글로버메뉴 바로가기 본문 바로가기 하단메뉴 바로가기

논문검색은 역시 페이퍼서치

인문논총검색

Seoul National University the Journal of Humanites


  • - 주제 : 인문과학분야 > 기타(인문과학)
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1598-3021
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 39권 0호 (1998)

Phonological Opacity and the General Schema FAITH-to-INPUT

( Byung Gun Lee )
12,400
키워드보기
초록보기

욕망의 시학: 키츠의 "프쉬케에게 바치는 노래"와 "희랍 항아리에 부치는 노래" 읽기

이정호 ( Chong Ho Lee )
6,200
키워드보기
초록보기
We notice in Keats`s poems a predominantly large number of sensuous images. These images, however, are not simply there to arouse and titilate our sexual desire; they are a kind of metaphor to call our attention to his principle of poetry-writing. In this sense, his two odes, "Ode to Psyche" and "Ode on a Grecian Urn," are important for us to understand his principle of writing and reading strategy, respectively. In "Ode to Psyche" we become aware of how he voices his principle of poetry-writing by reviving a late-born goddess of Psyche. As the legend goes, Psyche was loved by Cupid. Keats, in the ode, reveals his intention to become her priest in the temple built in honor of her in his own mind. In this ode, we see his desire going in two directions: to love and to be loved by Psyche. Thus, this ode can be read as a metaphor for his poetry-writing. In "Ode on a Grecian Urn" we recognize his intention to have bliss in reading a Text. The Text, in this case, is no other than the Grecian Urn itself transformed into a poetic text. Thus he becomes a reader of the Text seeking for the bliss of reading the Text. By reading "Psyche" and "Grecian Urn" we can come to understand better the element of bliss in Keats`s principle of poetry-writing and text-reading.

괴테의 『파우스트』연구 -비신화화 과정의 작품 수용을 중심으로-

박환덕 ( Huan Dok Bak )
6,500
키워드보기
초록보기
1.Schon 1859, also zu Lebzeiten Goethes, deutete Schelling im Kontext der fruhromantischen Suche nach einem neuen Mythos den Faust als eine mythische Figur von charakteristisch deutscher Pragung. Damit legte er den Grundstein zur lange vorherrschenden mythischen "Faust" -Interpretation und schuf so ein Leitbild der Weltliteratur, das-so der Historiker Heinrich Luden - wie nur wenige als Archetypus der "conditio humana" die Zeitgrenzen sprengen konnte. Diese Faustidee begleitete dann auch die Identitatsfindung der deutschen Nation. 2. Bei der Bildung des Deutschen Reiches (1870/71) diente das Faustbild als normative Hintergrundsfolie fur die Etablierung eines einheitlichen deutschen Nationalgefuhls. Die Vorstellung des "faustischen Menschen" wurde in den Dienst der ideologischen Formation deutschen SelbstbewuBtseins und Selbstwertgefuhls gestellt, wobei der Weg Fausts als Bemuhen um einen unaufhaltsamen Aufsteig gait. Im Kontext des empirischen Forschungsparadigmas der Zeit von 1870 bis 1914 richtete sich das Augenmerk vorwiegend auf die Entstehungsgeschichte. Zunachst fuhrte H. Grimm, auf der Basis der Einheitsthese von "Faust I" und "Faust II", die biographische Interpretationsmethode ein; er sah im faustischen Erfahrungsweg zugleich eine Konkretion des Ringens von Goethes Geist. These Deutung enthait unverkennbar den Ubergang von der biographischen zur entstehungsgeschichtlichen "Faust"-Deutung. Em dezidiert entstehungsgeschichtliches Interpretations-Programm findet sich bei K Fischer (1877), der die Einheltlichkeit des "Faust" nicht im Werk, sondern in der Person Goethes begrundet sieht. Faust als Reprasentant unermudlichen menschlichen Strebens wird zur Symbolfigur, die die Leerstelle fehlender Weltanschauung fur das neue Deutsche Reich ausfullen sollte. Diese Deutung hielt sich bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. H. Hermann dagegen versuchte, ohne den Rekurs auf biographisch-personliche Aspekte den "Faust"-Text in seinem asthestischen Gehalt zu wurdigen. 3. Als bedeutendste "Faust"-Forschung des "Dritten Reiches" ist die Studie von W. Emrich zu nennen, die fast 20 Jahre lang die "Faust" -Deutung beherrschte. Das Spezifikum seiner Interpretation lag darin, daB sie den allgemeinen Zusammenhang zwischen Asthetik und Geschichte betonte und uber die Aufgaben und Moglichkeiten von Literatur uberhaupt reflektierte. Er sah im "Faust" ein typisches Produkt nachklassischer, seit 1805 in Geltung befindlicher Kunstpraxis und zog eine scharfe Trennlinie zwischen "Faust I" und "Faust II". In der Fokussierung auf das Symbolische, Symbolhafte gerat Faust zu einem uber- individuellen, uberzeitlichen Menschentyp, dessen Denken und Ringen transindlividuelle, objektive, universelle Dimensionen annimmt. 4. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich auch in der "Faust"-Rezeption die Trennung Deutschlands bemerkbar. Im AnschluB an die Literaturtheorie von Georg Lukacs, der sich seinerseits der Marxschen Sichtweise verpflichtet sah, und bei gleichzeitiger Ubernahme der Hegelschen Geschichts- philosophie entstand in der ehemaligen DDR, die das Problem der Errichtung einer neuen ideellen Ordnung, und zwar im Kontext des Antifaschismus, zu bewaltigen hatte, eine Zwei-Saulen-Theorie des Kulturvermachtnisses, des kulturellen "Erbes"; in der Bundesrepublik Deutschland dagegen uberwog die Tendenz, das Tragische im "Faust" im Zusammenhang mit religiosen Aspekten herauszuarbeiten. In dem Bemuhen, sich vom kapitalistischen Westen abzugrenzen, suchte die Kulturpolitik der DDR einen eigenen Legitimationsgrund ihres Regimes und instrumentalisierte daher den Zusammenhang zwischen Goethe, Weimar und der Weimarer Klassik zum Ausgangspunkt fur die Etablierung eines neuen Denkens. Diese Tendenz wurde in zwei Hauptlinien verfolgt; einmal in der Hervorhebung der Arbeiterkiasse als Reprasentant und Trager der Kultur von der Deutschen Kiassik her, zum anderen im Programm der Reinigung deutschen Kulturgutes von faschistischen Elementen. Vor der Folie dieser Kulturpolitik verdienen vor allem die folgenden vier Inszenierungen Beachtung (1.) R. Wortfeldt(Faust, 1948/49; Weimiar, Deutsches Nationaitheater) brachte die erste "Faust"-Inszenierung nach Kriegsende auf die Buhne; noch in Fortfuhrung der Tradition der Weimarer Kiassik, aber deutlich schon im Ubergang zur anti- faschistisch-demokratischen Neuorientierung und im Sinne einer kulturellen Fundierung des Sozialismus stellte er Faust als kreativen, tatigen Menschentyp vor. (2.) Bei der Auffuhrung von Brecht und Monk(Urfaust, 1952/53; Potsdam und Berlin) ging es urn die Gestaltung eines ``lebenden Menschen``, den sie beim Helden im "Urfaust" gefunden zu haben glaubten; diese Inszenierung wurde von der Regierung abgelehnt, die vorrangig auf die Wahrung groBen nationalen Kulturvermachtnisses bedacht war. (3.) W. Heinz und A. Dresen (Faust I; 1968; Berlin, Deutsches Theater) rucken die "Walpurgisnacht" in den Vordergrund; ihre Inszenierung loste heftige Diskussionen aus; Der damalige Bildungsminister Klaus Gysi sprach sich mit aller Deulichkeit gegen einen von der Idee des "Sturm und Drang" inspirierten verzweifelnden Helden aus; fur ihn sollte Faust als Leitbild fur den unerschutterlichen Glauben an das eigene Ich fungieren. (4.) Einen neuen Weg beschritt H. Sagert(Urfaust; 1984; Berliner Ensemble) mit einer Gesamtkonstellation von Texten aus "Satyros", "Pandora" und "Prometheus", bei der der katholisch-mystische Aspekt der Faust-Figur, nicht nur das asthetische Moment, hervor- gehoben wurde; die schockierende Wirkung dieser Inszenierung beruhte insbesondere auf der experi- mentierenden Einbeziehung von "Faust"-Figuren. 5. Der Grundtenor der "Faust"-Forschung in der Bundesrepublik war bestimmt durch die Studie von E. Trunz, der im dritten Band der Hamburger Goetheausgabe(1949) das Leben Fausts nicht als eine Entwicklungsgeschichte, nicht als ein sozial-politisches Geschehnis, sondem vielmehr als eine religiose Problematik interpretierte. Auf dem Theater setzte sich jedoch eine ganz anders geartete Tendenz durch: Gustav Gundgens(1957/58) markierte mit seiner Konzeption des Regietheaters, in der dem Regisseur erhebliche Freiheit eirigeraumt wird, eine epochale Zasur der Buhnenbearbeitung, Die sich anschlieBenden Inszenierungen von Jurgen Flimm(Koln 1983; Hamburg 1988), Dieter Dorn (Munchen 1987) und Alfred Kirchner (Berlin 1990) vollendeten den ProzeB der Faust- Entmythisierung; der Schwerpunkt wurde auf die Figur des Mephistopheles gelegt, gedeutet als ein im innerweltlichen Diesseits verhaftetes Wesen, das keinen Zugang mehr zur himmlischen Welt besitzt. 6. Eher (literatur-)wissenschaftlichen Charakter weisen die neueren Bearbeitungen des "Faust"-Themas auf. Der Text steht wieder im Zentrum des Interesses. Erwahnung verdient insbesondere die Arbeit von Albrecht Schone: "Gotterzeichen, Liebeszauber, Satantkult" (1993). Auch wenn man die personliche Freiheit jedes Interpreten in Rechnung stellt, so kann doch als genereller Tenor der "Faust"-Rezeption festgehalten werden, daB trotz weitgehend vollzogener Entmythisierung des Faust-Bildes Faust in Deutchiand immer noch als typisch deutsche Symbolfigur, allerdings mit ubernationalem und uberzeitlichem Charakter, gesehen wird.

탈근대에 있어서 대안적 비교문예학의 가능성 모색

허창운 ( Tschang Un Hur )
5,800
키워드보기
초록보기
Diese Arbeit ist ein Versuch, das theoretische Defizit der vergleichenden Literaturwissenschaft neueren Datums unter besonderer Berucksichtigung der modernen Soziologie, Semiotik und Linguistik zu erganzen und auszugleichen. Zugleich soll nachholend und im Rahrnen der aktuellen wissenschaftlichen Grundlagendiskussion ein alternatives Modell der literarischen Komparatistik kritisch-dialogisch angestrebt werden. Grundsatzlich geht es darum, dem Vorschlag von Peter V. Zima entsprechend, eine soziosemiotische bzw. textsoziologische Komparatistik in Grnndzugen darzustellen, deren Gerust sich hauptsachlich auf die Basis der Kritischen Theorie der fruheren Phase stutzt und mit Baukomponenten aus der Soziosemiotik Greimasscher Provenienz inhaltlich komplettiert wird. Der Vorzug einer solchen Auslegung (der Komparatistik) ist besonders in ihrer interdiskursiven unci ideologiekritischen Grundhaltung zu suchen, insbesondere vor dem Hintergrund so mancher Modeerscheinung der Postmodeme. Der Versuch, letztendlich die Komparatistik sozialwissenschftlich zu fundieren und auf eine spezifisch gesellschaftskritische Position auszurichten, ist zugleich eine Aufforderung zum theoretischen Dialog. Ein soicher Dialog laBt sich aber nur dann bewerkstelligen, wenn jeder Diskursteilnehmer seinen Standpunkt klar bezeichnet und die Partikularitat oder Kontingenz seines Diskurses verdeutlicht. Es ist selbstverstandlich, daB der literarische Vergleich auch anders als nur kritisch-theoretisch und soziosemiotisch aufgefaBt und durchgefuhrt werden kann, um so mehr als der in dieser Studie vorgestellte Ansatz lediglich eine kontingente Moglichkeit darstellen mochte. In dieser Absicht ist auch die titelseitige Formulierung "Auf der Suche nach...." im herausfordemden Sinne zu verstehen. Da eine theoretische und methodologische Emeuerung wie Konsolidierung der Komparatistik nur moglich erscheint, wenn ihr Objektbereich nicht ausufert, ist hier der Bereich "Literatur und andere Kunstformen" nicht beracksichtigt. Aus Koharenzgrunden wird die Komparatistik im Wortsinne als Vergleichende Literaturwissenschaft

독일 고전주의 희극(1) 괴테의 초기 희극에 묘사된 시민사회의 위기

임한순 ( Han Soon Yim )
서울대학교 인문학연구원|인문논총  39권 0호, 1998 pp. 117-143 ( 총 27 pages)
6,700
키워드보기
초록보기
In bezug auf die deutsche Klassik hat man oft vom Mangel an der Komodie sowie am komischen Theater gesprochen. Beim jungen Goethe jedoch hat die Forschung seit etwa 1965 einige bedeutende Ansatze des Lustspiels neu herausgearbeitet, so daB ihm niemand mehr die Fahigkeit zum Komischen abzusprechen wagen durfte, Er verfaBte eine ansehnliche Zahi von Stucken fur das komische Theater in vier Typen: Schaferspiel, Lustspiel im engeren Sinne, Farce und Sing-spiel. In der vorliegenden Untersuchung wenden wir uns ausschlieBlich den ersten zwei Typen zu, und zwar dem Schaferspiel Die Laune des Verliebten (1768) und dem farcenhaften Lustspiel Die Mitschuldigen (1769). Diese Stucke gelten als die gelungensten sowohl unter den Lustspielversuchen des Autors als auch in der deutschen Rezeptionsgeschichte des jeweils angewandten Genres, der in die Antike zuruckreichenden Schaferdichtung sowie der Farce italienisch-franzosischer Provenienz. In dem einaktigen Spiel Die Laune werden zwei Paare bei der Vorbereitung eines Festes mit Tanz gezeigt. Von ubersteigerter Eifersucht geplagt, stort Eridon die schaferljche Gluckswelt. Das andere Paar, Egle und Lamon, versuchen gemeinsam mit der geqalten Amine, ihn von seiner Eifersucht zu heilen. Das Ziel wird dadurch erreicht, daB Egle, die kluge, liebeskundige Freundin und Intrigantin, den Eifersuchtigen zu einem leidenschaftlichen KuB verfuhrt und ihn damit einer vermeintlichen Untreue uberfuhrt. Das Stuck macht auf den ersten Blick den Anschein eines harmlosen, verspielten Rokoko-Spielwerks. Hinter dem poetisch abstrahierten Liebeskonflikt und der ebenso artistisch herbeigefuhrten Konfliktlosung verbirgt sich jedoch eine bestimmte ,Komodien-Intention``, die das Stuck als eine "este Komodie" auffassen laBt. Das Schaferspiel fuhrt namlich die MogIichkeit einer Emanzipation der Sinnlichkeit vor, was konservativen Kraften noch heute nicht geheuer sein durfte. "Fur die lutherische und pietistische Ethik" stellte die Rechtfertigung einer sinnlich-erotischen Geselligkeit "einen Affront" (Gerhard Sauder) dar. Goethes eigenem spaterem Bekenntnis in Dichtung und Wahrheit zufolge ist das Schaferspiel als "qualende und belehrende BuBe" fur sein betrubliches Verhaltnis zu Kathchen Schonkopf zu verstehen. Zugleich ging es in dem Stuck darum, den als Tugend getarnten Egozentrismus und die "siedende Leidenschaft" der launischen Hauptfigur als Zeichen des "ubertunchten Zustandes des burgerlichen Gesellschaft" zu entlarven: "Religion, Sitte, Gesetz, Stand, Verhaltnisse, Gewohnheit, alles beherrschen nur die Oberflache des stadtischen Daseins." Satirische Zuge dieser Art beherrschen ganz unumwunden das Lustspiel Die Mitschuligen, das eigentlich als Farce verfaBt wurde. Die kleinburgerliche Familie des Wirtshauses und die Liebesbeziehung des Adligen Alcest und der Burgerstochter Sophie werden so dargestellt, daB die Fragwurdigkeit der gesellschaftlichen Zustande erkennbar ans Licht kommt. Fur den Grobian und Schmarotzer Soller, die unbefriedigte Ehefrau Sophie und den krankhaft neugierigen, vom Geschaftsinteresse korrumpierten Alten wird der reiche Gast Alcest zur Prufung: Alle drei schleichen unter dem Schutz der Dunkelheit in sein Zimmer, der erste, um den Gast und ehemaligen Liebhaber seiner Frau zu bestehlen, die andere, um ein Rendezvous mit dem Geliebten zu halten, der dritte, urn einen Brief des Gastes zu lesen. Hat Soller das Geld gerade noch an sich gerissen und gleich in derselben Nacht vertrunken und verspielt, so ist der weitere Verlauf der Handlung auf die Entdeckung der dreifachen ``Diebstahle`` der ``Mitschuldigen`` abgestimint. In der bisherigen Forschung herrscht die Ansicht, es fehie dem Stuck gerade durch senen zweifelhaften SchiuB, d. h. wegen der moralischen Gleichheit und Gleichgultigkeit aller, an satirisch-provokativer Tendenz. In diesem Zusammenhang wird auch behauptet, daB die in der zweiten Fassung vorgenommene und in der dritten noch weiter gefuhrte Mischung zweier Typen der Komodientradition - der Farce (Commedia dell`arte) und des moralisch-burgerlichen Lustspiels - die Wirkungskraft des Stuckes als Farce erheblich geschwacht und es somit unvollkommener gemacht hatte. Dagegen gait es in unserer Untersuchung nachzuweisen, daB die hauptsachliche Intention des Lustspiels nach wie vor provokative Satire ist, und daB es das Ziel der Provokation im wesentlichen ungehindert zu erreichen vermag. Die beanstandete moralische Indifferenz war doch als Widerspiegelung der Doppelmoral in der burgerlichen Sozietat, als Selbstportrait des eben ``moralisch indifferenten`` Publikums zu verstehen. Diese satirische Absicht kornmt auch in dem raffinierten Zusammenspiel von Form und Inhalt zum Ausdruck: Die Virtuositat und Glatte des Alexandriners, die burleske Komik vertrauter Typen und nicht zuletzt das viel kritisierte, gleichsam zur Verwischung aller offenen Fragen notgedrungen herbeigefuhrte Happy end - das sind nur Tunche, sie entsprechen genau dem gesellschaftlichen Firnis, unter dem sich Diebstahl, Ehebruch und andere Laster verbergen. Im Hinblick auf die beiden Stucke hat Goethe spater von einem "verwegenen Humor" und von einem "hoheren Gesichtspunkte" der "Duldung bei moralischer Zurechnung" gesprochen. Humor und Toleranz verzichten auf eine Anklage, sind eher geneigt, Gegensatze auszugleichen und zu versohnen. Die humoristische Toleranz als ein Ideal der deutschen Klassik kann also fur die Komodie ungunstig werden, was die Qualitat der Lustspielproduktion Goethes in Weimar beeintrachtigt haben mag. Die in den fruhen Versuchen gemeisterten Elemente und Typen des Komischen haben zwar sein dichterisches Schaffen weiterhin maBgeblich mit gepragt, buBten aber ihre anfangliche Frische und Schlagkraft zusehends ein.

인성교육의 회고와 전망

이창환 ( Chang Hwan Lee ) , 이남인 ( Nam In Lee ) , 염재철 ( Jae Chul Yom )
서울대학교 인문학연구원|인문논총  39권 0호, 1998 pp. 153-229 ( 총 77 pages)
15,200
키워드보기
초록보기

백호(白湖) 윤휴(尹휴)의 성리설(性理說)과 경학(經學)

금장태
서울대학교 인문학연구원|인문논총  39권 0호, 1998 pp. 231-257 ( 총 27 pages)
6,700
키워드보기
초록보기
1