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> 한국괴테학회 > 괴테연구 > 24권 0호

괴테연구검색

Goethe-Yongu


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 24권 0호 (2011)

괴테 텍스트의 냉소주의 코드 -『베르테르』와 『파우스트』를 중심으로

안장혁 ( Jang Hyok An )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 5-27 ( 총 23 pages)
6,300
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Die Bedeutung eines kunstlerischen Textes liegt nicht fur alle Zeiten fest. Der labyrinthische Diskurs unserer modernen Komplexitatserfahrungen verlangt stets nach dem Wandel von Perspektiven und nach neuen Theorien, die auf die jeweiligen transformierten Bedurfnislagen zuruckgehen. Jede kritische Beschaftigung mit Goethe erfordert daher eine außerst flexible Blickrichtung, weil ein großer Teil der Deutungsmodelle um Goethe fast inkommensurabel ist. Von daher soll die vorliegende Arbeit Goethes Texte Die Leiden des jungen Werther und Faust nicht mehr auf die ``Allgemeine-Code``, die an die ``Werte-Ontologie`` gebunden sind, sondern auf die besondere Code in bezug auf ``Zynismus`` neu erschliessen. Wie bei Peter Sloterdijks Betrachtung "Zynismus ist das aufgeklarte falsche Bewusstsein" demonstriert werden kann, soll die zynische Code das modernisierte ungluckliche Bewusstsein sein, an dem Aufklarung zugleich erfolgreich und vergeblich gearbeitet hat.Dabei lasst sich die zentrale Stellung des Zynismus als umfassendes gesellschafts- und vernunfkritisches Potential begreifen. In diesem Sinne bietet die vorliegende Studie einige Ansatzpunkte( ``Wahnsinn``, ``Langsamkeit``, ``Hyperrealitat``, ``Thanatos``, ``Knecht``, etc.), die verhullte Struktur von Goethes Asthetik - hiermit laßt sich die ``Anti-Zentrismus`` in Goethes Denkweg ermitteln - durch eine heuristische Sicht aufzudecken. In der Tat soll jede kulturelle institutionalisierte Disziplin die Programmatik umkreisen, nach der die Domestizierung der gegenaufklarerischen Energie(nun Zynische-Code) vollbracht werden kann. Die aufklarerischen Automomieanspruche richten sich nicht nur gegen die angsterregenden Abhangigkeiten von der außeren Natur, sondern auch gegen die Abhangigkeiten von der inneren Natur (Begehren, Leidenschaft, etc.). Die Disziplinierung dieser mit der ``Differenz`` umgehenden Ethik fuhrte jedoch dazu, dass sie als fremder und bedrohlicher Zwang erfahren wurden. So war dieaufklarerische Vernunft zwar in der Lage, einzelne Furchtkomplexe aufzulosen, erhohte aber auf der anderen Seite das unheimliche Angstpotential im Menschen. Das ist Dialektik der Aufklarung, wie sie auch in den Die Leiden des jungen Werther und Faust vorgefuhrt wird.

괴테의 상이성 체험 연구 -괴테의 『이탈리아 기행』을 통하여

김선형 ( Sun Hyung Kim )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 29-49 ( 총 21 pages)
6,100
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Indem Goethe seine italienische Reise mit dem alttestamentalischen Umzug der Hebraer nach Gosen verglich, deutete er auch an, dass seine Reise nicht einfach eine Besichtigungs- und Bildungsreise war. In Dichtung und Wahrheit stellte Goethe seine Literaturwelt mit dem Begriff, die Alteritat dar. In Italien hatte er auch noch andere Alteritat erleben konnen. Goethe schrieb an Charlotte von Stein, dass seine Hauptinteressen wahrend des Aufenthaltes in Italien die Natur, die Kunst und die Sitten des Volks waren. In diesem Aufsatz werde ich die Natur mit der Kunst in einen Zusammenhang setzen, weil deren Beobachtung fur Goethe "ein großes Ganze(s)" bildete. Italienische Reise ist das Werk, in welchem Goethe die Beobachtung der eigenen Entwicklung, die eigene Erkenntnis einer neuen, unbekannten Kunst und die Sitten der italienischen Volkes darstellte. Zuerst werde ich mit den Kunsterlebnissen von Goethe in Italien beginnen: In Vicenza sah Goethe das Theatro Olimpico des Architekten Andrea Palladios und erkannte darin den Inbegriff der Renaissance-Kunst. mit welcher Palladio den Antikenstil modernisierend interpretiert. Wahrend Goethe das Farsetti Museums in Venedig besuchte. hat er sich an Palladio erinnert. Goethe verglich Palladios zur Kunst und zum Leben fuhrenden Weg mit der Intuition von Jacob Bohme. Damit stellte er sein Verstandnis von der Verbildlichung der Welt dar. Als vollkommen schatzte er den Minerva-Tempel in Assisi und druckte gleichzeitig seine Ablehnung gegen die mittelalterliche Romanik aus. Wahrend seiner Zeit in Regensburg pries Goethe die Fahigkeit der Jesuiten, sich dem Zeitgeist anpassen zu konnen. Nachdem Goethe die Schauspiele der Jesuitenschuler im Auditorium gesehen hatte, lobte er deren Fulle an Sinnlichkeit und die Fahigkei der Jesuiten, die Freude an der Arbeit genießen zu konnen. Den Genuss erwahnte er als Leitmotiv der Italienischen Reise. Indem er die Statuen in Rom gleichermaßen anatomisch analysierend wie sinnlich betrachtete, verknupfte er die Wahrheit mit einem Genusserlebnis. Er erwarb damit eine synthetische Methode der Kunstbetrachtung. Goethe empfand Alteritat in der Lebensweise und den Sitten der Italiener. Er sah eine Versammlung in der Olimpico Accademia Vicenza, bei der das Publikum aktiv und lebhaft an einer Diskussion uber die Literatur teilnahm. Goethe sah darin ein Bestandteil der Schauspiele. Hier erlebte er die Freude des Publikums auch die Veroffentlichung von Literatur der Zuschauer. Goethe, der selbst unter dem Druck einer gewissen "Schopfungspflicht" litt, bewunderte wie die Italiener Literatur offentlich genossen. In Venedig sah Goethe viele Theaterstucke und er erkannte, wie das Leben und das Schauspiel der Italiener miteinander verflochten waren. In Neapel erinnerte er sich an die Comedia dell`arte, in der auch das Leben und das Schauspiel miteinander verbunden sind. Schließlich in Atella erinnerte er sich an die Fabulae Atellanae, von welcher die Comedie dell`arte abstammt. Er bestatigte einen Zusammenhang zum romischen Karneval. Zuletzt nahm Goethe in Torbole an der Lebensweise der Italiener teil und erkannte, wie naturhaft diese ist. Von diesen Erfahrungen gepragt, betrachtete er die Lazzarone(die Bettler) von Neapel von einer okonomischen oder sozialen Seite, fur ihn waren sie vielmehr zynische Philosophen. Die Kunst und die Sitten, oder kurzum die Lebensweise der Italiener, gaben Goethe neue Koordinaten fur seine literarischen und seinen Lebensweg,
6,100
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Sein Leben lang lasst Goethes Interesse an Ubersetzungen auf theoretischer sowie praktischer Ebene nicht nach. Wenn auch er in Notizen und Abhandlungen zu besserem Verstandnis des west-ostlichen Divans den ``dritten Zeitraum``, "wo man die Ubersetzung dem Original identisch machen mochte", fur den hochsten und letzten halt, sind seine Ubersetzungen im strengen Sinne nicht als texttreu zu bezeichnen.In seiner Ubersetzungsarbeiten weicht Goethe von bestimmten Thesen oder vom theoretischem Rahmen ab und wendet oft seine eigenen Normen an: Er setzt viele Stellen der Urtexte mit seiner schriftstellerischen Kreativitat sowie mit der sprachlichen Sublimitat um und dadurch zeigen sich seine Ubersetzungen oft viel poetischer als die Originaltexte. Das besagt, dass er die Ubersetzung nicht aus Perspektiven eines Sprachwissenschaftlers bzw. eines professionellen Ubersetzers, sondern eines aktiven Rezipients, der auf der kosmopolitischen Basis die Andersheit der fremden Kulturen mit Respekt und intersubjektiven Einstellungen aufnimmt. Die Ubersetzungen, die Goethe selber praktiziert hatte, konnen in zwei Gruppen klassifiziert werden: zum einen ubersetzt er nur Teile der Urtexte und benutzt diese in seinen eigenen Texten, und zum anderen ubersetzt er Urtexte vollstandig. Zur ersten gehort die Ubersetzung aus Ossian/Macphersons Texten in seinem Roman Die Leiden des jungen Werther, und zur zweiten die Ubertragung von Denis Diderots Le Neveu de Rameau. Was Denis Diderots Le Neveu de Rameau angeht, markiert Goethe die erste Stelle der langen Ubersetzungs-und Rezeptionsgeschichte dieses Werks nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich. Goethe als erster Ubersetzer dieses Texts beharrt aber auf der Harmonie der einzelnen Teile sowie dem Prinzip der Euphonie. Dementsprechend setzt er die sogenannte ``naturalistische`` Tendenz Diderots wiebeispielsweise allzu grobe und garstige Ausdrucke nicht originaltreu um. Stattdessen bestrebt er seinen klassischen Stilprinzipien folgend die sprachliche, gedankliche Abrundung. In unsicheren sowie zweifelhaften Fallen folgt er dem Prinzip der ``Dezenz``. Viele Ausdrucke Diderots, die mal satirisch, mal grob vorkommen, sind daher abstrakt und anstandig verwandelt.

청년기 괴테의 예술론에 대한 소고 -「독일적 건축예술에 대하여」를 중심으로

안성찬 ( Sung Chan Ahn )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 73-98 ( 총 26 pages)
6,600
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Goethes Hymnus Von der deutschen Baukunst ist von Bedeutung als seine erste Kunsttheorie, die seine Kunst-und Weltanschauung in der Zeit der Sturm-und-Drang-Bewegung beinhaltet. Der Text entstand aus dem Erlebnis der neuen Offenbarung, das er beim Anblick des Straßburger Munsters gemacht hatte. In dem Text beschreibt Goethe dieses Erlebnis im sehr poetischen Stil. Er gesteht zunachst, dass er wie alle zu seiner Zeit "ein abgesagter Feind der verworrenen Willkurlichkeiten gotischer Verzierungen" sei, bis er eine neue Offenbarung, beim Anblick des Straßburger Munsters erlebte. .Er ist doch uberrascht von dem Eindruck dieses Gebaudes, weil er fand, dass es "aus tausend harmonierenden Einzelheitenbestand."Der Kitt, der die Ennzelheiten des Munsters zusammenhalt, ist die "bildende Natur" in dem Kunstler. Wahre, große Kunst ersteht erst dann, wenn diese bildende Natur des Kunslers fur den Kunstrezipienten empfindbar wird. Das Kriterium, das Goethe fur die wahre Kunst aufstellt, ist Empfindung. Somit kann "der Wilde mit abenteuerlichen Zugen, graßlichen Gestalten, hohen Farben" ein wahrer Kunstler sein, denn eine Empfindung fuhrt sie zum charakteristischen Ganzen. Goethe betont, dass "diese charakteristische Kunst ist nun die einzige wahre."Goethes Aufsatz setzt der Herrschaft der bereits von der italienischen Renaissance gepragte Einstellung zur gotischen Baukunst, dass diese nur einen barbarischen Geschmack bezeuge, ein Ende. Goethes Kunsttheorie eroffnet die Moglichkeit einer neuen Erschaffung des Kunstlers, indem sie die normative Asthetik mit der Genieasthetik ersetzt, die innere Empfindung fur viel wichtiger als außere Regel halt. Das unwillkurlich charakteristische Ganze, das Goethe an die wahre Kunst fordert, behalt Aktualitat noch heute, in der Zeit der Postmoderne.

괴테의 『색채론』에 나타난 자연과학 방법론

조우호 ( Woo Ho Cho )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 99-121 ( 총 23 pages)
6,300
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Die Darstellung der Goetheschen Farbenlehre prasentiert uns eine naturwissenschaftliche Methode, in der nicht nur die außeren und inneren Bedingungen der Farbenentstehung erklart werden, sondern auch die menschlichen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, die mit den Farbenphanomenen im engen Zusammenhang stehen. An dieser Methode ist zu erkennen, dass die Farbenphanomene eng verknupft mit Menschen und dem wissenschaftsgeschichtlichen Kontext betrachtet werden sollen. Im Gegensatz zu der modernen Physik, in deren Experimenten versucht wird, nach Moglichkeit die daran beteiligten Menschen und menschlichen Bedingungen auszuschließen, betrachtet die Goethesche Farbenlehre die Menschen und menschlichen Bedingungen als die notwendigen Komponenten, die in den naturwissenschaftlichen Experimenten mit berucksichtigt werden sollen. In der naturwissenschaftlichen Methode der Farbenlehre Goethes sind das Urphanomen und die ambivalente Polaritat und Steigerung als wichtige Elemente zu nennen. Dabei ist der Zweck seiner Farbenlehre und auch das Ergebnis der Methode allerdings nicht nur, die ermittelten Ergebnisse aufzuzeigen, sondern die Bedingungen des Experiments und dessen Prozess selbst zu vermitteln, wahrend die moderne Naturwissenschaft durch ihre isolierten Experimente nur gewunschte Ergebnisse sucht. Das ist der Sinn der naturwissenschaftlichen Methode, die in der Farbenlehre Goethes zu finden ist.

조선의 번역운동과 괴테의 "세계문학" 개념 수용에 대한 고찰 -해외문학파를 중심으로

김연수 ( Yeon Soo Kim )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 123-148 ( 총 26 pages)
6,600
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In dieser Arbeit behandelt es sich um die koreanische Ubersetzungsbewegung am Anfang des 20. Jahrhunderts, insbesondere die Ubersetzungsbewegung ?der Uberseeliteratur-Gruppe". Diese Gruppe wurde 1926 von den Koreanern gegrundet, die die fremden Literaturen in Japan studierten. Sie veroffentlichten ihre Zeitschriften Uberseeliteratur und versuchten, die westlichen Literaturtexten nicht uber japanisch, sondern direkt auf koreanisch zu ubersetzen. Damit zielten sie darauf, die koreanische Literatur zu modernisieren und sich der sog. ?Weltliteratur" anzunahern. Dabei wurden sie von Goethe beeinflusst. Hier will ich das Charakteristikum ihrer Ubersetzungsbewegung und ihre Rezeption von Goethes Begriff unter die Lupe nehmen. Die Mitglieder dieser Gruppe trafen beim Studium in Japan und stellten eine ganz negative Diagnose der koreanischen Literatur unter dem japanischen Kolonialismus. Sie waren sich der historischen Situation bewusst und trieben zur Modernisierungsbewegung der koreanischen Literatur, die sie als soziale Aufklarung ansahen. Ihre literarische Modernisierungsbewegung war mit der Ubersetzungsbewegung tief verzahnt. Jene trat in Erscheinung von dieser. Durch die Ubersetzungsbewegung versuchten sie nicht nur die koreanische Literatur, sondern auch die Sprache Koreanisch zu modernisieren. Dabei spielten Goethes Begriff derWeltliteratur und seine Lehre der Ubersetzung eine wichtige Rolle. Der wurde sehr wahrscheinlich von einem wichtigen Mitglied, einem Germanisten namens Kim, Jinseob vorgestellt und mit seinen Kollegen geteilt. Die Bewegungen dieser Gruppe werden im Allgemeinen als eine Art der Entkolonialisierungsbewegung angesehen. Aber gleichzeitig sind sie nicht ganz von der Skepsis befreit, sie hatten zwar versucht, vom Japanischen Kolonialismus zu befreien, aber sie hattten stattdessen noch eine andere imperialistische Macht, namlich den West ausgewahlt. Eine solche Beschrankung dieser Gruppe liegt meiner Anlayse zufolge darin, dass ihr Konzept der Weltliteratur und Lehre der Ubersetzung teilweise unterschiedlich vom Konzept Goethes ist. Sie fanden die sog. Weltliteratur und Weltkultur noch besser, noch breiter und noch hoher als die zuruckgebliebene koreanische Literatur. Daher soll die koreanische Literatur von der fortgeschrittenen westlandischen Literatur als Muster lernen und etwas typisch Koreanisches mit dem weltliterarischen Elementen gestalten. Ihre Denkweise enthielt die hierachische, einseitige und asymmetrische Struktur zwischen der noch allgemeinenen Weltliteratur und der besonderen koreanischen Literatur, wahrend Goethes Konzept der Weltkommunikation und dem Dialog zugrunde liegt und die wechselseitige, symmetrische Struktur zwischen dem Allgemeinen und dem Besonderen enthielt, denn er sagte, dass man in jedem Besonderen durch Nationalitat und Personlichkeit hin jenes Allgemeines immer mehr durchleuchten und durchscheinen sieht. Die Beschrankung dieser Gruppe soll aber auch im Kontext der historischen Situation, der literarischen Debatte oder dem inneren Bewußtsein und der sozialen Kultur der damaligen intellekturellen Koreanern noch genauer betrachtet werden.

하만과 소크라테스

김대권 ( Dae Kweon Kim )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 149-175 ( 총 27 pages)
6,700
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In Sokratischen Denkwurdigkeiten betrachtet Hamann vielseitige Aspekte von Sokrates. Fur ihn ist der griechische Philosoph im geistigen Sinn ein Bildhauer fur Jugendliche und ein Arzt fur die Neugierde der Athenienser sowie ein Prophet fur die Wahrheit der Unwissenheit. Insbesondere fasst Hamann Sokrates` Selbsterkenntis ins Auge. Weil er gestand, dass er unwissend sei, erklarte ihn das Delphische Orakel nicht nur fur den weisesten, sondern auch sein "leere[r] Verstand" wurde durch sein Damon befruchtet. Aber das Denken und Leben des attischen Weisen bringt dessen Tod mit sich. Darin sieht Hamann eine Analogiezum Schicksal von Jesus Christus und dem Apostel Paulus und stellt den typologischen Vergleich zwischen ihnen an.Neben dieser Apologie von Sokrates geht es in dieser Schrift um Hamanns Identifikation mit seinem "Held". Mit der Figur des Metaschematismus wendet Hamann Sokrates` Lebensumstande auf seine eigene an. Er glaubt, dass er von den neueren Sophisten so umgeben und verachtet werde, wie Sokrates von den alten Sophisten. Nun sieht er sich zum Propheten berufen und will mit der "Maske des Sokrates" seine zeitgenossischen Sophisten, vor allen Kant und Berens, aus dem Dienst der dunkelhaften Aufklarungsvernunft zur Glaubenswelt fuhren. Aus dieser Sicht ist fur Hamann Sokrates sowohl ein Vorbild als auch ein Sprachrohr, wodurch der "Magus in Norden" sein prophetisches Bewußtsein predigt.

플라톤의 이미지이론과 가시성

피종호 ( Jong Ho Pih )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 177-195 ( 총 19 pages)
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Die metaphysische Ontologie von Platon konzentriert sich auf die Ideenlehre. Die Idea als das erkenntnistheoretische Abstrakte ist die Wahrheit des wesenhaften Seienden, Urbild und Form. Durch Anamnesis und das Sehen kann man eineMoglichkeit zum Zugang zur Idee erlangen. Der Idee, die in der unsterblichen Seele vorhanden ist, kann man sich durch Erinnerung annahren, und die Sichtbarkeit der Idee, welche Realitat innehat, kann durch das Sehen erreicht werden.Das Eidos bei Platon, das Urgestalt bedeutet, ist der Begriff der Form als Idee Es unterscheidet sich von den realistischen aber nicht seienden Bildern wie Phantasma, Eidolon, Eikon etc. Aber diese Bildbegriffe ahneln der Form des ursprunglichen Wesens nicht. Vielmehr rufen sie hervor, dass sie falsches Nichtseiendes sind, dass sie deswegen anders als das Eidos vorhanden sind.Anders als Eidos basiert Kunst auf der sinnlichen Wahrnehmung. Platon ubt Kritik an der falschen Kunst, die eine Fiktion behandelt, weil sie Realitat und Tugend nicht zutage bringt. Aber Platon als Dialektiker verneint die Funktion der Kunst nicht immer umbedingt. Die Kunst, wie z.B. Literatur, Malerei etc. wird dann negativ bewertet, wenn sie die der idealistischen Staatslehre entsprechende Erziehungsfunktion und Tugend nicht vorzeigen kann.Insbesondere die starke Kritik von Platon an Skiagraphia besteht in der Trughaftigkeit, welche die subjektive These der Sophisten verursacht. In seinen Fruhwerken neigt diese Kritik zwar dazu positiv zu sein, aber in den Spatwerken wird sie immer negativer. Dieser Bildbegriff von Platon beeinflusst den Neoplatonismus und auch den postmodernen Bildbegriff wie Simulacre bei Deleuze

현대 시문학에서 기억과 망각의 시학적 기능

박미리 ( Mi Ri Park )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 197-226 ( 총 30 pages)
7,000
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Die vorliegende Arbeit will aufgrund der Erinnerungstheorie Baudelaires die poetische Funktion des Erinnerns und des Vergessens betrachten, die im Schaffen der modernen deutschen Dichter in Erscheinung tritt. Dabei will sie auch der Wandlung der Rolle der Muse/Erinnerung im modernen literarischen Schaffen Rechnung tragen.Baudelaire, der in der Erinnerung den Ursprung der kunstlerischen Tatigkeit erkennt, setzt der Mimesis die Erinnerung entgegen. Er stellt heraus, dass durch den Ausgang der Erinnerung die Imagination in die Bewegung gebracht wird und beide das aufgenommene Realmaterial in einem Prozess der Zerlegung, Assimilation und Integration im kunstlerischen Bewusstsein zu neuen Kombination verwandeln. Dieses Prozess erfolge in den tifsten Tiefen der Seele. Benjamin kommentiert, dass die produktive Funktion der Erinnerung in einem dialektischen Bezug auf das Unbewusste steht und fixiert-erinnerte "Erlebnisse" fur dichterische Erfahrung "sterilisiert" sind.Rilke stellt in seinem Malte den Entstehungsprozess des Gedichts dar, der sich uber lange Erfahrungen, viele Erinnerungen und vollkommenes Vergessen vollzieht. Dabei erfolgt Zerlegung, Assimilation, Neukompositiion im Bereich der Vergessens. Sein Gedicht vom Weltinnenraum gibt diese Dialektik von Erinnern und Vergessen wieder. Das Gedicht Hofmannsthals Vorfruhling gestaltet die das Vergessen voraussetzende Erinnerung als poetische Inspiration. Die Prasenz der Absenz, die das Gedicht prasentiert, erweist sich als Auftauchen der Erinnerung vom Vergessen, als Heraufbeschworung dessen, was allein als Erinnerung existiert. Brechts Gedicht Erinnerung an die Maria A. inszniert Erinnern als Vergessen. Die Geliebte ist vergessen geworden, nur die Wolke wird erinnert. Die Wolke ist das Bild fur die Erinnerung des Mannes an das Vergessen der verschwundenen Frau. In der Einheit von Frau und Wolke wird Vergessenes als Vergessenes erinnert.In dem modernen Literaturschaffen tritt das Vergessen an die Stelle der einstigen Rolle der Muse/Erinnerung.

춤연극을 통해 본 수행적 미학 -『게차이텐 Gezeiten』을 중심으로-

김형기 ( Kim, Hyung Ki )
한국괴테학회|괴테연구  24권 0호, 2011 pp. 227-243 ( 총 17 pages)
5,700
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Der vorliegende Aufsatz setzt es sich als Aufgabe, die performative Asthetik des Tanztheaters anhand der Gezeiten von Sasha Waltz herauszuarbeiten. Das Tanztheater gehort zum ``postdramatischen Theater``(Hans-Thies Lehmann). Die stilistischen Grundzuge des postdramatischen Theaters, die Lehmann in seiner gleichnamigen Schrift ausfuhrlich darlegt, sind der "Entzug der Synthesis", "Traumbilder", "Synasthesie" und "Performance text" u.a. Worauf Lehmann damit hinaus will, ist die Herauskristallisierung der performativen Asthetik, welche nicht in der Reprasentation, die das bisherige dramatische Theater erstrebt hat, sondern in der Prasenz liegt. Ihm zufolge ist die Prasenz durch die Performativitat und Ereignishaftigkeit zu aktivieren und zu erleben, welche zwischen dem Peformer und dem Zuschauer vermittelt vom phanomenalen Leib zustande kommt. Die zeitgenossische Kunst einschliesslich des postdramatischen Theaters strebt also nach den neuen der postmodernen Gesellschaft entsprechenden Ausdrucksweisen, indem sie auf die Kunst als Reprasentation bzw. Darstellung der metaphysischen Idee oder Wahrheit verzichtet. Demzufolge rucken die neuen Begriffe wie Performativitat, Ereignishaftigkeit, Ekstase des Dinges und Atmosphare u.a. in den Vordergrund, die sich von der tradierten Werkasthetik nicht auffassen lassen. Solche Veranderung in der Kunstproduktion ruft gleichzeitig auch die Frage der -rezeption mit hervor, die in der Kommunikationsmoglichkeit zwischen dem Akteur und dem Zuschauer besteht. Dabei kommt die Wahrnehmung bzw. Induktion anstelle der Erkenntnis als neuer Vermittler zur asthetischen Kommunikation zum Vorschein und die ``Aisthetik``(Gernot Bohme) steht daher lebhaft zur Debatte anstatt der traditionellen idealistischen Asthetik.Der Korper gehort zwar zu den wichtigsten Ausdrucksmedien fur die Auffuhrungskunst wie Theater und Tanz. Jedoch wird er im postdramatischen Theater kaum vom Sinn ubermittelnden semiotischen Korper Gebrauch gemacht. Vielmehr werden die Selbstandigkeit und sinnliche Bilder des phanomenalen Leibes akzentuiert. Als das angemessene Beispiel von diesem postdramatischen Theater sieht der Frankfurter Theaterwissenschaftler, Lehmann, das Tanztheater an, zumal der Korper im Tanz statt der Sinnkonstruktion die Energien zum Ausdruck bringt. In der vorliegenden Studie trachtet der Verfasser anhand der Gezeiten aufzuzeigen, welche Wirkungsstrategien das Tanztheater fur die Kommunikation mit den Zuschauern zur Verfugung stellt und in welchem Verhaltnis dessen Wirkungsasthetik zur performativen Asthetik des Postdramatischen Theaters steht.Genauso wie die Unterscheidung zwischen dem Geist und Korper, Zeichen(Signifikant) und Sinn(Signifikat) durch die Performativitat im postdramatischen Theater aufgehoben ist, wird somit auch das herkommliche binare System wie Akteur und Zuschauer, Subjekt und Objekt, Kunstproduzent und -rezipient aufgelost. Der Zuschauer ist namlich mit dem Performer zusammen ein ``Ko-Produzent`` des Theater-ereignisses, indem er mit dem gleichen Recht wie Akteur auf den Prozess der Auffuhrung auf die verschiedene Art und Weise fortdauernd Einfluss ubt und damit standig den Sinn der Performance selber konstituiert. Das gilt auch dem Tanztheater Gezeiten. Darin liegt der Grund, warum die aktive Teilnahme des Zuschauers und die Offenheit in der Wahrnehmung nicht zuletzt in der postdramatischen Auffuhrungskunst beansprucht wird.
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