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> 한국독일어문학회 > 독일어문학 > 58권 0호

번역과 여성: 두 개의 하위 주제? -근대 독일여성번역가들을 중심으로

Ubersetzung und Frauen: Zwei untergeordnete Subjekte? -In Betrachtung der deutschen Ubersetzerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

안미현 ( Mi Hyun Ahn )

- 발행기관 : 한국독일어문학회

- 발행년도 : 2012

- 간행물 : 독일어문학, 58권 0호

- 페이지 : pp.93-114 ( 총 22 페이지 )


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초록(외국어)
In welchem Zusammenhang stehen Ubersetzung und Frauen? Bezuglich dieser auf dem ersten Blick ungewohnlichen Frage behaupten feministische Ubersetzungstheoretiker wie Sherry Simon, dass Ubersetzung und Frauen insofern Gemeinsamkeiten haben, als eine Ubersetzung im Vergleich zum Originaltext, einem schopferischen Produkt, als sekundar betrachtet wird, wie auch Frauen innerhalb der Gesellschaft eine untergeordnete Stellung einnehmen. Das bedeutet, dass der Originaltext als eine wertvolle Quelle gilt, wahrend die Ubersetzung ihn nachahmt und reproduziert. Ebenso gehoren Frauen zum reproduktiven Bereich, anders als Manner, die als produktive Krafte in der Gesellschaft vorherrschen. In dieser Hinsicht verbinden sie sich mit dem Begriff der zwei untergeordneten Subjekte miteinander. Stellen also Ubersetzerinnen ein doppelt untergeordnetes Subjekt dar, indem die beiden einzelnen Untergeordneten zusammen treffen? Diese Studie geht den Fragen nach, wie Ubersetzerinnen die Identitat ihres eigenen Geschlechts aufnehmen, und welche Einflusse dies auf den Prozess der Ubersetzung ausubt, wie sie methodisch auf die Ubersetzung eingehen etc. Diese Fragen werden an Beispielen zweier reprasentativer Ubersetzerinnen aus dem 18. und 19. Jh. diskutiert, da die Nachfrage nach Ubersetzungen rapide zunimmt und die mehr oder weniger modernen Ubersetzungsdiskurse gerade beginnen, sich zu entwickeln. Luise Gottsched und Dorothea Schlegel, beide Frauen, die keine offentliche Schulbildung erwarben, haben viele Texte entweder anonym oder unter dem Namen ihres Ehemannes bzw. ihres Vaters ubersetzt. Sie zeigen gegenuber der Ubersetzung unterschiedliche Einstellungen: Luise Gottsched ubernimmt ihre Ubersetzungsarbeiten sehr bewusst und aktiv als ein Teil des erzieherischen und aufklarerischen Programms, fur das sich ihr Ehemann Johann Christoph Gottssched so eifrig einsetzt, wahrend Dorothea Tieck sie als Pflichtarbeit fur den kranken und verschuldeten Vater Ludwig Tieck praktiziert. Die Ubersetzerinnen negieren ihre eigenen Stimmen und ubertragen Sprache und Gestus der mannlichen Autoren. Dabei haben sie als Frauen doppelte Schwierigkeiten, die zum ursprunglichen Konflikt zwischen Autor und Ubersetzer hinzukommen, namlich die Schwierigkeit, die aus dem Unterschied der Geschlechter herruhrt. Das heißt, dass sie manchmal nicht imstande sind, sich mit der Sprache sowie der Erfahrungswelt der Manner zu identifizieren. In einer Zeit, in der es den Frauen verboten ist, in den akademischen sowie offentlichen Bereich einzutreten, nehmen sie dennoch mittels der Ubersetzungen am Kulturtransfer sowie an der wissenschaftlichen Diskursbildung teil, insofern weichen sie vom konventionellen Frauenbild und von der fixierten Genderidentitat stark ab. Also kann die Behauptung aufgestellt werden, dass die Ubersetzungen, wenn auch nur partiell, als ein Weg der Selbstverwirklichung sowie als Mittel des Selbstausdrucks bei diesen Frauen wirken.

논문정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 발행기관 : 한국독일어문학회
  • - 간행물 : 독일어문학, 58권 0호
  • - 발행년도 : 2012
  • - 페이지 : pp.93-114 ( 총 22 페이지 )
  • - UCI(KEPA) : I410-ECN-0102-2014-800-001497146
저널정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기 : 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 수록범위 : 1993–2022
  • - 수록 논문수 : 1592