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괴테연구검색

Goethe-Yongu


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 19권 0호 (2006)

생태적 관점에서 본 괴테의 『색채론』

장희창 ( Hee Chang Jang )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 5-19 ( 총 15 pages)
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Newton behauptet, im weißen farblosen Licht, besonders im Sonnenlicht, seien mehrere verschiedenfarbige Lichter enthalten, die erst gebundelt das weiße Licht hervorbringen. Goethe hingegen meint, dass die Farbe zugleich von dem Licht und von dem, was sich ihm entgegenstellt, hervorgebracht wird. Er sieht auf der einen Seite das Licht und das Helle, auf der anderen Seite die Finsternis und das Dunkle. Dazwischen gibt es die Trube. Aus diesen Gegensatzen entwickeln sich die Farben. Die Regeln und Gesetze, die Farben entstehen lassen, offenbaren sich nicht durch Worte und Hypthese dem Verstand, sondern durch Phanomene dem Anschauen. Diese Phanomene nennt Goethe Urphanomene. Kurz gesagt, betrachtet Newton Farben als Objekte, die mit dem Betrachter nichts zu tun haben. Man braucht also nur exaktere Meßinstrumente, um die Farben genauer zu analysieren. Damit geraten Farbphanomene immer tiefer in eine abstrakte, gefuhllose und unnaturliche Welt, wo nur mehr instrumentale Vernunft vorherrscht. Die zerstorerische Eigenschaft der modernen industriellen Zivilisation hat hier ihren Ursprung. Goethe warnt davor, hinter und uber den Urphanomenen noch Weiteres aufzusuchen, weil es da nur unmenschliche, fremde Erscheinungen geben kann. Das heißt: man darf beim Betrachten der Farben seine Sinne nie außer Acht lassen, weil die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt, Teil und Ganzem nur durch menschliche Sinne vermittelt werden. So besteht Goethes Naturerkenntnis, die man im heutigen Kontext eine okologische Anschauung nennen konnte, aus der inneren Verbindung zwischen Mensch und Natur. Und eben darum bewerten moderne Physiker wie Heisenberg oder Weizsacker Goethes 『Farbenlehre』 neu. Goethes 『Farbenlehre』 kann somit als ein zivilisationskritischer Text gelesen werden.
6,500
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Newton discovered the rainbow color by a prism, but he didn`t know the power of the color. He only thought that the color was objective existence apart from the human body. On the other hand Goethe knew that the color connected with human, so he insisted that the rainbow color created a boundary line between the black and the white light through the eyes. But Goethe also didn`t know the effect of color. Indian traditional medical treatment called Ayurveda, whose main theory is chakra which means the center of light, has known the color can cure the body. And also Korean traditional medical treatment whose theory is Yin and Yang and Five elements can know how to use the colors to the treatment of patients. Yin and Yang means the change of the light, and Five elements are the change of Yin and Yang. These changes create all things under the sun. Five elements are as follows: tree(木), fire(火), earth(土), metal(金) and water(水). Like that seven chakras have rainbow colors connected with the seven part of the body, the five elements are also five colors connected with five Organs. The colors of five organs are as follows: liver to blue, heart to red, spleen to ocher(earthly yellow), lung to white and kidney to black. This Yin and Yang theory ha In my thesis I studied the Goethe`s color theory is similar to the Yin and Yang theory, and proved the effect of treatment by painting colors to the part of 12 organ and the chakra part of the body.

예술적 카논의 근대적 재구성 -괴테의 『이탈리아 여행기』에 나타난 서양미술사-

오순희 ( Soon Hee Oh )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 47-71 ( 총 25 pages)
6,500
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Goethes Italienische Reise beinhaltet die Konstruktion Italiens als "Landes der Kunste". Seine Reisebeschreibung ist um drei Achsen zentriert: Natur, menschliche Gesellschaft und Kunst, wobei letztere wiederum die zentrale Rolle spielt. In dem vorliegenden Aufsatz geht es um den Kanon der abendlandischen Kunstgeschichte, mit dem Goethe in Italien bekannt wurde und den er wiederum auf eine ganz bestimmte Weise modern rekonstruierte; daruber hinaus wird der Text aus der Perspektive der kulturwissenschaftlichen Humanwissenschaft nach seinem Sinn befragt. Goethes Blick auf die Kunstgeschichte scheint sich zwar an der ausseren Topografie seiner Reise zu orientieren, aber tatsachlich folgen Darstellung und Akzentuierung der Kunst den beiden kanonischen Epochen Antike und Renaissance als einem inneren Prinzip. Dabei differieren die Akzentsetzungen innerhalb des Kanons nach der jeweiligen Kunstgattung. In der Architektur beginnt Goethes Kanon in Norditalien mit Palladio, verfolgt die romische Antike noch uber Rom hinaus und endet mit der griechischen Antike in Sizilien. Die Rekonstruktion der Geschichte beginnt also mit Renaissance und geht dann zuruck zur Antike, wie auch Goethe selbst zuerst durch seine Sympathie fur die Architektur der Renaissance zu der der Antike gefuhrt worden ist. Was die Plastik angeht, richtet sich Goethes Aufmerksamkeit uberwiegend auf die Antike, wahrend seine Beschreibung der Malerei sich immer mehr auf die Hochrenaissance konzentriert. Grundsatzlich charakteristisch sind fur Goethes Rekonstruktion der Anthropozentrismus und der Kanonzentrismus, der besonders die klassische Linie seit der Antike nachzeichnet. Es gibt zwar manche Fehler, was die kunstgeschichtlichen Daten angeht, aber als humanwissenschaftlicher Text gliedert sich die Italienische Reise in eine Vielfalt von kulturwissenschaftlichen Kontexten ein. Sie kann als Autobiographie verstanden werden, aber gleichzeitig auch als eine Fiktion nach dem Muster eines Bildungsromans rekonstruiert werden, in dem ein literarisch begabter, jedoch sich nach einem Leben als Maler sehnender junger Mann durch Erfahrungen mit dem Kanon der Malerei endlich seine Identitat (wieder)findet. Bedenkt man aber, dass Goethe eine dritte italienische Reise plante, um Material fur eine italienische Landeskunde zu sammeln, erscheint der Text auch noch im Horizont der klassischen Kulturgeschichte, die von Winckelmanns Gedancken uber die Nachahmung der griechischen Wercke bis zu Burckhardts Kultur der Renaissance in Italien reicht.

괴테의 문화비판적 시각 -빌헬름의 연극적 딜레탕티즘-

장혜순 ( Hye Soon Chang )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 73-92 ( 총 20 pages)
6,000
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Meine Untersuchung ist der Versuch, Goethes Kulturkritik der Moderne in Wilhlem Meisters Lehrjahren herauszuarbeiten und mit Hilfe dieser Untersuchung, auf Wilhelms theatralischen Dilettantismus hinzuweisen. Zu einem der vielen nicht ausgefuhrten Projekte Goethes gehort das Dilettantismusprojekt, das er 1799 mit Schiller zusammen geplant haben. Eigentlich haben die Beiden vor, den Dilettantismus als Phanomen des zeitgenossischen deutschen Kunstlebens in all seinen Auswuchsen zu analysieren, damit sie die falschen Tendenzen der zeitgenossischen Kunst in Deutschland diagnostizieren und klassizistischen Verstandnis von Kunst rechtfertigen konnen. Sie haben eine umfassende kunsttheoretische Stellungnahme zu allen Zweigen der Kunst zu vorbereiten, von der bildenden Kunst und Literatur bis zu Musik, Tanz und Gartenkunst, dazu Schauspielkunst als Gesamtphanomen. Was wichtig in dem Zusammenhang mit unserem Thema ist, ist jedoch daran zu erinnern, daß Goethe den Begriff vom Diletantismus als Gesamtphanomen keinesfalls nur negative ansieht. In Bezug auf den zeichnerischen Dilettantismus halt Goethe die Beobachtung fur wichtig, daß der Dilettantismus etwas wichtiges an dem Menschen kultiviert, weil er die produktive Kraft beschaftigt. Goethes Schritt zu einer dichterischen Behandlung des Dilettantismus ist nicht nur naheliegend, sondern geradezu notwendig. Eine solche dichterische Gestaltung des Dilettantismus in einem kulturkritischen Sinn hatte Goethe vor allem in Wilhelm Meisters Lehrjahren. Hier stellt Goethe seinen Helden Wilhelm als eine Gestalt des theatralischen Dilettanten dar. Aber bei genauerem Hinsehen bemerkt man, daß dahinter Wilhelms ganze Personlichkeit in seiner Einstellung zu der objektiven Welt als dilettantisch gedeutet wird. Goethes Interesse gilt in der Tat primar nicht die Liebesbeziehungen, sondern der Form, in der Wilhelm Erfahrungen macht, speziell der besonderen Form, in der er die ihn umgebende Wirklichkeit wahrnimmt: Von Wilhelms Kindheitserinnerung an das Puppentheater bis zu seiner Begegnungen mit der Turmgesellschaft. Als Erfahrung ist diese Wirklichkeit real, aber in einer Reaktionsweise auf die Desorientiertheit des modernen Subjekts produziert. In diesem Zusammenhang hat man Goethes kulturkritische Perspektive des Dilettantismus zu lesen. Wilhelm als Dilettant ist also eine Symbolfigur fur die umfassendere Lebensproblematik von einem modernen Subjekt und der zweckrational durchorganisierten burgerlichen Gesellschaft. Tatsachlich spiegelt Wilhelms theatralischer Dilettantismus seine problematische, ambivalente, abenteuerliche Lebensfuhrung, in der Nutzen und Schaden sowohl fur die inneren Welt des Subjekts als auch fur die objektive Gesellschaft in einem hochst preklaren Verhaltnis stehen. Aus dieser Einsicht erhellt sich schließlich die Vorstellung, daß Goethe Wilhelms Dilettantismus als ein produktives Lebenskonzept auffaßt. In diesem Hintergrund ist es interessant zu erwahnen, was Nietzsche von Goethes Dilettantismus spricht; "Ohne die Umschweife des Irrtums ware er nicht Goethe geworden: d.h., der einzige deutsche Kunstler der Schrift, der jetzt noch nicht veraltet ist-weil er ebensowenig Schriftsteller als Deutsche von Beruf sein wollte".

E.T.A. 호프만의 『황금단지 Der golden Topf』 연구

최민숙 ( Min Suk Choe )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 93-126 ( 총 34 pages)
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Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um einen Versuch, die verschiedenen Dimensionen des Marchenromans Der goldne Topf (1813/14) des Spatromantikers E.T.A. Hoffmann(1776-1822) vorzustellen und zu erlautern. Zunachst wird auf die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Marchens eingegangen. Dabei wird gezeigt, wie die Verbindung der romantischen Kunstauffasung mit der damaligen Naturphilosophie in diesem Marchen einen schonen Ausdruck fand. Anschiessend werden die wesentlichen Merkmale des `Wirklichkeitsmarchens` behandelt. Das Wirklichkeitsmarchen ist ein Genre, das diesem Marchen sein Entstehen zu verdanken hat. Im Mittelpunkt steht der Gegensatz zwischen der Welt des deutschen Burgertums im Zeitraum von Franzosischer Revolution bis zum Wiener Kongress und der mythischen Phantasiewelt um die Figuren, die Doppelexistenz fuhren. Anselmus, der erste Marchenheld Hoffmanns, steht hier als angehender Dichter an der Grenze zwischen diesen beiden Welten, und sein Bildungsweg zum Dichtertum macht das Marchengeschehen aus. Sein Erkenntnisprozess besteht aus zwei Faktoren. Erstens aus dem Kopieren der Texte der unbekannten klassischen Schriften in der `Fantastique de Bibliotheque` im Hause des Archivarius Lindhorst. Hier lernt er die vierschiedenen Hieroglyphensprachen unbewußt zu verstehen, die eigentlich aus Naturnachahmung entstanden sind. Am Ende ist er imstande, im unbeuwßten Zustand mit solchen Schriften zu dichten. Diese letzte Etappe erinnert an `ecriture automatique`, d.h. `selbstvergessene Autorschaft`. Anselmus wird, wie schon Friedrich A. Kittler gezeigt hat, durch die Kopierarbeit `vom mittelalterlichen Kopisten zum modernen Dichter`. Der andere Faktor, der eigentlich eng mit dem Kopieren verbunden ist, ist Initiationsprozess und Feuerprobe der Liebe: Der mannbare Held hat sich zwischen den beiden Madchen, der mythischen Serpentina und der burgerlichen Veronika, zu entscheiden. Nach vielem Hin und Her und den damit verbundenen Strafen entscheidet er sich fur die richtige Muse Serpentina, die jungste Tochter des Archivarius Lindhorst. Der Student Anselmus hort spater von Serpentina, dass ihr Vater der Archivarius Lindhorst eigentlich im mythischen Land ein Salamander, ein Elementargeist sei. Er hatte im mythischen Land Atlantis aus Liebesverzweiflung den Garten verwustet und ware als Strafe fur diese Untat auf die Erde geschickt worden und musse hier bleiben, bis seine drei Tochter mit drei Junglingen vermahlt seien, die wie der Marchenheld Anselmus "ein kindliches poetisches Gemut" besassen. Das goldgrune Schlanglein Serpentina tritt hier als Personifikation nicht nur der Natur, sondern auch der Poesie und der Musik auf, und Anselmus besteht durch seine Liebe zu ihr die Prufungen und macht den Bildungsprozeß zum Dichtertum durch. Am Ende zieht er als angehender Dichter mit Serpentina ins mythische Land Atlantis um und lebt glucklich immerdar. Der goldne Topf, den Serpentina von dem Erdgeist als Mitgift bekommt, ist Garantie fur ihr Ehegluck. Damit aber endet das Machen noch nicht. In der letzten zwolften Vigilie tritt der Erzahler, eine Art Doppelganger von Anselmus in der Bibliothek, selber als `erlebendes Ich` auf, und erst durch die Hilfe des Archivarius Lindhorst, einer von ihm selbst geschaffenen Marchenfigur, gelingt ihm die Geschichte von Anselmus fertig zu schreiben. Aber das ganze Geschehen wird wiederum durch das Wort `Ende des Marchens` am Ende des Marchens relativiert. Hoffmann fuhrt den Leser durch dieses komplexe Wirrwarrspiel des Erzahlens in die Irre. So ist das hoffmanneske Marchen der goldne Topf eine `Uber-Erzahlung`, ein `Meta-Text`, der den Leser dahin fuhrt, "wo nichts mehr stimmt"(G. Neumann). Obwohl man Hartmut Steinecke recht geben mag, der der goldne Topf ein "artistisches Marchen"(H. Steinecke) nennt, mochte man gern wissen, wie es dahin gekommen ist, dass Lindhorst nicht mehr in Dresden weilt. (GT, S.196) Ob er schon die beiden anderen Tochter verheiraten konnte? Denn das muss ein Zei

그리스라는 별 -독일 시민계급 교양이상의 위대성과 한계

안성찬 ( Sung Chan Ahn )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 127-151 ( 총 25 pages)
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Deutschland bezeichnet man haufig als das Land von Dichter und Denker. Diese Bezeichnung impliziert nicht nur die großen kulturellen Ergebnisse, die das deutsche Bildungs- burgertum seit der Neuzeit geleistet hat, sondern auch sogenannte deutsche Misere, die das deutsche Volk im bis zum 19. Jh. Bewahrten feudalen System in Kauf nehmen mußte. Dies zwang das deutsche Burgertum, seine Dynamik nicht in der wirklichen Territorium, namlich in der Politik und Okonomie, sondern in der geistigen Welt, also in der Kunst und Philosophie, zu entfalten. Die Hohe des Ideals und die Tiefe des Denkens, welche die deutsche Mentalitat charakterisiert, entstand aus solcher historischen Situation. Der in Fremdsprache unubersetzbare Begriff `Bildung` steht im Mittelpunkt dieser Mentalitat des deutschen Bildungsburgertums und verkorpert somit die Große und Grenze der deutschen humanistischen Tradition. Hans-Georg Gadamer hat die historische Bedeutung dieses humanistischen Leitbegriffs folgenderweise bezeichnet: "Am Begriff der Bildung wird am deutlichsten fuhlbar, was fur ein tiefgreifender geistiger Wandel es ist, der uns mit dem Jahrhundert Goethes noch immer wie gleichzeitig sein, dagegen selbst schon mit dem Zeitalter des Barock wie mit einer geschichtlichen Vorzeit rechnen laßt." Am Anfang dieser humanitischen Tradition steht Johann Joachim Winckelmann, der als der Kolumbus des Landes von Dichter und Denker Grienchenland als die geistige Neue Welt fur das deutsche Bildungsbugertum entdeckte, in die dieses von nun an mit voll Hoffnung und Begeisterung eingewandert hat. "Edle Einfalt und stille Große", die er bei Lokoon als dem Vorbild des griechischen Geistes fand, wurde das humanistische Bildungsideal des deutschen Burgertums. Seit winckelmann spielt dieses deutsche Griechenland die Rolle des verlorenen Paradieses, das man geistig zuruckerobern soll. Die Vertreter des Landes von Dichter und Denker wie Goethe, Schiller, Holderlin, Hegel, Marx, Nietzsche, Heidegger und Lucacs -wenn man nur einige wichitige nennt- haben die Expedition des verlorenen Paradieses gewagt und die wichtisten Dichter in der DDR, nicht geringere als Chista Wolf, Heine Muller und Volker Braun haben ihnen folgend daran teilgenommen. Die humanistische Bildung aufgrund der Kenntisse des Griechentums war der Grundstein der großen Dichtung und Philosophie, die deutsche Kultur der Menschheit geschenkt hat. Aber sie konnte sowohl die Greueltat der Nazis als auch die Unterdruckung des DDR-Regimes nicht verhindern. Sie hat sogar einigermaßen indirekte Schuld daran, weil sie zur Herrschaft der konservativen politischen Kultur in Deutschland beigetragen hat. In dieser Arbeit werden diese doppelten Aspekte des humanistischen Bildungsideals historisch skizziert und analysiert.

문학과 미술의 경계 짓기 -레싱의 『라오콘』과 헤르더의 『비평단상집』 제1부를 중심으로-

김대권 ( Dae Kweon Kim )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 153-176 ( 총 24 pages)
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Winckelmanns Ansichten zur Laokoon-Marmorgruppe lieferten den unmittelbaren Anlass zur Lessings Laokoon. Diese Schrift regte seinerseits Herder zum Schreiben des ersten Kritischen Waldchens an. An der von Winckelmann ausgelosten Debatte beteiligte sich spater auch Goethe. Dabei geht es nicht bloß um Meinungen zu der Marmorgruppe, sondern vielmehr um ein Nachdenken uber die Kunste uberhaupt, was vor allem bei Lessing und Herder sichtbar ist. In seiner Schrift Laokoon raumt Lessing zwar Ahnlichkeiten und Ubereinstimmungen zwischen Malerei und Poesie ein. Aber er geht mit "Maßigung und Genauigkeit" gegen die Vermischung der beiden Gattungen vor. Im Hinblick auf die Zeichentheorie hebt er Verschiedenheiten von Poesie und Malerei hervor, um letztlich erstere zu favorisieren. Dagegen ist in Herders Reflexionen ein dialektisches Verfahren zu beobachten. Unter Berufung auf Harris` Theorie gehort Malerei zur Werk-Kunst. Dagegen kommt der Poesie Energie zu. Aber das Wesen der Poesie sieht Herder nicht bloß in dem "Sukzessiven der Tone", sondern in der Kraft. Das veranlasst Herder, die Poesie von den anderen energischen Kunsten wie Musik und Tanzkunst zu unterscheiden. Indem er der poetischen Kraft eine Wirkung sowohl in dem Raum wie in der Zeit zuschreibt, erscheint die Poesie als Vereinigung von Malerei und Musik, von Werk-Kunst und energischer Kunst.

근대 개인의 자기구성: "자기연출"과 "자기성찰"에 관하여 -칼 필립 모리츠의 『안톤 라이저』연구

홍길표 ( Kil Pyo Hong )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 177-195 ( 총 19 pages)
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Im Rahmen der Beobachtung des modernen Individuums handelt es sich in der vorliegenden Arbeit um die Autobiographie eines Schriftstellers vom 18. Jahrhundert, das den Anfang der Moderne markiert. Das Ziel dieser Arbeit besteht also darin, zu betrachten, wie ein modernes Individuum im 18. Jahrhundert sein Ich, seine Identitat konstituiert, d. h. erfindet. Im Hinblick auf die Bildungsgeschichte, die als das moderne Paradigma der Lebensgeschichte den Prozehß der Perfektibilisierung eines Individuums gestaltet, stellt die Geschichte des Anton Reiser eine Leidensgeschichte dar, in der kein Fortschritt, keine Steigerung des Protagonisten stattfindet. Die erzahlte Geschichte ist also zunachst nichts anderes als die Illusionsgeschichte eines Individuums, das auf der Suche nach seinem Ich kein harmonisches Ende findet. Aber dies bedeutet auf keinen Fall, dass Moritz den Begriff der Identitat negiert. Es soll also aufgezeigt werden, wie Moritz seinen Helden dessen Ich-Identitat finden lasst. Es stellt sich dabei heraus, dass fur Moritz bei der Idntitatsfindung Selbstreflexion die entscheidende Rolle spielt, Es gilt zu betrachten, wie ein Individuum anhand der Reflexion in Form von Selbstkritik und Selbstironie ein Subjekt wird, wobei jedoch gefragt werden soll, inwiefern die Idee der Selbstreflexion ernstzunehmen ist.

통일 이후 독일 여성정책의 발전과정과 현황

사순옥 ( Sun Ok Sa )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 197-216 ( 총 20 pages)
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Auf der Grundlage des in Art. 3 Absatz 2 GG festgelegten Staatsziels ist die Gleichstellung von Frauen und Mannern als durchgangiges Leitprinzip anerkannt. Zudem hat sich die Bundesrepublik Deutschland als Mitgliedsstaat der Europaischen Union im EG-Vertrag dazu bekannt, der Gleichstellung von Frauen und Mannern einen hohen Stellenwert einzuraumen. Diese Aufgabe wird mittels der Strategie des Gender Mainstreaming gefordert. Der Begriff `Gender-Mainstreaming` bezeichnet den Prozess und die Vorgehensweise, die Geschlechterperspektive in die Gesamtpolitik aufzunehmen. Dies bedeutet, die Entwicklung, Organisation und Evaluierung von politischen Entscheidungsprozessen und Maßnahmen so zu betreiben, dass in jedem Politikbereich und auf allen Ebenen die Ausgangsbedingungen und Auswirkungen auf die Geschlechter berucksichtigt werden, um auf das Ziel einer tatsachlichen Gleichstellung hinwirken zu konnen. Gender Mainstreaming soll Bestandteil des normalen Handlungsmusters aller Ressorts und Organisationen werden, die an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Die Bundesregierung hat sich deshalb fur ein Implementierungskonzept entschieden, das in mehreren Schritten Gender Mainstreaming als Element einer unburokratischen, effizienten und zielgerichtet arbeitenden Verwaltung etablieren wird. Der Implementierungsprozess der Bundesregierung steht unter Federfuhrung des Bundesministeriums fur Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Damit verbunden ist die eigene Verantwortung der Ministerien, Wege zu finden, damit die geschlechtersensible Sichtweise zum selbstverstandlichen Teil des Arbeitsalltags in ihrer Verwaltung wird. Dadurch konnten starre und unproduktive Arbeitsstrukturen sowie -kulturen durch Aufhebung von Geschlechtermonokulturen und durch die gleichmaßige Reprasentanz von Frauen und Mannern schneller und besser uberwunden werden.

실용 인문학을 위한 독일언어문화전공 교과과정 개정의 필요성과 개정방향에 관한 연구

김상원 ( Sang Won Kim )
한국괴테학회|괴테연구  19권 0호, 2006 pp. 217-240 ( 총 24 pages)
6,400
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Germanistik in Korea befindet sich in der Krise. Diese Krise kommt aus den mehreren unterschiedlichen Grunden. Erstens konnen die germanistische Studierende in Korea nach ihrem Studium keine gute berufliche Chance haben, weil ihre Fachwissen in der Tat nicht mit dem Arbeitsbereich hat, und zweitens ist sich die Interesse an der Fremdsprache auf die praktischen drei Sprachen, und zwar English, Japanisch und Chinesisch konzentriert. Nach der Ausfuhrung des neuen Fakultatssystems ist die Interesse an der deutschen Sprache immer weniger geworden. Dennoch ist der zentrale Punkt des deutschen Unterrichts an der Universitat auf die Grammatik und unpraktische Literaturtext gerichtet. Die Menschen haben bisher viele verschiedenen Medien zur Kommunikation gebraucht. Heutzutage sind wir bereit dank der multimedialen Digitaltechnologie und der Infrastruktur fur die superschnelle Kommunikation und Information eine neue Kommunikationsweise mit den Gesprachpartnern einzugehen. Die neue Technologie wirkt nicht nur auf eine neue Kommunikationsweise, sondern auch auf personliche Denkweise, Wahrnehmungsorgane und sogar die Kultur ein. Die Kultur in der Multimediazeit ist nicht mehr als Gegenstand eines Verbrauchs angesehen. Der Kulturinhalt ist eine Quelle fur das Kulturgut. "Kulturindustrie" ist hierbei im positiven Sinne gebraucht. Deutsche Kultur sollte also fur die germanistische Studierende in Korea in der praktischen Sinne fur eine Quelle der Kulturproduktion gehalten werden. In diesem Sinne sollte das Curriculum fur die germanistische Studierende in Korea in die Richtung fur die vier praktischen Kompetenzen wieder aufgebaut werden: erstens ist praktisches Sprachkurs fur deutsche Sprachkompetenz, das aufgrund "des europaischen Referenzrahmens fur Sprachen" als sechs Niveaus gestuftet ist, zweitens der Bereich fur die deutsche Kultur und Art einschließlich des vorherige deutschen ausgewahlten Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft, drittens der Kulturindustriebereich fur die Kulturgute, und zuletzt der Bereich fur die Zusammenarbeit der Industrie mit Akademie zur Forschung und Praktikum.
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