글로버메뉴 바로가기 본문 바로가기 하단메뉴 바로가기

논문검색은 역시 페이퍼서치

독일어문학검색

DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 22권 0호 (2003)
6,600
초록보기
Diese Arbeit ist der erste Versuch in Korea, Klaus Pohl mit einer Analyse der von ihm als Deutschland-Trilogie bezeichneten Werke in Korea vorzustellen: Das alte Land, das 1984 von Theater heute als ‘Das Stuck des Jahres’ gefeiert wurde und Karate-Billi kehrt zuruck und Die schone Fremde, die 1991 gleich nach der Wende fast gleichzeitig uraufgefuhrt wurden, und die jeweils die Situation nach der Wende in den ehemaligen ost- und westdeutschen Gebieten wiedergeben. Allen drei Stucken ist gemeinsam, dass sie in bedeutenden Epochen der deutschen Geschichte handeln: in der Grundungszeit der beiden geteilten Republiken nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands. Fazit der dreien Stucke: Pohl zeigt die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit durch die deutsche Gesellschaft. Pohls Kritik richtet sich gegen die Unfahigkeit der deutschen Gesellschaft zum gesellschaftlichen Wandel: sowohl im Bereich der Besitzverhaltnisse als auch im Bewusstsein der Menschen. In einer Umwalzungszeit, in der ein Wandel moglich gewesen ware, schlagen die Reformversuche fehl und fassen die alte Ordnung wieder Fuss, weil der Wille der Menschen, eine neue Gesellschaft aufzubauen, zu schwach und der Wille, die eigenen Interessen zu wahren, zu groß ist. Um diese Verhaltnisse aufzuzeigen, scheut er sich nicht, die Stile zu vermischen bzw. in das Stuck Klischees einzubauen.

그릴파르쩌의 『가련한 악사 Der arme Spielmann』(1848)에 나타난 부자간의 갈등

김은숙 ( Kim Eun Sug )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 27-43 ( 총 17 pages)
5,700
초록보기
Der vorliegende Aufsatz versucht die Konfliktbeziehung zwischen dem Protagonisten Jakob und seinem ubermachtigen Vater in ihrer Grundstruktur herauszuarbeiten und zu erortern. Der Konflikt entzundet sich vor allem an Jakobs Unfahigkeit und Unwillen, den gesellschaftlichen Anspruchen und Bildungsidealen seiner sozialen Klasse zu entsprechen. Die sozialen Normen und Erwartungen werden insbesondere durch Jakobs Vater verkorpert. Er stellt einen hohen Staatsbeamten dar, der im familiaren Bereich seine Autoritat geltend macht und Befehlsgewalt gegenuber seinem Sohn ausubt. Die innerfamiliaren Verhaltnisse sind also durch Abhangigkeit und Unterwurfigkeit gegenuber dem Vater gepragt. Die vaterliche Bevormundung trifft Jakob auch im außerfamiliaren Bereich: in der Schule, im Beruf und im ubrigen Sozialgefuge. Die Kontrollinstanz des Vaters dient der Sicherung und Tradierung eines patriarchalen Sozialsystems. Der Vater-Sohn-Konflikt endet mit dem Tod des Vaters. Damit eroffnet sich fur Jakob die Moglichkeit, in eine neue und freiere Welt einzutreten. In dieser Welt scheint es ihm erlaubt zu sein, sich als ein eigenmachtiger Mann zu fuhlen und zu verhalten.

기억에 대한 비유의 유형

백설자 ( Baeg Seol Ja )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 45-69 ( 총 25 pages)
6,500
초록보기
Fur die Beschreibung des Gedachtnisprozesses kommt man ohne Metaphern nicht aus. Die Metaphern des Gedachtnisses sind in zweierlei Hinsicht besonders interessant: Zum einen haben sie, wenn sie in einem bestimmten Bildfeld haufig auftreten, den Charakter eines Denkmodells; zum anderen gehen sie mit der Entwicklung technischer Medien einher. Insofern spiegeln sie unsere Erkenntnisse uber das Gedachtnis wieder und konnen ein Deutungsmuster in der Reflexion daruber abgeben. Anhand der untersuchten Belege lassen sich vier Grundtypen herausstellen, um die sich die Metaphern des Gedachtnisses gruppieren: 1. Metaphern der technischen Medien, 2. Raum- Metaphern, 3. Zeit-Metaphern und 4. Bindeglied-Metaphern. Unter dem ersten Typus sind "Schrift", "Foto" und "Computer" als Zentralmetaphern anzutreffen, wobei dazu jeweils einige Submetaphern existieren. Diese Metaphern stehen in einer Wechselbeziehung mit den externen Gedachtnismedien. Kommt bei den Schrift-Metaphern wie "Wachstafel", "Wunderblock" oder "Buch" der Erinnerungsaspekt zum Tragen, so wird durch die Foto-Metaphern vornehmlich das Gedachtnis der visuellen Erfahrungen thematisiert. Die Raum-Metaphern stellen indes den vielfaltigsten und umfangreichsten Typus der Gedachtnismetaphern dar, worunter die Metaphern "Magazin", "Landschaft" sowie "Meerestiefe" und "Erdschicht" subsumiert werden konnen. Dabei treten die Magazin-Metaphern als die wichtigsten hervor, wahrend die Landschaftsmetaphern organische Eigenschaften des Gedachtnisses unterstreichen. Die Metaphern "Meerestiefe" und "Erdschicht" hingegen bringen die Kategorie ’Tiefe‘ ins Spiel, die wiederum mit dem Ausgraben zusammenhangt. Im Gegensatz zu den Raum-Mataphern, bei denen vor allem der Speichercharakter hervorgehoben wird, steht bei den Zeit-Metaphern Zeitlichkeit im Vordergrund des Bildes. Darunter fallen einerseits "Wiederkauen", das sich auf den Kuhmagen bezieht, und andererseits "Auferstehung", welche in Form von Gegensatzen wie "Schlafen und Erwachen", "Kondensierung und Auflosung" erscheint. Schließlich zeigt sich Bindeglied als Gedachtnismetapher, das sich in den Varianten von "Tur", "Treppe" oder "Anker" realisiert.

논쟁의 수사학 -『라오콘 Laokoon』논쟁을 중심으로-

안미현 ( An Mi Hyeon )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 71-96 ( 총 26 pages)
6,600
초록보기
Die Literaturdebatte ist ein Feld, in dem nicht nur einzelne literarische Probleme, sondern auch asthetische bzw. geistesgeschichtliche Ansatze zusammentreffen und demzufolge ein neuer Diskurs entsteht. Sie ist aber auch ein Raum, wo man alle rhetorischen Stilmittel erprobt und sich dieser bedient, um Argumentationen am effektivsten entfalten und dadurch das Publikum am besten uberzeugen zu konnen. Laokoon-Gruppe, ein Werk rhodischer Bildhauer aus dem 1. Jh. v. Chr., war ein Gegenstand der europaweiten Kunstdebatte. Diese seit der Antike viel diskutierte Plastik wurde in Deutschland durch Wickelmann wieder auf den Mittelpunkt der asthetischen Debatte gestellt, als er in seinen Gedanken uber die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst zu einem reprasentativen Beispiel erklarte, in dem das griechische Kunstideal der sogenannten "edlen Einfalt und stillen Große" vollkommen verkorpert sei. Daran anschließend versuchte aber Lessing, in seinem Laokoon oder uber die Grenze der Poesie und Malerei Winckelmanns Thesen zu widerlegen. Wahrend Winckelmann die neuere Kunst des Barocks, die damals besonders in Dresden erblumt war, aufgrund ihrer Ubertriebenheit, Unnaturlichkeit und Prunksucht verurteilte, schlug er vor, statt dieser die griechischen Kunstwerke nachzuahmen. Diese These Winckelmanns lehnte Lessing aber aufgrund der ‘zweiten Nachahmung’ ab, in der die Schonheit als hochstes Krieterium wirke, aber die individuelle Ausdruckskraft bzw. Originalitat der inventio weniger gefragt wurde. Lessings Kritik griff zugleich die herkommliche These des ‘ut pictura poesis’ an, bei der antike Dichter wie Simonides und Horatius die Verschiedenheiten der beiden Kunstgattungen Malerei und Dichtung, nicht berucksichtigt hatten. Lessing versuchte mit der Begrundung die klare Grenze zwischen der beiden zu ziehen, indem er argumentiert, dass man in ihnen wesentlich voneinander unterschiedene Kunstmittel verwende, die eine naturliche Zeichen, die andere willkurliche Zeichen. Im Bezug auf den anderen Streitspunkt geht es um die dispositio, namlich das Arragement der einzelnen Teile in der Poesie und Malerei. Winckelmann hatte behauptet, dass Laokoon die großten Schmerzen empfindend, nicht schreie, sondern nur seufze, was seiner Ansicht nach die Große seiner Seele zum Ausdruck bringen soll. Dagegen meinte Lessing, der Grund fur die Tatsache, dass Laokoons Mund nicht weit aufgerissen ist, liege eher darin, dass der geoffnete Mund das gesamte Gesicht Laokoons nicht nur verzerre, und sondern auch einen haßlichen Eindruck nachhaltig auf das Publikum mache. In einem weiteren Punkt geht es um die Allegorie: Winckelmann hatte der Allegorie große Bedeutung beigemessen, mit der der Kunstler dem Bild "die epische Große" verleihen konne. Lessing dagegen meinte, die Allegorie in der Bildhauerkunst bzw. in der Malerei sei nur ein Stilmittel, den abstrakten Begriff zu personifizieren, ein Stilmittel, das jedoch dem ursprunglichen Sinn nicht entspricht und eine Diskrepanz zwischen Inhalt und Gestalt erzeugt. In der Poesie sei sie dagegen ein unnotiges, unwesentliches Schmuckelement. Neben der inhaltlichen Analyse der Laokoon-Debatte wurden in dieser Studie die rhetorischen Strategien der Streitschrift untersucht, wie z.B. dedicatio, argumentatio, appellatio etc., die bei den beiden Autoren in unterschiedlicher Weise auftreten. Ein Hauptergebnis der Studie ist, dass in dieser Laokoon-Debatte eine neue Argumentationsmethode verwendet wird. Statt der einseitigen Lobrede oder der blinden Verleumdung, die in der fruheren Zeit haufig zu beobachten war, tritt nun die objektive, logische Beweisfuhrung in Vordergrund. die bei Lessing glanzend zum Tage tritt. Bei den beiden Autoren ist auch der Leser-Begriff von vornherein anders konzipiert. Winckelmann hatte erwahlte elitare Leser vor Augen, die von Geburt an den Kunstsinn besitzen. Lessing forderte aber den Leser zur aktiven Zusammenarbeit auf und wollte ihn zum idealen Lese

친절한 세상을 위한 브레히트의 "불친절한 시"

이승진 ( Lee Seung Jin )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 97-126 ( 총 30 pages)
7,000
초록보기
Ende der dreiß iger Jahre macht Brecht im Gedicht An die Nachgeborenen ein Gestandnis: "Ach, wir/ Die wir den Boden bereiten wollten fur die Freundlichkeit/ konnten selber nicht freundlich sein."(GBA 12, 87) Dieses Gestandnis vom Konflikt zwischen Ziel und Haltung halte Ich fur eine metapoetische Reflexion Brechts uber seine Literatur. Die vorliegende Studie nimmt diese These zur hermeneutischen Voraussetzung und setzt sich das Ziel, die Lyrik Brechts im Hinblick auf das Begriffspaar `Freundlichkeit - Unfreundlichkeit` zu analysieren. Das "humane Postulat", freundlich zu sein, ist auch Brecht gestellt. Die Realitat, der er begegnet, ist jedoch kalt und befindet sich in einem Zustand, wo die individuelle Freundlichkeit unmoglich ist. (Vgl . Aus dem Lesebuch fur Stadtebewohner und Der gute Mensch von Sezuan) Um die Welt freundlich zu machen, tragt er deswegen in seiner Lyrik eine Maske der Unfreundlichkeit. (Vgl. die Maske des Bosen) Seine `unfreundlichen`Gedichte und Lieder, die von der ersten Gedichtsammlung Hauspostille bis zur letzten Buckower Elegien zu finden sind, versuchen, die Realitat "wie die Wirklichkeit selber" sichtbar zu machen. Fur diesen Zweck erarbeitet Brecht eine neue Sprache, die ein kaltes und trockenes Vokabular mobilisiert und auf Reime und regelmaß ige Rhythmen verzichtet. In der `unfreundlichen` Gedichten und Liedern beschrankt Brecht die Rolle seiner Lyrik darauf, den Lesern das Material zur konkreten Wirklichkeitserkenntnis zu liefern. Diese Gedichte tragen einen hohen Anspruch und fordern vom Leser, sich mit ihnen kritisch auseinanderzusetzen und dadurch die Wirklichkeit zu erkennen. Die Erkenntnis der Wirklichkeit ist die erste, notwendige Voraussetzung fur die Veranderung derselben. Solche Gedichte und Lieder machen auf den Leser den Eindruck, "unlyrisch" zu sein. Aber dieses "Unlyrische" ist eine Bemuhung Brechts, die Lyrik aus dem traditionellen, engeren Gattungsbegriff zu befreien und freundlich zu machen. Denn die traditionelle Lyrik versteht sich als die subjektivste und "die einsamste Kunst"(E. Staiger). Diese "Stimmungslyrik" ist jedoch insofern unfreundlich, weil der Begriff Freundlichkeit die intersubjektive Beziehung zwischen den Menschenn voraussetzt. In diesem Sinne kann die `unfreundliche Lyrik` Brechts auch als eine Bemuhung angesehen werden, die Lyrik neu zu begrunden und in "der schlechten Zeit fur die Lyrik" doch die Lyrik zu ermoglichen.

브레히트 문학에 있어서 가치전도와 권위에 대한 도전

이상욱 ( Lee Sang Ug )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 127-147 ( 총 21 pages)
6,100
초록보기
Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit den ideologischen Ansatzen Brechts, mit denen er zur Umstrukturierung des Bewusstseins and zur Ablehnung der Autoritat des Status quo aufrufen mochte. Brechts Hauptanliegen in seiner Theorie der Literatur ist die Forderung produktiver Moglichkeiten durch die Kritik an der Konventionen. Von dieser Position aus setzt sich Brecht mit dem Wert von Ordnung and Unordnung auseinander. Er geht gegen das bestehende System an, das Autoritat verstarkt and unterstutzt. Brecht stellt in Bezug auf die Wirkung der Ordnung die Frage, ob die Funktion der Ordnung den Bedurfnissen der Armen, Hilflosen, Schwachen und der marginalisierten Massen entspricht. Nach seiner Auffassung konnen Ordnungen, Systeme and Plane keine Menschlichkeit erzielen. Alle Systeme unterstutzen die Autoritat des Status quo, weshalb die Reprasentanten des Systems leichtfertig aus der Ordnung Vorteil ziehen. Von diesem Standpunkt aus versucht Brecht das Publikum in seinem Theater zu provozieren, um Ordnung and Autoritat in Frage zu stellen. Auch traditionelle Sprichworter oder neu formulierte sprichwortliche Ausspruche werden verwendet, um kritisches Bewusstsein zu wecken. Sowohl die Umwertung existierenden Sprachgutes wie auch neugeformte Sprichworter dienen dazu, die vorhandene Ordnung zu destabilisieren. In diesem Zusammenhang wird auch die Kirche als das reprasentative Subjekt der Autoritat kritisiert. Brecht entnimmt sein sprachliches Material vor allem der Bibel. die er in seiner Jugendzeit intensiv und aufmerksam studiert hat. Daher kommt seine geradezu alttestamentarische Sprachgewalt, die besonders merkwurdig wirkt, da er ja inhaltlich ein negatives and ablehnendes Verhaltnis zur Bibel hat. Er parodiert die Bibel sogar in zynischer und blasphemischer Weise. Fur Brecht gibt es keinen politisch neutralen Gebrauch der Bibel, da Religion bisher zur Stabilisierung des Status quo missbraucht worden ist. Er wendet sich daher gegen die politische Instrumentalisierung der christlichen Religion, die in erster Line den Interessen der herrschenden Klasse diente. Brecht ist in diesem Sinne sicher nicht ‘unchristlich’, sondern er kritisiert die Pervertierung der Moral fur unmoralische Zwecke. Die Jenseitsorientierung der Religion darf nicht dazu fuhren, dass diesseitige Konflikte verdeckt oder als zweitrangig klassifiziert werden.

독일 고전주의의 두 갈래 -괴테의 『에그몬트』과 쉴러의 『에그몬트』비교분석-

인성기 ( In Seong Gi )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 149-173 ( 총 25 pages)
6,500
초록보기
Diese Studie untersucht unter dem Aspekt der aristotelischen Po Tauerspiel Goethes Egmont (1787) und die fragmentarische Bearbeitun Egmont (1796), indem sie die sechs theatralischen Bestandteile beide namlich "Mythos [die Handlung]", "Charaktere [ethe]", "Sprache "Erkenntnisfahigkeit [dianoia]", "Inszenierung [opsis]" und "Melodik [m analysiert. Die Analyse der Darstellung der Handlung laßt erkennen, daß die Geschehnisse der Egmont-Geschichte bei Goethe und Schiller jeweils konstruiert sind. Bei Goethe tendieren die einzelnen Handlungsgang wieder zur Verselbstandigung und lassen somit die ganze Handlung lose Bilderreihe erscheinen, wahrend die Handlungsgange bei Schi luckenlose Totalitat als "Mythos" bilden und somit am Ende eine tr Ruhrung bewirken. Die differenten Handlungsdarstellungen und -wirku auf die differenten Weltanschauungen beider Dichter zuruckzufuhren. Schiller als "sentimentalischer Dichter" hielt die Realitat der Mod "fragmentarisch". Der Staat sei von der Gesellschaft und die Ges ihrerseits wiederum vom privaten Leben getrennt. Darum wollte Trennungen uberwinden, indem er die dramatische Kunst idealistisch einheitliche Geschichte entwarf, in der die Trennungen uberbruckt sin als "naiver Dichter" demgegenuber glaubte, daß die Einheit schon in de des Universums verwirklicht ist, und daß der moderne Mensch nur sein Natur zu entwickeln und mit der außeren Natur in Einklang zu bringen Er ließ daher die jeweiligen Handlungsgange frei fur sich stehen. Die differenten Weltanschauungen - eine vom geschichtlichen Bewußtsein ausgehende und eine von der Naturbetrachtung ausgehende - zeigen sich auch in den differenten Figurengestaltungen beider Werke. Wahrend bei Goethe der Held gerne mit allen Menschen kommuniziert und das Leben ohne Hemmung genießt, uberlegt sich der gleichnamige Held bei Schiller immer wieder "sentimentalisch", wie er und sein Volk sich aus der politischen Unterdruckung befreien konnen. Auch die Sprache und die Buhnengestaltungen beider Werke spie differenten Weltanschauungen wider. Bei Schiller laßt die Psychologisie Repliken der Figuren sowie die verbale Kausalisierung der e Geschehnisse die dramatische Welt quasi wie eine reale Welt erschei durch die Einfuhlung mit den leidenden Figuren die Sehnsucht na politisch befreiten Welt stark empfinden, wahrend bei Goethe die Sinnli Sprache, der Musik, der Bilder, der Bewegungen usw. als jeweilge Zeic der bereits angeschauten Idee der Freiheit immer wieder genossen wird. Die "opernhafte" Welt laßt Goethe dem barocken Adligen angehoren, das Sein des Lebens vor dem abstrakten Gedanken bevorzugt wird, Schiller mit dem logischen "Mythos" bereits einen neuen Menschen Moderne darstellt, dem die Reflexion wichtiger geworden ist als das Da

회상과 고별의 "백조의 노래" -토마스 만의 『기만당한 여인』의 간(間)텍스트성(상)

장성현 ( Jang Seong Hyeon )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 175-200 ( 총 26 pages)
6,600
초록보기
In der Thomas-Mann-Forschung gilt es als hochstwahrscheinlich, dass Mann die Novelle Die Betrogene (1953), sein letztes vollendetes Werk, bewusst an das Ende seines Schaffens stellte. Sicher war Thomas Mann mit 76 Jahren alt genug, um an einen `Schwanengesang` zu denken, als er im Mai 1952 den Felix Krull, der sich als nicht abschließbar erwiesen hatte, nochmals unterbrach, um Die Betrogene zu schreiben. Was Thomas Mann, der bereits sechs Jahre vorher eine schwere Lungenkrebsoperation vorzuglich uberstanden hatte, aufs Neue mit seiner Sterblichkeit konfrontierte, waren jedoch nicht irgendwelche Altersbeschwerden. Es war vielmehr die antikommunistische Hysterie eines Nachkriegs-Amerikas, die den `Sozialdemokraten` Thomas Mann nervlich so sehr belastete, dass er oft wunschte, zu "sterben und (zu) ruhen". Seine Tagebucheintragungen und Briefe aus dieser Zeit zeigen, wie sehr er unter der Hexenjagd-Atmosphare der McCarthy-Ara litt, deren Opfer er hauptsachlich durch seine politische Naivitat geworden war. "And my ending is despair", Prosperos letzte Worte in Shakespeares Drama The Tempest, wurden von da an von Thomas Mann immer haufiger zitiert. In diesem Zustand tiefer seelischer Leiden fasste er den Entschluss, in eine "zweite Emigration" in die Schweiz zu gehen, "nicht um dort zu leben, sondern um dort zu sterben", wie er in seinem Tagebuch gesteht. Thomas Manns Ruckubersiedlung nach Europa fand Ende Juni 1952, wahrend der Niederschrift der Betro-genen, statt. Die Thomas-Mann-Forschung begrundet ihre Annahme, dass die Novelle Die Betrogene als ein `Schwanengesang` gedacht war, mit dem Hinweis auf die Lebensumstande Thomas Manns zur Entstehungszeit sowie mit seiner Bemerkung zur Aufnahme der Betrogenen zu Lasten der Krull-Arbeit. Die vorliegende Arbeit versucht,―die bisherigen Forschungsergebnisse erganzend―`textimmanente` Anhaltspunkte fur den Endpunktcharakter der Novelle herauszuarbeiten. Der Schlusswerkcharakter der Novelle zeigt sich meiner Meinung nach vor allem in ihrer ausgepragten Intertextualitat innerhalb des Mannschen Gesamtwerks, die uber die ublichen motivischen Leitfaden im Werke Manns weit hinausgeht. Die Betrogene ist voller liebevoller Erinnerungen an fruhere Werke des Autors. Man konnte sich das Ende einer typischen Theatervorstellung vorstellen: Alle Schauspieler, die beim Stuck dabei gewesen waren, kommen noch einmal auf die Buhne, um sich beim Publikum zu bedanken und um Abschied zu nehmen. Ahnlich lasst Thomas Mann manche seiner fruheren Schriften, die die Buhne seines Dichtertums geschaffen haben, in seinem letzten Werk noch einmal `auftreten`. So enthalt Die Betrogene zahlreiche, fur treue Leser Thomas Manns teilweise nur locker chiffrierte Anspielungen auf die literarische Vergangenheit des Autors. Aus Umfangsgrunden hat diese Arbeit in zwei Teilen erscheinen mussen. Der vorliegende Teil reprasentiert die erste Halfte der Arbeit.

역사기술의 허구적 성격 -혹은 역사기술에 대한 문학의 경쟁력-

장희권 ( Jang Hui Gwon )
한국독일어문학회|독일어문학  22권 0호, 2003 pp. 201-226 ( 총 26 pages)
6,600
초록보기
Wenn ein historisches Ereignis eine tatsachliche Bedeutung gewinnen will, muß es erst berichtet bzw. geschrieben sein. Sonst bleibt es den meisten Menschen unbekannt, und so wird man davon nicht viel reden. Die Art und Weise, wie man ein historisches Geschehen darstellt, ist nach wie vor ein sehr wichtiges Interessengebiet der Geschichtsschreiber. Die Geschichtsschreibung gehort jedoch nicht nur den Historikern, sondern auch den Romanciern. So wie die Historiker neben den wissenschaftlichen Tatigkeiten Geschichts- und Biographieschreibung als ihre wichtige Aufgabe betrachteten und betrachten, sind die Autoren seit der Antike nicht mude geworden, sich in literarischer Form mit den historischen Begebenheiten bzw. Personen auseinanderzusetzen. Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass Historiker und Romancier bei der Geschichtsschreibung im Grunde sehr ahnlich arbeiten. Dazu gehoren etwa die nachtragliche Herstellung eines Sinnzusammenhangs der heterogenen geschichtlichen Ereignisse, die Illusionsbildung bei den Lesern, die Heroisierung historischer Personen usw.. Derartige kunstliche Eingriffe finden oft zum Zweck der Ideologisierung statt. Vor diesem Hintergrund scheint es sinnvoll zu sein, den fiktiven Charakteren der Geschichts- bzw Biographieschreibung genau zu analysieren. Dies soll dazu dienen, sich uber ein neues Paradigma der Geschichtsschreibung einen Gedanken zu machen, das ein offene, `demokratische` Kommunikation zwischen Autor und Leser ermoglicht. Fur die Untersuchung dieser Problematik habe ich als Primartext drei Biographien bzw. Geschichtsdarstellungen ausgewahlt - Alexander Kluges Stalingrader Bericht Schlachtbeschreibung, Dieter Kuhns Napoleon-Biographie N und Klaus Stillers Hitler-Forschung H -, die jeweils mit dem radikalen, unkonventionellen Schreibverfahren und nicht zuletzt den neuen Geschichsauffassungen der Autoren die herkommliche Geschichtsschreibung ablosen wollen.
6,400
초록보기
Der funfte der acht Gedichtbande Celans, die Niemandsrose, umfasst 53 Gedichte aus den Jahren 1959-1963. Um die Mitte der 50er Jahre hatte Celan begonnen, sich intensiv mit judischer Theologie und Mystik, mit dem Chassidismus und der Kabbala zu beschaftigen. Es liegt auf der Hand, dass die judische oder auch christliche Religiositat, Bezuge auf die Bibel und Anspielungen auf mystische Schriften in der Niemandsrose eine grosse Rolle spielen. Christliche Anspielungen in Celans Werk drucken den Bruch des Autors mit religiosen Vorstellungen aus. Sein Suchen und Fragen nach Gott ist mit der Suche nach sich selbst und der Wirklichkeit verbunden. Die Auseinandersetzung mit der grausamen Wirklichkeit fuhrt zu einer Begegnung mit dem Gottlichen. Im Gedicht treten das "Nichts" und "Niemand" an Stelle des gelobten Herrn auf. Nach der Tradition der judischen Mystik ist ein gottlicher Urgrund nur uber das "Nichts" zuganglich. Da in der judischen Mystik der Gottesname nur umschrieben werden darf, und da die Scheu vor jeder naheren Definition so gross ist, dass ihn das "Nichts" am besten vertritt, lasst sich "Niemand" als Gottesbezeichnung verstehen. Vor Hintergrund erschliesst sich auch die Gottesanschauung Celans. Es Majestat des Absurden" und die Poetik vom "Gegenwort", das den " zerreisst als "ein Akt der Freiheit". Er verneint zwar das Gotteswesen nicht, lehnt es allerdings biblischen Gott anzunehmen. Es ist sein Schrei zu Gott, der die u Grausamkeit zugelassen hat und schweigt. Er steht Gott gegenuber u nach dem Sinn des Lebens und der Wirklichkeit uberhaupt. In diesem Prozess vertieft er sich in judisch-religiose Vorstellungen. Durch die Leidensgemeinschaft erlebt er die blutbestimmte Geschichtssubstanz. So ist seine Suche nach dem wahren Dasein, nach der Wirklichkeit, untrennbar mit der Annaherung an die konstante Existenz des Judentums verbunden. Celans schmerzhafte Solidaritat mit seinem Volk macht offenkundig, dass er sich uber die Wunde der judischen Existenz mit Aussenseitern der Gesellschaft und mit Leidenden verbunden fuhlt
1 2 3 >