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독일어문학검색

DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 58권 0호 (2012)

형용사 파생접미사의 형태론적 생산성

권민재 ( Min Jae Kwon )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 1-23 ( 총 23 pages)
6,300
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Das Ziel dieser Arbeit ist, die morphologische Produktivitat der deutschen Adjektiv-Suffixe .bar, -haft, -ig, -isch, -lich, -sam sowohl synchronisch als auch diachronisch zu vergleichen. Dabei wird die korpuslinguistische Methode angewandt. Als Untersuchungsmaterial wird das DWDS Kernkorpus verwendet, das die Moglichkeit bietet, die deutsche Sprache in dem Zeitraum von 1900 bis 2000 zu untersuchen. Die mit der Suchmaschine extrahierten Daten wurden manuell verarbeitet, um nur diejenigen Sprachdaten herauszufiltern, die durch die adjektivischen Suffigierungen produziert sind. Zur Messung von Produktivitat werden unterschiedliche methodische Ansatze, vor allem Frequenz- und Wahrscheinlichkeitsmodelle, eingesetzt. Bei der Analyse der Token- und Typenhaufigkeit erscheint .ig mit der Type- Token-Ratio 7.530.E-02 am produktivsten. Danach folgen .isch (6.166.E-02), -haft (5.809.E-02), -bar (3.808.E-02) und .lich (2.662.E-02). .sam muss als unproduktiv angesehen werden, da es relativ wenige Tokens und Types aufweist und auch die TTR (4.250.E-03) relativ sehr niedrig vorkommt. Die weitere Analyse des Produktivitatsmaßes P (Hapax legomena/Tokens) fuhrt zu einem anderen Ergebnis. Wie in TTR ist das .ig mit 3.183.E-02 am produktivsten. An zweiter Stelle steht das -haft mit 2.997.E-02. Am unproduktivsten sind -lich und -sam, mit jeweils 5.192.E-03 und 5.146.E-04. Wenn man den Produktivitatsverlauf jedes Suffixes betrachtet, wird ersichtlich, dass die Suffixe -haft und -bar eine starke Entwicklung durchgemacht haben. Die Produktivitat von -haft steigt wahrend des betrachteten Zeitraums bestandig, und zwar mit 2.116.E-02 (1901-1925), 2.888.E-02 (1926-1950), 3.712.E-02 (1951-1975), 4.305.E-02 (1976-2000). Demgegenuber sind die beiden Suffixe -lich und -sam fast unverandert geblieben. Die Produktivitat liegt bei den beiden Suffixen ganz unten auf der Skala. Durch diese Untersuchung wird bewiesen, dass die morphologische Produktivitat auch korpuslinguistisch und statistisch gemessen werden kann. Damit kann man folglich auswerten, inwiefern untersuchte Adjektiv-Suffixe morphologisch produktiv sind. Daruber hinaus konnen unterschiedliche Derivationssuffixe hinsichtlich ihrer Produktivitat nicht nur synchronisch, sondern auch diachronisch miteinander verglichen werden.

문제 중심의 문학교육에 관한 고찰 : 카이저의 『깔레의 시민들』을 예로 삼아서

김용현 ( Yong Hyun Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 25-44 ( 총 20 pages)
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Angesichts der veranderten Medienumwelt sieht sich die Literaturdidaktik aufgefordert, auf eine aktuelle Frage nach dem Lesen literarischer Texte einzugehen. Diese Frage gewinnt mehr an Aktualitat, namlich innerhalb und außerhalb des Literaturunnterrichts, wo man immer weniger zum Buch greift. Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Arbeit als ein Versuch zu verstehen, einen problemorientierten Literaturunterricht vorzustellen, der vor allem darauf zielt, Unterrichtsteilnehmer fur bestimmte Probleme bzw. Themen zu sensibilisieren. Dafur wird zunachst versucht, eine problemorientierte Literaturdidaktik zu skizzieren, indem deren Ziel und Methoden erklart werden. Dabei wird unter anderem die Rezeptionsasthetik unter die Lupe genommen, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Rolle der Leser zwar in der Rezeptionsasthetik starker betont wird, aber die Leser noch als Literaturkenner, die eine von vielen im literarischen Text vorgefundenen Bedeutungen realisieren mussen, zu begreifen sind. Dies fuhrt mich dazu, Leser als einen mit Lesen literarischer Texte eigene Bedurfnisse befriedigenden (hier sich bestimmte Probleme bewusst machenden) Lerner aufzufassen, was mit dem konstruktivistischen Begriff des Lesens und mit Bredella bzw. dessen rezeptionsasthetischen Leserbegriff erfolgt. Von diesem Leserbegriff ausgehend wird ein problemorientierter Literaturunterricht am Beispiel von Georg Kaisers ..Die Burger von Calais.. vorgestellt. Dabei muss mit großem Nachdruck hervorgehoben werden, dass ein problemorientierter Literaturunterricht versuchen sollte, Lernern als einem autopoietischen System Moglichkeiten zu geben, eigene Probleme zu erkennen und sich damit zu beschaftigen.

헤세의 교육비판 -권위에 대한 도전과 자유에 대한 갈망

김이섭 ( Lee Seob Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 45-68 ( 총 24 pages)
6,400
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In der vorliegenden Arbeit sollen die Erziehungsphilosophie und die Erziehungskritik von Hermann Hesse dargestellt werden. Hesse geht davon aus, dass die Menschen von Natur aus frei und gleich und dazu fahig seien, uber sich selbst zu bestimmen. Hesse hatte in seiner Jugend kein besonders gutes Verhaltnis zu seinem Vater. Und er stand stets auf Distanz und in Hassliebe zu ihm. Die Befreiung aus der Welt des Vaters ist in Hesses Werken verbunden mit dem Widerstand gegen Autoritat und dem Durst nach Freiheit, und zugleich der Entdeckung des inneren Selbst. Er fuhlte sich von Gott, den Eltern und der Welt verlassen und sah hinter den starren pietistischen Traditionen der Familie nur noch Scheinheiligkeit. Dieses Erinnern an die Jugendzeit ist wichtichster Teil seiner Kritik an der autoritaren Erziehung. Ausgangspunkt des Hesse`sche Denkens ist der Abscheu vor der dominanten Schulbildung und Familienerziehung seiner Zeit. Er stellt sich die Frage, wie ein wildes und freies Individuum seine Freiheit behalten kann, wenn es aus dem Naturzustand in den Zustand der Gesellschaft eintrittt. Er geht davon aus, dass die Menschen im Naturzustand unabhangig voneinander leben konnen. Hesse lasst keinen Zweifel daran, dass wir Menschen im Wesentlichen autonom und autark sind. Daher darf der Mensch keine zwangsmassigen erzieherischen Einflusse ausgesetzt werden. Jedem soll individuelle Bildung gewahrt werden. Dabei soll der Mensch nicht zu einem guten Staatsburger, sondern zu einem selbststandigen Menschen erzogen werden. Es wurden fur diese Arbeit die Erziehungskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und Ellen Karolina Sofia Key gewahlt, da beide von einem gemeinsamen Aspekt ausgehen, namlich von dem Guten im Menschen und der Notwendigkeit, dieses sich in Freiheit entfalten zu lassen. “Sooft ich an manche meiner Lehrer denke, die aus wirklich harmlosen, ja gutartigen Bagatellen Kriminalfalle machten, wird ein Dreinfahren mir unmoglich. Ich denke einstweilen, es werden auch in der Erziehung Freiheit und Humor nicht schaden, solange man das Gefuhl der Uberlegenheit und namentlich das Vertrauen der Kinder noch hat.”(Hermann Hesse / aus einem Brief vom 16.11.1910 an seinen Vater)

소장문법학파, 전독일언어협회와 훔볼트가 근대일본 국어이념에 끼친 영향

박정환 ( Chung Hwan Park )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 69-92 ( 총 24 pages)
6,400
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In der vorliegenden Arbeit habe ich untrsucht, wie die Junggrammatiker, der Allgemeine Deutsche Sprachverein und Humboldt auf die Ideologie des modernen Japanisches wirkten, indem ich die Ausarbeitung der Ideologie des modernen Japanisches erortere. Die Andeutung der Ideologie des modernen Japanisches erscheint in dem ``Erziehungswesen des Landes`` bei dem Erziehungsminister Mori. Die Ideologie des modernen Japanischen wurde bei Otschiai und Sekine entwickelt und bei Ueda vervollkommnt. Nach Otschiai`s Meinung treten Japanisch, japanische Literatur und Japan in Verbindung mit dem organischen Zusammenleben und Sekine behauptet die Vereinheitlichung des Japanischen, des japanischen Volkes und Japans. Aber in Otschiai`s und Sekine`s Ideologie des modernen Japanischen erscheint ein Grenzpunkt, der in einer maßigen Harmonie mit der Tradition bleibt. Also vervollstandigt Ueda die Ideologie des modernen Japanisches auf Grund nicht von der Tradition sondern von den Sprachansichten der Junggrammatiker, denen des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins und den Humboldtschen Sprachansichten.

번역과 여성: 두 개의 하위 주제? -근대 독일여성번역가들을 중심으로

안미현 ( Mi Hyun Ahn )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 93-114 ( 총 22 pages)
6,200
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In welchem Zusammenhang stehen Ubersetzung und Frauen? Bezuglich dieser auf dem ersten Blick ungewohnlichen Frage behaupten feministische Ubersetzungstheoretiker wie Sherry Simon, dass Ubersetzung und Frauen insofern Gemeinsamkeiten haben, als eine Ubersetzung im Vergleich zum Originaltext, einem schopferischen Produkt, als sekundar betrachtet wird, wie auch Frauen innerhalb der Gesellschaft eine untergeordnete Stellung einnehmen. Das bedeutet, dass der Originaltext als eine wertvolle Quelle gilt, wahrend die Ubersetzung ihn nachahmt und reproduziert. Ebenso gehoren Frauen zum reproduktiven Bereich, anders als Manner, die als produktive Krafte in der Gesellschaft vorherrschen. In dieser Hinsicht verbinden sie sich mit dem Begriff der zwei untergeordneten Subjekte miteinander. Stellen also Ubersetzerinnen ein doppelt untergeordnetes Subjekt dar, indem die beiden einzelnen Untergeordneten zusammen treffen? Diese Studie geht den Fragen nach, wie Ubersetzerinnen die Identitat ihres eigenen Geschlechts aufnehmen, und welche Einflusse dies auf den Prozess der Ubersetzung ausubt, wie sie methodisch auf die Ubersetzung eingehen etc. Diese Fragen werden an Beispielen zweier reprasentativer Ubersetzerinnen aus dem 18. und 19. Jh. diskutiert, da die Nachfrage nach Ubersetzungen rapide zunimmt und die mehr oder weniger modernen Ubersetzungsdiskurse gerade beginnen, sich zu entwickeln. Luise Gottsched und Dorothea Schlegel, beide Frauen, die keine offentliche Schulbildung erwarben, haben viele Texte entweder anonym oder unter dem Namen ihres Ehemannes bzw. ihres Vaters ubersetzt. Sie zeigen gegenuber der Ubersetzung unterschiedliche Einstellungen: Luise Gottsched ubernimmt ihre Ubersetzungsarbeiten sehr bewusst und aktiv als ein Teil des erzieherischen und aufklarerischen Programms, fur das sich ihr Ehemann Johann Christoph Gottssched so eifrig einsetzt, wahrend Dorothea Tieck sie als Pflichtarbeit fur den kranken und verschuldeten Vater Ludwig Tieck praktiziert. Die Ubersetzerinnen negieren ihre eigenen Stimmen und ubertragen Sprache und Gestus der mannlichen Autoren. Dabei haben sie als Frauen doppelte Schwierigkeiten, die zum ursprunglichen Konflikt zwischen Autor und Ubersetzer hinzukommen, namlich die Schwierigkeit, die aus dem Unterschied der Geschlechter herruhrt. Das heißt, dass sie manchmal nicht imstande sind, sich mit der Sprache sowie der Erfahrungswelt der Manner zu identifizieren. In einer Zeit, in der es den Frauen verboten ist, in den akademischen sowie offentlichen Bereich einzutreten, nehmen sie dennoch mittels der Ubersetzungen am Kulturtransfer sowie an der wissenschaftlichen Diskursbildung teil, insofern weichen sie vom konventionellen Frauenbild und von der fixierten Genderidentitat stark ab. Also kann die Behauptung aufgestellt werden, dass die Ubersetzungen, wenn auch nur partiell, als ein Weg der Selbstverwirklichung sowie als Mittel des Selbstausdrucks bei diesen Frauen wirken.

수사학의 특성

양태종 ( Tae Zong Yang )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 115-134 ( 총 20 pages)
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Wenn man - wie Heinrich Plett - die Offentlichkeit fur eine Eigenschaft der Rhetorik halten will, muss man die historische Rechtfertigung dieser Auffassung, ihre Gultigkeit und Einzigkeit auseinandersetzen. Bei der ersten Rhetorik, der “technischen” Rhetorik, handelt es sich - in Anlehnung an Platon und Aristoteles - um die Wahrscheinlichkeit in der Gerichtsrede. Im Volksgericht damals musste der Redner - in Athen zum Beispiel - vor den mindestens 201 Amateur-Richtern seine parteiische Behauptung aufstellen. Die Zahl der Richter, die zudem durch das Los gewahlte Burger waren, rechtfertigt das Vorkommen des Begriffs Offentlichkeit. Durch die Aufnahme der ars dictandi als einem Zweig der Rhetorik im Mittelalter und das erweiterte Verstandnis der Kommunikation heutzutage erfahrt die Rhetorik Einbußen an Offentlichkeit. Der schon erwahnte Begriff “Wahrscheinlichkeit” ist ein Hauptelement in der aristotelischen Rhetorik, und zwar im logischen Uberzeugungsmittel Enthymem. (Damit ist er eine konkurrenzfahige Eigenschaft der Rhetorik.) Ciceros ratiocinatio, eine erweiterte Auffassung von Enthymem, und Toulmins “Layout of Argument”, eine veranderte Version von ratiocinatio, unterstutzen die Gultigkeit der Eigenschaft “Wahrscheinlichkeit”. Der vernachlassigte, epistemologische Gesichtspunkt “Veranderlichkeit” erregt die Aufmerksamkeit des 20. Jahrhunderts. Ursprunglich hat der Begriff in der Bedeutung von “Auch-anders-sein-konnen” mit der Wahrscheinlichkeit zu tun. Aber moderne Wissenschaftler verbinden ihn mit dem “Zielzustand” der Kommunkation bei B. Frank-Bohringer, mit der “Intention der Situations- Interessierten” bei H. Lausberg und Verhaltensanderung als Reaktion in der Schule von Carl Hoveland. Es gibt noch andere Eigenschaften: Gegensatzlichkeit, Dialogizitat und Rhetorizitat. Die Verschiedenheit der rhetorischen Eigenschaften dient zur vagen Auffassung von Rhetorik. In bezug auf die Identifikation der Rhetorik hat das Negatives zur Folge, aber auf ihre Haltbarkeit Positives: Rhetorik kann mit verschiedenen Problemen umgehen und interdisziplinar eingesetzt werden.
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Die Geschichte des Homunculus geht zwar auf die Antike zuruck, aber in der Literatur tritt der Homunculus erst im 19. Jahrhundert bei Goethe und Hamerling als bedeutende Figur auf. In der vorliegenden Arbeit geht es zum einen darum aufzuzeigen, welche Aspekte des 19. Jahrhunderts das Interesse an der Figur beeinflussen. Zum anderen soll dargelegt werden, worauf die beiden Autoren mit dem Motiv jeweils abzielen. Fur Goethes Handhabung des Motivs spielt die Entwicklung der organischen Chemie eine entscheidende Rolle. In der Figur des Wagner im Laboratorium spiegelt sich nicht nur Paracelsus sondern auch Friedrich Wohler, dem die erste Synthese eines organischen Stoffes aus anorganischen Stoffen gelingt, und wohl auch der Philosoph Johan Jakob Wagner, der behauptete, dass es der Chemie noch gelingen werde, organische Korper herzustellen und Menschen durch Kristallisation zu bilden. Was Goethe mit dem Homunculus-Motiv darstellt, ist die Entstehung des Menschen als Gattung. Goethe teilt diese Frage in zwei Aspekte, namlich in eine chemisch-kunstliche Ebene im Laboratorium und eine biologisch- naturliche Ebene in der Klassischen Walpurgisnacht auf. Hamerlings Interesse fur das Homunculus-Motiv scheint durch Goethes Faust geweckt worden zu sein. Die Struktur seines Werkes ahnelt der des Faust. Es gibt aber mehrere Unterschiede zwischen den beiden Texten in Bezug auf die Rolle des kunstlichen Menschen. Hamering geht es in dem Motiv um das 19. Jahrhundert per se. Die Kunstlichkeit der Titelfigur entspricht dem unmenschlichen Charakter dieses Jahrhunderts. Das Werk endet mit einer dunklen Vorahnung bezuglich der Zukunft der Menschheit. Trotz dieses Unterschiedes liegt den beiden Werken eine gemeinsame Frage zugrunde: Was ist der jetzige Mensch eigentlich?

영시점으로서 신바이로이트?

이홍경 ( Hong Kyung Yi )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 163-182 ( 총 20 pages)
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Trotz der Verstrickung in die NS-Kulturpolitik und der intimen Beziehung der Familie Wagner mit Adolf Hitler konnten die Bayreuther Festspiele bereits sechs Jahre nach dem zweiten Weltkrieg wiedereroffnen. Wieland Wagner galt als Schopfer von Neu-Bayreuth und die Bedeutung von Neu-Bayreuth wurde als ein originarer Neubeginn mit der Stunde Null 1945 aufgenommen. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit richtet sich auf die kritische Frage, ob dieses Neu-Bayreuth wirklich der Anbruch einer vollig neuen Ara gewesen sei. Diese Arbeit setzt sich funf Punkte zum Ziel: Das erste Kapitel widmet sich der Konstellation der Entnazifizierung vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges, die von der Qualitat der Vergangenheitsbewaltigung nach 1945 zeugte. Das zweite Kapitel handelt von dem unpolitischen Aufbruch ins Neu-Bayreuth der Nachkriegszeit ohne jegliche kritische Auseinandersetzung mit Bayreuths ideologischer Verstrickung. Das dritte Kapitel setzt sich mit dem Ruckgriff auf den griechischen Mythos auseinander, der einen Bruch mit der uberlieferten Wagner-Inszenierungstradition bedeutet. Im vierten Kapitel wird der Werkstattgedanke Wielands analysiert, dessen Selbstverstandnis in der Neuinterpretation der Werke Wagners und der standigen Revision einzelner Inszenierungen bestand. Das funfte Kapitel setzt sich schließlich mit der raffinierten Lichtregie als Signum seines Neu-Bayreuther Stils auseinander, in der sich die Einflusse der Ideen Appias und des Stils von Preetorius niederschlagen.

감정 표출의 언어적 실현 양상

임성우 ( Seong Woo Lim )
한국독일어문학회|독일어문학  58권 0호, 2012 pp. 183-203 ( 총 21 pages)
6,100
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Man kann sich nicht vorstellen, Emotionen aus dem menschlichen Leben wegzudenken. In der vorliegenden Arbeit versuche ich ansatzweise, sprachliche Ausdrucksmittel der Emotionalitat sowohl auf der lexikalischen Ebene als auch auf der syntaktischen Ebene zu erfassen. Nach Buhlers Organonmodell gibt es drei Moglichkeiten, Emotionen sowie Emotionalitat in die Sprache einzubringen. Und zwar: Der Sprecher verwendet sprachliche Zeichen mit unterschiedlichen kommunikativen Funktionen. Der Sprecher kann Emotionen darstellen (deskriptive Funktion), Emotionen ausdrucken (expressive Funktion) und Emotionen erregen (Apellfunktion). Emotionen sind, nach Fiehler(1990), Reaktionen auf wahrgenommenen Gegenstande oder Sachverhalte, die zunachst evaluiert werden. Nach dieser Evaluation kommt ein bestimmtes Gefuhl, das sich als Emotion ausdruckt. Die Emotionen des Sprechers konnen auf verschiedenen Sprachebenen geaußert werden. Auf der lexikalischen Ebene werden die wichtigsten lexikalischen Elemente erfasst, die Emotionen des Sprechers darstellen und seine emotionale Einstellung ausdrucken. Dazu gehoren nicht nur die Worter, die Gefuhle und Emotionen ausdrucken, sondern auch andere aufgelistete Worter wie Partikeln, Interjektionen usw. Der Gefuhlswortschatz des Deutschen wurde relativ haufig in den Fokus linguistischer Arbeiten geruckt. Trotzdem ist der Einfluss der sprachlichen Elemente auf der Satzebene bislang gar nicht geklart. Bei dem emotionalen Außern ist die Syntax von stark empfundenen Gefuhlen beeinflussbar. Dabei handelt es sich um die Satzformen und die Wortstellung (zum Ausdruck von Emotionen). Nach der hier vorgelegte Untersuchung ist festzustellen, dass sich Emotion auf allen Ebenen verbaliseren lasst. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich noch, dass die Emotionsanalyse die Erfassung des Kontextes voraussetzt und immer offen fur eine umfassendere semiotische Untersuchung aller Zeichensysteme sein muss.
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