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괴테연구검색

Goethe-Yongu


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 12권 0호 (2000)

『 이탈리아 기행 』 에 나타난 괴테의 세계관

정서웅(Su Ung Jung)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 1-20 ( 총 20 pages)
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Goethes"Italienische Reise"ist kein Reisebuch, dem sick der Italienfahrer anvertrauen Boll, sondern eine Selbstdarstellung, d.h. ein Stu¨ck seiner Autobiographie. Das Buch dokumentiert Goethes Erfahrung der antiken Kunst, sein Suchen nach Einheit von Natur und Menschenwerk und zeigt seine Kunstauffassung. Es gilt als ein Zeugnis der Wiedergeburt des Denkens und Schaffens, die Goethe in Italien erfahren hat. Im allgemeinen werden die folgenden drei Gru¨nde genannt, die Goethe zu seiner Reise nach Italien gebracht haben: seine von Jugend an lebendige Sehnsucht nach dem Su¨den; die Flucht aus der Enge Weimars; das Gefu¨hl, in Italien sein so lange verdra¨ngtes Ku¨nstlertum zuru¨ckzugewinnen, sich dort innerlich zu wandeln. Der Aufenthalt Goethes in Italien dauerte etwa 20 Monate. Die Betrachtung von Werken der bildenden Kunst stand im Mittelpunkt seines Lebens. Neben den Kunstwerken Roms und der su¨dla¨ndischen Landschaft zog ihn besonders die italienische Lebenssitte an. Er besuchte Theaterauffu¨hrungen, Prozessionen und Kirchenfeste, schließlich im Februar 1788 auch den Ro¨mischen Karneval. Natur, menschliche Gesellschaft und Kunst sind die drei großen Themen, die Goethe in Italien bescha¨ftigt haben. Nicht in der Geschichte oder der Theologie, sondern in der Natur hat Goethes Menschenbild seinen Ursprung. Er sieht den Menschen aber nicht nur als Einzelwesen, sondern als Gemeinschaftswesen. Der Begriff des Volkes ist also von seinem Menschenbild untrennbar. Kunst ist nichts anderes als Natur auf ihrer ho¨chsten Stufe. Die Erfahrung all dieser Eindru¨cke bedeutete fu¨r ihn eine seelische Erneuerung. Er glaubte,"eine Vera¨nderung bis aufs innerste Knochenmark"zu erfahren. Durch die Auseinandersetzung mit Goethes Reise nach Italien gewinnen wir ein Exempel der Kunst zu reisen. In der damaligen Phase seines Lebens bedeutete Goethe die Reise nach Italien die Mo¨glichkeit, sick ku¨nstlerisch zu erneuern und fu¨r sein Vaterland wieder fruchtbar wirken zu ko¨nnen. Auf der Reise erreichte er die grundlegende Erneuerung seiner selbst.

괴테의 『 이탈리아 여행기 』 - 고대사랑과 근대의식

배정희(Jeong Hee Bae)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 21-39 ( 총 19 pages)
5,900
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Es scheint ihrer literaturgeschichtlichen Bedeutung und ihrem popula¨ren Ruhm geradezu zu widersprechen, daß Goethes Italienische Reise (im folgenden IR abgeku¨rzt) als Gegenstand ernster Forschung tendenziell seit je gemieden wird. Hierzu wirkte das wohl mythische Versta¨ndnis der Weimarer Klassik, deren Entstehung so notwendig, ja beinah zwangsla¨ufig bei dem in Italien verweilenden Goethe vorausgeahnt werden sollte. Daher kann eine ernste Betrachtung der IR gewiß mit zur Entmythologisierung der Geburt der Weimarer Klassik und des klassischen Goethe fu¨hren, um damit zu einem vielschichtigen und dynamischen Versta¨ndnis der deutschen Klassik bzw. der Deutschen Bewegung beizutragen. In diesem Sinne ist das Motiv der vorliegenden Arbeit, die IR nicht als glatten U¨bergang zur Weimarer Klassik, dem Ho¨hepunkt der Deutschen Bewegung, sondern in einem weiteren gesamteuropa¨ischen intellektuellen Horizont auszulegen. Es ist jene geschichtliche und geistige Situation auf der Suche nach einem Selbstbewußtsein des modernen Zeitalters, wie es sick vor allem in der Frage nach dem Verha¨ltnis zwischen "Antike und Moderne" auszudru¨cken pflegte. Die Ausgangsthese dieser Arbeit ist, daß obwohl these Fragestellung bereits von der a¨lteren Generation vor Goethe erschoepfend behandelt worden war, sie bei Goethe besonders in der IR noch aktuell bleibt. Sie zeigt, daß Goethes Begegnung mit der Antike keinesfalls seinen Glauben an die ewige antike Kultur bedeutet, wie wohl seine Begeisterung fu¨r die scho¨ne Gestalt der ro¨mischen Antike und seine aus der Naturbetrachtung resultierte U¨berzeugung der univeralen Wertvorstellung als sein festes Bekenntnis zu klassischen a¨sthetischen Ideen klingen mo¨gen. In der IR bemu¨ht sick Goethe denn um eine Erkenntnis der Moderne und deren neue a¨sthetische Bedingungen und um eine darauf basierende Form der modernen Literatur, nicht ohne Erfolg. Hinter der Fassade der liebevollen Bewunderung der Antike besta¨tigt Goethe seine Angeho¨rigkeit zur Moderne gerade durch die Schreibform. In der vorliegenden Arbeit wurde dies unter dem Aspekt der Intertextualita¨t subsumiert, die wiederum in drei Spielarten getrennt beobachtet wurden. Die Ausfu¨hrung zeigte ein durchaus modernes Textversta¨ndnis in IR, daß Goethe im vollen Bewußtsein einer intertextuellen zum Teil intermedialen Wechselwirkung seine Kunst- und Naturerlebnisse behandelt hat. Der Parallelismus von Liebe zur Antike und modernem Bewußtsein dru¨ckt freilich die spezifischen Spannungen der Epoche aus, die die vera¨nderten a¨sthetischen Prinzipien der Moderne dock nur im Kontrast mit denen der Antike hervorzubringen wußte.

청년 괴테의 문학세계 - 『 젊은 베르터의 슬픔 』 을 중심으로

오순희(Soon Hee Oh)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 95-120 ( 총 26 pages)
6,600
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Darauf, was der literarischen Welt des jungen Goethe zugrunde liegt, werde ich in dieser vorliegenden Arbeit eingehen, indem ich von der Fragwu¨rdigkeit der "Leiden" des Werther ausgehe und ferner versuche, zu ero¨rtern, wie sich diese Fragwu¨rdigkeit weiter im Ablauf des literarischen Lebens der Dichtungen Goethes verwandelt, wie es sozusagen eine weltanschauliche Metamorphose durchmacht. Dabei gewinnt der Zusammenhang von Schicksal und Charakter an Wert, so wie Goethe in der Form der Herausgeberfiktion betont, wie Werthers "Geist" und "Charakter" bewunderungswu¨rdig ist und wie sein "Schicksal" den Leser nur zum Weinen bringen kann. Es scheint hier, daß Goethe mit diesen Begriffen den Grundgedanken der abendla¨ndischen Weltauffassung in der Kunst und Literatur beru¨hrt, sei es nun Goethes Absicht, oder nicht. Denn der Zusammenhang von Schicksal und Charakter hat sich als ein roter Faden durch die Geschichte der Kunst und Literatur, vor allem die der abendla¨ndischen Trago¨dien durchzogen. So bezeichnet Arnold Hauser in seinem Buch u¨ber den Ursprung der modernen Kunst und Literatur die antike Trago¨die als Schicksalstrago¨die, die sich z. B. im O¨dipus verko¨rpert, und die moderne Trago¨die als Charaktertrago¨die erkla¨rt, wie sie man im Hamlet erkennt. Goethe war auch der Auffassung, daß sich das Schicksal in der antiken Kunst und Literatur hypostasierte, wa¨hrend in der Neuzeit der Charakter einen Vorrang vor dem Schicksal heilt. Dieser Kontrast wird vor allem in seinen Schriften zur Literatur Zum Shakespeares-Tag (1771), und Shakespeare und kein Ende (1813/ 1816) deutlich. Es liegt nahe, daß die Korrelation von Schicksal und Charakter auch in den Dichtungen Goethes eine große Rolle spielt, wenn das Verha¨ltnis von Schicksal und Charakter zum Kriterium fu¨r die Beurteilung der Ala¨ufe der Weltliteraturgeschichte gemacht worden ist. In dieser vorliegenden Arbeit wird der Ablauf der Handlungen des Romans Die Leiden des jungen Werther als eine Reise verstanden, die zwar angefangen, aber durch den Tod unterbrochen wurde, und die weiter von den anderen Tra¨gern der literarischen Thematik Goethes weiter gefu¨hrt werden sollte, so z. B. von den anderen Hauptfiguren Wilhelm Meister und Faust. Bei Werther bleibt die Sinngebung des "Fortgehens", also das Leitmotiv des Romans, das als eine Suche nach einer urspru¨nglichen Identita¨t betrachtet werden kann, extrem subjektiv kulminiert, indem Werther die "Leiden" dieser Suche mit dem freien Tod beenden wollte und gleichzeitig den Tod als eine Befreiung von dem eingeschra¨nkten Leben erkla¨rte. Die Welt bleibt jedoch immer die von seinem Gefu¨hl subjektiv aufgenommene Welt, und nicht die, worauf er selbst durch seine "Aktivita¨t" einwirken konnte. So bleibt sein Pathos einsam, sein Brief monologisch und seine Welt subjektiv. Die Subjektivita¨t des Werther besteht darin, daß fu¨r sie noch kein Medium da ist, das die extreme Subjektivita¨t verobjektiviert und dadurch Werther in den Weg zur Gegebenheit des Daseins auf der existenzialen Welt fu¨hren sollte. Im Gegensatz zum Werther findet man in den weiteren Dichtungen Goethes immer die Medien, die mal als Begleiter des Lebens, mal als Antagonist, oder als Ratgeber erscheinen, so wie das Dasein des Werner fu¨r die Wilhem Meisters Lehrjahre und die Lebensweisheit der Makarie fu¨r die Wanderjahre, und vor allem Mephisto fu¨r Faust. Je nachdem, wie eindeutig sich der Wert der Medien zeigt, wird der Umfang des Lebens als Reise zum urspru¨nglichen Ort der Seele bestimmt: Im Werther bleibt die Reise zwar innerhalb des subjektiven Gefu¨hls, jedoch in den Lehrjahren in dem erweiterten Zeitraum der sozialen Gesellschaft fortgefu¨hrt und in den Wanderjahren wird der Horizont der Reise wesenltlich erweitert, so daß Wilhelm Meister die ontologische Frage stellt, was das Ich gegen das All sei. Alle Fragen im Faust drehen sich im Grunde um die urspru¨ngliche Verwandtschaft zwischen dem menschlichen Dasein

괴테의 유기체적 양식

임재동(Jai Dong Lim)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 145-171 ( 총 27 pages)
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Man ko¨nnte in den verschiedenen Perspektiven daru¨ber handeln, was der Stil ist; in der Sprachwissenschaft, Sprachphilosophie, in der Perso¨nlichkeit oder poetischen Perso¨nlichkeit des Kunstwerkes and in der Kunstwissenschaft. Die Stilistik bescha¨ftigt sich im allgemeinen damit, was dir Dichtung hervorbringt. Aber der Stil bei Goethe entha¨lt eine andere Bedeutung wie es war. Die Kunst ist bei Goethe im Grunde eine bildende Kunst in der italienischen Reise. Vor dieser Reise beantwortete er die Nachahmung im allgemeinen zugunsten der ku¨nstlerischen Subjektivita¨t ablehnend, denn er hatte sich damals in dem Schaffen der Literatur vertieft, nicht in der bildenden Kunst. Der Stil bezieht sich aber bei Goethe auf die geistige Entwicklung des Ku¨nstlers. Drei Entwicklungsstufen sind `Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil`. Ein Ku¨nstler, der die Gegensta¨nde der Natur auf das genaueste nur nachahmt, wu¨rde in seinem angeborenen Talent bleiben. Der Nachahmer verdoppelt nur das Nachgeahmte, ohne von dem einzigen ho¨chst beschra¨nkten Dasein sich zu entfernen. Deshalb fehlt "die Kunstwahrheit als scho¨ner Schein" bei dem Nachahmer. Der Ku¨nstler strebt nach der Einheit der Naturerscheinungen und in diesem Prozeß erfindet er sich seine Weise, macht sich selbst eine Sprache. Die von dem Ku¨nstler hervorgebrachte Natur unterscheidet sich von der eigentu¨mfichen Natur der einfachen Nachahmung. Das ist eine gedachte, eine menschlich vollendete. Der Ku¨nstler gelangt durch die einfachen Nachahmung der Natur endlich dahin, daßer auf die tiefsten Grundfesten der Erkenntnis stoßt. Goethes Gliedrung `einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil` ist genetisch, wie eine Pflanze wa¨chst. Die sukzessive Entwicklung vom Keim u¨ber Blu¨te bis zum neuen Keime ist mit der Entwicklung von der einfachen Nachahmung zum Stil and auch zum ho¨chsten Grad der Erkenntnis analog.

헤르더와 괴테 , 그리고 " 세계문학 Weltliteratur "

김완균
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 173-206 ( 총 34 pages)
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괴테와 칼 필립 모리츠의 미학적 예술관 - 모리츠의 예술관을 중심으로

전창배(Chang Bae Jeon)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 207-226 ( 총 20 pages)
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Karl Philipp Moritz, der Verfasser des psychologischen Romans Anton Reiser, bescha¨ftigte sich mit der philosophischen A¨sthetik Sowie der poetologischen Pragmatik und schrieb in der a¨sthetischen Hauptschrift U¨ber die bildende Nachahmung des Scho¨nen seine vielseitig anregenden Gedanken nieder. Im Mittelpunkt der Moritzschen A¨sthetik geht es um die Kunst der scho¨pferischen Nachahmung im Sinne der pantheistischen Naturnachahmung, in der die Kunst so wohl gegen die damalige Tendenz der aufkla¨rerischen Wirkungsa¨sthetik als auch in der Oposition der rationalistischen Definition der Kunst als scho¨pferisches Schaffen dargestellt wird. Die zentralen Kategorien der a¨sthetischen Kunstanschauung bei Moritz Sind Distanziertheit, Bewußtwerden der Erkenntnis und Selbstzweck des Kunstwerks. Die Kunst wird dann als Ausdruck des Daseins und das Kunstwerk als Bestundteil und Spiegel des Unendlichen. Diese Moritzsche Kunstanschuung hat bei Goethe wa¨hrend seiner Italien-Reise wie eine Leitsterne aufgegangen. Was Goethe und Moritz in der Anschauung u¨ber die Kunst gemeinsam verbindet, ist der Gedanke, daß das Kunstwerk als autonomes Gebilde und als ein in sich ruhendes, nach eigenen Gesetzen gebildetes Ganzes verstanden wird. Moritz hat Goethe die a¨sthetische Grundlage gesichert und Goethe hat wiederum diese in die Kunst scho¨pferisch umgesetzt.

레싱의 희곡에 나타난 혼인관의 변화와 여성 자의식의 성장

윤도중(Do Chung Yun)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 227-262 ( 총 36 pages)
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Die Vera¨nderungen in der deutschen Gesellschaft im 18. Jahrhundert u¨ben auch auf die Familie Einfluss aus. An die Stelle des `ganzen` Hauses, das sich allma¨hlich aufzulo¨sen beginnt, tritt die Kleinfamilie. und die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern werden intimer. Damit wandeln sich auch die Ehevorstellungen. Die Ehe wird nun als eine emotionale Verbindung angesehen. Unter den jungen Menschen, deren Selbstbewußtsein zu erwachen beginnt, macht sich die Tendenz bemerkbar, bei ihrer Heirat die Partnerwahl nicht mehr dem Hausvater zu u¨berlassen, sondern den Partner selbst zu wa¨hlen. Sie sehen ihre Heirat nicht mehr als Familien-, sondern als perso¨nliche Angelegenheit an. Bei ihrer Partnerwahl kommt es nicht mehr auf das Vermo¨gen, die soziale Stellung usw., sondern auf die Liebe an. Die Mitte des 18. Jahrhunderts ist eine U¨bergangszeit, in der die Konvenienzehe der Eltern und die Liebesheirat der Kinder gegeneinanderstoßen. Die U¨bergangserscheinung- en behandelt Lessing in seinen Dramen. Sie thematisieren verschiedene Aspekte der Liebesheirat: den Kampf um das Recht der Partnerwahl zwischen Hausvater und Kindern; die der Liebesheirat inha¨rente Problematik, wie sich die Spontaneita¨t, Flu¨chtigkeit der Liebe mit der Dauerhaftigkeit der Ehe Sowie die Freiwilligkeit der Liebe mit der Zwanghaftigkeit der Ehe in Einklang bringen la¨ßt; die Beziehungen zwischen Mann, der sich an den konventionellen hausva¨terlichen Vorstellungen festha¨lt, und Frau, die mit ausgepra¨gtem Selbstbewusstsein eine gleichberechtigte Partnerschaft anstrebt. Von Anfang an steht Lessing der Liebesheirat positiv gegenu¨ber, aber ideologisiert sie nicht. Es ist zwar der Tenor seiner Dramen, daß die Liebe die Voraussetzung der Heirat und die Heirat die Vollendung der Liebe ist, aber es gibt Figuren, die nicht nur Liebe und Heirat fu¨r voneinander unabha¨ngige Dinge halten, sondern um der Liebe willen die Heirat ablehnen. Es ist beachtenswert, daß Lessing in der Zeit, als die Liebsheirat keimte, ihre Problematik durchschaut und moderne Themen wie die freie Liebe behandelt hat.

비일란트와 고대

이근호(Geun Ho Lee)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 263-287 ( 총 25 pages)
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Neben den Vertretern anderer literarischer Stro¨mungen u¨bten die deutschen Fru¨hromantiker scha¨rfste Kritik am Werk des Oberholzheimer Prinzenerziehers, des "gro¨ßten Dichters seiner Zeit" (wie er in der Pfarrmatrikel genannt wird). Die Go¨ttinger Hainbu¨ndler verbrannten den Wielandschen `undeutschen` "Idris" (1768) und Friedrich Schlegel sprach von einer "systematischen Vernichtung seiner [Wielands] sa¨mtlichen Poesie und Unpoesie". Diese sei "so sehr an der Zeit wie mo¨glich - und da sollte das Alter und das Leben gar keine Ru¨cksicht sein". Der "deutsche Lucian", der "Lucianus redivivus", der erste dt. U¨bersetzer von Shakespeares Werken, wurde als der schlimmste Plagiator fremder Muster gebranntmarkt. Der Scho¨pfer des "Agathon", der Vorla¨ufer des `spezifisch deutschen` Bildungsromans und der Verfasser "de[s] erste[n] Roman[s] fu¨r den denkenden Kopf, von klassischem Geschmack" wurde als undeutsch, unklassisch, nicht zuletzt als ein negative[r] Classiker bezeichnet. Was Goethe ihm als sittliche Sinnlichkeit und gema¨ßigte, geistreiche Lebensfreude auslegte, wurde nun als unkonventionelle `epicura¨ische Sittenverderbnis gegeißelt. Schon zu seinen Lebzeiten, aber auch nach seinem Tode wurde der aufkla¨rerische, realistische und humanistische Altphilologe Wieland einerseits mit unza¨hligen Lobreden, andererseits aber auch mit Vorwu¨rfen und Beschimpfungen u¨berha¨uft. Aus der Sicht der Romantiker mag der Dichter des Ancien Regime ihr Konzept einer "progressiven Universalpoesie" behindert haben. In der Tat gab er seine der praktischen Lebenshaltung zugewandten Erfahrungen nie preis und hielt, ihren Grenzverwischungen entgegen, an der Trennung von Phantasie und Erfahrung fest. Es liegt auf der Hand, daß ein realistisch orientierter Aufkla¨rer wie Wieland, der sich u¨ber Torheiten, Aberglauben und Gaukeleien lustig machte, bei vielen Anstoß erregte. In der Mitte des 20. Jahrhunderts begann man den Aufkla¨rer aus einer anderen Sicht zu verstehen, und zwar etwas konzilianter und liebenswu¨rdiger. Es folgten Studien seiner Werke und seines Lebens. Das bedeutende Wielandbuch von Friedrich Sengle erschien im Jahre 1949, es ist Biographie und zugleich Werkmonolog. Seit den 60er Jahren bescha¨ftigt sich die Forschung etwas mehr mit Wieland. Trotzdem besitzen wir immer noch keine den modernen wissenschaftlichen Anspru¨chen genu¨gende Gesamtausgabe. Unsere Aufgabe wa¨re es, eine gute historisch-kritische Gesamtausgabe herzustellen. Dann ko¨nnten wir uns mit dem Autor ohne jene kanonischen Vorurteile auseinandersetzen und seine Gedankenwelt neu bewerten. Vielleicht werden wir dann der Laudatio auf Wieland Glauben schenken ko¨nnen, in der Goethe meint, er wu¨rde sich nicht wundern, wenn er "einst diesem Wieland als einer Weltmonade, als einem Stern erster Gro¨ße, nach Jahrtausenden wieder begegnete und sa¨he und Zeuge davon wa¨re, wie er mit seinem lieblichen Lichte alles, was item irgend nahe ka¨me, erquickte und aufheiterte"

유럽살롱의 개념과 역사적 개관 - 고대 그리스에서 바로크까지

이병애(Byeong Ae Lee)
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 289-311 ( 총 23 pages)
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Der `Salon` ist ein kulturhistorischer Begriff, der eine Form der europa¨ischen Geselligkeit repra¨sentiert, in deren Mittelpunkt das freie Gespra¨ch und die Saloniere stehen. Der Begriff Salon, der bis zum 18. Jahrhundert noch als Bezeichnung fu¨r die große Halle in den fu¨rstenlichen Ho¨fen verwendet wurde, bekam mit dem sozialen Aufstieg des Bu¨rgertums und der Verbreitung der Salonkultur seine engste Bedeutung, na¨mlich die des literarischen Salons. In dieser Studie wird zuerst der Wandel des Begriffs "Salon" anhand schriftlicher Belege verfolgt, und dann werden die Geselligkeitsformen untersucht, die von der Antike bis zur Renaissance den Grundstein fu¨r die Salonkultur gelegt haben sollen. Die athenische Heta¨re Aspasia, die spa¨tere Gattin des Perikles, konnte dank ihrer Bildung und ku¨nstlerischen Begabung die Geselligkeit pflegen. Doch in der griechischen Antike und in Rom existierten Geselligkeitsformen eigentlich nur fu¨r Ma¨nner. In der italienischen Renaissance wirkte die Gattin des Machtinhabers, na¨mlich die Herzogin oder die Fu¨rstin, als Ma¨zen der Ku¨nste und gestaltete zugleich die Geselligkeitskultur des Hofes. Darin spiegelt sich eine A¨nderung in der Einstellung zur Frau, die sich aus der mittelalterlichen Minne fu¨r die hohen Damen an den Ho¨fen entwickelt hat. Die Geselligkeit an den italienischen Renaissanceho¨fen beeinflusst dann die franzo¨sische Gesellschaft. Die franzo¨sische Salonkultur des 17. Jahrhunderts ist historisch vor allem in der Hinsicht bedeutend, dass sich die Geselligkeitskultur vom Hof loslo¨sen und in der Stadt Paris blu¨hen konnte. Der Hauptvertreter dieser neuen Kultur war der Salon der Madame Rambouillet. Ihr chambre bleu wurde bald der Treffpunkt der Pariser Gesellschaft und auch die Bu¨hne fu¨r die Schriftsteller aus dem Bu¨rgertum, da sie ihre Werke dort vorstellen konnten. Nicht nur Musik und Literatur wurden gepflegt, sondern auch das Gespra¨ch spielte eine wichtige Rolle. Indem Madame Rambouillet die Tu¨r ihres Salons fu¨r jeden "gentile homme", gleich aus welchem Stand er kam, offen hielt, legte sie den Grundstein sowohl fu¨r den Salon als egalita¨re Geselligkeitsform als auch dafu¨r, dass der Salon zum Tra¨ger der damaligen Kultur wurde.

계몽주의 시대의 살롱문화

진일상
한국괴테학회|괴테연구  12권 0호, 2000 pp. 313-334 ( 총 22 pages)
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