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괴테연구검색

Goethe-Yongu


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 18권 0호 (2006)

자연, 삶, 예술 -Goethe의 자연시학-

고위공 ( Wee Kong Koh )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 5-26 ( 총 22 pages)
6,200
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Natur ist seit jeher der Ursprung und Gegenstand der Kunstbesinnung und -darstellung. Bereits der griechische Philosoph Aristoteles hat "Mimesis", also "Nachahmung der Natur" der Poetik zugrunde gelegt. Dieser klassische Denkansatz hat lange Zeit seine Allgemeingultigkeit in Anspruch genommen, uber das Mittelalter bis zum Renaissance. Erst bei der Romantik ist andere theoretische Gesinnung hervorgetreten, die sich durch "Kunstautonomie" vertreten wird. Dabei wird anstelle der gegenstandlichen Bezuglichkeit selbsreferentielle Bilderwelt bevorzugt. Diese vormoderne Darstellungspoetik belebt sich spater bei symbolistischer und expressionistischer Kunststromung. Im Angesicht solcher kontrar entwickelten Theoriegeschichte erweist es sich heute fur angebracht, uber das tradierte Theorem des Natur-Kunst-Verhaltnisses erneut zu reflektieren. Dies erhalt auch deshalb den Sinn, weil die Natur, speziell die Naturauflosung in der Gegenwart sowohl poetisch als auch soziokulturell ein hochaktuelles Diskussionsthema bildet. Kulturgeschichtlich gesehen, nimmt die Naturgestaltung bei "Goethe-Zeit" besondere Stellung ein. In dieser idealistischen Zeitara tritt mit dem Erwachen des burgerlichen Selbstbewußtseins neue Naturdichtung zutage. Goethe steht in der Mitte. Infolge seines kreativen Schaffens der Erlebnis-und Naturlyrik, die vor allem volkstumlichen Ton besitzen, haben sich bei deutscher Literatur neue Wege gebahnt. Daruberhinaus hat seine morphologische Symbolasthetik, die sich der Naturbetrachtung und -erkenntnis verdankt, auf kunstlerischer Theoriebildung nachfolgender Zeit vorbildlich gewirkt. Worum es sich dabei handelt, ist grundsatzliche Konzeption, daß sich aus dem Wachstumsprinzip der Natur das Seinswesen des Menschenlebens und des Kunstwerkes ableiten laßt. Dies zu verfolgen, ist das Anliegen der vorliegenden Arbeit. Dazu sollten zwei Naturgedichte Goethes analysiert werden, namlich "Auf dem See"(1775) und "Die Metamorphose der Pflanzen"(1798). Aus ihrer vergleichenden Lekture laßt sich der Funktionswandel der Goetheschen Naturpoetik herausarbeiten. Goethes Naturpoetik beruht auf dem synthetischen Symbolsystem des Einzelnen und Allgemeinen. Daraus erhellt sich der ontologische Status des sprachlichen Dichtwerkes als asthetisches Phanomen. Eben die morphologische Literaturwissenschaft, deren Hauptaufgabe in Stilinterpretation besteht, schließt sich an dieser Grundeinstellung an. Deren Vorteil liegt vor allem darin, den wesensbestmmenden Konflikt zwischen dem Gehalt und der Gestalt, der Wirklichkeit und dem Schein und der Geschichtlichkeit und Ubergeschichtlichkeit zu uberwinden.

『편력시대』를 통해서 본 언어의 한계 -괴퇴의 "직관" 개념과 관련하여

김진열 ( Jin Youl Kim )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 27-50 ( 총 24 pages)
6,400
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Wenn man die bisherigen Studien uber die Dichtung und Naturforschung bei Goethe betrachtet, stellt man fest, dass entweder Goethe als Dichter und gleichzeitig als Naturforscher oder Goethe nur als Dichter erforscht wurde. Dabei tendierten die neueren Forschungen mehr dazu, den Zusammenhang zwischen Dichter und Naturwissenschaftler bei Goethe herzustellen. In der vorliegenden Arbeit wird versucht, seinen spateren Roman Wanderjahre in Bezug auf seinen Begriff ``Anschauung`` detaillierter zu analysen. Die Anschauung uber die Natur bei Goethe geht von Grenzen der Erkenntnis und Sprache. Goethe entdeckt dabei die Irrtumer des spekulativen Subjektivismus. Deshalb hat er seine eigene Methode als eine Alternative der modernen naturwissenschaftlichen Methode gedacht. Vor allem grundet sich seine Methode auf die Anschauung der Natur als eine Einheit. Goethe wollte das Ganze in der Natur als organische Einheit erkennen. Als Grundidee liegt hier seine organische Naturanschauung. Goethe hat diese Naturanschuung auf die Dichtungsprinzipien angewendet. Seine Naturanschauung spiegelt sich in den Figuren des Romans. Makarie schaut aus der Analogie das Makrokosmos. Montan versteht die Natursprache durch das Apercu und grabt die Mineralien oder die Edelsteine aus. Und Willhelm versucht, die Beziehung zwischen Menschen und Natur zu harmonisieren. Diese harmonische Weltanschauung auf Goethes organische Naturanschuung zuruckzufuhren. Dadurch gewinnt der Roman einen symbolischen Charakter des Begriffs ``Anschauung``. Und die Wechselwirkung zwischen dem Dichten und dem naturwissenschaftlichen Anschauen bei Goethe stellt sich als asthetische Einheit heraus. die wiederum von Goethe als organische Einheit in der Natur und im menschlichen Leben angesehen wurde.

괴테 문학에서의 정원 모티브 연구

김선형 ( Sun Hyung Kim )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 51-74 ( 총 24 pages)
6,400
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Fur Goethe ist die Natur der Raum, wo die Fugung des unendlichen Gottes zu erleben ist. Und die Natur ist der Platz fur Goethe, welcher alles umfassend und ursprunglich ist und gleichzeitig die Eingebung und die Kraft gibt, die Kunst zu schaffen. Die Landschaft der Natur ist durch die Muhe der Menschen zu ordnen und kann als die Form des Gartens und Parkes das Ideal vom Paradies gestalten. Weil das Paradies sich mit dem archaischen und idealischen Bild der uralten Zeit identifziert, hat der Garten fur Goethe eine wichtige Bedeutung. Goethe, der sich fur die Bauart und die Landschaft des Gartens interessierte, bewunderte besonders uber die englischen Garten, welche damals von den zeitgenossischen Adeligen Graf Hans Moritz von Bruhl und Graf Puckler geschaffen wordern waren. Die Leidenschaft der damaligen Adeligen fur den Garten und den Park tragt zur burgelichen Empfindsamkeit bei. Die Kultur der burgerlichen Empfindsamkeit ist dadurch zu verstehen. Goethe verwirklichte einen zum Garten erweiterten Innenraum und einen im Innenraum verborgenen Garten mit verschiedenen Gestalten und Formen in seinen Werken. Goethe nennt den Garten als in den Leiden des jungen Werthers und Wer ist Verrater von Wilhelm Meisters Wanderjahre den literarischen Platz, wo die Helden das Gefuhl und die Situation der Seele ausdrucken konnen. Die Natur in den Wahlverwandschaften ist als das in der Wirklichkeit vorhandene Objekt gestaltet, anders als in den Leiden des jungen Werthers, wo das Gefuhl mitsamt der Natur empfunden und ausgedruckt wird, d. h. der von Menschenhanden asthetisch hergestellte landschaftliche Garten. Der archaische Garten, welchen Charlotte in den Wahlverwandschaften gepflegt hat, ist die als das Ideal angesehene Landschaft. Charlotte hat nicht nur den Garten aufgebaut, sondern auch die Grabsteine geordnet und den Friedhof geschaffen, wo sich die lebenden und die toten Menschen ausruhen konnen. In der Diskussion zwischen dem Architekten und Charlotte, ist das Schema zu erkennen, sich dadurch seiner Angste zu stellen, dass man sich mit dem Tod konfrontiert. Der alternde Goethe, der von den verwickelten Amtsdiensten zuruckgetreten war, hat in den Chinesisch-Deutsche(n) Jahres- und Tageszeiten gesungen, dass er in der schonen Landschaft im Garten seine Schopferkraft entfalten und allein nachsinnen kann. Eine andere Form des Gartens ist der Nutzgarten des Oheims in Wilhelm Meisters Wanderjahre. Er will den kapitalistischen Begriff im Nutzgarten anwenden und Gewinn machen. Er will seinen Nutzgarten sowohl mit dem kapitalistischen als auch dem utilitaristischen Begriff verwalten. Die Bewohner in seinem Hof sammln sich am Wochenende, zusammen ergotzen sich, horen die Ratschlage der Altesten und prufen das Gewissen. D.h., der Oheim will in seinem Hof eine mittelalterliche Gemeinschaft ansiedeln und einen nutzlichen Garten schaffen, in dem die Menschen die unerlasslichen Fruchte der Natur bekommen konnen.

괴테 『파우스트』와 뚜르게네프 『파우스트』의 상호 텍스트적 소통

하명해 ( Myung Hae Ha )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 75-95 ( 총 21 pages)
6,100
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Die Briefnovelle Faust von I.S. Turgenjew ist in der bisherigen Forschung unter Berucksichtigung der autobiographischen Elemente und der Entsagungsthematik untersucht worden. Bei der neueren Forschung geht es darum, auf Grundlage der intertextuellen Betrachtungsweise die zwischentextlichen Beziehungen zwischen Goethes Faust und Turgenjews Faust zu betrachten. Anna Rothkoegel stellt in ihrer Studie uber Turgenjews Faust in Anlehnung an die von R. Lachmann gepragten intertextuellen Begriffe der "Kontiguitats und Similaritatsbeziehung" die intertextuelle Funktion der Referenzsignale heraus, die auf der Textoberflache sowie in tieferen Textschichten der Novelle Faust auftreten. In Bezug auf die durch Rothkogel herausgearbeitete, die Figurenkonzeption und die Sinnstruktur bestimmende Intertextualitat analysiert die vorliegende Arbeit die intertextuelle Funktion als narratives Verfahren der Novelle Faust. Der intertextuelle Narrationsstil dient zum Aufbau der thematischen Sinnstruktur und zur Erstellung des Netzwerkes zwischen Autor und Leser. Die "Similaritatsbeziehung" fuhrt im neuen Text zur Erweiterung des Sinnpotentials. Dadurch wird ein Raum der Auseinandersetzung fur die zeitgenossischen philosophischen Diskurse geschaffen. Diese intertextuelle Beziehung tritt weniger in der Handlung als in der Figurenkonstellation sowie in der debattierenden Diskursstruktur auf. Die argumentierenden Diskurse kommunizieren mittels des Netzwerkes zwischen Autor und Leser, das durch die Vermittlung der intertextuellen Narration entstanden ist. Bei den analytischen Vorgangen des intertextuellen Kommunikationssystems stellt sich heraus, dass Turgenjew die Tragodie Faust kritisch rezipiert. Das ist daran zu erkennen, dass der Egoismus der Goetheschen Faust-Figur in Turgenjews Novelle scharf kritisiert wird. Er nimmt die negativen Auswirkungen der Goetheschen Faust-Figur auf das individuelle gesellschaftliche Leben seiner Zeitgenossen in vollem Ernst an. Dabei wird der Egoismus der russischen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts, die als "uberflussige Menschen" bezeichnet werden, in Hinblick auf den zeitgenossischen soziokulturellen Kontext kritisch dargestellt. Bezuglich Turgenjews Kritik am Subjektivismus gilt die Novelle Faust als kritisches Argument gegen die Umstande der Zeit, d.h. gegen die Hingabe der russischen Intellektuellen an den Subjektivismus, der sie daran hindert, die notwendigen Verstandnisse fur ihre Zeit aufzubringen.

횔덜린 문학의 4원소론 수용 -비극 『엠페도클레스의 죽음』을 중심으로-

이온화 ( On Wha Rhie )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 97-117 ( 총 21 pages)
6,100
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Bei Holderlins Tragodie Der Tod des Empedokles geht es, wie im Titel schon angedeutet, um den geheimnisvollen Tod des antiken Philosophen Empedokles. In der Philosophiegeschichte gilt Empedokles als der Begrunder der Lehre von den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die empedoklesische Elementenlehre in Holderlins Dichtung rezipiert wird. Dabei zeigt sich, dass zwischen den wesentlichen Gedanken dieser beiden Figuren der abendlandischen Geistesgeschichte eine große Verwandtschaft besteht. Empedokles nimmt die vier Elemente als "Prinzip" an, er spricht ihnen ewige Dauer zu und nimmt an, dass sie kein Entstehen und kein Vergehen kennen, sondern sich stets nur in großerer oder geringerer Menge zur Einheit formen oder sich wieder aus der Einheit abtrennen. Dass es im Kosmos kein Entstehen und Vergehen gibt, sondern nur periodische Vereinigungen oder Trennungen der vier Elemente, das ist die eine wichtige Grundvorstellung von Empedokles, die andere betrifft die kosmischen Krafte, durch die diese Vereinigungen und Trennungen bewirkt werden, namlich Liebe und Streit. Die Liebe hat die vier Elemente zur Einheit der Sphare = Kugel verschmolzen, und diese Einheit ist als hochste Form der Existenz fur Empedokles ein Gott. Der Streit aber versucht die Elemente auseinander zu brechen, die Liebe verbindet sie dann wieder, und dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis alles Existierende in der Welt wieder in der Sphairos vereinigt ist. Dieser Prozess ist allerdings nicht als chemischer Vorgang zu denken, sondern als forwahrender Wechsel. Auf die Frage, in welcher Phase sich die Welt befinde, hat Aristoteles dann eindeutig geantwortet: sie befinde sich unter der Herrschaft des Streites. Da es keine vollige Trennung der vier Elemente geben kann, mussen wir diese Antwort so verstehen, dass die Welt sich in einer Zeit befindet, in der der Streit, als das Trennende, das kosmogonische Prinzip ist. Holderlin, der das Gefuhl hat, "in einer Zeit der Natur-und Gotterferne, der mangelnden Liebe, folglich des Hasses geboren zu sein", findet in der empedoklesischen Philosophie eine Art von Interpretation seiner Zeit. Wie Aristoteles erkennt auch Holderlin, dass in seinem Zeitalter der Hass, der Streit herrscht. Nach dem Frankfurter Plan zu dem Drama verlasst der Protagonist Empedokles im ersten Akt sein Haus und seine Stadt, wegen eines hauslichen Zwistes und wegen seiner Verachtung der pragmatischen Alltagskultur und geht auf den Atna. Im Laufe von Holderlins Bearbeitungen des Empedoklesstoffes fallt aber diese mehr individuelle Motivation fur seinen Sellbstmord fort, und in den vorhandenen Teilen zur letzten Fassung wird der frei gewahlte Tod des Helden zu einer Art notwendiger Opferhandlung, die aus seinem innersten Wesen folgt. Die letzte Fassung beginnt daher gleich auf dem Atna mit der Vorbereitung des Helden zu seinem Tod im Krater des Vulkans. Empedokles Tod ist fur Holderin kein individuelles Sterben, sondern ein notwendiges Vergehen der Natur, dem das Wiedererstehen innewohnt. So ist Holderlins Empedokles nichts anderes als "der Geist des Elements in menschlicher Gestalt". Er sturzt sich in den Krater, der ein Symbol des Gottlichen Feuers ist, nicht um seine Existenz zu beenden, sondern um zu seinem eigentlichen Selbst zuruckkehren zu konnen. Der Tod ist hier nicht als ein Ende gemeint, sondern er ist Ausdruck des großen Wunsches des Menschen nach Verjungung durch den Tod, also Weg zu einer neuen Geburt. Damit folgt Holderlin dem kosmischen Gesetz des Empedokles, dass es in allen kosmischen Dingen kein Vergehen gibt, sondern nur ewige Trennung und Vereinigung der vier Elemente.

계몽주의 연극의 몸짓 코드 -레씽의 연극론을 중심으로-

전동열 ( Dong Youl Jeon )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 119-138 ( 총 20 pages)
6,000
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Kurz vor und wahrend der zeweiten Halfte des 18. Jahrhunderts erreichte das Interesse der gebildeten Gesellschaft in Europa an der Sprache im allgemeinen und an der Zeichensprache im besonderen seinen Hohepunkt. Von Anfang an erkannte man, dass Sinn nicht nur durch Worte, sondern auch durch andere Zeichen wie Mimik, Gebarden und Zeichsprachen vermittelt werden kann. Damals bildete es sich mehr und mehr die Uberzeugung heraus, dass die Welt eine vernunftig eingerichtete Ordnung ist, die folglich auch von der Vernunft unmittelbar eingesehen werden kann. Aus diesem Prozess folgte das Bedurfnis nach einer neuen kunstlerischen Darstellung des Menschen. Entsprechend wurde die Forderung nach einer Nachahmung der Natur als allgemeines Postulat fur die Kunst erhoben. Die Nachahmunstheorie war in Deutschland zuerst von Gottsched ausfuhrlich begrundet und formuliert worden. Die Nachahmung der Natur lasst sich als angemessene Reprasentation der Ordnung, welche der Natur zugrundeliegt, beschreiben und erfassen. Es ging Gottsched daran, den Zustand der deutschen Literatur zu verbessern. Aber seine praktischen und theoretischen Vorschlagen und Anweisungen waren starr und unflexibel. im Laufe des Zeit zu dogmatischen Enge verhartet Lessing hat hieran spater scharfe Kritik geubt. Lessing schreibt der Tragodie keine Moral vor, er entdeckt ihre Moralitat in der phanpmenologischen Beschreibung ihrer Wirkung. Hier zeigt sich das Mitleiden der Tragodie als moralisches und zugleich asthetisches Phanomen ersten Ranges. In der 『Hamburgischen Dramaturgie』 bestimmt Lessing die Eigenart der kinetischen Zeichen auf dem Theater. Die Kunst des Schauspielers steht hier zwischen den bildenden Kunsten und der Poesie mitten inne. Nach Lessing sind die eigentliche Gegenstande der Malerei Korper mit ihren sichtbaren Eigenschaften. Handlungen sind der eigentliche Gegegnstand der Poesie. In der Nachahmung der mitleidwurdigen Handlung soll sich die Gesetze der Schonheit und Wahrheit vereinigen. Wenn der Schauspieler die richtigen Zeichen dafur finden will, muss er sich einerseits an der direkt beobachtbaren empirischen Natur, andererseits an einer "idenalen Vorstellung" orientieren. Die "ideale Vorstellung" ist das vom Dichter und Schauspieler herausgearbeitete Typische oder Allgemeinmenschliche, das sich in einer standisch und charakteristisch festgelegten Rollenfigur außern soll. Diese Konstituierung des kinesischen Codes fur das Theater wurde auf der Grundlage der allgemeiner Prinzipien und Uberzeugungen vollzogen, die als externer Code fur die Epoche der Aufklarung dominierend waren.

캄페의 『소년 로빈슨』 연구 -디포의 『 로빈슨 크루소』와의 상호텍스트성을 중심으로-

김경연 ( Kyung Yun Kim )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 139-161 ( 총 23 pages)
6,300
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Diese Arbeit behandelt das Werk Robinson der Jungere, die Robinson-Bearbeitung von Joachim Heinrich Campe, in Bezug auf Intertextualtat zwischen Allgemeinliteratur und Kinder- und Jugendliteratur. Der Begriff `Intertextuale Analyse` wird im Sinne von Maria Nikolajeva, eine wichtige Kinder- und Jugendliteratuforscherin, genommen. Nach ihr bietet die intertextuale Analyse mehr Moglichkeiten, bei der Textinterpretation den Text in einem großeren kulturellen Kontext zu begreifen. Robinson der Jungere, das erste wichtige Werk im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur, wird in der Zeit der Aufklarung, in der das Erziehungsmotto der Philanthrophismus ist, veroffentlicht. Campe ist selbst ein Vertreter des Philanthrophismus. Die Bearbeitung des Robinson Crusoe von Daniel Defoe wird in diesem Kontext vollzogen. Die vorliegende Arbeit analysiert Robinson der Jungere unter folgenden Aspekten. 1. Bearbeitungsabsicht vom Autor. Hier geht es um den Einfluß von Jean-Jacques Rousseau auf Campe. Dabei wird die Verschiebung von der naturlichen Erziehung zur kunstlichen Erziehung festgestellt. 2. Bearbeitungsform. Hier geht es um die Aufnahme der Formen `Rahmenhandlung` und `Dialog-Roman`. Dabei lasst sich feststellen, dass eine bevorzugte kinder- und jugendliterarische Form besonders in Sachbuchern vorweggenommen wird. 3. Themenverschiebung. Hier geht es um die Hervorhebung der burgerlichen Werte, z.B. praktische Vernunft, Fleiß, Frommigkeit, Humanitat usw. Außerdem werden die besseren Sachkenntnisse der jungen Leser hoch eingeschatzt. 4. Robinson als ein Vertreter des Philanthrophismus. Hier geht es um das Menschenbild des Philantrophismus statt des imperialistischen Menschenbildes, wofur Robinson Crusoe von Defoe kritisiert wird.

힐데가르트 폰 빙엔과 예언서 『길을 알지어다』

박광자 ( Kwang Ja Park )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 163-181 ( 총 19 pages)
5,900
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In Deutschland fangen die Frauen ab Mitte des 12. Jahrhunderts an zu schreiben, und mithilfe des Selbststudiums konnten die Nonnen ihre Studium erweitern zu den beruhmten Gebildeten. Zu diesen gehoren Hildegard von Bingen, Elisath von Schonau, Gertrud von Helfta und Mechthild von Magdeburg. Sie stehen zwischen dem langen Schweigen und dem beginnenden Schreiben. Deshalb sind die Schriften der Frauemmystikerinnen bemerkenswert nicht nur theologisch, sondern auch im Sicht des weiblichen Schreibens. Hildegard von Bingen(1098-1179) zahlt ohnezweifel als eine der herausragendsten Frauengestalten des deutschen Mittelalters. Sie gilt als eine der grossten Mystikerinnen, erste Dichterin, erste Arztin und Komponistin. Sie verfaßte die bedeutendsten theologischen Schriften und trat als Predigerin offentlich auf den Marktplatzen auf. Die Triologie ihrer Visionsschriften, Scrivias, Liber vita meritorum und Liber divirorum operum, basieren auf die Visionen, die sie seit der Kindheit erlebt hat. Im Mittelpunkt ihrer Visionen steht Gott, eine gewaltige, lebendige Erscheinung. Hildegard versucht das unsagbare Geheimnis Gottes in immer neuen Bildern anschaulich zu machen. Scrivias (1141-51), das erste und wichtigste Visionsbuch von Hildegard, ist in drei Teilen gegliedert. In dem ersten Teil zeigen sich der Schopfer und seine Allmachtigkeit, das Erscheinen des Menschengeschlechts und der Sundenfall, in dem die Menschen geraten sind. Der zweiter Teil schildert die Unordnung der Menschenwelt, dann das Erscheinen der Propheten aus dem alten Testament und endlich des Erlosers und die Grundung der Kirche. Die Kirche wird durch die Tugenden gebaut. Das dritte Teil prasentiert den erlosenden jungsten Tag, der eine neue Weltordnung bringt. Hildegard betont, dass ihre Werke im Vollbesitz der geistigen Krafte und nicht in einer Art Trance entstanden sind. Wahrend die Erkenntnis von den konventionellen Theologen spekulativ und abstrakt ist, beruhen ihr Erkennen von Gott und Welt auf eigener Erfahrung und sind voll von Gefuhlen. Entsprechend der inhaltlichen Fulle und Vielseitigkeit ihres Schreibens verfugte Hildegard auch sprachlich uber große Variationsmoglichkeiten: sie beherrschte den narrativen Stil ebenso wie den dramatischen, den wissenschaftlichen in gleicher Weise wie den lyrischen. Sie fullte alte Begriffe mit neuen Inhalten, schuf vollig neuartige Worte. Hildegard glaubt, dass der Mensch neben dem Wissen uber Gut und Bose auch Gottesfurcht und Gottesliebe in sich tragt. Es ist bekannt, dass die Frauen anders glauben und anders schreiben. Da nur aus den theologische Schriften von Frauen geblieben sind, desto besonderer Bedeutung erhalten die Schriften von Hildegard.
6,100
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In seinem Narrenschiff versucht Sebastian Brant, die aufklarerischen Inhalte mit Hilfe der Holzschnitte moglichst klar und deutlich zu kommunizieren. Die dreiteilige Gliederung (fast) jeden Kapitels in Motto, Holzschnitt und Text erweist sich dabei als effektiv. Im vorliegenden Aufsatz soll analysiert werden, wie man aus schriftlichen Texten Bilder produziert. Mein Hauptanliegen ist dabei zu veranschaulichen, welche Begrifflichkeiten imstande sind, die verschiedenartigen Visualisierungsprozesse so genau wie moglich zu beschreiben. Die Arbeit versteht sich damit als ein Versuch, fur die intermediale Untersuchung der Bild-Text-Beziehung einen analytischen-wenngleich auch vorlaufigen und groben-Handapparat bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird auf diejenigen Kapitel des Narrenschiffs eingegangen, deren Holzschnitte in der zweiten Fassung durch neue ersetzt wurden. Anhand dieser Holzschnitte ist leichter nachzuvollziehen, welche Richtung die Visualisierung eingeschlagen hat. Im 9. und 67. Kapitel ist jeweils eine Textstelle `wortlich` ins Bild ubersetzt. Um diese Visualisierungsmethode zu beschreiben, wird zunachst der Begriff "unmittelbare Bilder" von Bernd Sowinski herangezogen, der allerdings eher fur schriftliche Texte geeignet zu sein scheint. Auch den Begriff `Enargeia` konnte man anwenden. Es stellt sich jedoch heraus, dass mit diesem aus der Tradition des Ekphrasis stammenden Terminus die Vielfalt der Visualisierungsmethoden schwer abzudecken ist. Auch semiologische Grundbegriffe wie Verankerung/Relation und Denotation/Konnotation werden in Betracht gezogen, mit deren Hilfe man auf eine hohere Ebene der Beschreibung gelangt. Unser Beispiel lasst sich aus diesem Blickwinkel als denotative Ubersetzung bezeichnen. Dies macht deutlich, dass zwischen der Denotation des wortlichen Bildes und der Denotation des Bildes eine direkte Beziehung besteht. Dennoch ist der Begriff Denotation unter den Semiologen nach wie vor umstritten und nicht spezifisch genug, weil wir es hier nicht mit der Denotation irgendeines Zeichens, sondern mit der schriftlicher Bilder zu tun haben. Die Klassifizierung des Zeichens in Ikon, Signal und Symbol seit Peirce kann man ebenfallsanwenden und unser Beispiel als ikonische Visualisierung definieren. Aber gerade den Begriff des ikonischen Zeichens umweht immer noch Skepsis. Innovativer erscheint in diesem Zusammenhang der Vorschlag Umberto Ecos, dass man lieber eine Typologie des Zeichenproduzierens als eine des Zeichens betreiben solle. Seiner Typologie zufolge gehort unser Beispiel zur "replica". Hinsichtlich der weiteren Anwendung bereitet Ecos Typologie jedoch einige Probleme: Seine Kategorien und deren Subkategorien sind zu grobmaschig gestrickt und die theoretische Begrundung der Kategorisierung allzu kompliziert. Werner Gaedes Modell, das die Visualisierungstendenzen mit zwolf Kategorien und differenzierten Subkategorien versieht, erweist sich hier-obwohl im Hinblick auf die theoretische Begrundung relativ schwach-als weit aus praktischer. Abschließend wird erprobt, ob das 95. Kapitel des Narrenschiffs mit den bisherigen Begriffen synthetisch analysierbar ist.

문학과 시선 -"오이디푸스"에 투영된 고대 그리스의 "시선"

진일상 ( Il Sang Jin )
한국괴테학회|괴테연구  18권 0호, 2006 pp. 205-225 ( 총 21 pages)
6,100
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Dem menschlichen Gesichtssinn ist schon in der Antike der Vorrang vor den anderen Sinnen zugessprochen worden, und die optische Wahrnehmung war ein Hauptgegenstand der altgriechischen Philosophen. Diese Studie geht davon aus, dass man in der heutigen Mediengesellschaft die Wertung der Literatur sowie deren sprachliche Einbildungs- und Darstellungskraft neu erortert musste, und zwar vor allem unter dem Aspekt, inwiefern Autor und Literatur dem Wandel der Sehvorstellung unterliegen. Das Sehen hat namlich seine eigene Geschichte und bildet einen wichtigen Teil der europaischen Kulturgeschichte. Bevor wir uns mit der Aufklarung und der Zeit um 1800 beschaftigen, in der der Diskurs uber das Sehen zu unterschiedlichen Uberlegungen fuhrt, werden hier zunachst die Sehvorstellung und die Einschatzung uber die optische Wahrnehmung bei antiken Autoren und Denkern unter die Lupe genommen, z. B. bei den altgriechischen Philosophen wie Empedokles und Platon. Es wird herausgestellt, dass die Augen und die optische Wahrnehmung hoch geschatzt wurden, dass diese Wertschatzung jedoch auf ihre Fahigkeit, Gestalt und Farbe wahrzunehmen, eingeschrankt war, denn diese Augen wurden als niederer Sinn von den inneren Augen unterschieden, die fahig sind, die Wahrheit und das Gute zu erfassen. Hier wird schon die grundsatzliche Frage erhoben, wie das Sehen und das Erkennen, das zum Wissen fuhrt, zu verbinden sind, eine Frage, deren Relevanz augenfallig wird, wenn man daran denkt, dass die griechischen Worter fur "sehen (idein)" und "wissen (eidenai)" dieselbe sprachliche Wurzel haben. Diese antike Vorstellung uber das Sehen ist auch aus den Mythen abzulesen, z. B. bei Teiresias, Narkissos, Orpheus und Psyche. Auch im Drama Odipus von Sophokles spielt das Augen-Motiv eine wichtige Rolle. Sehen, blind sein, durchschauen, einsehen kreisen um das Augen-Motiv. Odipus, dessen Schicksal schon vor seiner Geburt vom Orakel als Morder und Sunder vorausbestimmt war, versucht standig, mit seiner Vernunft den Weg zur Wahrheit zu finden. Dieser Versuch endet schließlich mit der Selbtbestrafung, und zwar mit der Selbstblendung. Statt sich selbst zu toten, sticht er sich mit der Spange seiner Mutter, die ja zugleich seine Frau ist, die Augen aus und verflucht, dass er sehen, und doch nicht einsehen konnte. Seine Selbstblendung ist eine Strafe fur seine Sunde, die er unwissend begangen hatte, und zugleich auch eine Strafe fur die Unfahigkeit seiner Augen zur Erkenntnis, die ihn unwissend bleiben lasst. Aus seinem Selbstblendungsakt lasst sich herauslesen, dass Odipus die Augen nicht nur als ein Wahrnehmungsorgan begreift, sondern auch als ein Medium, das zum Erkennen hinfuhren soll. Die Bedeutung der Augen als Organ fur das Erkennen ist spater beim Odipus des Romers Seneca nicht mehr zu finden. Bei Seneca wird das erkennende Subjekt, Odipus, zum Tyrannen umgestaltet und dabei der Selbstblendungsakt zu einem brutalen Gewaltakt umgeschrieben, womit die symbolische Bedeutung, die die Augen fur die alten Griechen hatten, nicht mehr erhalten bleibt. Die Augen sind nur noch ein Tranen vergießendes Organ, das die Schwache und die emotionalen Schwankungen eines Menschen zeigt. Daher mussen die Augen ausgestochen werden, einfach aus nackter Wut. In spateren Rezeptionen des Odipus-Stoffs wird die Selbstblendung zur Selbsttotung oder auch zur Selbstkastration umgestaltet. An den Wandlungen des Odipusmotivs lasst sich ablesen, dass die antiken Vorstellungen uber das Sehen und den Gesichtssinn mit der Zeit verlorengehen und das Motiv der Augen und des Sehens immer wieder neu interpretiert wird.
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