung Rilkes bildet das Ding das wesentliche Motiv. Wie viele andere Ku¨nstler auch wird er ha¨ufigvon den Dingen inspiriert und angeregt, sie anzuschauen und daru¨ber Gedichte zu schreiben.Der Begriff, ,,Das Ding$quot; umfaßt alles, was sich auf das Leben von Gebutt an bezieht,also alles, was außerhalb des Subjekts steht. Wir betrachten die Dinge und erkennen ihre Eigenschaften.Dann und wane durchsetzen wir sie mit unsetr Energie und formen sie um.Anschauen allein ist schon eine Art nergieiibertragung$quot;. Ku¨nstler machen Kunstdinge wenn sie den Dingen begegnen. Zu diesen Dingen geho¨ren nicht nur Gegensta¨nde ,nach Rilkes Anschauung, sondern auch Menschen und Gott. Rilke beweist immer einen scharfen Blick fu¨r die Dirge und gelangt zu einem tiefen Versta¨ndnis ihrer wesentlichen Merkmale. Seine Befahigung, das Wesen der Dirge zu begreifen, entwickelt sich in seinem ganzen Schaffen immer welter. Seine fru¨hen Werke beherschen dagegen noch stimmungsvolle und subjektive Gedichte. Seit der Rodin-Zeit geht er dazu u¨ber, die Dirge zu beschreiben und scheinbar objektive, nuchteme Verse zu schaffen. Er lemt von Rodin, wie helm kunstlerischen Schaffen Geduld zu haben und entsprechend sorgfaltig zu arbeitsn.Auch Cezanne verdankt er die Erkenntnis, daa man vor den Dingen ,,arm$quot; rein und sehen soll, wie die Dirge stehen, d.h. sie ohne Vonuteil zu betrachten. Er strebt danach, die Schaffensweise der bildenden Kunst auf seine dichtedsche Arbeit anzuwenden. In ,,Neuen Gedichten$quot; konzentriert er sich auf die Gestaltung der Dinge. Das subjektive Ich trill zmu¨ck. Aber es verschwindet nicht vo¨llig. Die Stimme des Subjekts ist in den Zeilen versteckt. In seinem Spa¨twerk erkennt er die Grenze des Anschauens und wendet sich vom Gesichtswerk zum Hera-werk. Er beklagt, wie ie erlebbaren Dinge, die semen Vorva¨tem$quot; so ,,vertraut wanen, mehr als je dahinfallen.$quot; Jetzt hofft er, durch die Verwandlung der Dirge die neue Welt zu schaffen und das menschliche Dasein zu retten. Die Venvandlung ist der dra¨ngende Auftrag der Erde an den Menschen. In der Verwandlung erfu¨llt sich die wesentliche Wendung in der Auffassung der Dinge. Es muß bier hervorgehoben werden, daß die Verwandlung sich nicht in der transzendentalen Welt verwirklicht, sondern nur in dieser wahrnehmbaren Welt.

헤르만 헤세의 문학비평문에 관한 연구

노태한 ( Tae Han Noh )
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Die Hesse-Forschung bis zum Anfang der 70er Jahre wurde,im ganzen betrachtet, außer einigen wichtigen Ausnahmen unter den relativ begrenzten Gesichtspunkten, meist werkimmanent, getrieben. Und das Hesse-Bild, das sie einigermaßen einheitlich hervorgehoben haben, war der Hesse als ,,Idylliker$quot;, ,,Romantike$quot;, der Autor des ,,Weg nach innen$quot;, der ,,Innerlichkeitsromancier` und der wirkGchkeitsferne Dichter. Auf diesem Hintergrund der Hesse-Forschung wurde vom Anfang der 70er Jahre die Versuche gemacht, die Fehlintepretationen und die ,,Mißversta¨ndnisse$quot; richtigzustellen. Und den An1aß zu der neuen Einstellung gaben die jetzt noch laufende Erschließung und die Vero¨ffentlichung der umfangreichen, bis dahin begraben gebliebenen Materialien und der hinterlassenen Schriften Hermann Hesses. Die neuentdeckten Materialien 1a¨ßt sich in drei Gruppen einteilen; etwa 35tausend Briefe, u¨ber 3tausend Buchkritiken bzw. Reezensionen und kulturlQitische bzw. politische Schriften, die von Hesses erstem politischen Aufruf Freunde, nicht diese To¨ne!$quot; (1914) bis zum offenen rief nach Deutschland$quot;(1946) reichen. Diese Materialien, an ihrem Umfang schon unser Erstaunen erregend, weisen auch in bezug auf ihr Potential, die Hesse und seine Werke unders als bis jetzt betrachten la¨ßt, sehr viele Ansatzpunkte auf. In diesen neuerschlossenen undersgearteten Schriften Hermann Hesses zeigen sich also neben seinem Grundgedanken, Lebens - und Weltanschauung und der Anschauung von Dichtung und Dichter vor allem sein kontinuierliches lnteresse an der sozial - politische Wirklichkeit der Zeitgenossen und seine scharfblickende Einsichten in die Zeit und Zukunft. Der Autor setzt sich deshalb in dieser Arbeit das Ziel, einen wichtigen Teil dieser Materialien, mit Volker Michels, den nteressantesten Teil von Hesses nachgelassenen Schriften$quot;, besonders in Relation zu seinem Engagement an die Zxit und das Ixben der Mitmenschen zu analysieren. Hese hat mit seiner ausgedehnten Rezensionsta¨tigkeit dem Leser nicht nur wertvolle Bu¨cher vorgestellt, sondern ihm auch ein literacisches, kulturelles und politisches Bild dieser Zeit geliefert. Seine Rezensionen illustrieren die Situation im der ersten Ha¨lfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Hesse betrachtet die von ihm besprochenen Bu¨cher nicht als literarische Einzelstiicke, sondern stellt sie in den Gesamtzusammenhang der Zeit. In diesem Zusammenhang sagt Egon Schwarz, daß ,,ihm(=Hesse) die besprochenen Bu¨cher immer wieder zum bloßen Anlaß werden und die AfikuGenmgen einer bestimmten Haltung gegenu¨ber der Kunst, der Zeit und dem Leben zur Hauptsache. Dadurch ealten these Rezensionen ihren weiten Horizons und den tiefen Sinn$quot;

- 브레히트의 『주인 푼틸라와 그의 하인 마티』 에 나타난 희극성 -

서경하 ( Kyung Ha Suh )
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Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, das Merkmal des Komischen im Drama Bertolt Brechts zu erhellen. Er glaubt, in der Komo¨die heute die gesellschaftliche Widerspu¨iche erfolgreicher herausgefunden und die Lo¨sungen zugelassen werden zu ko¨nnen als in der Trago¨die. Zwar sind die komische Elemente im Drama Brechts a¨nscheinend a¨hnlich wie die in der traditionellen Komo¨die, aber die Bedeutungskategorien und Funktionen des Komischen sind anders. Brecht unterscheidet es dadurch von dem ,Ewig-Komischen`, den Ausdruck ,das Gesellschaftlich-Komische` einzufu¨hren. Er meint, dieses anhand des Dramas $quot;Herr Puntila und rein Knecht Matti$quot; am deutlichsten analysiert zu werden. In diesem Drama werden der Klassengegensatz und die Widerspru¨che der bu¨rgerlichen Gesellschaft gezeigt. Dazu wind die artistischen Mitteln, besonders ,Spiel im Spiel` benutzt. Hier wird die Bedeutung des Gesellschaftlich-Komischen beleuchtet, die die Unvereinbarkeit der betru¨gerischen Ideologie und anachronischen Gestalten mit den realen Verha¨ltnissen exemplarisch zur Schau stellt. Dadurch wird Dialektisierungs- und Kritisierungstendenz der Komo¨die Brechts in Erscheinung getreten. Darin spiels das Komische die andere Rolle als im Charakterkomo¨die oder Situationskomodie. Dort handelt es sich um das Spannungsverha¨ltnis zwischen der Kritik an der burgerliche Gesellschaft, der in die Gegenwart hineinwirkende banalen Vergangenheit, und der Utopie, der von sozialistischer Einstellung aus betrachteten Zukunft. Brecht meint, daa das Unnatu¨rliche im falschen Anschein und das gesellschaftliche Banale fu¨r kornisch gehalten wird. Mit heifer Distanz kann sich das spa¨tere Publikum von geschichtlich u¨berholten Zusta¨nden verabschieden, u¨ber sie lachend. Sie sind gesellschaftGch komisch.
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