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독어독문학(구 독일문학)검색

Koreanische Zeitschrift fur Germanistik


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1226-8577
  • - 간행물명 변경 사항 : 독일문학(~2017)-> 독어독문학(2018~)
논문제목
수록 범위 : 89권 0호 (2004)

라 로쉬의 『슈테른하임 아가씨 이야기』에서 여성의 미덕

박광자 ( Park Gwang Ja )
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Seit den 70er Jahren ist die Literatur von Frauen ins Blickfeld wissenschafilicher Forschung in Deutschland geraten. Die Wiederentdeckung der Moralivchen Zeitschriften und der Frauenromane des 18. Jahrhunderts wa¨re ohne feministische Literatur-wissenschaft nicht mo¨glich gewesen. 1983 wurde der erste Frauenroman in Deutschland, Die Geschichte des Fra¨uieins van Sternheim (1771), neu herausgegeben, und damit begann die neue Epoche der La Roche-Forschung. In Sternheim schildert La Roche die Lebensgeschichte von Sophie van Stenheim, deren weibliche Tugend `ein Modell fu¨r To¨chter` sein sollte. In ihren Briefen betonte La Roche ihre Rolle ais Erzieherin, was Wieland, der Herausgeber Sternheims, auch wiederholte, indem er hervorhebt, La Roche habe nicht die Absicht, ein Kunstwerk hervormbringen, sondern sie wolle den Mu¨ttern und To¨chtern in Deutschland ein Ruch schenken, um damit die Tugend zu fo¨rdern. So ist La Roches Bild als Pa¨dagogin bezeichnet. Sie ist zwar eine in der traditionellen Literaturgeschichte anerkannte Autorin, aber ihr Ruhm hat auch seine Schattenseiten. Sie stellt die herrschende Norm niemals direkt m Frage, wird ein Beispiel fur die Paradoxien weiblicher Autorschaft im 18. Jahrhundert. Der Brennpunkt der neuen La Roche Forschung ist es, inwieweit ihr Roman Sternheirn feministisch ist. Die etwa 4 Jahre dauemde Haupthandlung von Sternheim, die nach dem Tud von Sophies Vater einsetzt und mit ihrer glu¨cklichen Heirat rnit Seymour endet, schiidert die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Leidsituationen, denen die Protagonistin ausgesetzt ist, Sophie verinnerlicht alle bu¨rgerlichen Tugendideale, aber sie leidet an der ma¨nnerdominierten Gesellschaft, deren moralischen Anspru¨che und Vorstellungen von Weiblichkeit nur einen engen Spielraum erlauben, in dem sie sich kaum bewegen kann In der adeligen Gesellschaft wird Sophie von Derby betrogen und in der freinden Eino¨de verlassen. Aber sie hat ihren Teil an diesem to¨dlichen Unglu¨ck; ihre Entscheidung fu¨r die Konventionsehe mit ihm erfolgt aufgrund von Eigenliebe und Eitelkeit. Was sie groß macht, ist die Erkenntnis ihrer Fehler, das Selbstvertrauen und der Mut zu handeln. Sophie genu¨gt sich nicht damit, gut zu sein, alle ihre Gesinnungen miissen Ta¨tilgkeiten werden. Durch "die u¨benden Tugenden" gelingt es ihr, das Glu¨ck zu finden. Am Ende ihres Suchens wird sie von der Leidenden zur Erzieherin, zur Pflegerin und zur in der Gesellschatt Handelnden. Auffalend in Sternheim ist. dass Sophie am Ende ihrer Selbstbehauptung die Welt der weiblichen Autanomie, "einen Freiraum außierhalb der patriarchalischen Gesellschaft" (Becker-Cantarino) erreichte. Die Schule. welche Sophie mit Hilfe von Mme, Hills gru¨ndet, bietet den armen Ma¨dchen Selbsterhaltung durch Berufsarbeit, richtet sich nicht nach dem kanventianelien Frauenleben. Mit der Witwe C. und den englischen Ladys stellt La Roche auch selbstandige Frauen vor, die von den Ma¨nnem unabha¨ngig in sozialen Ta¨tigkeiten ihr Glu¨ck gefunden haben. Nach der Heirat geho¨rt Sophie nie zu den typisch bu¨rgerlichen Hausfrauen des 18. Jahrhunderts. Sie nimmt aktiv am sozialen Dienst teil und und behauptet sich selbst, Die BotschaA von La Roches Sternheim ist auf der einen Seite der Sieg der weiblichen Tugend, auf der andern Seite die Selbstbehauptung des weiblichen Ichs.

이상적 사랑의 아포리아 -괴테의 『젊은 베르터의 슬픔』연구-

박희경 ( Park Hui Gyeong )
5,500
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Wenher leidet an seiner Liebesleidenschaft zu Tode und bis zum Tod, Das versteht sich fast von allein und wird von daher in der langen Forschungsgeschichte des Romans geme vernachla¨ssigt. Die vorliegende Lektu¨re indessen will Werthers Liebe zu Lotte ernstnehrnen und liest seine Briefe als Liebesdiskurs. Es handelt sich urn einen Diskurs u¨ber die Liebe, die kein anderes Gesetz als ihre Erfu¨llung kennt, aber bemerkenswerterweise nicht in ErFu¨llung geht. Die Liebe auf diese Art zu ergrhden ist das Anliegen der vorliegenden Untersuchung. In der Forschung wird der Freitod von Werther wiederholt als Selbstverwirklinchung ex negativum ausgelegt. Demzufolge findet Werthers Absolutheitsanspruch auf Selbsterfahrung und Selbstentfaltung nirgendwo im Leben Resonanz. Und was ist dabei mil der Liebe? Die Liebe legitimiert und vollzieht das Ich-Projekt von Werther, yich u¨ber alle "Einschra¨nkungen" hinwegzusetzen und auf diesem Weg sein ganzes Ich vollends zu entfalten. Sie ist Medium und Ziel der Selhstverwirklichung mgleich. In der Tat misst der Roman Werther der Liebe bei der Selbstfindung des Liebenden große Bedeutung bei, - ein Novum in der Lieschichte der Liebesdiskurse, im Vorgriff auf die ldee der romantischen Liebe. Wer sein wahres Selbst entfalten will, tra¨umt zuerst von der Liebe, ehe er auf den Gegenstand sto¨sst. Diese Liebe ist ideal, sie wird zum Lebensprojekt genauso wie das lch, das ern Mensch von sich selbst entwirft. Werther sieht bei Lotte die Repra¨sentation der idealen Liebe. All die gegensa¨tzlichen Kra¨fte des Menschen sind in ihr bereits in der Einheit aufgehoben. Sie ist sozusagen die Erscheinung des Lebensziels von Werther. sich selbst zu verwirklichen. Insofern fungiert sie fu¨r ihn ats Garant fu¨r dessen Mo¨glichkeit und Realisierbarkeit. Werther hetet Lotte an, er sakralisiert sie, damit er wie ein Kind in Lottes miitterlichen Augen sein Ideal-Ich "jubilatorisch" findet. Hierdurch gera¨t er aber in eine aussichtslose Klemme: Er muss eine gewisse Distanz zu Lotte schaffen, um sein ideales Ich weiterhin aufrechtzuerhalten. Denn er findet nur auf Kosten der Vereinigung mit Lotte sein Ideal-lch wiedergespiegelf was Freud spa¨ter mit dem va¨terlichen Verbot des Inzestes erkla¨ren wird. Werther bangt panisch um den Verlust seines Selbstes, wenn er zu nahe an Lotte herantritt, wohingegen er in abgrundtiefe Depression versinkt, sobald er Lotte aus den Augen verliert. Verliert er Lotte, wird sein ideales Bild des lchs dahin sein. Ein fatales Paradox bildet sich heraus. Werther muss sich von Lotte distanzieren, um die ideale Liebe funktionsfa¨hig zu erhalten, was bedeutet, der idealen Liebe die Bedingung der Mo¨glichkeit mr Efu¨llung zu nehmen. Den Beweis frndet man darin, dass das sexuelle Begehren von Werther unterdru¨ckt wird, um wieder aktiviert zu werden. Es ist nicht von ungefa¨r, dass er seinen Plan zuni Selbshnord ausgerechnet dann in die Tat umsetzt, als Lone init Ku¨ssen ihre Liebe unter Beweis stellt. Wird die Sehnsucht nach der idealen Liebe efullt? Ja, aber die Distanz wird aufgehoben, was den Verlust des idealen Selbst herbeifu¨hrt. Aus der Lektu¨ree des Romans Werther la¨sst sich schliessen, dass die ideale Liebe Werther die Aufhung der Cegensa¨tze in der Einheit verspricht, sie aber in der Tat repraduziet. Desto mehr kommt es darauf an, die Distanz aufrechtzuerhalten, denn ihr verdankt die ideale Liebe ihr U¨berleben.

생태계 위기에 대한 문학적 대응 -빌헬름 라베의 『피스터의 방앗간』고찰-

권선형 ( Kwon Seon Hyeong )
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Angesichts der o¨koiogischen Krise in der ganzen Welt stellt es sich fu¨r einen germanistischen Literatunvissenschaftler als dringende Aufgabe dar, die deutsche Umwelt- oder O¨koliteratur zu erforschen und dabei herauszuarbeiten, auf welche Weise sie zur Scha¨rfung des o¨kologischen Bewusstseins beitragen ko¨nnte. In dieser Hinsicht ist nun Wilhelni Raabes Roman Pfsfers Mu¨hlr ern sehr gutes Modell, denn er ist der erste deufsche o¨kologische Roman u¨berhaupt. In diesem Werk ist Raahe dem Denken winer Zert weit voraus. In Deutschland wurde die lndustriealisierunp nach dem Krieg mit Frankreich 1870/71 und der Gru¨ndung des Kaiscnciches 1871 im vereinten Deutschland mit besonderem Elan vorangetrieben, Und wie u¨berall in den Industriezentren Europas machte man sich auch in Deutschland keine Gedanken u¨ber die Umweltfolgen dieser raschen Industriealisierung, da man in der Atmospha¨re der Fortschrittseuphorie dieser Zeit nur an die Vorteile der technischen und wirtschaftlichen Enhvicklung dachte. Auch fu¨r Schriftsteller war die Uniwettbelastung durch die Industrie damals kein Thema. Gerade deshalb ist Raabes Roman Pfisters Mu¨hle mit seinem kfitischen akologischen Bewusstsein ein in die Zukunft weisendes Werk. Anhand von Erza¨hltechniken wie Erinnerungstechnik, Verfremdungseffekt und Personifikatian kritisiert Raabe zum einen die Umweltverschmutzung in seiner Zeit, und zum anderen zeigt er auf, wie weit der kapitalistische Materialismus beim Bu¨rgenum verbreitet ist und inwiefern der einzelne dadurch in eine Identitatskrise gera¨t. Fu¨r Raabes o¨kologisches Denken ist auljerdem noch wichtig, daß er nicht nur die Umweltverschmutzung anklagt und kritisiert, sondem bereits auch davor warnt, dass die fortgesetzte Zersto¨rung unserer natu¨rlichen Resourcen in den Wcltuntergang fiuhren wird. Diese apokalyptische Vision Raabes wird vor allem deutlich in dem Gedicht "Einst koninit die Stunde" von Felix Lippoldes, einer Person des Werkes. Am Beispiel der Pfisters Miihle genannten Wassermuhle, deren Betrieb eingestellt werden muss, weil das Abwasser einer nahen Zuckerfabrik das Wasser, das die Mu¨hle trieb, total verschmutzt hat, demonstnert Raabe die katastrophale Umweltverschmutzung zur Zeit der beginnenden Hochindustrialisierung im spa¨ten 19. Jahrhundert.
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Angesichts der unu¨berschaubaren Vielfalt der gegenwartigen postmodernen Theorien scheint ein Unternehmen, eine einzige Definition festzustellen, voreilig. Ohne Anspruch auf umfassende Vollsta¨ndigkeit wird an dieser Arbeit Botho Strauß` Prosa Paare, Passanten unter Postmoderne vom literaturwissenschaftlichen Standpunkt betrachter. Dabei wird das Verha¨lmis van Moderne und Postmaderne untersucht. Der Venrcht auf die Totalisierung der Vernunft, den Fortschrittsgedanken der Aufkla¨rung, das lineare progressive Geschichtsbild, das autonome Subjekt, und die scho¨pfensche Genialita¨t sind als generelle Chardkteriska der Postmoderne genannt. Diese wesentlchen Merkmale der Postmoderne lassen sich als Bestandteil des Gedankens Strauß` feststellen. Bei aller U¨berschneidung muss die Einscha¨tzung als Postmodernist relativiert werden, denn er unterscheidet sich von den Postmodernisten wesentlich durch seine grundsa¨tzlich pessimistische Sicht u¨ber die postmodernen Welt. Wa¨hrend Postmodernisten eine Bru¨cke zwischen Kunst und Massenkunst bauen wollen, lehnt Strauß die Massenkultur ab, die Autonomie der Literatur zerfalit. Gegen den Verlust der asthetischen Qualita¨t greift er auf die ku¨nstlerischen Avantgarden der Moderne zuru¨ck, die wegen elita¨rer Merkmale von den Pastmodernisten kritisiert werden. Durch diesen Ru¨ckbemg auf die ku¨nstlenschen Avangarden wird deutlich, wie sehr Straulß Gedanken mit der a¨sthetischen Moderne verbunden ist. Strauß Position ist nicht einfach zu klasufizieren. Ob sich Strauß dem Postmodernist zuorden liisst, set jedoch eigenern Urteil anhermgestellt.
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In dieser Abhandlung versucht der Verfasser, Gryphius` erstes Schauspiel Leo Armenius mit Hilfe des Trauerspielbuchs von Walter Benjamin zu interpretieren, Benjamins Werk geht davon aus, dass dein barocken Trauerspiel die schicksalhafte Wiederholbarkeit des Geschehens zugrunde liegt, dass es sich besonders im schiesischen Barocktrauerspiel um die allegorische Situation handelt, in der "jede Person, jedwedes Ding, jedes Verha¨ltnis" "ein beliebiges anderes bedeuten" kann und dass die Melancholie ein mit der alkgorischen Mention innerlich verbundener Gemu¨tszustand ist. Diese Sichtweise ist auf den Leo Armenius durchaus u¨bertragbar. Hier entziehen weder die Figur des Leo Armenius, noch die Gruppe um Michael Balbus dem Lauf des Schicksals. Auf "den Abgrund zwischen bildlichem Sein und Bedeuten" weisen die willk¨rliche Orakeldeutung durch die Partei Balbus`, Leos Gru¨beln uber "Zcichen und Zukunft", seine auf der Bu¨hne zur Schau gestellte Leiche sowie die Streitgespra¨che zwischen den einrelnen dramatischen Figuren hin; sie alle tragen zur lnstabilidt der Bedeutungen bei. Das allegorische ``Spiel`` im Leo Armenius macht auf die Verlegenheit aufmerksam, die daraus entsteht, dass das theologische, transzendente Wertsystern und die darauf basierende politrsche Hierarchie in der "Geschichte als Leidensgeschichte der Welt" erschu¨ttert werden. Dieses Spiel ist als ein ernstes von Trauer durchdrungcn. Dass das Trauerspilbuch fu¨r die Interpretation von Leo Armenius eine fruchtbar Perspektive bietet, scheint unumstritten zu sein. Jedoch sollte der Frage, inwieweit es einen wissenschaftlichen beitrag Barockforschung leisten kann, weiterhin - und unter Beru¨cksichtigung auch noch anderer barockdramen - nachgegangen werden.

호르바트의 민중극에 나타난 소시민 의식의 폭로 수단

문광일 ( Mun Gwang Il )
5,500
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Die varliegende Arbeit versucht, die Mittel zur "Dernaskierung des Bewußtseins" der Kleinbu¨rger in den Volksstucken O¨do¨n von Horva´ths konkret zu analysieren. Horva´th benutzt verschiedene Methoden zur "Demaskierung des Bewußtseins" der Kleinbu¨rger. Das wichtigste Mittel dafu¨r ist die Sprache. Die Personen in Horva´ths Stu¨cken sprechen Bildungsjargon, dadurch ta¨uschen sie dem Cespra¨chspartner gegenu¨ber eine gewisse Bildung vor. Aber ihr Bildungsjargon ist ungeschickt und ku¨nstlich. Und der Sprachgebrauch` der Kleinbu¨rger zeigt Widerspru¨che zwischen Denken und Handein. Damit demaskiert sich das Bewußtsein der Kleinbu¨rger. Stille spiclt dabei eine wichtige Rolle, urn das Bewußtsein der Personen zu entlarven. Im Augenblick der Stille geraten die Figuren in einen Konflikt mischen Bewußtsein und Unterbewußtsein, Die Figuren zo¨gern eine Weile. An dieser Stelle greift das Unterbewußtsein ein, na¨mlich ihre versteckten wahren Gefu¨hle. Aber sie verbergen diese Gefu¨hle und verhalten sich, ah ob nichts passiert wa¨re. Bei der Dernaskierung des Bewußtseins spielt auch Musik eine wichtige Rolle. Dec Autor entlarvt das Bewußtsein der Figuren dadurch, daß er Musik in sein Stu¨ck einardnet, die nicht zum Dialog und zur Handlung passt. Weiterhin entianit er das Bewußtset dadurch, daß er die Musik plo¨tzlich abbricht. Das abrupte Abbrechen macht rein akustisch auf die darauf folgende Replik aufmerksam. Mit der "Demaskierung des Bewußtseins" will Iiorvath eigentlich die Zuschauer zur Selbsterkenntuis fu¨hren. Aber große Teile des Publikums ko¨nnen Horva´ths Intention nicht verstehen. Das Publikum reagiert mit Entta¨uschung und Empo¨rung. Die Mittel, die Horva´th in seinem Valksstu¨ck eingesetzt hat, sind zu kompliziert, als daß die Zuschauer sie erkennen ko¨nnten.

한계의식의 미학과 정치적 귀결 -페터 바이스의 『저항의 미학』을 중심으로-

남덕현 ( Nam Deog Hyeon )
5,500
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Die Grenzwfahrung ist aufschlussreich zur Bestimmung dessen, was innerhalb dieser Grenze liegt, und in jedem Darstellungsversuch der Grenzerfahrung werden sich die verschiedenen Begriffskategorien von Philosophie, A¨sthetik, Ethik und Politik miteinander verkniipfen, ineinander u¨bergehen und miteinander kollidieren. Anhand dieser Beobachtungen mo¨chte ich Peter Weiss` Vorstellungen zur Undarstellbarkeit und seine daraus folgende a¨sthetische und politische Konsequenz in der A¨sthetik des Widerstands untersuchen. Ein prominentes Reispiel fu¨r die philosophische Reflexion, die aus dem Grenzbewusstsein eine a¨sthetische und moralphilosophische Schlussfolgerung zieht, ist Kants Thearie des Erhabenen. Danach wird die Crenzerfahrung ein Anlass zur Selbstbestatigung des Menschen als eines vernu¨nftigen Wesens. ln der absolut negaliven Welt stellt fu¨r Adorno das sprachlich nicht Identrtizierhare ein Moment der Wahrheit dar. Dagegen wollte Lyotard im inmanenten Undarstellbaren nicht nur eine a¨sthetische Bedeutung, sondern eine ethische sehen. Peter Weiss wollte auch eine asthetische und politische Aufgabe in dem Undarstellbaren finden, weil er eben dann die Leiden der Opfer als histarische Widerspru¨che sieht. In diesem Sinne nenne ich diese Auffassung ein historisches und materialistisches Versta¨ndnis der Undarstellbarkeit. Im Gegensatz zu der postmodernen Einstellung zum Undarstellbaren will Peter Weiss jedoch die Grenze nicht einfach anerkennen, sondern versucht, sie zu u¨berschreiten. Dabei hat er schon die Erfahrung gemacht, dass das undarstellbare Leiden der Opfer nicht durch exakte Wahrnehrnung und Beschreibung von dessen Spur, sondern durch das Vorstellungsvenntigen pra¨sentiert werden kann. Aus dieser Erfahrung zieht Peter Welss nicht nur eine a¨sthetische Konsequenz, sondern auch eine politische Konsequenz des Widerstands, weil er eben das historische Vorstellungsvermo¨gen auch in der politischen Solidarita¨t fu¨r unentbehrlich ha¨lt.

꿈의 세계로의 도주: 호프만스탈의 『전원시』를 중심으로

이성훈 ( Lee Seong Hun )
5,300
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In der vorliegenden Arbeit wird versucht, das Problem der Flucht in die Welt des Traumes in Hofrnannsthals "ldylle" zu untersuchen und die dam verborgene Absicht des Dichters zu hetrachten. Die "Idyile" ist ein Cedicht in Dialogform. In diesem Werk zeigt der Dichter seine dionysische Innenwelt, um sich ton der Wirklichkeit zu befreien, indem er von der Schaubpielkunst der Eleonora Duse im Wiener Theater fasziniert wird. Er behandelt darin die klassischen ldyllenmotive(Urfamilie, klassische Berufe des Schmieds und To¨pfers, niedere Mythologie, Kunstbeschreibung und typische Gestalt der Landschaft). Aber in flofmannsthals "ldylle" ist die Harmonie init sich selber und der Aussenwelt nicht erfu¨llt, weil er im Gegenteil die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Ideal, Aussen- und Innenwelt sichtbar macht. Die Flucht in die Tratimwelt der Frau ist der Kern dieses Werkes, wobei sie dem tragtschen Ende, das durch den Untertitel angedeutet wird, entspricht. Die Welt des Traumes bedeutct eine Phantasiewelt, die vornehmlich mit den Go¨ttern und den mythologischen Gestalten bevo¨lkert ist. Die Frau als eine Pra¨exrstente steht ihrem Mann, dem Existenten, gegenu¨ber und flu¨chtet mit dem mythologischen Wesen, dem Zentauren, in die Traumwelt. Im Zusamnxnstoß zwischen Traum und Wirklichkeit fordert der Schmied als ein Sittenredner von seiner Frau das Zuru¨ckkehren in die Wirklichkeit. Dagegen flieht die Frau wie eine Ma¨nade berauschend zur Todeswelt. Dadurch, dass er seiner fliehenden Frau einen Speer an den Ko¨rper wirft, endet eine hausliche ldylle als Trago¨die. Diese unglaubliche Tatigkeit der antizipmenden Phantasie in der "ldylle" susgedru¨ckt.(A 108)

동일한 시대 체험과 상이한 문학적 관점 -프리트와 첼란을 중심으로-

정명순 ( Jeong Myeong Sun )
5,500
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In verschiedenen Gedichtba??nden Erich Frieds tauchen zuhlreiche Bezugnahmen auf Paul Celan auf. In Solidarita??t mit Celan thematisiert das Gedicht 「Nachziigler」das Schicksal der politisch Verfolgten, der dem Naziterror zum Opfer gefallenen Juden. Das Gedicht 「Wer nicht ausgeht」 zeigt eine mimetische Annaherung an Celans Sprechweise. Im Gedicht 「Beim Wiederlesen eines Gedichtes von Paul Celan」 finden sich teils sympathisierende, teils ironisch ablehnende Anspielungen auf Celan. Fried ging von den fu¨nfziger Jahren bis zu seinem Tod einen entschieden anderen Weg im Leben, im politischen Engagement und im Gedicht. Celans Werk beurteilte er in seinen seit 1979 entstandenen Gedichten zumeist ambivalent: respektvoll, aber ablehnend. Beide sind Altersgenossen, kommen aus ju¨dischem Milieu, leiden und beginnen zu schreiben unter der perso¨nlichen Erfdhrung des Faschismus. Und sie venvcisen in ihren Werken beharrlich auf die Voraussetmgen, die zu Auschwitz gefu¨hrt haben. Aber die poetologischen Differenzen zwischen den beiden Dichtern scheinen unu¨berbru¨ckbar zu sein. Fried verwendet Sprache zur Befo¨rderung von Informationen. Dagegen verzichtet Celan nicht nur auf das u¨berlieferte Sprachmaterial, sondern auch auf jede Anna¨herung an eine einfache Kommunikation. Wa¨hrend Fried die Bedeutung der Literatur kategorisch definiert, venveigert Celan jede begrenzende Antwnrt. Frieds Rcaktion auf Celans Cedicht 「Fadensonnen」 zeigt deutllch die unterschiedlichen Wege der beiden Dichter.

문학 텍스트의 환경 변화 -아우어의 시 『Kill the Poem』을 중심으로-

김요한 ( Kim Yo Han )
5,200
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Computer, Software und Internet vera¨ndern unser Leben und Arbeiten. Sie haben in den letzten Jahren unsere Gesellschaft durchdrungen und sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Sie vera¨ndern vor allem auch das Schreiben und Lesen so nachhaltig, dass selbst auch Literatur und Kunst nicht unberu¨hrt von ihnen bleiben. Die vielfa¨ltigen Mo¨glichkeiten des Computers und die Digitalisterung machen das neue Medium nicht nur zu einem attraktiven Transportmittel fu¨r jegliche Art van Narration, sondem auch zu einern neuen Kommunikationsmittel fu¨r ku¨nstlerische Experimente. In der vorliegenden Arbeit wird das Verha¨ltniss von neuem Medium und Literatur behandelt, und dabei wird zugleich versucht, den Mo¨glichkeiten der Entstehung einer neuen Literatur nachzuspu¨ren. Das heute dominiercnde Kulturmilieu ist durch den U¨bergang vom analogen zum digitalen informationszeitalter charakterisiert. Multimedia und Netzwerk sind die entscheidenden neuen Pha¨nomene. Das sich wandelnde Medienmilieu vera¨ndert auch den Begriff der Literatur und dabei vor allem den Begriff des Textes, der Analysegegenstand der Literatunvissenschaft ist. Kill the Poem von Johannes Auer bietet ein passendes Beispiel an, wie die Literam in der Zukunft geht, Angesicht der technologischen Entwicklungsgeschwjndigkeit kann man schon jetzt sagen, dass Literaturfomen wie Hypertextliterahir beziehungsweise digitale Literatur das Potential besitzen, sich als neue Literatur zu etablieren und weiter zu cntwickeln.
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