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괴테연구검색

Goethe-Yongu


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 20권 0호 (2007)

괴테의 미학적 체험 연구: 『이탈리아 기행』을 중심으로

김선형 ( Sun Hyung Kim )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 5-28 ( 총 24 pages)
6,400
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Goethe hat in seiner Dichtung und Wahrheit geaußert, dass sein Vater das Wohnzimmer mit Kupferstichen von italienischen Landschaften ausgestattet und ihm die italienischen Andenken ausfuhrlich erklart hat. Und in anderen Aufzeichnungen hat er geschrieben, dass er von seinem Vater das Interesse an italienischen Kunstwerken und die Sehnsucht nach Italien ubernommen hat. In dem Gesprach mit Goethe vom 10. Februar 1829 hat Eckermann auf die Italienische Reise Goethes ausdrucklich Bezug genommen. Nach seiner Erklarung war Italien das Land fur Goethe, in welchem er die Kraft fur sein alltagliches Leben und die asthetischen Anregungen fur seine schopferische Welt bekommen konnte. Goethe hatte sich am 3. September 1786 von Weimar nach Italien "fortgestohlen". Nach ungefahr 28 Jahren hat Goethe 1816/17 die asthetischen Erlebnisse, im Bereich der bildenden Kunst(die Villa Rotonda, die Bilder von Bellini und Veronese, den Athena-Tempel in Paestum, die Villa Pallagonia und das Relief von Hippolytos im Dom Agrigent), der Natur, des alltaglichen Lebens der Italiener und des Romischen Karnevals, welche er wahrend der Italien-Reise hatte, in der Italienischen Reise aufgeschrieben. Wahrenddessen hat sich Goethe zeichnerischen Arbeiten gewidmet und 850 Skizzen hinterlassen, um eine objektive Anschauung von den subjektiven und empfindsamen Erfahrungen zu erhalten. Conrady hat Goethes Italienische Reise als "eine Phase im eigenen Bildungsprozeß, der sich, wenn auch von Ruhe, Zweifeln und Zogern nicht frei, als fortschreitende Entwicklung vollzogen habe, (als) Methamorphose" beurteilt. Wie dieser Hinweis von Conrady zeigt, hat Goethe, wenn er auch noch so viele Schwierigkeiten im fremden Land erlebt hat, die Krise in Weimar durch die italienische Reise uberwunden und Anstoße und die Stoffe fur seine Literatur aus dem Bereich der Natur, der bildenden Kunst, des Lebens und des Romischen Karnevals bekommen. Die Spuren der Italienischen Reise von Goethe sind in seinen Werken (Mignons Lied in Wilhem Meisters Lehrjahre, die Venezianischen Epigramme, Faust, Wilhelm Tischbeins Idyllen) zu finden. Goethes Italienische Reise ist nicht nur die Dokumentation der Reise, sondern zeigt auch die Phase des Bildungsprozesses, in welcher Goethe auf dem Boden des Klassizismus durch die asthetischen und kulturellen Erlebnisse in den asthetischen Realismus eingetreten war.

『파우스트』의 희극적 요소

김형식 ( Hyeong Shik Kim )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 29-51 ( 총 23 pages)
6,300
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Angesichts seiner dominierenden Stilhohe und seiner Pathosmomente gilt Goethes Faust zweifelsohne als eine Tragodie. Jedoch steht nicht nur das Happyend des Zweiten Teils, sondern die generelle Handlungstendenz sowie die Darstellungsart der beiden Tragodien im Widerspruch zu dieser Gattungsbestimmung. Fur eine produktivere Leseerfahrung von Goethes Meisterwerk gilt es, die Momente dieses Widerspruchs, konkret gesagt, die untragischen, also komischen Elemente des Dramas moglichst ausfuhrlich zu zerlegen. Das will diese Arbeit versuchen. Der ``Prolog im Himmel``, der davon handelt, dass der Herr Faust dem Mephistopheles uberlaßt, sieht schon das gluckliche, erlosende Ende voraus. "Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange/ Ist sich des rechten Weges wohl bewußt." Der Teufel hat im christlichen Heilsdrama keine Chance. Der Teufel, dessen Rolle Mephisto spielt, wird durch die personifizierten moralischen Laster zur lacherlichen Figur. Mephisto bricht das Tragische mittels des Komischen und verhindert sowohl durch seine Darstellungsart (Ironie, Satire, Witze, Parodie, Zynismus usw.) als auch durch seine Gebarden (Obszonitat, Niedrigkeit usw.) alles Erhabene. Das Wesen der tragischen Personen und ihrer Erhabenheit liegt in ihrer integren Korperlichkeit: "Alles was ihrem Korper geschieht, muß in hohem Stil geschehen, und alles Niedrige und Kreaturliche muß fortbleiben (Auerbach)." Mephistos komische Haltung provoziert all die sittlichen und moralischen Regeln, die die klassischen Tragodien lehren. Die Titelgestalt der Tragodie, Faust, fehlt nach der aristotelischen Bestimmung das Leiden als die elementare Bedingung des Tragischen. In keinem Moment wendet sich ihm das Mitleid des Zuschauers oder des Lesers zu. Die Symphatie des Zuschauers mit dem Protagonisten aufgrund von Gemeinsamkeiten ermoglicht erst eine tragische Wirkung. Aber Faust, ``der ubermensch`` strebt permanent uber die conditio humana hinaus. Er erhebt sich uber jede begrenzende, bedingende Menschenform und erlaubt es dem Zuschauer daher nicht, sich mit ihm zu identifizieren. Fausts fortwahrendes Hochkommen nach jedem Fall und sein stetiges Streben nach dem Absouluten macht aus ihm einen mechanischen Uberlebensmenschen, worin Bergson Chiffren der komischen Figur sieht: "Man stoßt tiefer hinunter, und er springt hoher wieder hinauf." Fausts Bestrebungen richten sich auf die hochsten Ziele der Menschheit und gerade dadurch gefahrdet er das Reich des Bosen. Gerade wegen der idealen Grundtendenz seines Strebens wird Fausts Erlosung moglich. Diese Erlosung ist der gute Grund, warum die Tragodie Faust zur gottlichen Komodie wird.

생성의 관점에서 본 『괴테와의 대화』

장희창 ( Hee Chang Jang )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 53-68 ( 총 16 pages)
5,600
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J. P. Eckermanns ist voll von Aussagen, die Goethes Sicht des Werdens bestatigen. Hier handelt es sich nicht um eine Sicht auf erstarrtes Sein, sondern auf lebendiges Werden. Eckermann, Goethes Hermes vermittelt uns durch sein Werk Goethes lebendige Stimme. Nach Goethe ist die Gottheit wirksam im Lebendigen, aber nicht im Toten. Sie ist im Werdenden und sich Verwandelnden, aber nicht im Gewordenen und Erstarrten. Im gleichen Kontext sieht Goethe Gott nicht als einen Aufseher, der die Moral und die Sitte des Menschen kontrolliert, sondern als Subjekt der reichen Produktivitat der Natur. Also haben sowohl die Produktivitat der Natur als auch der Geist des Menschen denselben Ursprung, namlich in Gott. Natur und Mensch treffen sich in Gottes Reich. Auf menschlicher Ebene wirkt solches Werden als Bildung. Goethe schatzt Genies wie Shakespeare eben deswegen hoch, weil deren Kreativitat auf den Leser sittliche Einflusse ausubt. Goethe meint, die Bildung des Menschen sei Streben, seine angeborenen Tendenzen zu uberwinden. Dadurch gelange der Mensch trotz aller Dummheiten und Verwirrungen, von einer hoheren Hand geleitet, zum glucklichen Ziele. Andererseits wehrt Goethe sich gegen Newton, weil dieser die lebendige Welt in abstrakte Logik und Mathematik eingesperrt habe. Goethe kritisiert immer wieder abstrakte Weltanschauungen, zum Beispiel die Unsterblichkeitsidee. Er sagt hohnisch, dass er druben niemand von denen begegnen mochte, die hier an Unsterblichkeit glaubten. Er meint, der Gott werde besonders den Geistlichen, die ihn taglich im Munde fuhren, zu einer Phrase, zu einem bloßen Namen. Sein Mißtrauen gegen das Volk, gegen die Masse konnte solchem entschiedenen Nein-Sagen gegen alles Abstrakte entstammen. Goethe druckt sein Mißtrauen gegen die Masse wiederholt aus. Er meint, seine Werke konnten nicht popular werden. Sie seien nicht fur die Masse geschrieben, sondern nur fur einzelne Menschen, die etwas Ahnliches wollen und suchen und die in ahnlichen Richtungen unterwegs sind. Deswegen wurde Goethe oft pauschal als konservativer kritisiert. Aber er sieht sich selbst als gemaßigten Liberalen. Er meint, der wahre Liberale suche mit den Mitteln, die ihm zu Gebote stehen, so viel Gutes zu bewirken, als er nur kann. Aber er hute sich, die oft unvermeidlichen Mangel sogleich mit Feuer und Schwert vertilgen zu wollen. Er sei bemuht, durch ein kluges Vorschreiten die offentlichen Gebrechen nach und nach zu verdrangen, ohne durch gewaltsames Maßregeln zugleich oft ebensoviel Gutes mit zu verderben. Auf diese Weise ist er sehr vorsichtig bei Problemen der politischen Macht, Gewalt und Revolution. Ein Teil der Kritiker sieht in der deutschen Klassik, vor allem in Goethes Elitebewußtsein, Asthetizismus eine abwartende Politik. Aber es konnte ein voreiliges Urteil sein. In der Tat kritisiert er allerlei Dogmen wie die Lehre der Dreieinheit, die Macht der Kirche usw. Bekanntlich waren damals die politische Macht und die Macht der Kirche Seiten desselben Geldstuckes. Also konnte Goethes Kritik eine vermittelte, aber tiefere Kritik gegen das erstarrte soziale System sein. Es ist unbillig, den Dichter Goethe, der sich durchs Leben der Steigerung der Bildung der Menscheit gewidmet hat und endlich die Idee der Weltliteratur gegrundet hat, im schmalen Kontext des Konservativen und Progressiven zu urteilen. Kurz gesagt, war Goethe ein strebender Kampfer der Bildung und Kultur. Im Goetheschen Sinn konnte man sagen, dass sich die Diskrepanz zwischen politischer Macht und Kulturbewußtsein auf hoherer Ebene des Werdens, das sich allmahlich aus Religion des Wortes und Glaubens immer mehr zu einer Religion der Gesinnung und Tat entwickelt, auflosen werde. Daran ist die Aktualitat von Goethes Sicht des Werdens ablesbar.

"예술과 권력"에 관한 근대 서구의 담론 연구 -괴테와 부르크하르트의 논의를 중심으로-

오순희 ( Soon Hee Oh )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 69-89 ( 총 21 pages)
6,100
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In der vorliegenden Arbeit geht es darum, die Spezifika des westeuropaischen Blicks auf die Stellung der Macht gegenuber Kunstlern am Beispiel von Goethe und Jacob Burckhardt aufzuzeigen. Die Klassen, die seit der Renaissance als Macht in der Kunstgeschichte fungieren konnten, sind die Fursten der Hofgesellschaft und die Geistlichen, das Bildungsburgertum und die Masse. Burckhardts Ansicht uber die Rolle der Hofgesellschaft als Mazenat in der Renaissance ahnelt in mancher Hinsicht der Goethes, die sich in seinen Werken wie Torquato Tasso und Faust widerspiegelt, wobei sich Goethe als Kunstler eher fur die inneren Stimmungen und Beweggrunde von Kunstlern interessiert, die zur neuzeitlichen Autonomie der Kunst fuhren, wahrend Burckhardt als Geschichtswissenschaftler den sozialen Hintergrund der Kunstunterstutzung durch die Fursten analysiert. Ein großer Unterschied zwischen den beiden entsteht im Hinblick auf die Kultur des eigenen Zeitalters, in dem das Bildungsburgertum und die Masse als eine neue Macht gegenuber den Kunstlern erschienen. Metaphorisch gesagt zeigt sich Goethe in seinen Ansichten uber die sozialen Verhaltnisse um die Kultur in seiner Zeit zwar besorgt aber durchaus heiter, wahrend Burckhardts Darstellungen zur Situation der Kultur eine kulturpessimistische Melancholie zugrunde liegt. Goethes Heiterkeit hangt mit dem Optimismus des aufsteigenden Burgertums im 18. Jahrhundert zusammen. Die Burckhartsche Melancholie dagegen mit der Situation der Intelligenz, die in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts ohnmachtig vor dem Strukturwandel vom kulturrasonierenden zum kulturkonsumierenden Publikum im Sinne von Habermas stand. Burckhardts Abneigung gegen das Massenpublikum außert sich einerseits in seinem kulturkonservativen Renaissancismus, andererseits in seiner kassandrahaften Vorahnung im Hinblick auf die Gefahr der Massenkultur. Goethesche Heiterkeit und Burckhardtsche Melancholie bilden sozusagen zwei Antipoden des Gemuts, zwischen denen sich die Stimmungen der deutsch sprechenden Intellektuellen im 18. und 19. Jahrhundert bewegten.

한계, 지양 그리고 사회적 재생산-죽음의 문학적 형상화와 그 의미론

최문규 ( Moon Gyoo Choi )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 91-114 ( 총 24 pages)
6,400
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Der Mensch stirbt alltaglich. Der Tod ist die Eigenschaft des Menschen, der im Unterschied zuden Tieren um den Tod des Anderen und sogar um seinen eigenen Tod weiß. Aber in Wirklichkeit kann niemand seinen eigenen Tod erleben, weil alle Wahrnehmungsorgane im Augenblick des Sterbens nicht mehr funktionieren. Damit stellt man fest, dass der Tod selbst ein eigenes Dasein hat, das man sich nur vorstellen konnte. Es gibt verschiedene Theorien und Analysen, dieversucht haben, auf der philosophischen, soziologischen, anthropologischen Ebene den Tod zuerklaren. Dabei hat man auf unterschiedliche Verbildlichungen des Todes und deren Bedeutung hingewiesen. Im Gegensatz zur hasslichen Darstellung des Todes im Barock akzentuiert Lessing in seiner Schrift Wie die Alten den Tod gebildet den engen Zusammenhang der metaphorischen Isotopien Tod und Schlaf in der altertumlichen Kunst. Seine Analyse verbindet sich wiederum mit Schillers Umdeutung des Todes in seiner Elegie Die Gotter Griechenlands. Die beiden Versuche gelten gewissermaßen als eine christliche Aneignung der altertumlichen Kunst im weitesten Sinne. Die asthetisch-rhetorische Evozierung des Todes in der Romantik, die der franzosische Historiker Ph. Aries als "Tod des Anderen" bezeichnete, kann in Novalis` Hymnen an die Nacht bestatigt werden. Diese Hymnen beruhen zwar auf der Erfahrung des plotzlichen Todes seiner Braut, aber durch die Erkenntnis des inkommensurablen Todesgeheimnisses tritt die bloße authentische Beschreibung zugunsten der Intensitat der literarisch-asthetischen Sprache zuruck. Es gibt noch eine ganz andere Verbildlichung des Todes, dieim Zeitalter der industriellen, modernen Gesellschaft auftaucht. Der Tod in der Moderne wird hauptsachlich als ein sozialer Tod bezeichnet, dessen Art und Weise doch verschiedenartig interpretiert werden kann. Der Tod im Werk Hofmannsthals wird einigermaßen abstrakt und symbolisch verbildlicht, und in P. Celans Gedicht Todesfuge laßt sich die Doppeldeutigkeit des Todes finden, die zwischen Kontextualisierung und Entkontextualisierung des historischen Ereignisses schwebt. Die Verbildlichungen des Todes, die durch die Idee einer sogenannten "gesunden, vernunftigen Gesellschaft" negativ bewertet und verdrangt worden sind, tragen verschiedene Bedeutungen, die zwar in ihrem jeweiligen historischen Kontext situiert sind, doch von der kritischen bzw. affirmativen Perspektive entschlusselt werden konnen.

"북한의 독문학" 연구

김경식 ( Kyong Sig Kim )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 115-137 ( 총 23 pages)
6,300
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Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Untersuchung, die es zum Ziel hat, die Rezeptionsgeschichte der deutschen Literatur in Nord-Korea zu klaren. Zunachst wird die nordkoreanische Erziehungsanstalt sowie Ausbildungsart untersucht, die die fremde Sprache bzw. Literatur betrifft. Angestellt werden dann auch noch die Nachforschungen, welche fremdsprachigen literarischen Werke von den Nordkoreanern bis jetzt ubersetzt, und auf welche Art und Weise sie in Nord-Korea publiziert und verbreitet worden sind. Aufgrund der auf solche Weise vorangegangenen Untersuchung wird schießlich versucht, die Entwicklungstendenz zu entdecken, die sich bei der nordkoreanischen Rezeption von der fremdsprachigen Literatur, besonders von der deutschsprachigen, abzeichnet. Indem sich positive Materialien darbieten, lassen sich einige gelaufige Vorurteile gegen die Zustande von Nord-Korea abstreifen, z. B. das weit verbretitete Vorurteil, dass in Nord-Korea keine andere Art von Literatur als die sozialistische rezeptiert wird, oder das, dass jede Einfuhr von fremdsprachigen Literaturen blockiert wird. Auberdem konnen wir damit in der Lage sein, wirkliche Zustande von Nord-Korea noch sachlicher zu verstehen, und noch dazu uber uns selbst, d. h. die Sud-Koreaner, zu reflektieren. Hoffentlich kann die vorliegende Arbeit einen Beitrag zum Wiedervereinigungsprozeß in Korea leisten.

영상의 문자화 -하인리히 폰 클라이스트의 단편소설에 나타난 "겹상자 문장" 연구

임우영 ( Woo Young Lim )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 139-158 ( 총 20 pages)
6,000
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Die Sprache Heinrich von Kleists (1777-1811) gilt hinsichtlich ihrer syntaktischen und auch ihrer stilistischen Aspekte außerordentlich in der deut- schen Literaturgeschichte. Seine stilistischen "Auffalligkeiten" (die Kompliziert- heit des Satzbaus; die haugfigen Unterbrechungen des Satze durch zahlreiche Nebensatze, Relativsatze und adverbiale Bestimmungen; die Ausdehnung des Satzes durch den parataktische Satzbau usw.) fuhren seinen "eigentumlichen" Stilcharakter vor, der sich sowohl von seinen fruhromantischen als auch klassischen Zeitgenossen unterscheidet: Wahrend die Fruhromantiker eine "Bevorzugung kurzer Satze" und eine "ausgesprochene Vorliebe fur geheimnis- volle, dustere, sehnsuchtweckende Ausdrucke" als ihren Stil zu charakteri- sieren versuchen, zeigt die Kleistsche Sprache in Erzahlungen "eine unerhorte Wucht des Vortrags und Tempos, eine ungeheuere dramatische Spannung und Ballung". Im Gegensatz zum klassischen Stil, der sich durch "wohlaus- gewogenen ebenmaßigen Satzbau" ein kunstlerisch gedanklich geschlossenen Ganzes zu gewinnen bemuht, ist die Sprache Kleists in seinen Erzahlungen gekennzeichnet durch "hypotaktische Schachtelung", die mit mehrfach unter- geordneten Nebensatzen und mit Beifugungen aller Art aufgefullt ist, damit die Sprache die außersten Spannung und die "komprimierende Wucht" enthalt. Der Hauptgrund der Kompliziertheit der Kleistscher Nebensatze bzw. Relativesatze konnte darin liegen, dass die Permutation von Matrix-Satz (SM) und Konstituenten-Satz (KM) nicht nach den "Schulregeln der deutschen Satzbau" eingeordnet sind. Nach der Untersuchung uber die zusammengesetzen Satze in Prosatexten Heinrich von Kleists wird jeder zweite KM in SM untergeornet (Innerhalb der KM befinden sich wieder untergeordnete KM.) Zusatzlich machen die Relativsatze, Appositionen, Unterbrechungen durch adverbiale Bestimmungen, haufige Einsetzungen des Kommas den Satz komplizierter. Deshalb ist es nicht leicht, die Einheit der Sachverhalte von SM und SK kontinuierlich wahrzunehmen. Aber in den Briefen, die Kleist zwischen 1807 und 1810 geschrieben hat, stehen die Permutationen anders als in den Erzahlungen. In Briefen stehen 81.5% SK regelmaßig vor oder nach SM. Diese Tatsache kann darauf hin- weisen, dass die Permutationen in Erzahlungen nach der "Kleistschen Ten- denz" kunstlich erzeugt worden sind, um den Blick auf die ``Geschehnisfolge`` und ``Umnstandlichkeit`` nicht zu verlieren. Emil Staiger hat versucht, "zur Verdeutlichung" den ersten Absatz von Kleists Novelle "Das Bettelweib von Locarno" "in gewohnter Art" zu erzahlen. Er hat den drei-satzigen Originalabsatz verzehnfacht, einen davon sogar erdichtet. "In gewohnter Art" vereinfacht er den komplizierten Satz Kleists, indem er nur dreimal Relativsatze und zweimal Nebensatze verwendet. Naturlich kann man nicht behaupten, dass die Ubertragung von Staiger die allgemeingultige Ausdrucksform der Gegenwartssprache ist. Aber eins ist klar, die Kleistsche Sprache ist sowohl fur seine Zeitgenossen als auch fur die gegenwartigen Leser ungewohnlich. Seine sprachliche Problematik, die die Nacherzahler des 19. und 20. Jahrhunderts auch absichtlich zu vermeiden scheinen, sind folgend: 1. "uberschwenglich" verwendet Kleist die Nebensatze und Relativsatze ohne Berucksichtigung auf die inhaltliche und syntaktische Einheit des Satzes. 2. Innerhalb eines Satzes kommen die hypotaktischen Konstruktionen zu oft vor, so dass die Sachverhalte des Satzes nicht einheitlich bleiben konnen. 3. Ein Aussagesatz besteht aus mehren Finitverben (parataktischer Satzbau), obwohl er zu mehreren selbststandigen Satzen aufgebaut werden kann. 4. Seine Einfugung der Nebensatze und Relativsatze ist so ungewohnlich, dass sie gegen die "gewohnlichen" Satzstellungsregeln verstoßt. Abrer Kleist erzahlt durch diese "ungewohnliche Erzahlweise" dem Leser das Geschehnis und den Raum "anstoßweise" und atemberaubend, so dass sich die erzahlte Welt in einem Satz zeitlich und raumlich mehrfach anhauft und

노발리스 문학과 자연과학

이온화 ( On Wha Rhie )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 159-182 ( 총 24 pages)
6,400
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Die Forschungen zur Poetik von Novalis befinden sich in standiger Entwicklung. Seit Neuestem interessiert man sich in diesem Zusammenhang besonders fur seine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse. Er war einer der wenigen Romantiker, die naturwissenschafltlich ausgebildet waren. Und er hat "eine mogliche Verbindung zwischen Naturwissenschaften und Literatur nicht nur methodisch reflektiert, sondern derartige Verbindungsmoglichkeiten innerhalb seiner literarischen Produktion auch konkret erprobt." Die vorliegende Untersuchung will nun aufdecken, dass die Wurzeln der romantischen Literaturtheorie von Novalis eigentlich in den mathematischen, physikalischen, chemischen und medizinischen Theorien seiner Zeit liegen. Erstens wird gezeigt, wie die Begriffe der Potenzierung, der Potenzreihe und der Differential- und Integralrechnung bei Novalis aufgrund einer Philosophie der Mathematik als Metaphern fur die romantischen Ideen verstanden wurden. Zweitens wird der Mehr-Raumbegriff bei Novalis untersucht. Nach Novalis ist das Paradies das ursprungliche Einssein des Universums, bzw. bildet es "einen Mittelpunkt". Aber, so meint er, da alle Dinge eine Zentrifugaltendenz besitzen, ist nun "das Paradies uber die Erde verstreut". Infolgedessen entstehen mehrere "Zeitenflachen mit Raumwurfeln". Drittens wird gezeigt, dass das dichterische Produktionsverfahren bei Novalis mit dem chemischen Mischungs-, Assoziations- und Katenationsprozess verwandt ist. Schwerpunkte dieser Untersuchung sind der von der Chemie beeinflusste Sprauchgebrauch der Zeit sowie dessen spezifische poetologische Konsequenzen. Zuletzt wird der enge Zusammenhang zwischen der Poesie des Novalis und der romantischen Medizin behandelt. Browns Erregungstheorie, der Galvanismus und Mesmers animalischer Magnetismus werden von Novalis ernsthaft rezipiert und metaphysisch gedeutet. Bei Novalis geraten Poesie und Medizin in eine ursprungliche Verbindung, die uber jede Kuration im engeren Sinn hinausfuhrt.

문화적 연출 -문화적 현상과 메커니즘으로서의 연출에 관한 연구-

조경식 ( Kyoung Sik Cho )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 183-205 ( 총 23 pages)
6,300
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Inszenierungen sind heutzutage, von ihrem ursprunglichen Geltungsbereich der Buhnenkunst auf die ganze Menschenkultur als deren Mechanismus extrapandiert. Sie sind nicht erst in der Gegenwart als solche so uberraschend vorgekommen. Denn historische Semantiken uber die Inszenierung zeigen, daß der Begriff der Inszenierung als gesellschaftlichen Phanomens schon von alters her mit dem Begriff der Rolle, der Lebensweise und der Funktion sehr nahe gestanden und im Zusammenhang damit uberlegt und beobachtet worden ist. Bemerkenswert ist, daß er zunachst je nach bestimmten Weltanschaungen entweder positiv als Vorhersehung Gottes oder negativ als Zwang durch die Gesellschaft bzw. Als Selbstverstellung verstanden, aber im Lauf der Zeit mehr und mehr von ihrem negativen Beisinn emanzipiert worden ist. In diesem Sinne sagt Nietzsche, nur in der Maske bzw. in der Selbstinszenierung sei Mensch ganz echt. In der Gegenwart sind Inszenierungen uberall als kulturgestaltendes Prinzip zubeobachten. Das zeigt sich vor allem an der Analyse von Nachrichtenprogrammen der Massenmedein, die. so glaubt man, ``objektive und sachgerechte`` Informationen vermitteln und verbreiten, aber durchaus aufgrund der selbstinszenierten "Pseudo-Ereignisse dies tun. Das System der Wissenschaft macht hier keine Ausnamhe aus. Denn die Konkurrenz, die sowohl unter den Wissenschaften als auch unter Wissenschaftlern stattfindet, zwingt die Reputation durch Selbstinszenierungen zu gewinnen, von welcher man als Kapital Gebrauch machen kann, um die Aufmerksamkeit der Leser auf sich zuziehen und damit die eigene Konkurrenzfahigkeit zu verstarken.

하이네의 후기시에 나타난 문학적 형상

황승환 ( Seung Hwan Hwang )
한국괴테학회|괴테연구  20권 0호, 2007 pp. 207-229 ( 총 23 pages)
6,300
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Bei dem vorliegenden Aufsatz handelt es sich um den Versuch, im Spatwerk Heinrich Heines neue literarische Figuren auszumachen und diese in ihrer Bedeutung zu klaren. Das Jahr 1848 ist fur Heine ein wichtiger Wendepunkt: auf Grund seiner Krankheit ist er korperlich verfallen und wegen des Fehlschlags der 48er-Revolution weltanschaulich enttauscht. Im Zuge seines korperlichen Verfalls und angesichts der Fehlentwicklung der Geschichte hat er literarische Figuren wie Lazarus, Hiob und Schlemihl fur sich neu entdeckt. Diese Figuren tragen gemeinsame oder erweiterte Bedeutungen wie Wandern, Krankheit, Ausgrenzung, Einsamkeit, Heimatlosigkeit, Orientierungslosigkeit, Pechvogel, Leiden der Unschuldigen, große Dichter, Sterben vor der Geliebten. An vielen Stellen in seinem Spatwerk hat Heine auf das Judentum Bezug genommen. Das ist aber nicht im Sinne einer Konversion zur judischen Religion zu verstehen. Er hat im Alten Testament vielmehr literarische Figuren gefunden. Und er hat diese auf eigene Weise dichterisch verarbeitet, um ihnen neue, erweiterte Bedeutungen zu geben. Durch die Figuren Lazarus`, Hiobs und Schlemihls hat Heine die judische Geschichte in seinen dichterischen Raum eingefuhrt. Damit wollte er seine eigene Situation mit dem Schicksal der großen Dichter, der damaligen Zeitgeschichte und der judischen Geschichte in Ubereinstimmung bringen, um sich einen neuen dichterischen Spielraum zu verschaffen.
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