글로버메뉴 바로가기 본문 바로가기 하단메뉴 바로가기

논문검색은 역시 페이퍼서치

독일어문학검색

DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 23권 0호 (2003)

문학 : 포이히트방어의 『성공』에 묘사된 1920년대 독일상

국중광 ( Gug Jung Gwang )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 1-24 ( 총 24 pages)
6,400
초록보기
Diese Arbeit beschaftigt sich mit dem Roman Erfolg von Lion Feuchtwanger. Wie der Untertitel "Drei Jahre Geschichte einer Provinz" andeutet, ist das Land Bayern in der Zeit von 1921-1924 der Gegenstand des Erzahlens. Die okonomischen, sozialen und politischen Stromungen der fruhen Weimarer Republik werden in dem Roman aus der Perspektive des Jahres 2000 erzahlt, um Distanz und Abstand zu halten. Die Vielfalt der Handlungen, die verschiedenen Erzahlebenen, die zahlreichen dokumentarischen Montagen usw. lassen eine inhaltliche Zusammenfassung unmoglich erscheinen. Zwei Handlungsstrange allerdings durchziehen erzahlerisch den ganzen Roman: der Meineid-Prozess gegen den Kunsthistoriker Dr. Martin Kruger und das Aufkommen Rupert Kutzners (=Hitlers), des Fuhrers der `Wahrhaft Deutschen` (=Nationalsozialisten). Die beiden Handlungen sind nicht voneinander getrennt, sondern miteinander verbunden. Der Kronzeuge Ratzenberger und die Geschworenen erweisen sich spater als Anhanger Kutzners. Kruger wird als Reprasentant der `Raterepublik` betrachtet und vollig `legal` ins Zuchthaus gebracht. Im Grunde genommen bedingen sich das Justiz- und das Faschismus-Thema. Hinter der politisierten Justiz, der korrumpierten Politik und der volkisch-konservativen Bewegung stehen als wirkliche Macht offensichtlich handfeste okonomische Interessen. Baron von Reindl, Besitzer der Bayerischen Kraftfahrzeug Industrie (=BMW) und kalifornische Mammut`, sind die eigentlichen Herren der Welt. In Erfolg steht jede Figur fur einen ganzen Wirklichkeitsausschnitt, fur eine Vielzahl `wirklicher` Personen, z.B. Klenk und Flaucher fur zwei verschiedene Fraktionen der bayerischen Politik, Prockl fur den Kommunisten usw. Die Figuren verweisen nicht auf Einzelpersonen, sondern auf historische Phanomene. Es scheint das Verdienst des Romans zu sein, den inneren Zusammenhang zwischen der Rechtsprechung und der politischen Rechtsentwicklung, zwischen Politik und Großkapital mit literarischen Mitteln umfassend gestaltet zu haben. In diesem Sinne konnte Erfolg als eine Waffe im Kampf gegen die Barbarei, die Dummheit und die Brutalitat der Menschheit betrachtet werden.

문학 : 아르투어 슈니츨러의 단편 『구스틀 소위』에 있어서 내적 독백

권진숙 ( Kwon Jin Sug )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 25-47 ( 총 23 pages)
6,300
초록보기
Der Protagonist in Arthur Schnitzlers Monolognovelle Leutnant Gustl erlebt eine existenzielle Krise. Schnitzler konfrontiert ihn mit einer Situation, die ihn zwingt, eine Entscheidung zwischen Leben und Tod zu treffen. In dieser Lage offenbart der innere Monolog seine seelischen Konflikte, es spielen sich innere Dramen ab. Der innere Monolog registriert die geheimsten inneren Regungen, die Empfindungen und Eindrucke, die Assoziationen und Erinnerungen, die sich in der monologisierenden Person angesichts des drohenden Todes abspielen. Die Bedeutung des inneren Monologs liegt in der neuartigen Erzahlperspektive, die sich in Ansatzen bereits in der erlebten Rede findet. Anders als in der erlebten Rede, wo der Erzahler nur passagenweise hinter der Figur verschwindet, tritt er in der Monolognovelle gar nicht als solcher in Erscheinung, er stellt nicht dar. Die Erzahlung ist identisch mit dem Gedankengang, sie besteht aus ihm. Der Leser erlebt das Geschehen nur aus der Sicht der monologisierenden Figur, die wahrend des Erzahlvorgangs erlebt, handelt und denkt. Dabei sind die Assoziationen und Gedanken im inneren Monolog unabhangig von zeitlicher Abfolge und raumlichen Grenzen. Der Vorgang im Bewusstsein scheint zeitlich mit seiner Aufzeichnung zusammenzufallen. Durch die kunstvolle Gestaltung der Erinnerungen und Voraussichten im inneren Monolog, bei der sich bereits der Formenreichtum andeutet, entsteht ein umfangreiches Bild von Gustls Leben, Erfahrungen und Wesen. Im inneren Monolog fand Schnitzler das adaquate Stilmittel zur Darstellung der feinsten Regungen der menschlichen Seele.

문학 : 장르문제와 설화

김보회 ( Kim Bo Hoe )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 49-66 ( 총 18 pages)
5,800
초록보기
Diese Arbeit versucht, den Begriff und die Problematik der Gattung sowie den Begriff der Erzahlung zu untersuchen und die Erzahlung hierbei von verwandten Gattungen abzugrenzen. Wer sich uber Gattungsprobleme außert, muss von vornherein wissen, dass der Terminus Gattung auf literarischem Gebiet nicht nur eine Bedeutung besitzt. Er ist ein Oberbegriff und ein Sammelbegriff zugleich. Zum einen bezieht er sich auf die alte oder doch nicht so alte Trias Epik, Lyrik, Dramatik, zum anderen auf eine ganze Skala aller moglichen literarischen Arten wie z.B. Lied, Hymne, Epos, Roman, Tragodie und Komodie, die ihren Platz innerhalb jener drei Begriffsfelder zu haben scheinen. Besonders viel Raum nehmen auf dieser Skala die Prosagattungen ein (z.B. Epos, Roman, Anekdote, Erzahlung, Fabel, Legende, Marchen, usw.), die man auch als Unterbegriffe gegenuber dem Oberbegriff der Epik verstehen kann. Die Erzahlung, die der Epik als untergeordnete Literaturgattung angehort, umfasst in quantitativer Hinsicht einen kurzeren Bereich als der Roman, der eine Lange von wenigstens 50.000 Wortern erreichen sollte, ist auf der anderen Seite aber stofflich umfangreicher als andere Prosa. In diesem Sinn ist die Erzahlung eine epische oder genauer: prosaische epische Art mittlerer Lange, die neben anderen Arten wie Marchen oder Sage steht. Seltener wird ihr eine breitere Bedeutung gegeben, die alle epischen Prosaarten mit weniger als 50.000 Wortern umfasst. Wenn man bei der Grenzziehung zwischen der Erzahlung und anderen ahnlichen Gattungen, d.h. Kurzgeschichte und Novelle, die Eigenschaften dieser Prosaarten untersucht, wird die Erzahlung zum Oberbegriff fur solche mittleren und kleinen Formen. Bei der Unterscheidung von Erzahlung und Kurzgeschichte steht der festen Form die lassige Form, dem Reichtum des Stoffes die Stoffbeschrankung und der Handlungsaddition die Handlungskonzentration gegenuber. Bei der Unterscheidung von Erzahlung und Novelle weist jene das Idyllische, diese das Heldenhafte auf. Vergleicht man den Begriff der Novelle mit dem der Erzahlung (in der ublichen Bedeutung), so wird die Novelle zudem oft als kunstlerisch gestaltete Erzahlung dargestellt. Jede kunstlerisch gestaltete Erzahlung wird als Novelle etikettiert und behandelt. Die Unterscheidung von Novelle und Erzahlung wird also in der Novellenforschung, das kann mit Nachdruck betont werden, vor allem von der Wertung abhangig gemacht. Damit aber wird ein Verfahren gewahlt, das absolut unstatthaft ist. Gattungen sind bestimmt durch die Struktur, niemals durch die Qualitat der Texte. Die Grenzen zwischen Erzahlung und Roman sind fließend, so dass sich auch Hilfsbegriffe wie Kurzroman oder Großerzahlung eingeburgert haben. Im allgemeinen jedoch konzentriert sich die Erzahlung auf eine Begebenheit, einen Lebensabschnitt oder das Lebensschicksal einer Figur. Die vielen epischen Gattungen weisen also einerseits gemeinsame Eigenschaften auf, haben jedoch andererseits jeweils ihren eigentumlichen Charakter. Bei ihrer Unterteilung zeigen sich viele Problematiken, da die Gestalt der Gattungen keinen verbindlichen Normen gehorcht.

문학 : 막스 프리쉬의 『일기 1946-1949』에 나타난 "상" 개념

김성곤 ( Kim Seong Gon )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 67-89 ( 총 23 pages)
6,300
초록보기
Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, den Begriff "Bildnis" im Tagebuch 1946-1949 von Max Frisch zu untersuchen. Im weiteren Sinne beinhaltet der Begriff "Bildnis" bei Max Frisch nicht nur negative Vorstellungen wie z. B. Vorurteil, Meinungsstarrheit, Zuschieben, Blindheit und Etikettierung, sondern auch die allgemeine Vorstellung von der subjektiven Haltung zum Anderen. An dieser Stelle werden Ursache und Bedeutung des Bildnisses aus der religiosen Perspektive, d.h. unter dem Aspekt des Bilderverbots betrachtet. Schließlich wird der Begriff "Bildnis" noch aus erkenntnistheoretischer Perspektive beleuchtet. Untersucht werden dabei die Erkenntnis, die Zeit und die Sprache. Fur Max Frisch steht das Bildnis fur die Problematik der Unbeweglichkeit, die das Leben nicht mehr als Entwicklung und Prozess begreift. In seinem Tagebuch 1946-1949 stellt er das lebendige, wirkliche Leben als eine Allgegenwart alles Moglichen im Zusammenhang mit dem existenziellen Dasein dar. Diesbezuglich gewinnt das Bildnis auch noch die gegensatzliche Bedeutung. Daran erkennt man, dass Erkenntnis und Sprache bloß ein Mittel zur Bildgestaltung sind, weil sie von ihrer Erscheinungsform abhangig sind. Unsere Vorstellung ist `eine ordnende Tauschung des Verstandes, ein zwanghaftes Bild, dem durchaus keine seelische Wirklichkeit entspricht.` Frischs Tagebuch ist jedoch ein Versuch, die eigene Existenz ausschließlich durch Sprache zu bestatigen. Das Wort "Bildnis" kann man in seinem Tagebuch nicht getrennt vom Leben selbst betrachten. In diesem Sinne kann man den Begriff "Bildnis" aus Frischs Tagebuch 1946-1949 insbesondere als einen dialektischen Zusammenhang mit dem Leben verstehen, in dem beide, Leben und Bild, voneinander abhangig sind und sich zugleich widersprechen.

문학 : 뵐과 키에르케고르의 동질성에 관한 연구

김이섭 ( Kim I Seob )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 91-112 ( 총 22 pages)
6,200
초록보기
Auf die Verwandtschaft von Bolls und Kierkegaards schriftstellerischem Werk haben bisher nur wenige Interpreten aufmerksam gemacht. Ungeachtet der Tatsache, dass Boll sein Dichten erklartermaßen aus religiosen Voraussetzungen versteht, traten Camus und Sartre bei der Erorterung von Gemeinsamkeiten in den Vordergrund. Erst mit dem Roman Ansichten eines Clowns wurde dann die Diskussion auch in Richtung auf Kierkegaards Werk angeregt. Kierkegaard gehort neben Dostojewskij, den Autoren des franzosischen renouveau catholique, Bonhoeffer und Haecker zu den wesentlichen Anregern von Bolls Werk. Wahrend des Krieges las er intensiv die Tagebucher Kierkegaards. Kierkegaard-Lekture und seine ersten schriftstellerischen Versuche fallen zusammen. Bedenkt man, wie engagiert gerade Jugendliche sich oft mit Kierkegaard beschaftigten, so erscheint ein innerer Zusammenhang nicht ausgeschlossen. Der Dichter, so wie ihn Kierkegaard sieht, lebt mit sich selbst und mit der Umwelt im tragischen Widerspruch. Es kann festgehalten werden, dass nur eine Asthetik, die die ontologische Differenz zwischen Existenzmoglichkeit und Existenzwirklichkeit grundsatzlich fur ihr Menschenbild fruchtbar macht, sich vor dem Denken Kierkegaards rechtfertigen ließe. Von Boll wird diese problematische Differenz zwischen Dichten und Sein reflektiert. Was Boll und Kierkegaard miteinander verbindet, ist das Interesse an der Existenz des einzelnen Menschen. Wie Kierkegaard appelliert Boll an die Gewissensentscheidung des Einzelnen, die ihm von keiner Autoritat und von keiner objektiven Instanz abgenommen werden kann, ebensowenig wie durch die Umstande seiner Existenz. Sie geschieht in der absoluten Einsamkeit vor Gott. Boll und Kierkegaard wollen aus christlichem Antrieb heraus ihrer Zeit den unendlichen Wert und die Wurde jedes einzelnen Menschen wieder vor Augen fuhren. Drohte beim fruhen Kierkegaard Phantasie sich als Instrument des Moglichkeitsdenkens zu verselbstandigen und dadurch gerade alle Wirklichkeit von Grund auf in Frage zu stellen, so hilft sie bei Boll wie bei dem nicht mehr im eigentlichen Sinne pseudonymen Kierkegaard positiv dabei, die geschichtliche Wirklichkeit der Existenz im Wirbel des Aktuellen zu gewinnen. Der spate Kierkegaard betont ebenso wie Boll nicht den zentrifugalen Charakter der Phantasie. Phantasie wird vielmehr von beiden nun in den Dienst der Existenzdialektik gestellt, indem sie die Bewegung nach außen in paradoxer Weise erganzen durch eine nach innen, auf die eigene religios begrundete und ethisch gewollte Existenzwirklichkeit gerichtete. Wie Kierkegaard mochte Boll mit seinem Clown darauf aufmerksam machen, was es heißt, zuerst einmal Mensch zu sein, ehe davon die Rede sein kann, ein Christ zu werden. Dagegen richtet sich der Einspruch beider, dass man so ohne weiteres Christ ist und auf diese Weise die unendlichen Forderungen, die das Christentum an "Charakterentwicklung" (Kierkegaard) und "Menschwerdung" (Boll) stellt, kurzerhand abschafft. In formaler wie inhaltlicher Hinsicht hat Boll in diesem Roman Subjektivitat geltend gemacht gegen die affirmative, existenzlose Objektivitat des gesellschaftlichen Betriebs.

문학 : 고대 그리스와 로마 시대의 웃음이론

류종영 ( Lyu Jong Yeong )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 113-137 ( 총 25 pages)
6,500
초록보기
In der vorliegenden Abhandlung wird versucht, antike Lachtheorien und deren Einflusse auf die Nachwelt in Europa zu erhellen. Zu diesem Zweck werden Lachtheorien bzw. Aussagen uber das Lachen von Platon, Aristoteles und Cicero untersucht. Aus der Untersuchung ergeben sich folgende Aspekte: Platon, der das Lachen zum ersten Mal thematisiert hat, geht es weniger um das Lachen selbst als um die Herausarbeitung des Wesens des Lacherlichen. Nach ihm besteht das Lacherliche im Verkennen seiner selbst, und zwar in Bezug auf Reichtum, Schonheit und Tuchtigkeit. Jedoch ist nicht jeder Unverstand, nicht jede Unwissen-heit lacherlich, nur die kraftlose, denn Starke wagen wir nicht auszulachen. Platon versucht das Wesen des Lachens aus dem Lacherlichen herzuleiten, aber die Daseinsstrukturen sowohl des Ausgelachten als auch des Lachenden stellen sich nicht genugend heraus. Kein Philosoph hat je das Lachen hoher bewertet als Aristoteles. In seiner Poetik hat Aristoteles das Lacherliche als einen mit Hasslichkeit verbundenen Fehler definiert, der indes keinen Schmerz und kein Verderben verursacht. Hier ist die Harmlosigkeit des Ausgelachten eine notwendige Bedingung des Komischen. Denn wenn der Eindruck von Harmlosigkeit schwindet, schwindet auch die Komik. Von Aristoteles stammt die beruhmteste Definition des Lachens: “Der Mensch ist das lachende Tier”. Nach dieser Definition fungiert das Lachenkonnen als ein ontologisches Merkmal. Insofern das Lachen als eine durch das Zwerchfell ausgeloste Außerung zu erklaren ist, ist das Lachen im physiologischen Sinne von Bedeutung. Und auch treffend ist die Kennzeichnung der Menschen, die lachen, hinsichtlich ihres Alters. Wie Aristoteles in der Poetik das Hassliche an das Lacherliche als dessen Teil bindet, so geht auch Cicero in De Oratore, wo sich die eigentliche Theorie des Lacherlichen und des Lachens befindet, vom Hasslichen aus. Das Lachen ist bei ihm als Stilmittel im Sinne der Rhetorik betrachtet. Das harmlos Niedrige als die Quelle des Lacherlichen ist bei Cicero auf das sinnlich Niedrige zuruckzufuhren. Durch das Lachen uber das sinnlich Niedrige rechtfertigt sich die aus der epischen Idealitat verdrangte Korperlichkeit des menschlichen Daseins. Nach Cicero halten wir jemanden fur lacherlich, der ubermaßig prahlt. Die lacherlichen Personen sind diejenigen, deren Prahlerei uber das allgemeinmenschliche oder das sozial tolerierte Maß hinausgeht. In De Officiis unterscheidet er zweierlei Arten des Witzes. Wahrend die gemeine, freche, schamlose Zote die eine Arte des Witzes ist, markiert der feine, geistreiche, humorvolle Einfall eine andere. Es ist wahr, dass nach heutiger Auffassung an den antiken Lachtheorien das theoretische System fehlt. Trotzdem ist es auch wahr, dass die beiden gewichtigen Lachtheorien in Europa, die ‘Uberlegenheitstheorie des Lachens’ und die ‘Kontrast- oder Inkongruenztheorie des Lachens’ auf die antiken Lachtheorien zuruckzufuhren sind.
6,400
초록보기
In dieser Arbeit wurde der oben genannte Roman von Adrienne Thomas untersucht. Sie wurde 1897 geboren und ging nach der Machtubernahme durch die Nationalsozialisten nach New York ins Exil. Sie wahlte ihren Roman als Waffe des Widerstands gegen den Nationalsozialismus und gestaltete die Hauptfiguren auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen. Das von der traditionellen Exilforschung gezeichnete Frauenbild wird in dieser Arbeit um die Ergebnisse feministisch orientierter Forschungen erweitert, um ein realistischeres Bild der Frauen im Exil zu zeichnen. Die Untersuchung beginnt mit Anmerkungen zur Entstehungs- und Publikationsgeschichte des Werkes. Danach wird der Inhalt kurz erwahnt und anschließend thematisch analysiert. Die Frau wird in Adrienne Thomas` Roman als fursorglich und mittelmaßig beschrieben. Sie erhalt durch das Ergebnis des sozialen Wandels allmahlich soziales Bewusstsein und beginnt sich aufgrund dessen zu engagieren. In dieser Arbeit wird untersucht, wie die sich engagierende Frau im Roman dargestellt wird: wie die Frau im Roman die Gesellschaft ansieht, aus welchen Motiven sie soziales Bewusstsein entwickelt und wie sie sich aufgrund dieses Bewusstseins engagiert. In dem auf der Auswanderungserfahrung der Autorin beruhenden Roman Reisen Sie ab, Mademoiselle! zeigen sich nicht nur die nationalsozialistische Gewalttatigkeit und die spannenden Uberlebensstrategien der Fluchtlinge, sondern hier werden auch barmherzige Menschen und die gegenseitige Hilfe der zahlreichen Figuren fureinander dargestellt. Thomas versucht durch die beiden Frauenfiguren Nicole und Beate ihre Erfahrung, Verzweiflung und die Hoffnungen der Fluchtlinge realistisch und dramatisch darzustellen. Anders als in Katrin wird Soldat! appelliert sie fur den Krieg gegen den Nationalsozialismus, das heißt, dass sie durch die Unmenschlichkeit der Nazis von der Pazifistin zur Kampferin wird. Ihre Veranderung zeigt sie anhand der Hauptfigur Nicole auf.

문학 : 잔인한 쾌락 -자허-마조흐의 『모피를 입은 비너스』

윤시향 ( Yun Si Hyang )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 163-182 ( 총 20 pages)
6,000
초록보기
In dieser Arbeit geht es um Grausamkeit und Lust am Beispiel des Romans Venus im Pelz von Leopold von Sacher-Masoch, in dem Masochismus als Phantasie und Erwartung fungiert. Leopold Ritter von Sacher-Masoch (1836-1895) wurde in Lemberg geboren und spater dort zum Professor ernannt, aber er gab seinen Beruf auf, um sich ganz dem Schriftstellertum zu widmen. 1870 erschien sein Roman Venus im Pelz. Im selben Jahr veroffentlichte Richard von Krafft-Ebing sein Buch Psychopathia sexualis, in dem bereits der Begriff `Masochismus` auftaucht. Nach Gilles Deleuze ist das Schicksal Sacher-Masochs in zweifacher Hinsicht ungerecht. Erstens deshalb, weil sein Name nicht allein dazu dient, den Masochismus zu bezeichnen, sondern, weil dieser Name eine gangige Bezeichnung geworden ist. Zweitens, weil Sacher-Masoch klinisch gesehen als Erganzung zu de Sade gilt. Die Venus im Pelz ist einer der beruhmtesten Romane Sacher- Masochs. Er gehort zu jenem Teil des Vermachtnis Kains, der das Thema der Liebe behandelt. Severin, der Held in Venus, lasst sich von Wanda auf eigenen Wunsch hin peitschen und fuhlt unter der Grausamkeit Lust. Aber Wanda begegnet Papadopolis, einem Griechen, und verliebt sich in ihn. Nachdem Wanda Severin ein letztes Mal von ihrem Geliebten peitschen lasst, geht sie fur immer. Severin kehrt in seine Heimat zuruck, und als sein Vater stirbt, wird er Gutsherr. Beim Masochisten ist fur die Lust ein Element der Verzogerung wichtig. Als Bedingung zur Einstellung der Lust erwartet er den Schmerz. Die Erfahrung des Wartens und der Spannung eignet dem Masochismus wesentlich, weil ein vorhergehender Schmerz, eine Bestrafung oder Demutigung beim Masochisten die notwendige Vorbedingung fur die Lust ist. Der weibliche Henker ist im Masochismus ein integraler Bestandteil der masochistischen Situation und ein verwirklichtes Element des masochistischen Phantasmas. Daher kann sie gar nicht sadistisch sein.

문학 : 회상과 고별의 "백조의 노래" -토마스 만의 『기만당한 여인』의 간(間)텍스트성(하)

장성현 ( Jang Seong Hyeon )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 183-206 ( 총 24 pages)
6,400
초록보기
Der vorliegende Teil stellt die zweite Halfte einer Arbeit dar, die aus Grunden des Umfangs in zwei Teilen veroffentlicht werden musste. Vieles spricht dafur, dass Thomas Mann die Novelle Die Betrogene bewusst als sein letztes Werk verfasst hat. Dieser Konzeption entsprechend taucht in diesem Schwanengesang ein schwarzes Schwanenpaar als zentrales Symbol auf, so dass die englische Ubersetzung der Novelle den Titel The Black Swan tragt. Der Endpunktcharakter der Novelle ist meiner Meinung nach nicht nur in den lebensgeschichtlichen Umstanden des Autors zu finden, sondern auch aus dem Text des Werks abzulesen. Die Betrogene enthalt auffallend viele Anspielungen auf fruhere Schriften Thomas Manns. Die deutliche Intertextualitat der Novelle sollte nicht als Anzeichen fur Ideenarmut oder Berufsmudigkeit eines 77-jahrigen Autors interpretiert werden. Sie sollte vor allem als liebevolle Abschiednahme des Autors von seinem Lebenswerk verstanden werden. In der ersten Halfte der Arbeit, die im letzten Heft der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft erschienen ist, ging es um die textuellen Parallelen der Betrogenen zum Essay Bilse und ich, zur Novelle Der Tod in Venedig und zum Roman Joseph in A gypten. Im direkten inhaltlichen Anschluss an die erste Halfte untersucht der hier vorliegende zweite Teil die intertextuellen Bezuge der Novelle zu vier weiteren Schriften Thomas Manns: den Romanen Der Zauberberg, Doktor Faustus, Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull und dem Vortrag Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung. Die ausgepragte Intertextualitat der Novelle darf jedoch nicht den Eindruck erwecken, als ob das letzte literarische Werk Thomas Manns nur aus Bruchstucken aus der Vergangenheit bestunde. Neben den vielen motivisch-thematischen Verbindungen zu den fruheren Texten des Autors zeigt die Novelle eine Fulle von Neuigkeiten innerhalb des Mannschen Oeuvres. Die Betrogene ist das einzige Werk Manns, das in Dusseldorf spielt. Zum ersten Mal bei Thomas Mann steht eine Frau als Hauptfigur im Mittelpunkt der Handlung. Rosalie erkrankt an einer Krankheit, die keine andere Figur Thomas Manns erleidet. Sie stirbt namlich an Krebs, wahrend andere kranke Figuren Manns gewohnlich von Infektionskrankheiten heimgesucht werden. Auch die auffallige Stilwende, die zu dem Zeitpunkt einsetzt, wo Rosalie in die Klinik eingeliefert wird, gehort zum "Experiment" eines großen Autors, der bis zum Ende seines Lebens niemals aufhorte, "novarum rerum cupidus" zu sein.

문학 : 서독의 68운동과 문화혁명

조규희 ( Jo Gyu Hui )
한국독일어문학회|독일어문학  23권 0호, 2003 pp. 207-232 ( 총 26 pages)
6,600
초록보기
Ende der 60er Jahre brach uberall auf der Welt die Studentenrevolte gegen das Establishment los. Die `antiautoritare` Kritik und Aktion der deutschen Studenten zielte auf die Universitat, die Notstandsgesetze, den Faschismus, die Massenmedien und den Vietnamkrieg. Die kapitalistische Gesellschaft basierte in den Augen der 68er nicht bloß auf Ungerechtigkeit, Unterdruckung und Luge, sondern sie riegelte das Individuum geradezu systematisch von Erfahrung und Erkenntnis ab. Auf dem Hohepunkt der deutschen Studentenbewegung entstanden daher viele neue Formen von gegenkultureller Lebenspraxis, die mit politischem Kampf in enger Verbindung standen. Als Beispiele dafur sind Kommuneprojekte, die Raubdruckbewegung und neue Formen des politischen Handelns wie Happenings und Teach-Ins zu nennen. Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, die kulturkritischen Ansatze der Studentenbewegung und ihre literarischen Konsequenzen zu skizzieren. Es wird zuerst die Vorgeschichte der 68er Bewegung im Hinblick auf den Strukturwandel der westdeutschen Gesellschaft dargelegt. Dann folgt die Rekonstruktion der grundlegenden Positionen der Studentenbewegung, die mit ihrem kulturrevolutionaren Konzept die Literaturdiskussion bzw. -praxis jener Jahre wesentlich pragte. Das subjektivistische Revolutionskonzept der Neuen Linken betonte die revolutionare Rolle der Intelligenz und damit den Vorrang der Kulturkritik. Das schlug sich nicht nur in kulturrevolutionaren Aussagen, sondern auch in ihren Versuchen zur Neubestimmung der gesellschaftlichen Funktion von Literatur nieder. 1967/68 fanden die Reflexionen uber die politisch-operative Literatur eine breitere Resonanz unter den links orientierten Studenten. Enzensberger verkundete 1968 den Tod der Literatur. In der Folge setzten sich gleichartige Erklarungen gegen die kunstlerische Literatur fort. Sie bezogen Stellung gegen den traditionellen, asthetischen Wert der burgerlichen Literatur und forderten eine neue politische Literatur. Die politische Asthetik der Studentenbewegung ging davon aus, dass das Kunstwerk als ein Artefakt nicht mehr der zentrale Gegenstand der asthetischen Theorie sein konne. Dieser Verzicht auf die Kategorie des Kunstwerks fuhrte dazu, die Literatur zu einem Organon der Revolution zu machen: durch die Entwicklung alternativer, nicht vom Kapital kontrollierter Produktions- und Vertriebsweisen und durch die Reaktivierung und Weiterentwicklung agitatorischer Formen wie Reportage, Lied und Song, Agit-Prop-Lyrik usw., was aber wiederum gewisse Ahnlichkeiten mit den spektakularen Auftritten und Texten von Avantgardisten zeigte. Die 68er Bewegung, die versuchte, Kunst und Leben bzw. Kultur und Politik neu zusammenzudenken, veranderte durch ihre Theorie und Praxis die bundesrepublikanische Gesellschaft nachhaltig.
1 2 >