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독일어문학검색

DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 79권 0호 (2017)
6,100
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Thomas Mann war von fruh an bei aller ironischen und zum Teil schonungslosen Entbloßung des burgerlichen Lebens dem materiellen Reichtum durchaus nicht abgeneigt. Er hat auch eine ?gute Partie? gemacht, indem er die Munchner Millionarstochter Katia Pringsheim heiratete. So ist es nicht uberraschend, so meine These, dass die Vernunftehe wie ein Leitsatz uber seinen beiden ersten autobiographischen Romanen, Buddenbrooks und Konigliche Hoheit, steht. Es mag sein, dass Ehen aus wirtschaftlichen Erwagungen wie etwa in der Familie Buddenbrook, deren Geschichte ja auf die Familienchronik des Autors selbst zuruckgeht, den realen, zeitgeschichtlichen Gepflogenheiten entsprechen. Entscheidend ist jedoch, dass Thomas Mann die Vernunftehe weder hinterfragt noch Alternativen dazu anbietet. In Konigliche Hoheit wird die Vernunftehe gar als ?ein strenges Gluck’, also als eine große Leistung gepriesen.

포스트휴먼 이상사회 또는 인간통제 - 율리 체의 『범죄의 증거: 소송』의 경우

김응준 ( Kim Eung-jun )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 23-50 ( 총 28 pages)
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In den posthumanistischen Diskussionen stellt sich der technologische Fortschritt oft als etwas dar, das die biologische Schwache des Menschen beseitigt. Diese Entwickung, die auf eine Mischung aus Technik und Menschen basiert, fuhrt die Menschheit vermeintlich zur Idealgesellschaft, in der die Rechte des Menschen durch technische Rationalitat und Funktionalitat gewahrleistet werden sollen. So konnen die Menschen, glaubt man, einen optimierten Zustand erreichen. Im Gegensatz dazu gibt Juli Zeh mit ihrem Roman Corpus Deliciti: Ein Prozess einen kritischen Diskussionsimpuls. In dem Roman geht es um die Konfrontation zwischen den auf technologischen Pramissen basierenden gesellschaftlichen Rechten und den Rechten des Menschen als Naturwesen. Zeh zeigt hier den Menschen unter der strikten Kontrolle der techinisierten posthumanistischen Gesellschaft ein Daein, das einen entfremdeten Zustand mit sich bringen kann, der den Eigenschaften des Menschen als Naturwesen widerspricht. Die eigentliche Funktion der Technik in der psothumanistischen Gesellschaft, dem Menschen dientlich zu sein, verkehrt sich ins Gegenteil, indem sie den instrumentalisiert. So kritisiert Zeh jegliche Idealisierung der posthumanistischen Entwicklung und regt die Leser/-innen dazu an, dem posthumanistischen Ideale kritisch zu betrachen.

법으로서의 문학 - 클라이스트의 『미하엘 콜하스』 연구

서은주 ( Suh Eun Ju )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 51-68 ( 총 18 pages)
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Die interdisziplinare Forschung zum Thema Literatur und Recht hat sich in den letzten Jahrzehnten als alternativer Trend erwiesen. Die fruheren Studien hatten zum Ziel, das juristische Paradigma auf dem Gebiet der Literatur und das literarische Paradigma auf dem Gebiet des Rechts kritisch einzubeziehen. In der vorliegenden Studie wird ein Ansatz, den die bisherige Forschung nicht berucksichtigte, fur die Literaturwissenschaft vorgeschlagen: Literatur als asthetischer Text der Jurisprudenz. Dadurch ist es moglich, ein kritisches Paradigma von ?Literatur als Recht‘ vorzustellen, ein fremdartiges Gebiet gemischter Literatur- und Rechtsstudien, in dem asthetisch verdichtete rechtsphilosophische Werte in literarischen Werken diskutiert werden. Ein reprasentatives Werk fur die juristische Ebene der Literatur ist Heinrich von Kleists 1810 erschienene Novelle Michael Kohlhaas. Der Zweck der Studie ist es, Kleists rechts-philosophisches Konzept zu analysieren, das er im Preußen dieser Zeit durch soziale Reformen erreichen wollte. Zu diesem Zweck wird die Theorie von Thomas Hobbes herangezogen, der sich mit der Uberwindung des Naturzustands durch den Gesellschaftsvertrag beschaftigt. Daruber hinaus wird zur Klarung von Kleists literarischer Asthetik Giorgio Agamben diskutiert. Agambens Theorie uberwindet Hobbes gewissermaßen, und es wird sich herausstellen, dass Kleists Werk das Konzept dieser modernen politischen Philosophie bereits beinhaltet.

생태학으로 문학읽기 - 괴테의 『젊은 베르터의 슬픔』

송성회 ( Song Sung-hoe )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 69-86 ( 총 18 pages)
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Die vorliegende Abhandlung versucht aufzuzeigen, wie Johann Wolfgang von Goethes Die Leiden des jungen Werther als literarische Auseinandersetzung mit einer schweren, Suizidgedanken beinhaltenden Daseineskrige zu einem lebensbejahenden Selbstfindungsprozess beitragen kann. In 『Dichtung und Wahrheit』 schrieb Goethe, daß Werther, der Held seines Romans, schon von vornherein ‘vom todlichen Wurm gestochen erscheine’. Daher konne Werther der tragischen Katastrophe nicht entkommen. Die vorliegende Studie mochte die Parallelen und Unterschiede zwischen der literarischen Figur Werther und der realen Person Goethe herausarbeiten. Insbesondere ist die Frage, “warum nehmen das wirkliche und das fiktive Leben eine so unterschiedliche Wendung? ”, von Interesse. Werther wird unbewußt von seinem zweiten irregeleiteten Ich zum Selbstmord getrieben. Im Gegensatz dazu wacht Goethe durch den Selbstmord des Legationssekretatrs Karl Wilhelm Jerusalems aus seinen torichten Traumen auf. Es gelingt ihm, durch eine rund eineinhalb Jahre lang dauernde dichterische Tatigkeit seine Daseinskepsis zu uberwinden. Asthetik als Krisenbewaltigung - in diesem Sinne verlasst Goethes beruhmter Briefroman die Grenzen der Fiktion.
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Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Erwachsenen- und Weiterbildung in Deutschland und Korea. Es wird versucht, die Kursprogramme der Volkshochschule (VHS) Leipzig und die des ‘Lifelong Education Center’ in Jinju zu vergleichen, um hilfreiche Hinweise zur inhaltlichen Planung und Durchfuhrung der koreanischen Erwachsenenbildung zu geben. Die Arbeit befasst sich außerdem mit den historischen Entwicklungen der Weiterbildungsorganisationen beider Lander, und gibt einen Uberblick uber ihren gegenwartigen Stand. Die VHS in Deutschland hat eine lange Tradition und ihre Geschichte reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zuruck. Die organisierte Erwachsenenbildung in Korea wurde erst 1982 mit dem ‘Social Education’-Gesetz (1999 in ‘Lifelong Education’-Gesetz umbenannt) in der Offentlichkeit anerkannt. Die Zielsetzung der Erwachsenenbildung in Deutschland und Korea ist verschieden und die inhaltlichen Unterschiede der Kursprogramme sind deutlich zu erkennen. In der uberwiegenden Zahl der Kursprogramme an der deutschen VHS handelt es sich um politische Bildung, also Themen wie ‘Politik’, ‘Gesellschaft’ und ‘Umwelt’, die aber im koreanischen ‘Lifelong Education Center’ kaum zu finden sind. Dies konnte darauf zuruckgefuhrt werden, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg die Demokratisierung der Gesellschaft bzw. die demokratische politische Bildung des Volkes als ein wichtiges Ziel der Erwachsenenbildung gesetzt hat. Hingegen ist das Ziel der koreanischen Erwachensenbildung nicht politisch orientiert. Die koreanischen ‘Lifelong Education Center’ konzentrieren sich hauptsachlich auf die Kursprogramme im Bereich von Hobbies und Freizeitaktivitaten, wie z. B. Musik, Kunst, Sport usw. Die politische Bildung des Volkes ist in der Erwachsenenbildung in Korea kaum wahrgenommen worden. In Korea ist es erforderlich, die politische Bildung als wichtigen Bestandteil der Erwachsenenbildung einzufuhren. Ein umfangreiches Kursprogramm mit den Themen Politik, Gesellschaft, Umwelt usw. wurde dazu beitragen, das politische und soziale Bewusstsein der Burger zu fordern. Daruber hinaus kann die koreanische Erwachsenenbildung dadurch im internationalen Vergleich aufschließen.

괴테의 가을, 릴케의 가을 - 자연과 자아의 합일과 분리

이덕형 ( Lee Dok Hyong )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 119-140 ( 총 22 pages)
6,200
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Die vorliegende Arbeit versucht, Johann Wolfgang von Goethes Gedicht Im Herbst 1775 und Rainer Maria Rilkes Gedicht Herbsttag zu interpretieren und zu vergleichen, wobei die Gedankenbewegung und der Sprachgestus im Mittelpunkt des Interesses stehen. Zuerst konnte man auf die Bedeutungsvielfalt hinweisen, die in dem Wort ‘Herbst’ enthalten ist: einerseits Reife und Vollendung - andererseits Absterben und Verfall; einerseits Zeit der Ernte, der Fulle, des Reichtums - andererseits Vorbote des winterlichen Erstarrens, auf das doch wieder ein Fruhling, ein neues Erwachen in der Natur folgt. Von solchen allgemeinen Bedeutungsassoziationen aus fragt diese Arbeit, wie zwei so unterschiedliche Dichter, Goethe und Rilke, das Thema ‘Herbst’ poetisch gestalten. In Goethes Gedicht, das der Reihe der sogenannten ‘Lili-Lieder’ angehort, wird der schopferische Wachstumsvorgang der Natur sinnenhaft erlebt, gestaltet und als ewig-gesetzlicher, biologischer Prozess vollkommen in die menschliche Seele aufgenommen. Fur die Deutung von Rilkes Herbsttag ist der Entstehungskontext des Gedichts wichtig: Es entstand im September 1902 in Paris und spiegelt Rilkes dort gemachte, bedruckende Erfahrungen wie die Einsamkeit und das soziale Elend der Großstadt wider. Man konnte einen wesenlichen Unterschied zwischen den zu vergleichenden Gedichten hervorheben: Bei Goethe spricht das lyrische Ich trotz ‘voll schwellender Tranen’ von der Gewissheit ‘der ewig belebenden Liebe’. Bei Rilke aber findet Liebe keine Erwahnung mehr, sondern nur noch Unruhe, Einsamkeit und das Gefuhl der Isolation und Distanz.

독일어 합성명사의 텍스트 결속 기능과 재수용의 유형

임성우 ( Lim Seongwoo )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 131-150 ( 총 20 pages)
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Der vorliegende Beitrag zeigt an zahlreichen Beispielen, dass Substantivkomposita, die aus dem Wortbildungsbauplan "Substantiv + Substantiv" bestehen, eine wichtige Rolle im Text spielen. Diese besteht in erster Linie in ihrer textverflechtenden Funktion. Substantivkomposita tragen auf verschiedene Weise zur Vertextung sowie zum Textzusammenhang bei. Die Wortbildungselemente wie das Grundbzw. Basiswort eines Kompositums konnen im Text wiederaufgenommen werden und somit Topik bzw. Isotopie bildend wirken. Bei der Untersuchung werden drei Hauptgruppen von Relationen zwischen den Topikpartnern identifiziert: (1) Simplex - Kompositum; (2) Kompositum - Simplex; (3) Kompositum - Kompositum. Die im Kapitel 3 naher beschriebene Analyse beweist mehr oder weniger klar, dass Substantivkomposita im Text die Rolle der Textverflechtung ausgesprochen produktiv ubernehmen. Die Komposita konnen zur Koharenz bzw. Koharenzrelation des Textes sowohl ausdrucks- als auch inhaltsseitig beitragen. Somit ist die Wortbildung in hohem Maße ein textologisches Phanomen.

엘리아스의 문명이론과 문학

장순란 ( Chang Soon-nan )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 151-172 ( 총 22 pages)
6,200
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Die vorliegende Arbeit ist aus dem Interesse an der Theoriebildung der Kultursoziologie auf dem Gebiet der Literatur und Gesellschaft entstanden. Der Begriff der Zivilisation von Norbert Elias bildet dabei den zentralen Bezugspunkt. Elias erklart in seinem Hauptwerk Uber den Prozess der Zivilisation Zivilisierung als einen langfristigen Wandel der Personlichkeitsstruktur, den er auf einen Wandel der Sozialstrukturen zuruckfuhrt. Die Faktoren des sozialen Wandels sind fur ihn der kontinuierliche technische Fortschritt und die Differenzierung der Gesellschaften einerseits und die menschliche Interdependenz durch den standigen Konkurrenz und Machtkampf andererseits. Diese Eliassche Zivilisationstheorie fand seit den siebziger Jahren auch in der Literaturwissenschaft verstarkte Beachtung. Elias betrachtete das menschliche Empfinden und Verhalten unter dem Aspekt der Transformation der psychischen Personlichkeitsstrukturen, die auch zum Gegenstand der Literaturforschung gehoren. Entsprechend untersucht diese Arbeit, inwiefern sich die Beziehungen zwischen Literatur und Gesellschaft anhand der Eliasschen Zivilisationstheorie begrunden lassen. Es wird dafur argumentiert, dass die sozialpsychologischen Kategorien nahezu alle Aspekte der literarischen Handlungen erfassen.

한국에서의 하인리히 뵐 수용

정인모 ( Jeong In Mo )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 173-190 ( 총 18 pages)
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Neben G. Grass zahlt H. Boll zu den herausragenden deutschsprachigen Schriftstellern der Nachkriegszeit. In Korea wurde Boll in den 60er Jahren eingefuhrt. Nachdem er 1972 den Nobelpreis fur Literatur erhalten hatte, stieg sein Bekanntheitsgrad rasch an. Ein nicht zu unterschatzender Grund fur Bolls außergewohnliche Beliebtheit in Korea scheint darin zu liegen, dass seine Werke die Menschlichkeit in einer entmenschlichten Gesellschaft zum Gegenstand haben. Zwei Artikel in den Zeitungen ‘Kyeonghyang’ und ‘Donga’, in denen Boll als humanitarer Schriftsteller vorgestellt wird, sind fruhe Belege fur das koreanische Interesse an Boll. Nach der Verleihung des Nobelpreises entstehen dann auch erste Studien- und Forschungsarbeiten. Allerdings war die anfangliche Boll-Rezeption in Korea fehlerhaft. Man sah ihn als fuhrenden Dichter der ‘47 Gruppe’ an, obwohl er keineswegs zu irgendeiner Gruppe oder Institution gehoren wollte, sondern stets seine Unabhangigkeit als freier Schriftsteller betonte. Bis heute sind die meisten seiner Werke ins Koreanische ubersetzt worden; u. a. “Und sagte kein einziges Wort”, “Gruppenbild mit Dame” und “Die verlorene Ehre der Katharina Blum”. Nur fur einige Erzahlungen und Kurzgeschichten sowie fur Bolls ersten Roman “Kreuz ohne Liebe” liegen noch keine Ubersetzungen vor. Dieses Desiderat will die Koreanische Heinrich-Boll-Gesellschaft in naher Zukunft schließen. Die Boll-Forschung in Korea lasst sich unter mehreren Hauptthemen subsumieren: 1. Die Asthetik des Humanen, die Boll in den meisten seiner Werke konsequent behandelt. 2. Die Bollsche Gesellschaftskritik. 3. Die Bollschen Gemeinschaftsutopien. 4. Das Motiv ‘Leistungsverweigerung’. 5. Die Strukturanalyse von Bolls Werken. 6. Die Figurenkonstellation. 7. Die asthetische Bewertung seiner Werke, u.s.w. Im Jahr 2001 wurde die Koreanische Heinrich-Boll-Gesellschaft gegrundet und sie schlug ein neues Kapitel in der Boll-Forschung auf. Ungeachtet des schweren Stands der Germanistik heutzutage sind Bolls Werke hochaktuell und beanspruchen eine wichtige Stellung in der deutschen Literaturgeschichte.

청(소)년기 소설로서 볼프강 헤른도르프의 『칙』 연구

최문선 ( Choi Moon Sun )
한국독일어문학회|독일어문학  79권 0호, 2017 pp. 191-210 ( 총 20 pages)
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Wolgang Herrndorfs Roman Tschick hat seit seinem Erscheinen eine ungewohnlich erfolgreiche literarische Karriere gemacht. Von Kritik und jugendlichem wie erwachsenen Publikum begeistert aufgenommen, wurde Tschick in zahlreiche Sprachen ubersetzt, medial als Theaterstuck und Kinofilm adaptiert und fand Eingang als Schullekture. Die vorliegende Arbeit versucht sich dem Roman zu nahern, indem insbesondere die Muster und Traditionen des Adoleszenzromans an den Text angelegt werden. Denn einige der grundsatzlichen Themen, die in Tschick verhandelt werden, spiegeln Problemstellungen wieder, die zentral fur dieses Genre sind. Das gilt vor allem fur die Darstellung des Spannungsverhaltnisses zwischen Individuation und sozialer Integration. Die Reise, die Herrndorf seine jugendlichen Protagonisten unternehmen lasst, ist dabei als ‘rite de passage’ zu lesen, als Initiationsgeschichte, die den Ubergang zum Erwachsenenalter beschreibt. Maik und Tschick stehen vor der Aufgabe, eine eigene unverwechselbare Identitat und Personlichkeit zu entwickeln und gleichzeitig gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung zu gewinnen. Der Aufsatz zeigt, wie Herrndorf das Verhaltnis der Hauptfiguren zu ihrem gesellschaftlichem Umfeld als Prozess einer vorsichtigen Annaherung gestaltet, die den Hauptfiguren die Perspektive eroffnet, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, wahrend die Ursprungsfamilie als orientierungsgebende Instanz gleichzeitig abgedankt hat.
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