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외국어로서의 독일어 (DaF in Korea)검색

Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 13권 0호 (2003)

독일어 교과서의 발음 학습 내용 및 제시 방식의 비교 분석

신형욱 ( Shin¸ Hyung-uk )
6,800
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Für den Deutschunterricht in den koreanischen Oberschulen wurden 2001 acht verschiedene Lehrbücher als offizielle Lehrwerke vom zuständigen Ministerium genehmigt. Sie wurden 2002 mit der Einführung des 7. Curriculums, das vor allem die Kommunikationsfähigkeit des Lerners in Alltagssituationen in den Vordergrund stellt, eingesetzt. Ob die neuen Lehrbücher diesen Anspruch des 7. Curriculums verwirklicht haben, bleibt noch zu untersuchen. In diesem Aufsatz werden als ein Teilbereich einer umfassenden Analyse der Lehrbücher der Lerninhalt der Ausspracheübungen und ihre Darstellungsmethoden betrachtet, weil eine korrekte Aussprache des Lerners für den Erfolg der kommunikativen Handlung unabdingbar ist. Die acht Lehrbücher, die allesamt den Titel „Deutsche Sprache I“ tragen, werden unter drei Aspekten analysiert und miteinander verglichen: Verständnis von Didaktik der Aussprache, Angemessenheit der Auswahl des Lerninhalts und Angemessenheit der Darstellungsmethoden des Lerninhalts. 1. Unter dem Aspekt des Verständnisses von Aussprachedidaktik werden zwei Fragen gestellt: 1) Werden ausreichend Lerninhalte zum Einüben der korrekten Aussprache angeboten? 2) Enthält jede Lektion einen bestimmten Anteil an Ausspracheübungen? 2. Unter dem Aspekt der Angemessenheit der Auswahl des Lerninhalts werden drei Fragen gestellt: 1) Ist die Menge des Lerninhalts in jeder Lektion angemessen und wird die bereits geübte Aussprache in späteren Lektionen vertiefend wiederholt? 2) Gibt es genügend Übungen zur Aussprache schwieriger Lautbildungen? 3) Gibt es genügend Lerninhalte in Bezug auf die Orthoepie? 3. Unter dem Aspekt der Angemessenheit der Darstellungsmethoden des Lerninhalts werden drei Fragen gestellt: 1) Werden die Charakteristika und die genaue Bildungsweise der zu übenden Laute hinreichend erläutert? 2) Werden die zu übenden Laute innerhalb des deutschen Phonemsystems kontrastiv dargestellt? 3) Werden Laute, die im Koreanischen und Deutschen ähnlich sind, in ihrer Aussprache verglichen? Die Analyse der Schulbücher nach den oben genannten Kriterien zeigt, dass die Wichtigkeit von Ausspracheübungen zwar allgemein erkannt wird, dass aber die didaktischen Überlegungen zur Umsetzung von Ausspracheübungen und phonetischen Phänomenen noch sehr zu wünschen übrig lassen.

독일어 억양 교육에 대하여

강병창 ( Kang¸ Byong-chang )
6,300
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der deutschen Prosodie und einigen methodisch-didaktischen Überlegungen zur Vermittlung der Intonation im Fremdsprachenunterricht Deutsch. Es ist allgemein bekannt, dass die Intonation bei der Sprachwahrnehmung und -verarbeitung die entscheidende Rolle spielt. In der Literatur wird oft berichtet, dass der Hörer die Artikulationsabweichungen des Sprechers viel eher verarbeitet als die falschen Tonmuster und Satzakzente. Trotzdem erschöft sich die Ausspracheschulung im DaF-Unterricht meist in der Arbeit an Einzellauten (Segmentalia) und geht nicht auf die Intonationsübungen. Auch in den gängigen Lehrwerken findet man wenig oder wenig geeignete Übungen zur Intonation. Um diese Lücke zu schließen, wird hier versucht, die deutsche Intonationsmuster und Satzakzentregeln unter didaktischem Aspekt zu erläutern und einige Methoden zur Verbesserung der Intonationsschulung vorzuschlagen. Dabei wird insbesondere die Einsatzmöglichkeit von Sprachsignalanalyseprogrammen (z.B. Praat) in Erwägung gezogen, die Tonhöhenbewegungen von Äußerungen auf dem Bildschirm zeigen kann. Mit diesem Hilfsmittel kann die Bewusstmachung der auditiv schwer bestimmbaren Intonation erleichtert werden.
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현대 외국어 수업에서는 의사소통행위능력 증진을 가장 중요한 학습목표로 지향하고 있다. 이 의사소통 능력 향상을 위해서는 듣기, 읽기, 쓰기, 말하기의 4가지 능력 중 듣고 이해하기 능력의 증진이 가장 기초가 된다고 볼 수 있다. 본 논문에서는 이러한 의사소통의 가장 기초가 되는 듣기능력 향상을 위한 연습과정에서의 인터넷 매체의 활용 방안에 대하여 연구하였다. 우선 외국어로서의 독일어수업에서 듣고 이해하기 능력의 중요성과 이를 위한 전자매체의, 특히 인터넷 라디오 TV 프로그램의 활용 가능성을 살펴보았다. 2장에서는 만국의 공통어로 통하는 노래를 통한 듣기수업의 가능성과 독일의 인기 TV드라마의 수업 활용 가능성을 살펴보았다. 3장에서는 한국에서의 외국어로서의 독일어 듣기 수업 현장에서 직접 활용 가능한 인터넷 뉴스 방송의 수업에의 적용 방법을 연구하였다. 여기서는 Deutsche Welle와 WDR 라디오 뉴스의 수업 적용 방법을 살펴 보았다. 4장에서는 Deutsche Welle의 ‘천천히 말하는 독일어 뉴스 Langsam gesprochene Nachrichten’ 프로그램을 듣기 능력 향상을 위한 연습 과정에 구체적으로 적용할 수 있는 방법을 연구하였다. 마지막으로는 새로운 디지털기술의 발전이 외국어 수업에 가져올 변화의 가능성을 전망하였고, 외국어로서의 독일어 수업 학습환경에서 보다 효과적인 듣기 능력 향상을 위한 바람을 기술하였다.

한·독 경제 분야에서의 의사소통에 관한 소고

김옥선 ( Kim¸ Ok-seon )
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In dem vorliegenden Artikel geht es um die Frage, wie die Kommunikation zwischen Deutschen und Koreanern im deutschkoreanischen Wirtschafssektor einzuschätzen ist. An Hand von Ergebnissen eines Fragebogens wird gezeigt, dass es trotz der überwältigend dominanten Rolle des Englischen in der Kommunikation zwischen Deutschen und Koreanern am Arbeitsplatz Deutsch, aber auch Koreanisch durchaus eine Rolle spielen. Die Rolle, die die Muttersprachen beider Gesprächspartner in den birateralen Wirtschaftskontakten spielen, ist in der interkulturellen Kommunikation zwischen Deutschen und Koreanern zu suchen. Dementsprechend werden Kulturunterschiede von der Mehrheit der Befragten als Ursache der Kommunikationsprobleme genannt. Wenn sich die Untersuchung zur Kommunikation zwischen Deutschen und Koreanern am Arbeitsplatz nur darauf konzentriert, in welcher Sprache sie miteinander kommunizieren, geht sie am Wesen dieser Kommunikation vorbei. Eher sollte man der Frage nachgehen, wie sich Deutsche mit ihren deutschen kulturellen Hintergründen und Koreaner mit ihren koreanischen kulturellen Hintergründen treffen und kommunizieren - in welcher Sprache auch immer. Von dieser Folgerung ausgehend werden drei Beispiele für die Kommunikation zwischen Deutschen und Koreanern am Arbeitsplatz dargestellt und aus dem interkulturellen Gesichtspunkt ansatzweise interpretiert.
5,600
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Interkulturalität ist seit den 80er Jahren immer stärker zu einem Schlüsselbegriff im Fremdsprachenunterricht geworden. Zunehmend misst man Interkulturalität als neuem Paradigma der Fremdsprachenphilologie große Bedeutung bei - sei es aus der allgemeinen Einsicht in einen fächerübergreifenden Forschungsansatz, sei es im Zuge der Globalisierung auf verschiedenen Ebenen des Lebens. Vor diesem Hintergrund stellt man auch in der Fremdsprachendidaktik immer häufiger Fragen nach der Interrelation zwischen der Muttersprache und den Fremdsprachen; welche Rolle die Muttersprache beim Lernen bzw. Erwerben der Fremdsprache spielt; ob und inwieweit die Muttersprache bzw. die erste Fremdsprache den Lernprozess der zweiten Fremdsprache beeinflusst. Die meisten bis jetzt veröffentlichten Studien besagen, dass die erste Fremdsprache mehr als die Muttersprache beim Lernen der zweiten Fremdsprache interferiert. Dabei bleibt häufig die mögliche Differenz zwischen schriftlichem und mündlichem Sprachgebrauch auf der Strecke. Außerdem geht man meistens von einem Lerner mit fortgeschrittenen Fremdsprachenkenntnissen aus. Dies kann man nun auf die koreanischen Lerner, die Deutsch als zweite Fremdsprache erwerben wollen und die Fremdsprachen normalerweise grammatikkonzentriert, also eher schriftsprachlich lernen, nicht ohne weiteres übertragen. Sie sind erst einmal - warum auch immer - überwiegend nicht in der Lage, sich erfolgreich auf Englisch als erste Fremdsprache zu verständigen. Zudem zeigen sie sehr häufig unterschiedliche (Fehl)Leistungen im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch, was wohl auf den Gebrauch ihrer Muttersprache zurückzuführen ist. Die vorliegende Arbeit versucht, die Rolle des Koreanischen als Muttersprache bzw. des Englischen als erster Fremdsprache beim Erlernen des Deutschen als zweiter Fremdsprache zu beschreiben. Darin werden schriftliche und mündliche Leistungen von zwei Gruppen von koreanischen Studentinnen auf die Transferfehler hin analysiert: von einer Gruppe aus einem Anfängerkurs und von einer anderen aus einem fortgeschrittenen Kurs. Das Ergebniss lässt sich wie folgt zusammenfassen: Schriftlich zeigen die Studentinnen aus den beiden Gruppen ein Sprachverhalten, das einen deutlich größeren Anteil an mutttersprachlichen Transferfehlern zeigt. Mündlich zeigen sich zwar Fehlleistungen, die einen Einfluss des Englischen nicht ausschliessen. Darin beeinflusst allerdings das Deutsche seinerseits den Gebrauch des Englischen. Insgesamt zeigen die Probanden mehr mutttersprachliche Transferfehler als solche, die ihren Ursprung im Englischen haben können. Schlussfolgernd läßt sich sagen, dass die meisten Lehrbücher von deutschen Kollegen, die heute im universitären Deutschunterricht in Korea eingesetzt werden, revidiert werden müssen; Sie berücksichtigen kaum die Muttersprache und viel weniger das Englische als erste Fremdsprache der koreanischen StudentInnen. Klar ist somit die Notwendigkeit, neue Lehrbuch-Konzepte mit mehr lernerorientierter Interkulturalität zu entwickeln.

슐링크의 소설 “책 읽어주는 남자”의 수업전개에 대한 연구

양도원 ( Yang¸ Do-won )
6,100
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In der Arbeit habe ich versucht, einige Stationen in den literaturdidaktischen Entwicklungen im heutigen DaF-Unterricht zu betrachten und diesbezüglich ein Konzept zu entwerfen, das die Rahmenbedingungen der Lernsituation Koreas berücksichtigt. Ferner wird versucht, nach einer Integrationsmöglichkeit von Landeskunde und Literatur zu suchen. Auf dieses Ziel hin wird der Roman “Der Vorleser” von Bernhard Schlink als Beispiel genommen und nach methodischen Kriterien so bearbeitet, dass Lerner stufenweise den Inhalt des Romans und dessen Bedeutung im eigenen Leben verstehen können. Ein besonderer Punkt dabei ist es, das Interesse der Studenten in den Vordergrund zu rücken, indem deren Ideen und Vorschläge in erster Linie berücksichtigt werden, sowohl in der Gestaltung der Wortschatzarbeit, als auch bei der Unterrichtsplanung und -durchführung. Um den Unterricht kreativ zu gestalten, wird vorgeschlagen ein Tagebuch zu führen, in dem der Lerner aufgefordert wird, über die gelesenen Textteile nachzudenken, zu bestimmten Stellen Fragen zu stellen, aktiv mit seiner Fantasie in die Handlung einzugreifen und vor allem den Inhalt des Textes auf vielfältige Weise zu bearbeiten und zu verstehen. Diese Methode würde für den Unterrichtenden, aber auch den Lernenden einen groβen zeitlichen Aufwand bedeuten und andere Schwierigkeiten bereiten, zumal herkömmliches Lernen im Studium ausschließlich frontal durchgeführt wird. Es ist der übergreifende Sinn der vorliegenden Arbeit, eine Möglichkeit zur lebendigeren Gestaltung des deutschsprachigen Literaturunterrichts in Korea zu zeigen.

자율적 독일어 학습을 위한 문학수업안 연구

민향기 ( Min¸ Hyang-ki ) , 홍명순 ( Hong¸ Myung-soon )
6,200
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Im Zuge der Studienreform seit den 90er Jahren ist man in der koreanischen Germanistik auf verschiedene Weisen bemüht, einerseits die ästhetische Rezeptionsfähigkeit und Lesekompetenz der Deutschlernenden beim Lesen der deutschen Literatur besser zu fördern, andererseits literarische Texte zum Deutschlernen und zur Landeskunde einzusetzen. Die Ergebnisse der diesbezüglichen Forschungen beschränkten sich jedoch leider meistens auf die Ebene der allgemeinen und theoretischen Möglichkeiten zum Einsatz der literarischen Texte. In diesem Aufsatz werden deswegen einige praktische lernerorientierte übungstypen zu fünf Gattungen vorgeschlagen: konkrete Poesie, Gedichte, Comics, Märchen, Kurzgeschichten. Diese Gattungen sind mit geringen Kenntnissen des Wortschatzes und der Grammatik leichter zu verstehen, und die übungen einfacher zu schreiben. Die vorgestellten übungstypen sind für Anfänger in der Praxis schon angewandt worden und haben dabei das Interesse der Lernenden am fremdsprachigen Text erweckt. Sie haben Kreativität herausgefordert, und dadurch konnten und können die Lernenden schließlich dazu geführt werden, umfangreichere literarische Texte besser zu verstehen und sich aktiv an der Unterrichtsgestaltung zu beteiligen.

인터페이스로서의 가면과 신화적 욕망

이영임 ( Lee¸ Young-im )
6,200
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In der Geschichte des Maskengebrauchs zeigt sich immer das mythische Begehren der Menschheit, das Fremdartige oder Unheimliche in den Raum des Bewußtseins zu integrieren. Sowohl im archaischen Ägypten, als auch im alten Griechenland findet man zahlreiche Spuren davon. Die ägyptische Mumienmaske ist ein gutes Beispiel, in der die Angst vor dem Tod sich mit dem Willen zu dessen Überwindung vereinigt. Die Maske des Bes fungiert als eine Art Interface, wo man dem unsichtbaren All-Gott begegnen kann. Olympische Götter sind selbst als Allegorie nichts anderes als menschliche Masken der mannigfaltigen Naturkräfte. Griechische Mythen sind in diesem Sinne eine bunte Landkarte des menschlichen Unbewussten, das die alten Griechen durch die menschlichen Masken zum durchsichtigen Interface machen wollten. Hesse stellt in Demian und Siddhartha einen maskenhaften Bilderstrom dar, als die lernende Figur für ihr entscheidendes Erwachen der unsagbaren Vollkommenheit entgegentritt. Da wird das maskenhafte Gesicht zu einem Interface, wo der Individuationsprozeß im Jungschen Sinne geschehen soll.

독일어 이유표현 전치사의 기술

조자경 ( Cho¸ Ja-kyung )
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Die vorliegende Arbeit behandelt die kausalen Präpositionen im Deutschen. Dabei wird der Situation des Deutschunterrichts im Korea Rechnung getragen. Bei der Behandlung der deutschen Präpositionen in den Deutschgrammatiken in Korea steht meistens die Rektion der Präposition im Vordergrund. Im Gegensatz dazu werden semantische Aspekte relativ wenig beachtet. Demzufolge wird meiner Meinung nach die Präposition wegen als einzige kausale Präposition im Deutschen dem Gedächtnis der Koreaner eingeprägt, besonders wenn sie auf Deutsch sprechen oder schreiben. Aber im Deutschen finden sehr viele Präpositionen Einsatz, um die Kausalität auszudrücken. Da man auch in den Grammatiken in Deutschland, die relativ ausführlich die semantische Seite der Präpositionen behandeln, höchstens der Zusammenstellung der kausalen Präpositionen begegnen kann, wird hier versucht, die kausalen Präpositionen systematisch und zwar im Hinblick auf ihre Zusammenhänge darzustellen. In dieser Arbeit werden die kausalen Präpositionen in zwei Gruppen eingeteilt. Zu der ersten Gruppe gehören die Präpositionen, die als Basisbedeutung die Kausalität besitzen. Die zweite Gruppe bilden die Präpositionen, die zwar eine eigene Bedeutungen haben, die aber auch kausal interpretierbar sind. Auf die Frage, wie dieses Ergebnis im Deutschunterricht in Korea zu realisieren ist, wird hier nicht näher eingegangen.

독일어의 종결부호와 구분부호

전경재 ( Jun¸ Gyung-jae )
5,800
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Die Satzzeichen sind Grenz- und Gliederungszeichen. Sie dienen insbesondere dazu, einen geschriebenen Text übersichtlich zu gestalten und ihn dadurch für den Lesenden überschaubar zu machen. Zudem kann der Schreibende mit den Satzzeichen besondere Aussageabsichten oder Einstellungen zum Ausdruck bringen oder stilistische Wirkungen anstreben. Im Deutschen sind zu unterscheiden Satzzeichen zur Kennzeichnung des Schlusses von Ganzsätzen, Satzzeichen zur Gliederung innerhalb von Ganzsätzen und Satzzeichen zur Anführung von äußerungen oder Textstellen bzw. zur Hervorhebung von Wörtern oder Textteilen. Daneben dienen bestimmte Zeichen zur Markierung von Auslassungen oder zur Kennzeichnung der Wörter bestimmter Gruppen. In der vorliegenden Studie wurde eingegangen auf die drei Satzzeichen zur Kennzeichnung des Schlusses von Ganzsätzen, nämlich Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen sowie das Komma, eines der fünf Satzzeichen zur Gliederung innerhalb von Ganzsätzen. Mit dem Punkt kennzeichnet man den Schluss eines Ganzsatzes. Aber in den folgenden Fällen setzt man keinen Punkt: am Ende von frei stehenden Zeilen, am Ende einer kolumnenartigen Aufzählung ohne schließende Satzzeichen, am Ende von Parenthesen, bei wörtlich Wiedergegebenem am Anfang oder im Inneren von Ganzsätzen, nach Auslassungspunkten und nach einem Punkt zur Kennzeichnung von Abkürzungen und Ordinalzahlen. Mit dem Ausrufezeichen gibt man dem Inhalt des Ganzsatzes einen besonderen Nachdruck wie etwa bei nachdrücklichen Behauptungen, Aufforderungen, Grüßen, Wünschen oder Ausrufen. Und zur Kennzeichnung eines besonderen Nachdrucks setzt man auch nach frei stehenden Zeilen ein Ausrufezeichen. Dies betrifft überschriften und Werktitel sowie die Anrede. Mit dem Fragezeichen kennzeichnet man den Ganzsatz als Frage. Und zur Kennzeichnung einer Frage setzt man auch nach frei stehenden Zeilen, zum Beispiel nach überschriften und Werktiteln, ein Fragezeichen. Gleichrangige (nebengeordnete) Teilsätze, Wortgruppen oder Wörter grenzt man mit Komma voneinander ab. Dies betrifft gleichrangige Teilsätze und gleichrangige Wortgruppen oder Wörter in Aufzählungen. Aber wenn die gleichrangigen Teilsätze, Wortgruppen oder Wörter durch ‘und’, ‘oder’ u.a. oder durch ‘weder ... noch’ verbunden sind, so setzt man kein Komma. Dies betrifft auch gleichrangige Teilsätze und gleichrangige Wortgruppen oder Wörter in Aufzählungen.
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