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DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 59권 0호 (2012)

번역과 근대적 문화전이: 입센의『인형의 집』수용양상 비교를 중심으로

김연수 ( Yeon Soo Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 1-30 ( 총 30 pages)
7,000
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Die vorliegende Abhandlung befasst sich mit den kulturellen Wirkungen von literarischen Ubersetzungen im Hinblick auf den Modernisierungsprozess seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Diese Zusammenhange lassen sich exemplarisch an Henrik Ibsens Nora oder ein Puppenheim darstellen. Dieses Werk hat namlich, von der Weltliteraturgeschichte her gesehen, nicht nur in Europa, sondern auch in Asien eine wichtige Rolle gespielt, und zudem sind die Entstehung und die Rezeptionen des Werks direkt oder indirekt mit den Modernisierungsprozessen der jeweiligen Kulturkreise verzahnt. Bei der Darstellung wird zunachst der Weg Noras uber Europa nach Asien betrachtet, und dann werden durch den Vergleich zwischen den europaischen und den asiatischen Rezeptionen die Phanomene des Kulturtransfers durch Ubersetzung im Kontext des Diskurses uber das “Individuum” oder den “Individualismus” und die sog. “Neuen Frauen” in Bezug auf die Modernisierung reflektiert. In Asien, und hier vor allem in China und in Korea, wo die Idee des Individualismus auch fur den gesellschaftlich dominanten Mann etwas Neues war, wurde Ibsens Intention, namlich die revolutionare Entdeckung des Ichs ganz richtig verstanden und akzentuiert. Ebenso wie in Europa wurden auch in Asien die kulturellen Phanomene der ``Neuen Frau`` bzw. des ``modern girl`` durch die Rezeption von Ibsens Werk gefordert. Die Emanzipation der Frau war und ist eben ein weltweites Problem. Allerdings hatten es die Neuen Frauen in Asien noch schwerer als ihre europaischen Kolleginnen. Das bedeutete unter anderem, dass die Vorteile der Modernisierung, die die Manner bereitwillig aufnahmen, den Frauen vorenthalten wurden. Dabei erging es den Neuen Frauen in Korea noch schlechter als denen in Japan. Sie hatten nicht nur unter der mannerorientierten Ordnung ihrer eigenen Gesellschaft zu leiden, sondern dazu noch unter der Unterdruckung durch das imperialistische Japan. Der hier durchgefuhrte Vergleich verschiedener Rezeptionen desselben Werks fuhrt uns nicht nur die traditions-und zeitbedingten Unterschiede bei der Aufnahme eines Werkes vor Augen, sondern er lasst uns auch erkennen, dass es fur uns noch eine notwendige Aufgabe ist, Theoriedefizite im Hinblick auf die Beziehungen zwischen dem Originaltext und seinen Ubersetzungen und im Hinblick auf die kulturellen Wirkungen literarischer Ubersetzungen aufzuarbeiten.

수사학적 관점에서 본 독일 표현주의 문학의 문화비평적 기능

김혜숙 ( Hye Suk Kim )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 31-56 ( 총 26 pages)
6,600
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Aus der Perspektive der rhetorischen Erkenntnistheorie kann man sich gegen einen Standpunkt wenden, aus dem bestehende Institutionen und Traditionen fur absolut gehalten werden, und versuchen ein neues Einverstandnis mit einer anderen Wahrheit herzustellen. Die expressionistische Bewegung in Deutschland um 1910 ist als ein Versuch zu sehen, eine neue Wahrheit durchzusetzen. Der Expressionismus wollte von einer neuen Utopie uberzeugen, die im Gegensatz zu den dominanten Schichten der damaligen Gesellschaft steht. Was die expressionistische Literatur gegenuber der damaligen Gesellschaft als eine neue Wahrheit stellte, waren ``Geist`` und ein daran schließendes Bedeutungsnetzwerk. Im Drama Die Wandlung von Ernst Toller stellt der ``Geist`` einen von den unterdruckenden Mechanismen der Gesellschaft befreiten Zustand dar. Der ``Geist`` eines neugeborenen Menschen ist ein eigentliches menschliches Wesen und bringt Kraft und Liebe mit sich. Die Wege der Hauptfigur Friedrich, der zum neuen Menschen auferstanden ist, zeigen, dass die Erfullung seiner Aufgabe, die er als Vorlaufer sich selbst gestellt hat, zur nicht gewalttatigen Revolution fuhren kann. Dafur werden in Die Wandlung Uberzeugungsstrategien angewendet: das Wohlwollen des Erzahlers zu zeigen, die Nutzlichkeit der Entfaltung des ``Geistes`` und die Moglichkeit der gesellschaftlichen Anderung zu argumentieren, Gefuhle und Gedanken mit schockierenden Bildern und leidenschaftlichen Ausdrucken darzustellen und vertraute Motive aus der bestehenden Vorstellungen der Offentlichkeit anzuwenden. Wie man in Die Wandlung feststellen kann, spricht die expressionistische Literatur zwar eine spezielle Offentlichkeit an, aber fordert diese zum Standpunkt einer universalen Offentlichkeit auf. In den expressionistischen Gedichten und Dramen, in denen die Arbeiter als unmenschlich ausgebeutete Schicht dargestellt sind, sind sie als eine spezielle Offentlichkeit zu halten. Aber darin wird nicht zu unmittelbaren Taten aufgefordert, um ihren sozialpolitischen Zustand zu verbessern, sondern zu einer inneren Revolution, um zum idealen Menschen zu werden. Die Menschlichkeit und die damit verbundenen Ideale, die der Expressionismus wieder beleben wollte, sind immer noch gultige Werte, die als Bestandteile der Utopie fur unsere heutige Gesellschaft gestellt werden konnen.

모순의 외축이 소통되는 과정

문미선 ( Mi Sun Mun )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 57-76 ( 총 20 pages)
6,000
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Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Explikatur der Ironie im Kommunikationsprozess innerhalb der Rahmenhandlung der Relevanztheorie von Wilson/Sperber(1995, 2004). Die im Gegensatz zur Implikatur genannte Explikatur, die auf der Mittelstufe von Proposition und Implikatur existiert, sollte in zwei Typen geteilt werden; und zwar i) in die aus dem Propositionsformula rekonstruktierte Explikatur auf elementarem Niveau, und ii) in die aus der Propositionseinstellung rekonstruktierte Explikatur auf hohem Niveau. Hierfur wird das Phanomen der optischen Tauschung zuerst behandelt und die Relevanztheorie zur Bildung des Analyserahmens diskutiert. Die Analyseergebnisse zeigen, dass sich die Ironie der interpretativen Verwendung der Sprache bedient, in der die Einstellung des Absenders enthalten ist. Dabei erscheint vor allem die echoische Verwendung der Ironie, in der der Empfanger im Verstehensprozess die Einstellung des Absenders wahrnimmt und in seiner eigenen Außerung vielfaltig reagiert, indem er in seiner Außerung ebenfalls seine Einstellung zum Ausdruck bringt. Dazu gehort es nachzuweisen, dass die Explikatur der Ironie ein Kommunikationsprozess ist, in dem der Empfanger die unzureichende Mitteilung des Absenders rekonstruiert, solange seine Relevanz ihm gegenuber nicht verloren gegangen ist.

뎅글리시와 콩글리시

박영미 ( Young Me Park )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 77-97 ( 총 21 pages)
6,100
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In der vorliegenden Untersuchung werden einige lexikalische und grammatische Typen von Pseudo-Anglizismen im Deutschen und im Koreanischen illustriert, die sich jeweils als Denglisch und Konglisch bezeichnen lassen. Zunachst werden zwei lexikalische Typen von Denglisch und Konglisch vorgestellt. Die ersten sind Lexeme, die daraus entstehen, dass ein (Hinter-)Teil vom englischem Ursprungswort entweder ausgelassen oder abgekurzt wird. Die zweiten sind Lexeme, bei denen ein Teil durch ein Wort ersetzt ist, dessen Bedeutung sich von dem ursprunglichen unterscheidet. Im Weiteren werden einige grammatische Typen exemplarisch dargestellt. Da Denglisch und Konglisch im Allgemeinen als defizite, also falsche Ausdrucke zu beurteilen sind, sind bisherige Analysen dafur meistens oberflachlich und fragmentarisch. Aus diesen Grunden werde ich versuchen, diese unerwunschten Ausdrucke systematisch zu analysieren. Hierbei wird eine Analyse durchgefuhrt, die sowohl fur Denglisch als auch fur Konglisch gelten kann. Das Okonomieprinzip kann die abgekurzten Lexeme erfassen. Das Ubermittlungsprinzip kommt fur die ersetzten Lexeme zur Geltung. Fur die Falle, in denen die oben genannten Prinzipien miteinander zusammenstoßen, werde ich in Anlehnung an die sog. Optimalitatstheorie annehmen, dass das Okonomieprinzip dem Ubermittlungsprinzip unterliegt. Schließlich werde ich zeigen, dass beide Prinzipien auch fur die grammatischen Typen von Denglisch und Konglisch aufrechtzuerhalten sind.
6,200
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Breiten Raum nehmen in der DDR-Literatur der siebziger Jahren die Umweltproblematik und Umweltbeschadigung ein. Es werden vor allem die tieferen Ursachen der okologischen Krise thematisiert: das herrschende Naturverstandnis, die Form des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, die Leistungsorientierung der Produktion und die entfremdeten Bedurfnisse in den Produktionsverhaltnissen. Der Mensch sucht im Umgang mit der Natur okologische Alternativen zur utopischen Gesellschaft, und einige Schriftsteller wie Gunter Kunert, Sarah Kirsch, Jurij Brezan, Volker Braun, Wolf Biermann, Christa Wolf, Monika Maron uben vehemente Kritik an der sozialistischen Industriegesellschaft. Naturgedichte sind beispielsweise in Bezug auf den real existierenden Sozialismus mithin keine Naturlyrik, die in der Nachfolge des deutschen Idealismus steht. Sie vermitteln vielmehr Einblicke in die Strukturen des Erlebens und des asthetischen Verarbeitens von globalen Umweltthemen in einem sozialistischen Land. Ihre asthetischen Botschaften liegen tief in den okonomisch-okologischen Zusammenhangen und deren politischen Entwicklungen. Wahrend die sogenannte ,Aufbauliteratur`` bzw. ``Ankunftsliteratur`` in den funfziger und sechziger Jahren sich durch eine ununterbrochen fortschreitende Technikglorifizierung auszeichnete - wobei allerdings gleichzeitig die okologisch orientierte Prosa und Lyrik anwuchsen - waren die “Landschaftsgedichte“ der siebziger Jahre in der Ex-DDR vielfach von einer retrospektiven Sichtweise gepragt: Erinnerung und Gedachtnis. Fur manche der Gefuhls- und Stimmungsgedichte ist charakteristisch, dass die industrielle Umgebung nicht mehr in idyllischen Naturbildern und -metaphern dargestellt werden kann. Es ist auch kaum moglich, die zerstorte Naturlandschaft durch idealistische Symbole zu beschreiben. Im Gedicht Dorf (1977) von Wulf Kirsten geht es zum Beispiel um die Bauplanung, die in den siebziger Jahren in Dresden und Meissen durchgefuhrt wurde. Die expressiven Bilder der Zerstorung wie die ``heulende Motorsage`` werden in Wald (1977) von Sarah Kirsch stark mit einem schonen Wald konfrontiert. Auch die realistische Erfahrung in der fortschreitenden Industriegesellschaft wird beispielsweise im Gedicht Landwust (1974) von Volker Braun mit den Zeilen “Naturlich bleibt nichts. Nichts bleibt naturlich” entlarvt. Das gewisse Ende der Goethezeit (Volker Braun) hangt in diesem Fall mit einer literarischen Pramisse, namlich dem Ende der Metapher (Silvia Volckmann) zusammen, wenn die zerstorte Wirklichkeit der schonen Vergangenheit entgegengesetzt wird. Dergestalt entsteht in der DDR-Literatur ein okologisch orientiertes Schreiben, in dem die konventionelle Natursprache aufgehoben und ein Stuck der schonen Natur verschwunden ist.

몰락의 서사- 카렌 두베의『폭우』에 나타난 근대적 남성성의 해체 연구

박희경 ( Hee Kyung Park )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 121-143 ( 총 23 pages)
6,300
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Hier wird eine problemorientierte Textanalyse unternommen. Konkret geht es darum, den Untergang des mannlichen Subjektes in Karen Duves Roman Regenroman zu analysieren und zu interpretieren. Leon Ulbricht, “ein stereotyper Vertreter seines Geschlechts” sieht sich mit der tuckischen Natur der Moorlandschaft und der menschlichen Gewalt zweier Manner, Pfitzner und Harry konfrontiert. Ohne sich gegen die Attacke behaupten zu konnen, wird er zunehmend erbarmlich und schwachlich. Nachdem seine Ehefrau Martina ihn verlassen hat, vegetiert er dahingehend im verfallenden Haus. Schließlich versinkt er im Schlamm. Leons Untergang wird in der vorliegenden Arbeit folgendermaßen interpretiert: Bei Karen Duve wird die Demontage der ``hegemonialen`` Mannlichkeit unternommen, die seit dem 18. Jahrhundert mit dem Subjekt gleichgesetzt wird und die sich als Reprasentant der Menschheit etabliert hat. Leon ist ein kleinburgerlicher, harmloser Macho, der auf die traditionelle Geschlechterdichotomie pocht und der keinen Zweifel an dem Glauben lasst, er kriege jede Frau, die er haben will. Seine Vorstellung von Mannlichkeit ist an Phantasien uber Potenz und Macht gekoppelt. Auf dem Weg der Suche nach der mannlichen Identitat gerat er in die Mannlichkeitsprobe, in der er seine mannliche Macht vor den anderen Mannern zu behaupten hat. Denn die Mannlichkeit wird nicht nur in der Relation mit der Weiblichkeit, sondern auch und nicht zuletzt in dem Feld konstruiert und vollendet, wo die Manner durch das Spiel des Wettbewerbes miteinander und untereinander in Beziehung treten. Leon versagt in der Mannlichkeitsprobe. Er wird aus dem symbolischen System der von Mannern dominierten Ordnung ausgestoßen. Leon wird unter die symbolische Kastrationsstrafe untergeworfen, was etwa nicht Verweiblichung bedeutet, sondern darauf verweist, dass ihm der Status eines vergesellschafteten Wesens - mit Giorgio Agamben gesprochen beos politikos- verloren geht und sein Dasein auf das bloße Leben eingeschrankt wird. Nur allzu folgerichtig scheint sein Tod zu sein, weil er vorher auch nicht wirklich gelebt hat. Seine einzige Entwicklung hat ja in ”Regression, Mutation, Degeneration“(Thomas Bollwert) bestanden.

테오도르 슈토름의『백마의 기사』(1888)와 로컬리티담론

배정희 ( Jeong Hee Bae ) , 정인모 ( In Mo Jeong )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 145-168 ( 총 24 pages)
6,400
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Der deutschsprachige erzahlerische Realismus im neunzehnten Jahrhundert hat lange eine Aschenpputelrolle in der Gesellschaft des europaischen Realsmus gespielt. Entgegen seiner unzulangigen Energie an Sozialkritik und Darstellung des modernen Stadtlebens hebt man das hohe Kunstcharakter und die erzahlerische Selbstreflexivitat hervor - eine Forschungsperspektive, die den deutschen Realismus wieder im deutschen kulturellen und literaturgeschichtlichen Kontext der Romantik und modernen Literatur verstehen und befragen lasst. Unter den renomierten Realisten bleibt Storm besonders hartnacktig und eng verbunden mit der regional gepragten Erfahrungswelten. Die folgende Arbeit steht konzeptionell vor dem Hintergrund des neulichen ``spatial turn``, in dem man sich mehr und vielfaltig mit den Begriffen wie Raum, Ort, Regionalismus und Heimat etc. auseinanderzusetzen haben will. In diesem Sinn versucht die Arbeit, das Regionale und die Regionalitat als ``das`` Thema in Storms『Schimmelreiter』herauszustellen. Es wird gezeigt, dass und wie Storm seinem burgerlichen Leser der vereinten deutschen Nation das regioinale Leben Nordfriesland darbietet, und zwar sowohl als Hintergrund und Sujet als auch per Diskurs. Mitverwiesen wird dabei auf die kulturpolitische und sozialpsychologische Dimension der Nationbildung. Es ist ein Prozess, in dem eine Herkunft, eine Tradition, (eventuell) ein Glaube und eine Regierung etc. durchzusetzen hat. Storms 『Schimmelreiter』steht das erzahlerische Modell ``Individuum - Natur - Gemeinschaft`` zugrunde, und nicht das realistische Erzahlmodell ``Individuum- Gemeinschaft``. Noch wichitiger ist, dass das erste Modell, trotz der Naturakzentuiertheit, die Frage der Modernitat nicht hinwegstellt oder ``naturalisert``, sprich, idyllisiert. Es greift das Moderne, das eigentliche und zugleich aktuelle Problem des realistischen Schreibens genauso fest und tief wie das andere Erzahlmodell auf. Die Natur spielt hier gravierende Rolle. Sie ist wohl Konfliktursache, also trennt Menschen geistig voneinander und gegeneinander. Aber am Ende dient sie als Moment zur Versohnung. Zum Schluss wird nicht zuletzt auf die besondere Kompliziertheit der Erzahlsituation, namlich die Rahmenerzahlung mit drei Erzahlern eingegangen: Der erste Erzahler steht wohl fur einen realen Leser, der das ganze als eine alte schoene romantische Geschichte erinneren wird. Mit dem zweiten und dem dritten Erzahler gelingt Storm, das Nordfriesische Leben, ja das schillernde Realitats-Charakter des Regionalen selbst zur vollen Geltung zu bringen.

죽음과 삶의 변증법- 잉에보르크 바하만의 시에 나타난 모티프 분석

송윤희 ( Yun Hee Song )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 169-190 ( 총 22 pages)
6,200
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Die vorliegende Arbeit geht von der Analyse und der Wirkung der lyrischen Texte aus Ingeborg Bachmanns Nachlass『Ich weiss keine bessere Welt』aus und setzt sich zum Ziel, das Problem der Erfassbarkeit des Todes und des Lebens durch Motivanalyse am konkreten Beispiel der Gedichte Bachmanns zu untersuchen. Die Gedichte handeln von “Lebenshunger und Todessehnsucht”, von “Bewegung aus Leiderfahrung und Trauer uber die verlorene Welt”. Somit zeigt die Dichterin selbst die folgenden Motive fur das obengenannte Problem auf, die zunachst als Ausgangspunkt ihres Schmerzes erscheinen. Dementsprechend ist in dieser Arbeit das Hauptmotiv des Nachlasses in drei Teile geteilt: 1. Erinnerung und Schmerz, 2. Erinnerung und Leben, 3. Asthetik des Todes. Diese Teile stehen in enger Beziehung zu Bachmanns Gedanken uber die literarische Forschung. Im Hinblick auf das Motiv fordert sie zwei Dimensionen der Existenz - Tod und Leben - als eine personliche Grenzerfahrung von erlittenem Untergang und wieder gesichtetem “Land”, von “Vernichtung und Rettung”. Letzten Endes sehnt sie sich nicht nach dem Tode an sich, die Endstation des Lebens, sondern nach dem Tode, der gerettet werden soll und in den Ursprung zuruckgeht. Bachmann selbst betont diesen Weg in den Gedichten: Wer den Ausgang erreicht, hat nicht den Tod sondern den Tag im Herzen. (KBW. S. 163)

슈토름의「백마의 기사」- 자연의 대재앙과 인간의 투쟁

송희영 ( Hi Young Song )
한국독일어문학회|독일어문학  59권 0호, 2012 pp. 191-210 ( 총 20 pages)
6,000
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Im Zentrum dieser Arbeit steht die Analyse der Naturkatastrophen und des Kampfes des Menschen mit der Natur. Der Schwerpunkt wird auf Theodor Storms Der Schimmelreiter im Jahre 1888 gelegt. Trotz moderner Technologie ist heutzutage der Mensch nicht in der Lage, Naturkatastrophen zu beherrschen, zu kontrollieren oder gar wirksam zu verhindern. Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans uberflutete am 11. Marz 2011 ein Tsunami weite Teile der Nordostkuste. Die Wassermassen rissen fast 20.000 Menschen in den Tod. Das Meisterwerk, das die Naturkatastrophen und den Kampf des Menschen mit der Natur geschildert hat, ist Theodor Storms Der Schimmelreiter. Storm gehort zu den Autoren des 19. Jahrhunderts. Er lebte von 1817 bis 1888 die meiste Zeit in Husum an der Nordsee. Im Laufe seines Lebens wurde Storm mehrfach mit Sturmfluten, die den vom Deich geschutzten meeresnahen Lebensraum gefahrdeten, konfrontiert. Er trieb intensive Studien uber die Sturmfluten, und im Jahre 1888 wurde seine letzte Novelle Der Schimmelreiter veroffentlicht. Storm beschreibt in dieser Novelle mit dramatischer Kraft nicht nur die Geschichte einer Naturkatastrophe und den Kampf der Menschen ums Uberleben, sondern er gestaltet ein Gleichnis uber Verantwortung sich selbst und der Allgemeinheit gegenuber. Das Meer personifiziert das Schicksal, gegen das der Mensch immer wieder antreten muss. Mit den Worten “Herrgott, nimm mich, verschon die andern!” sturzt sich Hauke Haien, der Schimmelreiter, ins Meer und bußt mit dem Tod seine Niederlage im Kampf gegen Engstirnigkeit, Kurzsichtigkeit und Verbohrtheit. Storms Der Schimmelreiter hat heuzutage eine neue Bedeutung, die uns das Verhaltnis zwischen der ``Natur und Menschen``, und der ``Umwelt und Menschen`` grundsatzlich uberlegen lasst.
6,500
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evidentialitat, und zwar in Bezug auf deren semantische Subkategorien und strukturelle Vielfaltigkeit. Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Typen der Evidentialitat, namlich ``visual``, ``non-visual sensory``, ``quotative``, ``hearsay``, ``inference`` und ``assumption``. Diese konnen als funktional-semantische Parameter der Evidentialitat bezeichnet werden. Bei der sprachlichen Reprasentation kann die Evidentialitat gemaß den Parametern variieren. Es werden sechs verschiedene Typen der Kodierungsstrategien der Evidentialitat vorgestellt, d.h. ``evidential clause``, ``evidential adverb``, ``evidential predicate``, ``adpositional marking``, ``affixation`` und ``verbflexion``. In einer gegebenen Sprache kann es naturlich feinere Variation, die z.B. mit den Graden der Grammatikalisierung und Lexikalisierung dieser Kodierungsstrategien zu tun hat, geben. Die Distribution der strukturellen Apparaturen auf der funktionalen Domane der Evidentialitat ist innerhalb einer Sprache nicht einheitlich. Auch wenn das Deutsche uber die zahlreichen sprachlichen Ausdrucksformen fur die Kategorie Evidentialitat verfugt, werden viele dieser Ausdrucke traditionell einfach als Modalitatsausdrucke behandelt. Manche sind dem grammatischen Repertoire der Sprache zu entnehmen (z.B. die Konstruktion des Konjunktiv I und die Modalverben sollen, wollen), andere gehoren eher zum lexikalischen Bereich (z.B. die Adverbien angeblich, offensichtlich usw.). Zum Sprachvergleich und zur Sprachtypologie ist es erforderlich, die Forschung von Evidentialitat nicht auf ihre grammatische Markierung zu beschranken, sondern diverse lexikalische Formen und periphrastische Konstruktionen der Realisierung dieser Kategorie zu berucksichtigen. Diesbezuglich sollen auch die funktional-semantischen Parameter der Evidentialitat systematisch durchgetestet werden.
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