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괴테연구검색

Goethe-Yongu


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 연간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-7127
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 30권 0호 (2017)

괴테의 초상 - 라우흐 Rauch의 『괴테흉상 Goethebuste』을 중심으로

박신자 ( Park Shinja )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 5-22 ( 총 18 pages)
5,800
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In dieser Arbeit geht es um die Bedeutung und den Wert einer Buste, die Ch. D. Rauch von Goethe anfertigte. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts nahm der europaische Klassizismus, im Sinne einer kunstlerischen Ruckbesinnung auf antike griechische oder romische Vorbilder, seinen Wendepunkt. In starkerer Anlehnung an die klassisch-antiken Vorbilder wurden die meisten Sujets den altgriechischen und -romischen Mythen und Sagen entnommen. Im Schonheitsideal der Figuren kehrte der Klassizismus ebenfalls zu den geradlinigen, klaren Formen der Antike zuruck. In Deutschland stellten damals bedeutende Bildhauer wie Schadow, Tieck und Rauch Skulpturen, Statuetten, Reliefs oder Medaillen zeitgenossischer Dichter, Gelehrter oder Politiker her, meist als fur die Offentlichkeit bestimmte Kunst. Dem klassischen Kunstprinzip zufolge verlangte die damalige Bildhauerkunst zugleich Idealismus und Realitat zugleich. Solange ein Portratbild oder eine Portratstatue nur den idealistischen Ausdruck betonte oder ein Kunstler sein Werk zu eng an ein gewohnliches Selbstbildnis anlehnte, konnte das Werk fern jeglicher Wirklichkeit sein. Was diese Schwierigkeiten und Grenzen des Kunstschaffens im Klassizismus betrifft, waren auch die Portratbilder Goethes, die viele Kunstler in dieser Zeit herstellten, keine Ausnahme. Doch bei der Goethe-Buste Rauchs scheint diese allgemeine Schwierigkeit uberwunden zu sein, weil die Buste der außeren Erscheinung Goethes sehr ahnlich ist. Das heißt, dass die kunstlerische Inspiration des Bildhauers in der Buste auch den geistigen Gehalt Goethes erfasst. In diesem Sinne verbindet die Buste das geistige Wesen des Menschenbildes Goethes und verhilft uns so auch zu einem besseren Verstandnis des Dichters.

우울과 광기의 치유자 - 『빌헬름 마이스터의 수업시대』에 나타난 근대적 주체의 자화상

오순희 ( Oh Soon-hee )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 23-42 ( 총 20 pages)
6,000
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Die Frage, warum Wilhelm am Ende des Romans das Theater verlasst, bleibt nach wie vor eine schwierige Frage. Dies ist in erster Linie darauf zuruckzufuhren, dass Wilhelms Abschied vom Theater uberwiegend von der Turmgesellschaft beeinflusst wird. In der vorliegenden Arbeit soll die Rolle der Turmgesellschaft in Wilhelm Meisters Lehrjahren aus der Perspektive des modernen Subjekts interpretiert werden. Die Beziehungen der Hauptpersonen in diesem Roman zeigen sich oft als die von Protagonist und Antagonist. Die Turmgesellschaft und die mit der Turmgesellschaft direkt oder indirekt verbundenen Arzte spielen die Rolle der heilenden Arzten, wahrend Wilhelm die des Patienten ubernimmt. Das Bild vom kranken Konigssohn zeigt eine Allegorie fur das Spannungsverhaltnis von Patient und Arzt, und der Prozess der Auffuhrung von Shakespeares Drama Hamlet ist als eine Art der Therapie zu sehen, in der Wilhelm von seiner Besessenheit geheilt werden soll. Die Therapie fur Wilhelm scheint zu gelingen, doch die Therapien fur die Schauspielerin Aurelie und den Harfner Augustin misslingen. Und in diesem Prozess wird deutlich, wo die Grenze des modernen Subjekts liegt, und wie das moderne Subjekt sogenannte gesunde Menschen wie den geheilten Wilhelm hervorbringt. In diesem Sinne ist das Psychodrama zwischen Turmgesellschaft als Arzt und Wilhelm als Patient als Metonymie fur das moderne Projekt der Aufklarung zu sehen.

괴테의 우는 남자들 - 『젊은 베르터의 고통』을 중심으로

정현규 ( Jung Hyun-kyu )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 43-59 ( 총 17 pages)
5,700
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≫Weinende Manner sind gut≪, so hat Goethe in einem Gedicht im West-ostlichen Divan gesungen. Aber warum hat er das Weinen mit dem sittlichen Wert ≫gut≪ verbunden? Einen Hinweis darauf konnen wir am Ende desselben Gedichts finden: ≫Laßt mich weinen! Tranen beleben den Staub. Schon grunelt’s.≪ Die Kraft zum Wachsen und Erneuern bieten also die Tranen. Die Tranen, die Oranien fur Egmont fließen laßt, der gerade den Weg des Todes betreten wird, oder die Tranen, die von Wilhelm fur die starr gewordene Mignon vergossen werden, sind dargestellt als die Versuche, die Sterbenden zu retten. Aber dieses Motiv laßt ebenso an Lessings Sympathielehre erinnern, die er zusammenfassend so formuliert hat: ≫Der mitleidigste Mensch ist der beste Mensch.≪ Die weinenden Manner bei Goethe zeigen namlich auch einen Paradigmenwechsel vom Gefuhl, indem jener ≫die bislang ublichen Gesetze des decorum im Zeichen der eben entwickelten Kunsttheorie des Gefuhls≪(Schings 1980, 65) sprengt.

헤르더의 셰익스피어 관(觀)

김대권 ( Kim Dae Kweon )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 61-82 ( 총 22 pages)
6,200
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In diesem Beitrag geht es um Herders Shakespear. Herder betrachtet aus historistischer Sicht Shakespeares Dramen vergleichend zur griechischen Tragodie. Dabei arbeitet er die Unterschiede zwischen den beiden Dramen heraus, weil sie unter verschiedenen politischen, religiosen und kulturellen Bedingungen entstanden waren. Das fuhrt zur Anerkennung der Besonderheit von Shakespeares Dramen und zugleich zur Relativierung der Autoritat der griechischen Tragodie sowie zur Kritik an den klassisch-franzosischen Dramen, die diese zum Vorbild haben. Herder erklart die Charakteristika der Dramen Shakespeares in Bezug auf die drei Aristotelischen Einheiten. In der griechischen Tragodie bedeuten die Einheit des Orts und der Zeit jeweils ‘einen Ort’ und ‘einen Tag’. Fur Shakespeare sind sie aber nicht so zu quantifizieren, sondern unterliegen dem Gestaltungswillen des Dramatikers. Was die Einheit der Fabel betrifft, verstehen die Griechen darunter eine simple Handlung. Wahrenddessen ruckt bei Shakespeare die “Begebenheit”, ein zusammengesetztes Ganzes aus den disparatesten Szenen, in den Vordergrund. Herder schenkt seine Aufmerksamkeit auch dem historischen Charakter von Shakespeares Dramen. Er halt sie fur “Geschichte”. Nach ihm dokumentiert Shakespeare als “Maler der Geschichte” die Wirklichkeit nicht so, wie sie ist, sondern idealisiert und dramatisiert sie, um dadurch Illusionen beim Publikum zu erregen. Dass Shakespeare Stoffe aus der englischen Tradition sammelte und damit dichtete, macht einen tiefen Eindruck auf Herder. In diesem Kontext schatzt dieser Goethes Gotz von Berlichingen hoch, bei dem es sich um die deutsche Ritterzeit handelt.

장 파울의 소설 『거인』에 나타난 자연

전창배 ( Jeon Chang-Bae )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 83-103 ( 총 21 pages)
6,100
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장 파울은 그의 창작미학이 담긴 『미학입문』에서 문학의 역할에 대해 다음과 같이 서술하고 있다. “문학예술은 유한한 현실 너머에 영원한 제국을 꽃피운다. 마치 화재에 휩싸인 듯 현실이 혼돈과 무질서로 가득하지만, 그 위로는 한 성스러운 영이 군림하고 있음을 문학은 상기시킨다.” 장 파울은 마치 제한된 현실세계에서 무한하고 영원한 것을 찾아 나선 구도자로 우리에게 다가온다. 유한한 세계 속에서 무한한 세계를 문학으로 형상화하기 위해 전력했던 장 파울의 창작적 특징은 독일 교양소설의 대표작 가운데 하나로 알려진 그의 소설 『거인』을 관통하고 있다. 주인공 알바노는 자연 속에 영원하며 신성한 의미가 내재되어 있다는 확신을 얻기 위해 노력한다. 그런데 이 확신은 오로지 정신과 영혼에 의해서만 가능한 것이다. 즉 영원과 무한을 향한 열망과 동경과 감정에 의해서만 획득될 수 있다. 이러한 주관적 확신을 객관화된 자연과 현실에서 발견하려 노력하며, 나아가 현실과 이상 사이의 간극을 초월하려는 열망과 동경이 충족될 가능성에 대해 모색하는 것, 바로 여기에 장 파울의 문학이 깊이 뿌리하고 있다. 그리고 이 뿌리에 자양분을 공급하는 것이 바로 자연과 자연 풍경이다. 소설 『거인』 전체를 통해 나타난 자연은 초월적 세계의 영원성과 신성한 의미를 담고 있는 알레고리로 묘사되고 있다. 특히 주인공 알바노가 받는 교육을 규칙과 절제로 상징되던 당시의 프랑스식 정원예술에 비유하며 인간의 자연적 본성을 억압하는 것으로 비판하고 있다. 이에 비해 알바노가 여행을 통해 경험하는 자연은 광대하고 무한하며 심지어 신비함까지 숨겨져 있는 것으로 묘사되고 있다. 그리하여 영원과 자유를 동경하던 그의 내면의 영혼이 원대하고 태초적인 자연풍경을 만나는 순간, 알바노는 자신이 그토록 염원하던 무한하고 영원한 세계를 유한한 자연이라는 현실 속에서 경험하고 있음을 확신하며 감격한다. 이처럼 장 파울에게 있어서 자연은 유한성과 한계성을 극복하는 기능으로 작용하고 있다. 그러나 이것은 다른 한편으로는 개인의 주관적 감정에 기반하고 있다. 따라서 객관적 현실성이 결여된 것으로 볼 수 있다. 실제로 장 파울은 주인공 알바노가 자연과 교감의 장면에서 끊임없이 인간의 ‘내면성Innerlichkeit’을 언급하고 있다. 외부의 자연으로부터 주인공 알바노는 자신의 내면에 자리하고 있는 무한과 영원에 대한 갈망과 동경을 확신한다. 그러나 이러한 내면의 염원이 외부의 현실세계에 객관적으로 실현될 가능성에 대해서 장 파울은 침묵하고 있다. 아마도 장 파울은 현실은 이상을 따라잡을 수 없다는 인식하에 이상에 안주한 것으로 보인다. 그리고 장 파울은 이상이라는 거울에 비춰 현실을 예리한 관찰과 번뜩이는 기지로 신랄하게 비판하고 있다. 이처럼 현실보다 이상에 뿌리하고 있는 그의 문학세계를 현실성이 결여된 것으로 비판할 수도 있다. 그러나 소설의 결미에서 보이는 이상으로보터 우러나온, 세상과 자연에 대한 그의 따뜻한 시선은 그가 인간에게 줄 수 있는 유일하게 확실한 것이라 하겠다.

빌헬름 폰 훔볼트와 근대 독일 대학의 ‘이념’

장제형 ( Chang Je-hyung )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 105-140 ( 총 36 pages)
7,600
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In der Geschichte der modernen deutschen Universitat, deren Anfang auf die Grundung der Berliner Universitat 1810 zuruckgeht, hat der Name Wilhelm von Humboldt ohne Zweifel einen festen Platz. Humboldts Idee und der Grundungsplan der Universitat dienten seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute als Quelle, auf die man angesichts der seit Langerem standig in Rede stehenden Krise der Universitat immer wieder zuruckkam. Zugleich aber werden in der heutigen Zeit die Stimmen, die vom “Mythos Humboldt” und dem “Ende der Humboldt’schen Bildungsidee” sprechen, immer lauter. All diesen Stimmen, deren Spektrum vom “Abschied von Humboldt” bis zu “Humboldt neu denken” reicht, ist gemein, dass Humboldt - negativ oder positiv - als unumganglicher Referenzpunkt fur die Diagnostizierung und die Uberwindung der aktuellen Krise der Universitaten und der Bildung gilt. Es ist demnach bedeutsam, die Kernelemente seines Bildungsideals und seiner Universitatsidee zu ergrunden und damit deren Aktualitat zu hinterfragen. In der vorliegenden Arbeit wird daher der Versuch unternommen, die Idee der vor allem von Humboldt vorgelegten modernen deutschen Universitat zu skizzieren, deren Grundzuge zunachst in seiner fruhen Arbeit uber die Theorie der Bildung prafiguriert ist und die dann anhand der von ihm verfassten zahlreichen amtlichen Dokumente zur Grundung der Berliner Universitat realisiert wurde.

댄디즘의 찬양이냐 비판이냐? - 독일적 수용의 한 예: 헤르만 폰 퓌클러-무스카우

정원석 ( Chung Wonseok )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 141-163 ( 총 23 pages)
6,300
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Zwar spielte der Dandyismus sowohl in Deutschland als auch in der Literatur eine eher unbedeutende Rolle, dennoch soll in der vorliegenden Arbeit erstmalig eine Untersuchung vom Leben des ersten deutschen Dandys sowie von dessen Werk “Briefe eines Verstorbenen” erfolgen. Im Rahmen dessen wird Kritik an dem Dandyismus sowie an dem englischen Dandy, untersucht und die wesentlichen Eigenschaften herausgestellt. Der als Anglomane geltende Puckler ist zwar einerseits Bewunderer des englischen Dandyismus sowie des Dandys, doch dessen Auffassungen, die wahrend Pucklers Aufenthaltes in England gesehen, gehort und erlebt wurden, sind nicht nur mit Lob gekennzeichnet. Um es nochmal hervorzuheben, konnte man sagen, dass der englische Dandy und dessen Kultur des Dandyismus von einem kritischen Standpunkt aus gesehen wird, dessen Auffassungen aber auch mehr oder weniger unenglische und gegebenfalls auch franzosiche, vor allem aber auch deutsche Perspektiven der Gebildeten darstellen. Die englischen Dandys erscheinen dem Furst Puckler unhoflich, selbstsuchtig, leichtsinnig, außerst eitel und kaltherzig. Diese Londoner Epigonen sind laut ihm nur eine schlechte Kopie der alten dandyhaften Exklusiven. Ausgehend von diesen subjektiven Eindrucken sind die asthetischen Kategorien der Kritik wie folgt zu benennen: Exzentrizitat des unerbilttlichen Egoismus, Unoriginalitat, Mangel an ausgeglichener Geistesstarke, um Leidenschaft zu kontrollieren, unbegrenzte Eitelkeit und im Weiteren Abhangigkeit von der Mode, Geselligkeit sowie Konversation bis in die großte Kleinigkeit - mit einem Wort: ein ganzlicher ‘Mangel an Herz’. In diesen Bereichen ist trotz seines romantischen temperamentvollen Charakters sein klassisches asthetisches Gefuhl nicht zu verachten.
5,800
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In der vorliegenden Arbeit wird versucht, Aspekte der Intertextualitat in Thomas Manns Lotte in Weimar (1939) zu untersuchen. Laut Julia Kristeva ist jeder Text ein ‘Mosaik von Zitaten’, die ‘Absorption und Transformation’ anderer Texte. Lotte in Weimar ist ein Musterbeispiel dafur. In der Erinnerung an die Werther-Szenen gelangt Lotte zur “Empfindung der Vergangenheit und Gegenwart in Eins”, wie Goethe in Dichtung und Wahrheit darstellt; Die Erzahlzeit der Gegenwart und die erzahlte Zeit der Vergangenheit uberlagern sich. Daruber hinaus werden fiktive Ebene und erlebte Wirklichkeit getauscht und miteinander verschmolzen, wodurch sich die hohere Wirklichkeit als reale Wirklichkeit konstruiert. Wahrend sich Lotte im Halbschlaf traumhaft an den einmaligen Kuss mit dem jungen Goethe erinnert, assoziiert Goethe zur gleichen Zeit den Geruch der Erdbeere mit dem Kuss, den Goethe als Hohepunkt der zugleich sinnlichen und platonischen Liebe empfindet. In der Erinnerung an die Frauen, die Goethe liebte, taucht die junge Lotte immer wieder als Urbild der Geliebten auf. So erfahrt Goethe die Liebe als das ‘zeitenthobene Gedankenspiel’. Aber die Beziehung zwischen Goethes Sohn August und Ottilie gefahrdet die scheinbare Harmlosigkeit dieses Liebesspiels, zumal sich Ottilie aufgrund des Goethekults entschließt, August quasi als den ‘jungen Goethe’ zu lieben und ihn zu heiraten. Deshalb bittet Ottilies enge Freundin Adele Schopenhauer Lotte darum, diese inzestuose Heirat zu verhindern. Aber Lotte segnet die Heirat ab, weil sie sich mit August so schicksalshaft verbunden fuhlt, dass er ihr Sohn sein konnte. So wird Lotte als ein symbolisches Familienmitglied in Goethes Leben eingebettet. Im Zwiegesprach mit dem Goethe-Phantom im letzten Kapitel wirft Lotte Goethe vor, die Frauen, die Goethe liebte, dem Altar von Goethes Dichtung geopfert zu haben. Darauf erwidert Goethe, er selber sei ‘die brennende Kerze’, “die ihren Leib opfert, damit das Licht leuchte.” Unter diesem Licht der Dichtung werden die Frauenbilder zu einem Urbild verklart. Goethes letztes Wort―“welch ein freundlicher Augenblick wird es sein, wenn wir dereinst wieder zusammen erwachen.”―ist ein wortliches Zitat aus den Wahlverwandtschaften und lasst sich als autoreferentielles Zitat verstehen, da Lotte und Goethe in Lotte in Weimar wieder zusammen erwachen.

4차 산업혁명 시대의 경제와 인문정신

조우호 ( Cho Woo Ho )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 183-203 ( 총 21 pages)
6,100
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Im Zeitalter der 4. industriellen Revolution scheint die Okonomie erneut ein wichtiges Problem des Zeitalters darzustellen, und sie ist damit zu einem Symbol der Zeitveranderung und -entwicklung geworden. Die 4. industrielle Revolution, die in Deutschland als Industrie 4.0 bezeichnet wird, ist in erster Linie ein Phanomen der fortgeschrittenen kapitalistischen Industriestaaten. Das Problem der Okonomie in der 4. industriellen Revolution ist daher als Problem der kapitalistischen Wirtschaft und zugleich als Frage bezuglich des kapitalistischen Wirtschaftssystems zu betrachten. Die Okonomie bzw. das kapitalistische Wirtschaftssystem ist vom 18. bis hin zum 20. Jahrhundert großtenteils ein ungleiches System, in dem die standischen Privilegien des Adels durch Macht und Politik beherrscht wurden und der Burgerstand und burgerliche Kaufleute dem Adelsstand untergeordnet waren. Die deutschen literarischen Werke stellen diesen Kontext dar. Goethes Faust und sein Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre sind als entsprechende Beispiele des 18. Jahrhunderts zu sehen. Auch Thomas Manns Buddenbrook ist von Bedeutung. In diesem Roman sind zahlreiche Beispiele enthalten, welche die okonomische Struktur und Logik des spaten 19. Jahrhunderts erkennen lassen. Die zukunftige Okonomie in der Zeit der 4. industriellen Revolution scheint ausgehend von diesen Beispielen mehr kapital- und unternehmensorientiert zu sein, und der Einfluss der humanahnlichen Maschinen bzw. kunstlichen Intelligenz(AI) wird immer starker. Daher ist es notwendig, die Rolle der Menschen zu starken, damit diese nicht als ein Ersatz, sondern als unabhangiges Wesen glucklich leben. Zu diesem Zweck ist es auch sehr wichtig, humanwissenschaftliches und okonomisches Wissen miteinander kreativ zu vereinen. In diesem Sinne ist die Entwicklung eines wissenschaftlichen Gebietes der Humanokonomie bzw. der Humanomics zu empfehlen.

문화예술교육과 공공성 - 베를린 필하모니의 문화예술교육 프로그램을 중심으로

최미세 ( Choi Misei )
한국괴테학회|괴테연구  30권 0호, 2017 pp. 205-229 ( 총 25 pages)
6,500
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Seit Mitte der 60ger Jahre des 20. Jahrhunderts bildet der Begriff der Offentlichkeit in politischen, soziologischen und kulturpolitischen Diskussionen im deutschen Sprachraum eine unbestrittene Große. Zur Repolitisierung dieser Diskussion trug die theoretische Abhandlung von Jurgen Habermas bei, die 1962 mit dem Titel 『Strukturwandel der Offentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der burgerlichen Gesellschaft』 erschien. Wie bereits im Titel erkennbar, stellt fur Habermas eine veranderte Struktur der Offentlichkeit das Merkmal der burgerlichen Gesellschaft dar. Kultur war lange ein Privileg fur wenige, die uber eine entsprechende Bildung und genugend Geld verfugten, um ihren Geschmack mit Kunst zu feinern. Sie konnten somit auch die kunstlerischen Hervorbringungen in Besitz nehmen. Die große Mehrheit der Bevolkerung stand uber Jahrhunderte abseits des kulturellen Lebens. Heutzutage besteht die Aufgabe von Kultur darin, die Gesellschaft standig mit alternativen Moglichkeiten zu konfrontieren. Aus diesen Grunden wurde 2002 das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, Zukunft@BPhil, ins Leben gerufen. Dieses bietet eine Vielfalt an Vortragen und Probenbesuchen, kreativen Projekten und Workshops fur Familien, Musikliebhaber, junge Talente sowie Kitas und Schulen, etc. Außerdem vermittelt es Menschen unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft durch die innovative und kreative Gestaltung des Musikunterrichts einen Zugang zur Welt der Musik. Die Berliner Philharmoniker sollte ein Lernort werden, der in allen kulturellen und sozialen Bereichen der Gesellschaft wirkt und der sich an Menschen aller Altersklassen und mit den unterschiedlichsten Fahigkeiten und Begabungen wendet.
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