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> 한국독일어문학회 > 독일어문학 > 72권 0호

독일문화와 실크로드의 관계 연구 -19세기 후반부터 현재까지의 상황 및 차후 전망에 대하여

Eine Untersuchung zur Beziehung von deutscher Kultur und der Seidenstraße -Von der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart mit einem Ausblick in die Zukunft

두행숙 ( Haeng Sook Doo )

- 발행기관 : 한국독일어문학회

- 발행년도 : 2016

- 간행물 : 독일어문학, 72권 0호

- 페이지 : pp.97-121 ( 총 25 페이지 )


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초록(외국어)
Die “Seidenstraße” - sie hat ihren schonen Namen in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen bekommen. Er benannte damit einen Handelsweg aus Ost- und Zentralasien bis nach China, auf dem seit alters her Seidenstoffe und andere wertvolle Guter transportiert und gehandelt, und auch Kultur und Religion rege ausgetauscht wurden. Danach interessierten sich auch die Deutschen fur diesen Weg und begannen, die darauf befindlichen Gegenden zu explorieren. Die Expeditionen wurden aber meistens von der imperialistischen deutschen Regierung geschickt, die im allgemeinen von dem Gedanken der “Gelben Gefahr” gepragt war. Insbesondere der Kaiser Wilhelm II. versuchte, China zu okkupieren, was teilweise gelang, aber mit Ausbruch des 1. Weltkrieges wieder scheiterte. In der Nazi-Zeit versuchte Hitler, die Richtung der deutschen “Ostpolitik” zu andern und unter Berufung auf die “Lebensraum”-Theorie Russland zu erobern, was ebenfalls scheiterte und zum Niedergang des Nazi-Regimes fuhrte. Danach schien das Interesse der Deutschen an der Seidenstraße lange Jahre geschwacht zu sein. Im 21. Jahrhundert lebt die Seidenstraße aber wieder, und zwar diesmal durch die Initiativen von China, Russland und Korea, die jeweils die Projekte “Neue Seidenstraße”, “Neue Ostpolitik” und “Eurasien-Initiative” betreiben, die die alte Seidenstraße nun uber Russland bis nach Europa erweitern sollen. Hieran betatigt sich zurzeit China am intensivsten mit seiner Politik unter der Leitung des Staatschefs Xi Jinping. Er proklamierte, dass dieses Projekt fur alle beteiligten Lander riesige kommerzielle und kulturelle Chancen kreieren und eine Win-Win-Situation auf dem eurasischen Kontinent schaffen soll. Er versuchte insbesondere die Bundesrepublik Deutschland, die in der EU am starksten ist, daran zu beteiligen. Die Bundesrepublik begrußte Chinas Strategie und ist der AIIB, dem 2015 durch die Initiative Chinas gegrundeten Institut, das das Seidenstraße-Projekt finanzieren wird, beigetreten. Zurzeit ist die westdeutsche Stadt Duisburg das Ende der großen Eisenbahn-Passage "Chongqing- Xinjiang- Europa", die China und Europa teilweise verbindet. Viele erwarten, dass das chinesische Projekt gelingen und wirklich eine friedliche Zusammenarbeit und Wohlstand und einen fruchtbaren kulturellen Austausch zwischen Asien und Europa herstellen wird. Es besteht dennoch auch zum Teil durchaus die Sorge, dass dieses Projekt scheitern konnte. Es herrscht auch die Angst, dass China bald eine expansionistische Macht wird und Chinas okonomischer Marsch langer und kraftiger wird und dadurch die Existenz der EU bedroht wurde. Daher scheint noch ein langer Weg bis zur Uberwindung der Angst und des Misstrauens zwischen den betreffenden Landern zu bestehen, um einander richtig zu verstehen, zusammenzuarbeiten und das Projekt endlich zu verwirklichen, und damit eine schone Seidenstraße-Kultur zur Blute bringen zu konnen.

논문정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 발행기관 : 한국독일어문학회
  • - 간행물 : 독일어문학, 72권 0호
  • - 발행년도 : 2016
  • - 페이지 : pp.97-121 ( 총 25 페이지 )
  • - UCI(KEPA) : I410-ECN-0102-2017-850-000116813
저널정보
  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기 : 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 수록범위 : 1993–2021
  • - 수록 논문수 : 1556