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외국어로서의 독일어 (DaF in Korea)검색

Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 20권 0호 (2007)

Finitheit und Verbanhebung im L2-Erwerb

( Rainer Dietrich ) , ( Friederike Niedtner )
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Wir berichten Anlage, Durchführung und Ergebnisse einer experimentellen Studie zum Zweitspracherwerb. Gegenstand der Untersuchung sind die Prinzipien, die den Erwerb der Zweitsprache durch erwachsene Lerner steuern. In einer Serie von Experimenten hat Beck (1997) anhand des Erwerbs von Regularitäten der Verbflexion des Englischen als L2 die viel diskutierte Annahme überprüft, dass das universalgrammatische Wissen von den syntaktischen Eigenschaften von Sprachen zusätzlich zum Erstspracherwerb auch den Prozess des Zweitspracherwerbs durch Erwachsene determiniert (UG-L2-Theorie). Aus den Ergebnissen leitet Beck den Befund ab, dass das UG-Wissen dem L2-Lerner nicht mehr zur Verfügung zu steht. Wir erörtern diese Studie, zeigen einige offene Fragen auf und führen ein erweitertes, vergleichbares Experiment zum Erwerb der Verbmorphologie des Deutschen als L2 durch. Die Ergebnisse stehen mit dem Befund von Beck nicht im Einklang.
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독일어를 배우려는 우리나라 고등학생과 대학생 숫자는 걷잡을 수 없이 줄어가고 있다. 어떤 노력을 해도 별 효과가 나타나지 않는다. 수많은 노력에도 약효가 없으니 답답하기만 하다. 이런 상태가 지속된다면 독일어를 배우려는 사람은 앞으로 거의 없게 될 것이다. 그러면 독일어는 우리나라에서 ‘희귀언어’가 되고 말 것이다. 이뿐이 아니다. 우리나라 대학의 독어독문학과 운명도 풍전등화와 같다는 것은 이제 모두가 아는 비밀이 되고 말았다. 학과 교수의 ‘투쟁’이나 대학 당국의 ‘배려’가 없으면, 거의 모든 대학의 독어독문학과는 학생 없는 학과로 전락하고 말 것이다. 그렇지만 유감스럽게도 이런 이야기들은 모두 새삼스런 이야기가 아니다. 그간 우리 독어독문학계는 독일어 교육을 “정상화”시키기 위해서 여러 방면으로 많은 애를 썼다. 또한 우리와 비슷한 처지의 사람들과 함께 모여 다 같이 문제를 해결하려고도 했다. 즉 우리 독어독문학계는 이른바 “제2외국어교육 정상화 추진연합”의 활동에 적극적으로 동참했다. 그렇지만 지난 몇 년 동안 수많은 노력에도 불구하고 큰 성과를 이뤄내었다고 말하기 어렵다. 물론 이렇게 말할 수 있을 것이다. 그런 노력을 하지 않았다면 더 비참한 결과가 아니었겠느냐고. 우리 독어독문학계는 이미 오래 전부터 독일어 교육 문제의 심각함을 각계에 토로했다. 독일어 교육을 무시해서는 안 된다는 것을 관계 당국과 해당 대학에 설명하고 하소연도 해봤다. 우리뿐이 아니다. 일선 고등학교에서 독일어를 가르치는 선생님들도 문제 해결을 위해 많은 힘을 기울였다. 우리는 어떻게 하면 독일어 교육을 ‘정상화’시킬 수 있는 지에 대해서 많은 고민을 했다. 이렇게 많은 토의를 하는 동안 독일어 교육에 관해서 나올 수 있는 아이디어는 이미 다 나왔다고 해도 과언이 아닐 것이다. 그럼에도 불구하고 필자는 여기서 독일어 교육 문제를 다시 거론하고자 한다. 현재까지 독일어 교육과 직접 간접으로 연관된 수많은 사람들의 노력에도 불구하고 큰 성과가 있었다고 보기 어렵기 때문이다. 또 어디에도 독일어 교육이 ‘정상화’되었다는 이야기를 들어본 적이 없다. 더욱이 우리의 노력에도 불구하고 독일어를 배우려는 학생들은 고등학교와 대학을 불문하고 계속 줄어가고 있다. 그래서 필자는 독일어 교육에 대하여 문외한임에도 불구하고, 여기서 독일어 교육에 관하여 근본적으로 논의해 보고자 한다. 필자는 여기서, 우리에게는 너무 당연한 주장이지만 다른 사람들에게는 억측이라는 느낌을 주지 않았는지를 따져 보고자 한다. 거꾸로 말하자면 우리의 주장에 일리가 있었더라면 왜 지금까지 별 효과가 나타나지 않았을까. 즉 우리의 주장이 왜 아무런 호소력이 없었는지를 비판적으로 살펴보고자 한다. 지금까지 우리의 노력이 큰 성과를 가져오지 않았다면, 다른 방도가 없는 지를 살펴보고자 하는 것이 이 글의 목적이다.

대학 교양 외국어교육의 효율적 운영을 위한 제언

유현주 ( Yoo Hyun-joo )
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Nicht nur für die Fachstudenten, sondern auch für Hörer aller Fakultäten bieten Universitäten Sprachkurse an. Deutsch, Englisch, Chinesisch und andere Sprachen werden als Pflicht- oder Wahlfach unterrichtet. Jedoch ist es selten der Fall, dass die Kurse nach einem standardisierten Lehrplan gestaltet werden. Es fehlt überhaupt an allgemein akzeptierten Lerninhalten bzw. einem gemeinsamen Curriculum, das als Richtlinien für Lehrende und Lernende dienen würde. So sind einzelne Lehrende gezwungen, jeder für sich zu entscheiden, welches Niveau nach einem Kurs erreichtet werden soll. Dies führt dazu, dass Parallelkurse miteinander nicht vergleichbar sind und die Kurse nicht aufeinander aufbauen können. In diesem Aufsatz wurden Vorschläge für eine effektivere Organisation solcher Sprachkurse gemacht. Ausgehend von einer Bedarfsanalyse wurden Lernziele für die „erste Fremdsprache„ (i.e. Englisch) und die „zweiten Fremdsprachen„ (z.B. Deutsch oder Chinesisch) formuliert. Für die detaillierte Beschreibung der Kompetenzniveaus wurden die Kompetenzskalen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens eingesetzt.

언어다원주의 국가 스위스에서의 독일어 사용 및 위상

전춘명 ( Jeon Chun-myeong )
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Die Schweiz kann im Allgemeinen als ein mehrsprachiger demokratischer Staat bezeichnet werden, wo sich eine stabile und zugleich flexible Sprach(en)kultur unter dem Sprachfrieden zwischen den ungleichgewichtigen Sprachgemeinschaften entwickelt. Bei der vorliegenden Arbeit wird zunächst versucht, die Gebrachsituation des Deutschen unter koexistierenden Sprachen im Hinblick auf historische- wirtschaftliche- und politische Verhältnisse zu erörtern. Nachdem in der alten Schweiz bis zur Französischen Revolution das Deutsche die eigentliche Staatssprache war, gelten seit der Bundesverfassung von 1848 Deutsch, Französisch und Italienisch als gleichberechtigte Nationalund Amtssprachen. 1938 wurde auch das Rätoromanische offiziell als Nationalsprache anerkannt. Bei dieser offiziellen Anerkennung der vier Sprachen müssen bestimmte historisch-kulturelle, sprachenpolitische und ideologische, soziale und ökonomische Voraussetzungen gegeben sein. In diesen Voraussetzungen liegt vor allem die Erklärung für die Entwicklung und Wirksamkeit einer Sprach(en)kultur, die ein wesentliches Elenment des nationalen Selbstverständnisses der Schweiz ist. Den vier Sprachregionen entsprechen keine politisch-rechtlichen Größen oder Einheiten; grundlegend für die politische Struktur der Schweiz sind die Kantone, die über eine weitreichende Autonomie verfügen. Von den 26 Kantonen und Halbkantonen sind 17 deutschsprachig, 4 französischsprachig, 1 italienischsprachig, 3 zweisprachig französisch/deutsch, 1 dreisprachig deutsch/italienisch/ rätoromanisch. Diese Sprachregionen sind als ganze kulturell und sprachlich auf vielfältige Weise mit den angrenzenden Sprachund Kulturgemeinschaften verknüpft. Aus diesem Grund fallen die Sprachgrenzen in der Schweiz eben nicht zusammen mit konfessionellen, wirtschaftlichen, sozialen Grenzen. Eine neue Diglossie-Situation kann in der Schweiz erklärt werden. Man kann die klare funktionale Scheidung des Gebrauchs zweier Varietäten, in der Deutschschweiz, heute ganz sicher nicht mehr sehen. Eine Herausforderung für die schweizerische Sprachenkultur stellt die Dialektalisierung der deutschschweizeri-schen Sprachsituation dar. Stellenwert, Geltung und Geltungsbereich des Schweizerdeutschen im Verhältnis zum Hochdeutschen haben sich in der Deutschschweiz seit dem Ersten Weltkrieg entscheidend verändert. Schweizerdeutsch wird in fast allen Kommunikationssituationen sowohl in alltäglichen - als auch in öffentlichen Bereichen verwendet. Im Zusammenhag damit lässt sich auch eine soziopsychologisch wichtige Veränderung im Sprachbewusstsein der Deutschschweizer feststellen.

사육제의 기원과 변천과정 연구 2-기독교화 이후의 사육제-

양도원 ( Yang Dowon )
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Diese Arbeit ist eine Fortsetzung von der Letzten. In dieser Abhandlung geht es darum, zu erörtern, wie die antiken Feste während des Christianisierungsprozesses in den römischen Zeiten und danach im Mittelalter überlebt haben. Die römisch-katholische Kirche versuchte konsequent, die alten Götter abzuschaffen und durch die Hervorrufung der Schuldgefühle die Völker abzukehren. Jedoch waren sie nicht ohne weiteres von ihrem alten Glauben fernzuhalten. Daher gab es Versuche von beiden Seiten, ihr Prinzip durchzusetzen. Der erste Feiertag der Kirche war der Gebetstag, oder der Sonntag. Dann kamen Ostern und Weihnachten. Einerseits bemühte sich die Kirche, durch Umbenennung der Feiertage die Leute vom alten Glauben zum kirchlichen zu gewinnen, andererseits aber versuchten die Völker ihren alten Glauben im Kleide der heiligen Namen versteckend zu behalten. Ironischerweise haben die antiken Feste durch das Verbot der Kirche überlebt, wie sie waren. In den Zügen des heutigen Karnevals finden sich als Träger des antiken Kulturguts Spottkönig, Hexe und Narr, Tänze und Erotik. Sie sind zum Teil im Laufe der Zeit der Industrialisierung und der Verstädterung verschwunden. Erst im 17. und 18. Jahrhundert haben sich die Karnevalszüge zur heutigen Formen stabilisiert. Viel Traditionelles verschwand, viel Neues kam dazu. Der alte Kult verlor seine Magie, denn der Mensch hatte keine Bedürfnisse mehr, an die Magie zu glauben, ihr Fehlen durch Transzendenz zu ersetzen. Der heutige Karneval ist ein Ergebnis der Versuche der Leute, die dessen bewusst waren und die Notwendigkeit gesehen haben, der Tradition ein neues Leben einzuhauchen.

알프스의 도시 바젤의 전통축제와 그 현재적 가치

사순옥 ( Sa Sunok )
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Die Basler Fasnacht unterscheidet sich stark vom rheinischen Karneval. Der größte Unterschied sind die Cliquen. Die meisten Cliquen haben sich für die Fasnacht ein bestimmtes Thema vorgenommen, das während der Fasnacht präsentiert wird. Es handelt sich dabei um Themen der Zeitgeschichte, an denen in meist satirischer Form Kritik geübt wird. Die Themen werden beim Morgestraich auf Laternen dargestellt. Beim Cortège sind auch die Kostüme und oftmals ein Requisit dem Thema angepasst. Praktisch verteilen alle Cliquen ausserdem passende Handzettel mit ironischen Versen. Am auffälligsten sind die Pfeifer- und Tambouren-Cliquen. Diese spielen bei ihrem Gang durch die Innenstadt Märsche, ihre Piccoloflöten werden vom Rhythmus ihrer Basler Trommeln begleitet. Die Basler Innenstadt wird somit in diesen drei Tagen zum größten Pfeifkonzert der Welt. Neben den pfeifenden Cliquen nehmen Guggenmusik-Gruppen mit Blechblasinstrumenten an der Fasnacht teil. Diese sind allerdings nicht beim Morgestraich anzutreffen, sondern nur bei den Cortèges am Montag und Mittwoch und an den Abenden, insbesondere am Dienstagabend bei den Guggenkonzerten. Weiterhin ziehen viele Einzelpersonen und kleine Gruppen durch die Straßen. Ein anderes Novum sind die Cliquen-Keller. 1964 gab es 23 Cliquenkeller in Basel, die sogleich dem kantonalen Wirtschaftsgesetz unterstellt wurden. Heute sind viele Keller liebevoll hergerichtet und mit Souvenirs aus vergangenen Fasnachtszeiten stimmungsvoll geschmückt. Die oben genannten Faktoren spiegeln seine Eigentümlichkeit wider, geben Auskunft darüber, welchen Wert die Basler Fasnacht hat, und zugleich Aufschluss darüber, warum die Basler Fasnacht so erfolgreich ist.

문명담론과 이데올로기

김용대 ( Kim Yong-dae )
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Im Jahr 1996 hat der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Huntington ganz wesentlich die öffentliche Debatte über das künftige Paradigma der Weltpolitik mit seiner These vom “clash of civilizations/Zusammenstoß der Kulturkreise” beeinflußt. Huntington verkündete auf der einen Seite das Ende des Jahrhunderts der ideologischen Auseinandersetzung zwischen westlich liberalen Demokratien und Kommunismus und behauptete auf der anderen Seite, daß an die Stelle dieses Geschichte gewordenden Zentralkonfliks Konflikte zwischen verschiedenen Zivilisationen und Kulturen, die sich kulturell, religiös und in ihrem Werteverständnis zum Teil fundamental von einander unterscheiden, treten würden. Die These Huntingtons sind bekanntlich nicht nur in den USA, sondern auch in Europa auf schroffen Widerspruch gestoßen, weil er sie mit einem klaren Bekenntnis zur aktiven Durchsetzung seines westlich liberalen Kultur- und Politikverständnisses verknüpft hat. Harald Müller und Dieter Senghaas kritisierten an der Huntington’schen Prognose, der Westen habe auf der Suche nach einem neuen Feindbild zur alten Ablösung des alten Sozialismus, jenenes in den noch nicht säkularisierten bzw. sich wieder entsäkularisienenden Gesellschaften gefunden. Während die Darstellung der Zivilisationen im Buch von Müller “Das Zusammenleben der Kulturen” eine relativ friedliche Koexistenz aufweist und durch die globale Institution die internationale Zusammenarbeit vermittelt, spricht man im Buch von Senghaas “Zivilisierung wider Willen” über Interkultualität und Transkulturalität und bereits das Konzept ‘Multikulturalität’ findet Zustimmung. Tu Wei-ming versuchte die asiatische Werte als eine Alternative zur europäischen Modernisierung zu begreifen. Seyyed Mohammad Khatami betont die Gespräche zwischen Zivilisationen.
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Seit Korpora sowohl im Bereich der Linguistik als auch in der maschinellen Sprachverarbeitung angewendet wurden, ist die Forschungsmethode der Korpuslinguistik eine wichtige Disziplin der Kontrastiven Linguistik, der Computerlinguistik, der Lexikographie und des Sprachunterrichts geworden. Korpora sind Grundlagenmaterialien über Sprache, welche die Verteilung und Funktion der Spracheinheiten bzw. die Sprachtechnik bezogen auf ihre Bedeutung in ihrer Gesamtheit, sowie detailliertes Material zur Sprachtheorie einer Sprache inne haben. Um die Häufigkeit und Verteilung der einzelnen Spracheinheiten, ihre Kollokationsbeziehungen und die Bedeutungen aufzuzeigen, verwendet man korpusbasierte Beispiele. Bevor die korpusorientierten Untersuchungsmethoden existierten, mussten die Sprachforscher mühsam Sprachmaterialien sammeln und die aufbereiteten Materialien auf Erkenntnis beruhend analysieren. Danach hat man die gewonnenen Ergebnisse geordnet, und erst dann konnte man eine sprachwissenschaftliche Theorie beweisen bzw. die aus den Analysen resultierenden Phänomene eingehender betrachten und interpretieren. Mit der Einführung der Korpora jedoch erfuhr die Arbeitsmethode der Untersuchungen eine gänzlich neue Wendung. Ferner haben die Korpora noch andere Anwendungmöglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht aufgezeigt. In diesem Beitrag ist eine Unterrichtsmethode vorgestellt, die als ‘data-driven learning’ oder ‘discovery learning’ genannt werden, Dafür wird ein bilingualer Lernerkorpus von 6,753 Sätzepaaren als Datenbank aufgebaut. Die deutschen Sätze in dem Parallelkorpus sind durch einen morphologischen Analyser (Tree Tagger) getaggt. Aufgrund dieses getaggten Korpus kann man die genau nötigen Kursmaterialien für Deutschunterricht erschließen, mit dem den Lernenden eine autonomer Lernprozeß für Vokabeln und Grammatiken ermöglicht wird. Aber die effektive und selbständige lernergesteuerte Ausführung des Lernprozeßes hängt völlig von dem Vorbereiten der Lehrenden ab. In diesem Beitrag ist eine lernergesteuerte Methode rein theoretisch erarbeitet. Wenn eine empirische Untersuchung diese Hypothese bestätigen würde, könnte diese korpusbasierte Methode eine zusätzliche Methode für Fremdsprachenunterricht sein.

팟캐스팅 Podcasting을 활용한 독일어 교육

강병창 ( Kang Byong-chang )
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Im vorliegenden Beitrag geht es um die Frage, wie das Potenzial des Podcasting im DaF-Unterricht ausgeschöpft werden kann. Unter “Podcasting” versteht man die Verteilung von Audio- oder Videodateien über das Internet auf der Grundlage von RSS. Diese Mediendateien (“Podcasts”) können dann vom Nutzer abonniert und mit tragbaren Abspielgeräten (z.B. MP3-Player) genutzt werden. Seit seiner Entstehung erfreut sich das Podcasting in Amerika und Europa immer größerer Beliebtheit und Verbreitung. Es werden auch immer mehr Versuche unternommen, sich Podcasts als neues Medienformat zur Bildung und Erziehung zunutze zu machen. Sehr verbreitet sind hierbei auch Podcasts zum Fremdsprachenlernen. Angesichts der prekäreren Situation des koreanischen DaF-Unterrichts kann dieser neue Internettrend als eine gute Chance verstanden werden, den Unterricht durch motivationsstiftende multimediale Lernstoffe zu bereichern und autonomes Lernen zu fördern. Im Unterricht können fertige Podcasts, die im Internet kostenlos in Hülle und Fülle verfügbar sind, oder selbstgemachte Dateien verwendet werden. Podcasts können nicht nur als eine Art Sprachkurs dienen, sondern auch als authentisches Hörverstehensmaterial zu verschiedenen Themenbereichen und in unterschiedlichen Diskurstypen eingesetzt werden. Durch die Arbeit mit dem Podcast-Hörmaterial kann der Lerner z.B. unterschiedliche Aussprachen, Akzente und Sprechtempos kennen lernen und sich auf unterschiedliche Sprecher einstellen. Podcasts, insbesondere Video-Podcasts lassen sich auch im Unterricht mit landeskundlichen und kulturellen Schwerpunkten effektvoll einsetzen.

고유어가 들어 있는 독일어 관용구의 학습자 사전학적 연구

정수정 ( Jeong Su-jeong )
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In diesem Beitrag handelt es sich darum, an einem Ausschnitt aus dem weiten Gegenstandsbereich Phraseologie, nämlich den Phraseolexemen mit Eigennamen im Deutschen dessen lexikographische Darstellung unter die Lupe zu nehemen. Phraseolexeme sind für den koreanischen Deutschlerner semantisch nicht leicht erschließbar und weisen spezifische Wirkungsmöglichkeiten und Verwendungsbeschränkungen auf. Dadurch geschieht es nicht selten, dass sich der koreanische Deutsch-lerner in der Wahl eines Phraseolexems vergreift. Denn er weiß nicht genau, welcher Stilebene das betreffende Phraseolexem zuzuordnen ist und in welchen Kommunikationsbereichen es bevorzugt gebraucht wird. Bei der Wörterbuchbenutzung geht der koreanische Deutsch-Lerner normalerweise davon aus, dass in einem Wörterbuch ein Phraseolexem in seiner Form und in seiner Bedeutung sowie in seinem aktuellen Gebrauch korrekt angegeben ist, sodass Missverständnisse so weit wie möglich ausgeschlossen sind. In der bisherigen Fachliteratur ist doch festzustellen, dass unter dem Gesichtspunkt des Fremdsprachenlernens die Beschreibung von Phraseolexemen in deutschen einsprachigen Wörterbüchern viele Mängel und schwerwiegende Unzulänglichkeiten aufweist. Aus diesem Grund ist ein adäquates passives Verstehen, darüber hinaus eine einwandfreie aktive Verwendung durch den Fremdsprachenlerner nicht gesichert. Die Tatsache, dass eine lernerlexikografische Beschreibung von Phraseolexemen konzeptionelle Besonderheiten aufweist, die sich vor allem aus den Bedürfnissen des Fremdsprachenlerners ergeben, führte zu einer Überprüfung der Darstellung onymischer Phraseolexeme in den folgenden deutschen allgemeinsprachlichen Wörterbüchern bzw. phraseologischen Spezialwörterbüchern: de Gruyter Wörterbuch Deutsch als Fremdsprache, Langenscheidts Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache, Duden 11: Redewendungen und sprichwörtliche Redensarten, Deutsche Idiomatik - Die deutschen Redewendungen im Kontext. Für die Untersuchung der Wörterbücher standen die Informationen der lexikografischen Mikrostruktur im Vordergrund. Dabei waren die folgenden Aspekte Gegenstand der Betrachtung: (i) Angabe der Nennformschreibung, (ii) Angaben zu den Leerstellenbesetzungen verbaler PL, (iii) Bedeutungsangaben einschließlich kommunikativ-pragmatischer Verwendungsbeschrän- kungen bzw. -üblichkeiten, (iv) Beispielangaben. In diesem Kontext stellte sich heraus, dass die herangezogenen Wörterbücher für die Darstellung onymischer Phraseolexeme auf der morphosyntaktischen, semantischen und pragmatischen Ebene insofern Defizite aufweisen, als deren tatsächlicher Gebrauch nicht ausreichend widergespiegelt wird.
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