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DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 54권 0호 (2011)

역사적 개념 번역의 문제들 -Fehde 개념과 Nation 관련 개념 번역의 예를 중심으로

권선형 ( Son Hyoung Kwon )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 1-19 ( 총 19 pages)
5,900
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Die vorliegende Abhandlung beschaftigt sich mit Problemen, die bei der Ubersetzung des Lemmas "Krieg" im Lexikon Historische Grundbegriffe in Bezug auf einige historische Begriffe aufgetaucht sind. Dies ist als Versuch zu verstehen, Wege zur weitgehenden Vermeidung von Ubersetzungsfehlern bei derartigen Termini aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wird zunachst unter dem Aspekt der Ubersetzung als Kulturtransfer, der seit der Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts in der Ubersetzungsforschung an Bedeutung gewonnen hat, uber das Vorhaben, das oben genannte Lexikon zu ubersetzen, und uber die dabei notwendige Praxis des Ubersetzens nachgedacht, wobei davon ausgegangen wird, dass die Ubersetzer selbst ihre Arbeit als Kulturtransfer und Kommunikationsakt verstehen wollen und dieses Verstandnis auch in die Tat umsetzen sollten. Im Anschluss daran werden Ubersetzungsstrategien und -prinzipien diskutiert, und zwar unter Berucksichtigung der Tatsache, dass Historische Grundbegriffe als wissenschaftliches Fachworterbuch nach der Texttypologie von Katharina Reiss zu den inhaltsbetonten Texten gehort. Die beiden anschliebenden Hauptteile der Darstellung beschaftigen sich intensiv einerseits mit den Grunden dafur, warum die Ubersetzung der mit ``Nation`` zusammenhangenden Begriffe und des Begriffs ``Fehde`` Probleme aufwirft, und andererseits mit den Prozessen zur Losung dieser Probleme. Die Schwierigkeiten der Ubersetzung liegen vor allem darin, dass die Begriffe aus einem ganz anderen historisch-politischen Hintergrund stammen und im Laufe der Zeit manchen Veranderungen oder Entwicklungen ausgesetzt waren. Dennoch mussten sie fur dieses Projekt ubersetzt werden. Und dabei wurden Methoden, die die Ubersetzungstheorien fur Fachtermini und Begriffe anbieten, gewinnbringend angewendet, wie z.B. Annahme des Aquivalents, Schaffung eines Aquivalents durch Lehnubersetzung und erklarende Ubersetzung, sowie Transkription. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Ubersetzung als Kulturtransfer und Kommunikationsakt eine wissenschaftlich ernst zu nehmende Arbeit ist, bei der nicht nur sprachliches Wissen, das sich sowohl auf die Ausgangssprache als auch auf die Zielsprache bezieht, verlangt wird, sondern auch kulturelles und fachbezogenenes Wissen und daruber hinaus auch eine scharfe Urteilskraft.

낯선 이웃 -욘존의 『기념일들』과 제발트의 『이민자들』에서 읽는 디아스포라 모티프

김연수 ( Yeon Soo Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 21-53 ( 총 33 pages)
7,300
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In dieser Arbeit werden Johnsons Jahrestage mit Sebalds den Ausgewanderten unter dem Aspekt des Diaspora-Motives verglichen. Diesem Thema liegt die Fragestellung zugrunde: ob Begriffe wie z. B. "Migrantenliteratur", "Migrationsliteratur"oder "Diasporaliteratur" usw. den sog. transnationalen Phanomenen im literarischen Bereich gerecht werden, anders formuliert, ob, da diese Begriffe sich heutzutage meistens auf die turkisch-deutsche Literatur oder auf die nicht-judischen Migranten der Globalisierungszeit beziehen, die Werke der beiden Autoren nicht der sog, Migrationsliteratur` bzw. der ,Diasporaliteratur` zugeordnet werden konnen. Hier wird zwar nicht auf diese Fragen geantwortet. Aber die Forschungsbegriffe in Bezug auf die gegenwartige Literatur werden hier in Frage gestellt, indem die beiden deutschen Autor als Auswanderer angesehen und ihre Werke unter dem Aspekt des Diaspora-Motives analysiert werden. Uwe Johnson(1934-1984) und W. G. Sebald(1944-2001) sind, biographisch gesehen, selber Diaspora bzw. Auswanderer, die die historische Wahrheit der deutschen Nazi-Zeit sehr unbequem finden, sich daher mit der Vergangenheitsbewaltigung bzw. der Trauerarbeit fur die gestorbenen Opfer beschaftigen und zufalligerweise beide in England ihr Leben beendeten. Die Erfahrungen mit der Nazi-Zeit in der Kindheit oder im Schulunterricht sind das Schlusselerlebnis fur beide. Das Recherchieren dieser Zeit und die individuellen Erinnerungen daran spielen in ihren Werken eine wichtige Rolle, obwohl die Gestaltungsweisen jeweils einigermassen unterschiedlich sind. Literarisch gesehen, finden sie vor allem gemeinsam einen Zugang zur Zeitgeschichte, indem sie individuelle Lebensgeschichten sammeln. Auch ihre personlichen Erfahrungen oder biographischen Eckdaten sind auf Ich-Erzahler oder Erzahlerin als Avatar jedes Autors ubertragen. Freilich benutzt Johnson im Unterschied von Sebald seine Avatar nicht nur als Ich-Erzahlerin, sondern auch als "Genosse Schriftsteller" namens Uwe Johnson, der die sozialen und historischen Tatsachen bzw. Fakten recherchieren und die personlichen Erfahrungen der Ich-Erzahlerin aufschreibt. Durch die unterschiedliche Benutzung des Avatars kann auch der Umgang mit den Fakten oder Fiktionalisierungsweise bei den beiden Autoren unterschiedlich sein. Aber bei der Gestaltung des Diaspora-Motives zeigen sie gemeinsam, dass judische Diaspora und nicht-judische, namlich deutsche Diaspora in England oder in Amerka treffen und ihre jetzigen Leben als Auswanderer oder Ausgewanderten mit der damaligen Nazi-Zeit tief verzahnt sind. Bei diesen beiden Autoren enthalt der Begriff ``Diaspora`` immer noch die negative Konnotation, namlich einen Sinn der ``gezwungenen Auswanderung``, wahrend die Sinnverschiebung sich im modernenkulturwissenschaftlichen oder soziologischen Diskurs zeigt und der Begriff die positive Konnotation, namlich einen Sinn der ``freiwilige Auswanderung`` enthalt. Der Ich-Erzahler bei Sebald und die Ich-Erzahlerin bei Johnson versuchen, die Vergangenheit innerlich zu bewaltigen und die Trauerarbeit zu verinnerlichen. Aber ihnen fallt es sehr schwer. Ihre melancholische Stimmung ist notwendig. Da entsteht eine andere Atmospahre der deutschen Diasporaliteratur im Unterschied zu vergleichbarer englischsprachiger oder koreanischer Literatur.

학습자 지향적인 독일문학 수업 모델을 찾아서 -베데킨트의 『사춘기』를 예로 하여

김용현 ( Yong Hyun Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 55-75 ( 총 21 pages)
6,100
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Diskussionen um die zugunsten der elektronischen Medien veranderte Medienwelt geben uns Anlass, uns mit der Frage nach der Rolle von Buch und Lesen intensiver denn je zu beschaftigen. Dies gilt vor allem fur die Literaturdidaktik bzw. den Literaturunterricht, wo Lesen eine wichtige Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Arbeit als ein Versuch zu begreifen, einen lernerorientierten Literaturunterricht bzw. dessen Modell vorzustellen, das auf dem Konstruktivismus beruht. Dafur wird zunachst versucht, Diskussionen um die Literaturdidaktik in Deutschland und in Korea zu verfolgen, um damit deutlich zu machen, dass Lerner immer starker im Literaturuntericht berucksichtigt werden, wahrend die Rolle des Textes in den Hintergrund gerat. Danach werden konstruktivistische Ansatze fur ein lernerorientiertes Literaturunterrichtsmodell zusammengefasst, wobei Lerner als ein autopoietisches System aufzufassen ist, das in der Lage ist, aufgrund der Zugangsmoglichkeit zu eigenen kogntiven Zustanden mit Mitmenschen umzugehen. Schlieblich wird ein konstruktivistisches und lernerorientiertes Unterrichtsmodell am Beispiel von Frank Wedekinds 『Fruhlings Erwachen』 vorgestellt. Dabei muss mit Nachdruck betont werden, dass es in diesem Modell weniger um die Aktualisierung der Texte bzw. deren Bedeutungen als um die Aktualisierung der kognitiven Zustande von Lernern geht.

폴커 브라운과 그의 극작품에 대한 비평적 담론 분석

김충완 ( Chung Wan Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 77-103 ( 총 27 pages)
6,700
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Volker Braun gilt auch nach der Wende als umstritten unter den Kritikern. Seine Kritiker haben ihn u.a. einen "Phantast", "Querdenkenden Storfaktor" oder "Revolutionar" genannt. Die vorliegende Arbeit beginnt mit einer eindeutigen Verneinung solcher Kritiken. Die Etikettierungen und Vorwurfe stammen im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen Grunden und Richtungen: Einerseits haben sie mit den politischen Sachverhalten und Zusammenhangen zu tun. Als "Querdenker" z.B. wurde Braun v.a. von Kritikern angegriffen, die das staatliche System vertraten. Die Versuche, den Autor Braun, seine literarischen Werke und seine poetologischen Auffassungen, v.a. auch seine theatertheoretischen und dramatur-gischen Vorstellungen nur in Bezug auf seine weltanschaulich-philosophischen Uberzeugungen zu beziehen, ist ein Vorurteil und provinziell. Die Fixierung der kunstlerischen Analyse und Dimension des Braunschen Werkes nur auf die Geschichte und Realitat der DDR sowie auf die Parteipolitik in der DDR, verhindert eine fruchtbare und aufmerksame Untersuchung seiner Leistung. Andererseits, und das ist naturlich nicht immer scharf zu trennen, resultieren die Kritiken beider Seiten aus falschen und missverstandlichen Auffassungen der Dramaturgie Brauns im engeren Sinne. Wie wir ausfuhren werden, vermitteln seine Stucke absichtlich keine eindimensionale Sicht der dramatischen Geschehnisse und sind in den besonderen Schlusslosungen in eine Vieldimensionalitat getaucht, so dass man sagen konnte, jedes Stuck braucht eine besondere Umsetzung durch die Inszenierung, braucht eine eigene Dramaturgie. Daher liegen die Grunde fur das immer wieder angemerkte schwierige Verstehen v.a. darin, dass die dramatischen Texte nicht ausreichend genau zusammen mit den dramaturgischen Konzepten genau und zusammen analysiert wurden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, zuerst die stoffliche und inhaltliche Kennzeichnung der Braunschen Dramaturgie deutlich zu machen. Danach wird diese stofflich-inhaltliche Uberblicksinformation zu dem ausgewahlten Stuck deutlicher werden.

가족, 트라움인가 트라우마인가? -슈티프터의 『숲속의 오솔길 Der Waldsteig』을 중심으로

도기숙 ( Ki Sook Do )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 105-124 ( 총 20 pages)
6,000
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Stifters Waldsteig thematisiert zum einen ein Bindungstrauma des Protagonisten, hebt aber zum anderen die starke wie heilsame Wirkung der Familie auf selbigen hervor. In dieser Erzahlung wird insbesondere die Wandlung des Traumas der Hauptfigur hin zu dessen Traum deutlich, welche durch die Erlangung von Familie erfolgt. Aufgrund dieses Entwicklungsprozesses der Hauptfigur, welcher in einem Happy End mundet, bewerten viele literarische Kritiker,Stifter als biedermeierlichen Reaktionar, der stets aus der Tradition lediglich das jenige retten wollte, worin er Ewigkeitswerte der Familie verkorpert zu sehen glaubte. Die vorliegende Arbeit jedoch, sieht in Stifters Werk mehr als nur diesen Aspekt, indem sie hervorzuheben sucht, dass Stifter die Familie nicht allein als einen Raum fur Traume, sondern zugleich als einen Raum, in dem Traumata geschaffen werden, sah. Dadurch scharfte Stifter gerade auch die pathologische Dimension von Familie. In seinem Werk wird der dringende Wunsch nach Zuneigung der Familie deutlich-gleichzeitig erfolgt aber eine realistische Darstellung dessen, wie schicksalhaft Verletzungen innerhalb von Familienbeziehungen entstehen konnen. Dabei wird aufgezeigt, wie sehr familiare Verletzungen das eigene Ich ungesund und pathologisch beeinflussen konnen. Der Autor selbst erlebte eine grobe Kluft zwischen der Wirklichkeit seines Familienlebens und seinem Idealbild von Familie. Entgegen seiner Idealisierung von Familie, wurde in Stifters Leben gerade keine solch idealisierte Warme der Familie sichtbar, vielmehr litt er sehr unter seiner kinderlosen Ehe und kampfteuber zwanzig Jahre mit Hypochondrie. Vor diesem Hintergrund erscheinen die von Stifter gezeichneten Wunschbilder der Familie geradezu als psychologische Kompensation des Autors. Auch wirkt aus diesem Blickwinkel, die Wahrnehmung Stifters als lediglich naiv biedermeierlichem Autor, allzu eindimensional. Vielmehr wird mit der Lekture seiner Werke eine seltsame Ambivalenz zwischen gewunschter Idealisierung und melancholischer Tragik offenbar, zwischen Vision des nihilistischen Abgrunds und dem Bewusstsein religioser Geborgenheit, zwischen emotionalem Erschrecken und rettender Rationalitat. Trotz der humoristischen Erzahlweise in Der Waldsteig, wird gerade diese von einer existentiellen Orientierungslosigkeit und der verletzten Familienbeziehung des Protagonisten begleitet. Betrachtet man diese Facette der Erzahlung vor dem wahren Leben des Autors, so wirkt sein Selbstmord im Jahre 1868 wie die resignierende Akzeptanz der nicht enden wollenden Kluft zwischen der Wirklichkeit und dem lang ersehnten Wunschbild von Familie.

e-음의 변천에 따른 음소와 자소에 관한 정서법적 고찰

문윤덕 ( Yoon Deok Moon )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 125-143 ( 총 19 pages)
5,900
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e-Laute im Ahd. und Mhd. wurden phonetisch nicht genau unterschieden, weil sie nach dem Zusammenfall der Phoneme und den regionalen gesprochenen Sprachen eine grobe phonetische Willkurlichkeit besaben. Daher wurden e-Laute im Ahd. in den Handschriften mit , , , , , , , < æ>, <œ>, gekennzeichnet. Im Mhd. lieben sich dagegen /a/ mit , , , , und /æ/ mit , , < æ>, <œ> unterscheiden. Durch den Zusammenfall der Phoneme und durch die morphologische Schreibung im Fnhd. wurden sie vereinigt. Die zahlreichen Schreibungen mit Ausnahme bringen noch grobe Schwierigkeiten nicht nur den Deutsch-als-Fremdsprache-Lernenden, sondern auch den Muttersprachlern. a) graphische Varianten der e-Laute durch Verbreitung der theoretischen Schreibprinzipien (Gewehr - Gewahr, rechen - rachen) b) morphologische Schreibungen mit Ausnahme, die etymologisch verdunkelt sind (z.B. aufwendig - aufwandig, einwenden - Einwand - Einwande) c) Dehnungszeichen durch die kunstliche Analogiebildung (z.B. mhd. spilen > nhd. spielen; mhd. nemen > nhd. nehmen) d) Entstehung des kunstlichen Lese-Phonems /a:/ (= [ε:]), das mehrere phonetische Merkmale, also (+lang), (+offen), (+gespannt) erhalt und sich im Nhd. Vokalsystem stobt (z.B. Ahre - Ehre, Gewahr - Gewehr). Hier kann man sich feststellen, dass die theoretischen Prinzipien durch die Vereinfachung der Schreibungen ubermabig systematisiert sind und in einzelnen Wortern aber nicht konsequent durchgefuhrt sind. Um den Sprachgebrauch in der Schule und im Allgemeinen zu erleichtern, sollte man die kunstliche Analogiebildung moglichst vermindern. Solche problematische Situationen gelten nicht nur fur das Deutsche, sondern auch fur eine Reihe von anderen Sprachen.
6,100
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Die vorliegende Arbeit will sich anhand der Analyse einiger Gedichte von Moses Rosenkranz, Immanuel Weissglas und Paul Celan mit der gemeinsamen Erlebniswirklichkeit der aus Bukowiner stammenden Dichter sowie den Problemen eines Plagiates auseinandersetzen. Anfang der 40er Jahre lernten sich Rosenkranz, Weissglas und Celan in einem Arbeitslager des von den deutschen Soldaten besetzten Gebiets in Rumanien kennen. Da unterhielten sie sich gelegentlich uber Welt und Literatur und lasen wechselweise ihre lyrischen Entwurfe vor. Wahrend des zweiten Weltkriegs hatten die drei judische Dichter ein hartes Leben durchzumachen, wobei hinzuzufugen ist, dass Moses Rosenranz sein tragisches Schicksal auch daruber hinaus noch zu erleiden hatte: Er wurde nach dem zweitenWeltkrieg als deutscher Spion verhaftet und in einige sibirische Gefangnisse gebracht, in denen er 10 Jahre lang Zwangsarbeit verrichten mubte. Kurz: Die Erlebniswirklichkeit der oben genannten Dichter ist so homogen, dass in ihren Gedichten ahnliche Ausdrucke wie "das Grab in den Luften", "Gretchens Haar" und "Der Tod war ein deutscher Meister" usw. sozusagen ungemerkt in Erscheinung kamen. Es war Paul Celan, der die Aussage von Theodor Adorno, "Barbarisch ist es, nach dem Auschwitz Gedichte zu schreiben. " Lugen strafte. Sein Gedicht 『Die Todesfuge』erregte auf Anhieb ein grobes Aufsehen. Da wurde Paul Celan neben Gunter Eich als einer der wichtigsten Lyriker der Nachkriegszeit anerkannt. Kurz danach fiel er aber einer von den Massenmedien gefuhrten, geringfugigen Kontroverse zum Opfer: Ende der 50er Jahre bezichtigte ihn Claire Goll des Plagiats: Celan hatte im Gedichtband 『Mohn und Gedachtnis』 einige Strophen von Ivan Goll kurzerhand abgeschrieben. Celan entgegnete ihrer offentlichen Verleumdung hartnackig, indem er die Originalitat seiner Werke unter Beweis zu stellen versuchte. Ab Ende der 60er Jahre wurde eine Reihe von den Gedichten seiner Bukowiner-Freunde veroffentlicht. Am 20. April 1970 beging Celan ohne irgendein Vermachtnis Selbstmord. Auf seinem Schreibtisch lag eine Zeitschrift, in der das Gedicht von Immanuel Weissglas 『ER』zu lesen war. Die Behauptung Wolf Biermanns, "Celan hat einige Strophen von Weissglas genial geklaut. ", ist insofern belanglos, als in Celans 『Todesfuge』eine konkrete Szene des Pogroms literarisch herauskristallisiert ist. In diesem Zusammenhang ist es angebracht, ein anderes Beispiel fur den Plagiatverdacht unter die Lupe zu nehmen. Im Alten Testament seien nach Meinung von Ernst Bloch manche interpolierten Satze aufzufinden, da die Priester, welche vor ca. 6 Jahrhundert vor Christus in der Bibelredaktion tatig waren, aus Angst vor einer Verfolgung der christlichen Kirche manche subversiven Passagen insgeheim gestrichen hatten. Solche Uberarbeitungen seien jedoch keine plausiblen Beweise fur die Diffamierung der Grobe der Bibeltexte. Ganz im Gegenteil. Da es solche Versuchegegeben habe, konnten sich heutige Christen -so Bloch -fur die (Selbst-)Zensur derer interessieren, welche samtliche Spuren von revolutionaren Ideen von Jesu Christus unter den Teppich kehren wollten. Diese Beweisfuhrung gilt in vieler Hinsicht auch fur Celans Meisterwerk. Es geht hier nicht um einen akribischen Versuch zur Feststellung der Originalitat etlicher Verse, sondern in erster Linie darum, gemeinsamen Erfahrungen der aus Bukowina stammenden, deutschen Dichter sowie ihren literarischen Hinterlassenschaften historisch und kritisch nachzugehen.

나르시시즘적 영웅놀이 -레싱의 『필로타스』와 계몽의 한계

서은주 ( Eun Ju Suh )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 167-189 ( 총 23 pages)
6,300
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레싱의 1759년작 『필로타스』에 관한 문학사적 비평은 영웅과 아이라는 양극을 기점으로 진동한다. 한편에는 정치적 맥락에서의 애국주의가 자리하며, 다른 한편에는 개인적 맥락에서의 나르시시즘이 자리한다. 필로타스가 영웅인가 아니면 아이인가에 관한 질문에 답하기 위해 선행되어야 할 논의는 마땅히 영웅에 관한 진정한함의 파악이다. 영웅은 영웅주의에 대립된다. 영웅은 자신의 영웅적 위치 여부에 전적으로 무감하고, 자기 희생이라는 영웅적 역할에 결코 매혹되지 않으며, 그의 행위속에 자기 반영적 물음이 일절 부재한다. 영웅주의의 비호 하에 상연되는 자기 희생이라는 연극은 오롯이 대타자의 심연적 질문에 대한 회피이자 은폐일 뿐이다. 때문에 영웅주의는 나르시시즘과 불가분의 관계를 맺는다. 영웅을 꿈꾸는 필로타스는 비극적 파토스를 행위 이전에 이미 선취한다. 자신의 죽음을 스스로 상연함으로써, 그는 상상적 이자관계에 위치하는 거울상에 매혹된다. 불완전하고 파편화된 거울 앞의 자아는 완전하고 통일된 거울 속의 상을 나르시시즘적으로 응시한다. 그의 오인은 결코 인지되지 않는다. 이를 인식하기 위한 대타자, 즉 상징적 질서가 필로타스에게 결여되어 있기 때문이다. 아버지는 작품 속에서 부재하지만, 부재의 형태로 그는 역설적으로 편재한다. 필로타스는 상징적 아버지가 아닌 초자아적 아버지의 욕망을 스스로 내면화함으로써, 자신의 죽음을 통해 초자아의 메시지에 회신한다. 영웅적 물음에 대한 비영웅적 회답, 바로 나르시시스트로서의 필로타스가 위치하는 지점이다.

게르만어의 격변화와 문법관계의 상관성

성상환 ( Sang Hwan Seong )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 191-215 ( 총 25 pages)
6,500
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In diesem Artikel wird das historische Kasussystem des Germanischen aus syntaktischer und semantischer Sicht analysiert. In dem Versuch unterscheidet sich der Ansatz von der generativen Forschungstradition, in der die syntakischen Ebenen normalerweise von den semantischen Reprasentationen strikt getrennt behandelt werden. Der vorliegende Artikel diskutiert die verschiedenen historischen Daten aus den westgermanischen Dialekten, die Althochdeutsch, Altsachsisch und Altenglisch einschlieben. Insbesondere wird den semantischen Relationen zwischen verschiedenen Kasi der betreffenden Dialekte spezielle Aufmerksamkeit geschenkt und dabei auch auf die Interaktion zwischen Dativ und Akkusativ mit Bewegungsverben Bezug genommen. Aus dem Vergleich ergibt sich die Tatsache, dass die feinen semantischen Differenziertheiten des Kasuswandels eng mit der syntaktischen Kasuswahl und der Entwicklung der neuen grammatischen Konstruktionen verbunden erscheinen. Dies wird auch synchron bestatigt, wenn man die Schnittstelle der syntaktischen Ebenen und der semantischen Reprasentation im Deutschen und Englischen genauer untersucht. Das Zusammenspiel zwischen dem formalen Kasuswandel und den kognitiven und semantischen Faktoren bietet auch eine neue Forschungsrichtung zum Fremdsprachenerwerbsprozess an.

Blended Learning을 활용한 독일어 수업

손성호 ( Seong Ho Son )
한국독일어문학회|독일어문학  54권 0호, 2011 pp. 217-232 ( 총 16 pages)
5,600
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Im heutigen modernen Fremdsprachenunterricht ist Blended Learning fest etabliert. Will man zeitgemab sein, kann man Blended Learning nicht mehr aus dem Deutschunterricht ausschlieben. Aus der Sicht der Lernenden ist eine Lernplattform neben dem Prasenzunterricht eine richtige Fundgrube. Das ganze Curriculum wird im Internet bekannt gegeben, und es werden Online-Aufgaben und -Ubungen sowie multimediale Materialien angeboten. Man kann in seinem eigenen Rhythmus und Tempo lernen, wann und wo man mochte. Aus der Sicht der Lehrenden erfordert Blended Learning einen hohen Aufwand. Die Lehrenden sollten nicht nur Unterrichtsmaterialien sammeln und Kurse planen, sondern auch im Forum der Lernplattform antworten, Online-Werkzeuge wie Moodle standig genauer kennen lernen und anwenden konnen. Leider sind Online- und Offline-Unterricht in den bisherigen Blended Learning Modellen zwar aufeinander abgestimmt, aber bis jetzt werden nicht alle Moglichkeiten genutzt, die das digitale Medium schon bietet. Die Blended Learning-Konzepte sind auch zu einfach, um Motivation und Interesse der Lernenden zu wecken. Nicht berucksichtigt werden meist die unterschiedlichen Lernertypen. Fur ein effektiveres und effizienteres Fremdsprachenlernen und -lehren werden eine wesentlich bessere Art von Didaktik und Methodik und neue Strategien fur Blended Learning benotigt.
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