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외국어로서의 독일어 (DaF in Korea)검색

Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 25권 0호 (2009)

독일어교육 과정의 등급 기술을 위한 「유럽공통참조기준」의 활용

권영숙 ( Kwan Yeong-sook )
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Wir leben in einer globalisierten Welt, in der kulturelle, wirtschaftliche und politische Prozesse der Staaten dieser Welt vernetzt sind. In diesem Zusammenhag wird sie als plurikulturell, mehrsprachlich und auch mobil bezeichnet. Diesbezüglich sollen in einem zeitgemäßen Fremdsprachen-unterricht über persönliche Bedürfnisse hinaus, der wirtschaftliche und kulturelle Bedarf berücksichtigt werden. Deswegen sollte eine entsprechende Sprachpolitik in Korea gefordert werden, die für Daf-Unterricht und für das Germanistikstudium in Korea eine neue Chance bieten könnte, das von den Lernern als 2. Fremdsprache weniger favorisiert wird. Dabei scheint es lohnenswert zu sein, den GER zu nutzen, der ein Instrument für einen zeitgemäßen Fremdsprachunterricht zum Lernen, Lehren und Beurteilen bietet, um neue Curricula und neue Lehrmaterialien für Daf-Unterricht in Korea zu erarbeiten. In dieser Abhandlung wurde versucht, den GER als Grundlage zur Formulierung von den Lernzielen und den entpsrechenden Lerninhalten für Deutsch als Fremdsprache an der PCTS zu benutzen, wobei eine klare Beschreibung der Lernziele einzelner Niveaustufen vorausgesetzt wird, Zu den Nieveaubeschreibungen bzw. den Lerninhlten wurden die gemeinsamen Referenznivaus, Beispielskalen und -deskriptoren eingesetzt. Nach meiner Meinung bietet der GER gute Möglichkeiten für eine Verbesserung der Fremdsprachendidaktik in Korea, wenn man ihn auf die Entwicklung neuer Curricula, neues Testssystems und auch neuer Lehrmaterialien aktiv anwenden würde.
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Lesen ist ein komplexes und vielschichtiges Phänomen, bei dem die vielen verschiedenen Variablen zusammenspielen, wie Interesse und Motivation des Lesers, Vorwissen, Fertigkeitsniveau, Lesesituation, Lesehaltung, Leseerwartung, Leseziele, Textsorte und Textschwierigkeit. Lesen ist kein einheitlicher Prozess, sondern einer, bei dem sowohl sprachbezogene Prozesse auf den unteren Verarbeitungsebenen als auch allgemein kognitive, nichtsprachbezogene, Prozesse auf den höheren Verarbeitungsebenen zusammenhängen. Der Leseprozess in der Muttersprache gilt grundsätzlich auch für das Lesen in der Fremdsprache. Gegenüber dem muttersprachigen Lesen kommen aber beim fremdsprachigen Lesen zusätzliche Variablen ins Spiel, wie unter anderem das Verhältnis von Ausgangs- und Zielsprache und ihren linguistischen Merkmalen, die Fremdsprachenkompetenz, die zuerst in der Muttersprache erworbene Lesefähigkeit und kulturspezifisches Hintergrundwissen. Der Erwerb von Lesekompetenzen ist auch mit vielen verschiedenen Variablen eng verknüpft. Es gibt keine einheitliche, einzigartige, allgemeingültige Unterrichtsmethode. Welche Art der Fertigkeiten und der Strategien im Unterricht vermittelt werden sollte, hängt von der Zielgruppe, ihren Interessen und der Textsorte ab. Didaktisch-methodische Überlegungen für die Lesepraxis setzen aber eine lesetheoretische Grundlage voraus. Die vorliegende Arbeit hat versucht aufzuzeigen, wie man zentrale Teilkompetenzen des Leseverstehens auf den höherstufigen Ebenen, z. B. unbekannte Wörter aus dem Kontext erschließen, Selegieren, Abstrahieren, Hypothesenbilden und -überprüfen sowie Inferieren, im Unterricht effektiv vermitteln kann, damit die koreanischen Studierenden vom Wort-für-Wort- Lesen Abstand gewinnen.
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Die Schwierigkeit des Fremdsprachenunterrichts liegt nach der Behauptung der kognitiven Linguisten vor allem darin, dass die Konzepualisierungsprozesse der Sprachen sich unterscheiden. Die konkrete Lösung dafür finden wir aber kaum in der neueren Fachliteratur. In dieser Arbeit wird die Gemeinsamkeit und die Verschiedenheit des Bewegungs- und Lokationsschemas im Englischen und im Deutschen, die mit dem Verb und einer präpositionellen Phrase bzw. eventuell mit den deutschen Partikelverben gebraucht werden, behandelt. Bei der kontrastiven Analyse bin ich von der Grundannahme ausgegangen, dass Deutsch und Englisch im großen und ganzen zu den gleichen “satellite-framed laguages" im Sinne von Talmy gehören. In dieser Arbeit habe ich in onomasiologischer Hinsicht das Bewegungsschema in vier Komponenten gegliedert, nämlich FIGURE, MOTION, MANNER und mit meinem neuen Begriff "(Bewegungs) bahn(=trajectory im Englischen)", der weiter in ORIGIN, PATH und ENDPOINT untergliedert wird. Trotz der gleichen Spachtypologie gibt es eine feine Unterscheidung im Konzeptualisierungsprozess bei der Bildung des Bewegungs- und Lokationsschemas: Im Deutschen ist die "Bewegungsbahn" noch in zwei Gruppen geteilt, einerseits ORIGIN und andererseits PATH und ENDPOINT, die jeweils anders ausgedückt werden: erstere mit Dativ und letztere mit Akkusativ. Nach der Position des Objekts werden zwei verschiedene Ausdrücke im Deutschen gebraucht, nämlich horizontal (legen/liegen) oder vertikal(stellen/stehen). "Reduzierte Bewegung" kann man auch im Deutschen nach dem Kriterium "horizontal/ vertikal" klassifizieren. Im Vergleich dazu gibt es keine Unterscheidung im Englischen. Das Ergebnis dieser Arbeit dient hoffentlich zur Entwickung der "pädagogischen Grammatik" im Sinne der kognitiven Linguistik: Mit der Illustration kann der Fremdsprachenlehrer die Bewegungsschemata effektiv erklären, damit die Lerner den komplizierten Gebrauch der deutschen Bewegungsarten verstehen und jeweils korrekte Formen dafür gebrauchen können. Diese Arbeit soll zur Korrektur der alten Regel "well-known rule of thumb for the dative/accusative alternation (an already existing relation=dative; a newly arising situation=accusative)" dienen.
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Autonomes Lernen ist kein neuer Begriff in der Fremdsprachendidaktik. Dennoch ist die Einplanung von offeneren Lernformen im Unterricht, die die Lernerautonomie unterstützen, ist für viele Lehrende immer auch mit Bedenken verbunden. Vielleicht ist aber dieser Zweifel dadurch begründet, dass man nicht genau weiß, wie das Konzept autonomen Lernens in der Unterrichtpraxis konkret umzusetzen ist. Im vorliegenden Beitrag wird versucht, die Grundideen autonomen Lernens herauszustellen und anhand eines Unterrichtsbeispiels das “Stationenlernen” als eine Umsetzungsmöglichkeit für diese Ideen aufzuzeigen. Beim Stationenlernen ist das Lernen ein aktiver Prozess. Lernprozesse führen dabei für jeden Lernenden zu unterschiedlichen Ergebnissen. In der vorgestellten Unterrichtseinheit wurde das Thema “Beruf/ Arbeit” in 10 Teilbereiche - eine Aufgabe im Plenum und neun Lernstationen - aufgeteilt und zu jedem Teilbereich wurde ein Materialangebot erstellt, das von den Lernenden selbständig bearbeitet werden soll. Die Materialien wurden im Klassenraum an verschiedenen Lernstationen ausgelegt. Die Lernenden gingen in Gruppen von Station zu Station und bearbeiteten die Materialien. Meine Erfahrung zeigt, dass diese Unterrichtsmethode den unterschiedlichen Lerntypen entgegenkommt und den Lehrenden ermöglicht, sich einzelnen Schülern mehr zu zuwenden, und viele Unterrichtszugänge einzubringen, die im lehrerzentrierten Unterricht nur wenig Platz finden können.

수업과 다매체의 결합을 통한 자기 주도적 독일어 수업모형 개발

전은화 ( Jeon Eun-hwa )
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Mit der Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, die auch verstärkt im Bildungsbereich einbezogen wurden, veränderten sich auch reformatorisch in vielen Teilen die Inhalte und die Methoden beim Deutschlernen. Beim Fremdsprachenunterricht wird die Kommunikationskompetenz in der Zielsprache für wichtiger als das Lernen von Grammatik und Lesen gehalten. Neue Medien wie das Internet werden nun beim Deutschlernen eingesetzt. Aber momentan sind die Bedingungen für erfolgreiches Deutschlernen in einer positiven Lernumgebung an koreanischen Universitäten nicht optimal. Deswegen haben Deutschlerner viele Schwierigkeiten, durch den regulären Unterricht alle sprachlichen Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben, zu lernen und schließlich in der Zielsprache Deutsch zu kommunizieren. Ein besonderes Kennzeichen des Unterrichts besteht nämlich darin, dass der Lehrer aufgrund weniger Unterrichtsstunden den Lernern den Unterrichtsinhalt einseitig präsentiert. Durch diese Methode ist es unmöglich eine aktive Unterrichtsteilnahme einzufordern und Motivation zu fördern. Also brauchen wir dringend ein strategisch ausgerichtetes Unterrichtsmodell für den Deutschunterricht, der das Interesse der Deutschlerner fördert, sie motiviert und ihnen hilft, leichter Deutsch lernen zu können; d.h. also einen auf den Lernenden konzentrierten Unterricht, der in Verbindung mit dem Einsatz neuer Medien, angepasst an die Unterrichtsumgebung, selbstgesteuertes Lernen fördert. Diese Arbeit schlägt ein neues Unterrichtsmodell für den Deutschunterricht vor, das auf drei Säulen beruht: den regulären Unterricht, Online-Lernen und e-learning, eine Kombination, die in letzter Zeit umfangreichim Lernbereich eingesetzt wird. Des Weiteren stützt sich dieses Modell auf die Theorie selbstgesteuerten Lernens. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Bedeutung und die verschiedenen Methoden des Einsatzes von Medien in der Fremdsprachenlehre sowie der Moeglichkeiten und Grenzen von e-learning an einigen Universitäten in Deutschland und in Korea näher eingegangen. Ich erhoffe mir von diesem Unterrichtsmodell, dass an koreanischen Universitäten zeitgemaesser Deutschunterricht in einer optimalen Lernumgebung unter zu Hilfenahme modernster Technik verwirklicht werden kann.
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Seit der Einführung der Studienreform an koreanischen Universitäten im Jahre 1995 entwickeln sich verschiedene Bildungssysteme vor allem im Bereich der Germanistik. Der größere Teil davon bezieht sich vorwiegend auf die Umorientierung des Curriculums, die sowohl die deutsche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft als auch die deutsche, wenn nicht sogar die europäische Kultur, Politik und Ökonomie umfassend beschreibt. Jedoch fehlt es dabei an berufsbezogen Lehrgängen, die Germanistikstudierende nach dem Studiumabschluss zum Erwerb eines Berufes verlangen. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst versucht, die Verstärkungsfaktoren zur Konkurrenzfähigkeit nach der Auswertung der Fragebögen von der Seite der Studenten zu erörtern und die Notwendigkeit berufsbezogener Studien in der Germanistik recht hervorzuheben. Die vorliegende Arbeit umfasst vier Kapitel und einen Anhang. Zur leichteren Orientierung erfolgt im ersten Kapitel eine Skizzierung der Gliederung dieser Untersuchung und der jetzigen Situation des Faches ‘Germanistik’ in Korea. Das zweite Kapitel beschreibt das Verstärkungsmodell der konkurrenzfähigen Studenten und den Bereich sowie die Strukturierung des Fragebogens. Im Kapitel III werden nach den grundsätzlichen Überlegungen zur Konzeption der empirischen Untersuchung die Fragebögen ausgewertet, die sodann genauer beschrieben werden. Hier wird zunächst betont, dass die Deutschbeherrschung im Fach 'Germanistik' als einen wesentlichen Bestandteil von Studenten betrachtet und verlangt wird. Vor allem sollten die verschiedenen und attraktiven Programme im Lehrplan angeboten werden, z. B. die Intern-Arbeit in einem Betrieb und die Besichtigung der mit Deutschland in enger Beziehung stehenden Firmen u.s.w. Im vierten Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und zwar besonders sollten das intensive Deuschsprachprogramm, die Intern-Arbeit in einer Firma und der berufsbezogene Lehrgang im Curriculum des Faches 'Germanistik' angeboten und aktiviert werden.
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In dieser Untersuchung werden syntaktische und semantische Funktionen des deutschen Präfixes be- analysiert und einige Vorschläge für den DaF Unterricht in Korea gemacht. Wortschatzerwerb gilt unbestritten als das Lernproblem Nr. 1 im Fremdsprachenunterricht. Die Lehrenden sollten alle Möglichkeiten verwenden, um den Wortschatz der Lernenden zu erweitern. Die Erkennung der Wortbildungselemente ist sehr wichtig und nützlich beim Erlernen des Wortschatzes. Aber die Wortbildung mit dem Präfix be- wird im allgemeinen in den Lehrbüchern sehr wenig behandelt. Im Unterricht muss das Muster für Bildungen präsentiert werden. In dieser Untersuchung stelle ich einige Lerntechniken vor, wie die be-Verben systematisch unterrichtet werden können. Es ist sehr empfehlenswert, im Unterricht die Studenten auf Besonderheiten dieses Wortbildungstyps hinzuweisen. be- hat oft die Bedeutung "Kontakt". Durch die Erkennung der Wortbildungselemente können Lerner die Bedeutung der be-Verben leichter herausfinden. Die Fortgeschrittenen müssen Wortbildungsregularitäten erkennen und den passiven Wortschatz erweitern, um den Grundwortschatz allgemein erweitern zu können. Im zweiten Kapitel werden einige Formulierungsmerkmale dieser Präfixbildung vorgestellt. Im dritten Kapitel werden syntaktische Funktionen gegeben. be- wird verwendet, um aus einem intransitiv verwendbaren Verb ein transitives Verb zu machen. Diese Art von Umwandlungen dient oft dazu, eine Passiv-Konstruktion zu ermöglichen. Im vierten Kapitel werden semantische Funktionen präsentiert. Die Wirkung des Präfixes kann als umfassend, ganz, völlig beschrieben werden. Ein Objekt wird also in einen Zielzustand überführt. Im fünften Kapitel wird gezeigt, wie diese Wortbildungsgruppe im Unterricht präsentiert, semantisiert und von den Studenten geübt werden kann.

카프카의 『성』과 미하엘 하네케의 포스트모더니즘 영화 <성>

피종호 ( Jong-ho Pih )
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Im Vergleich mit Franz Kafkas Roman Das Schloss zeigt der Fernsehfilm Das Schloss(1997) von Michael Haneke die Form der Differenz auf der Ebene der Intermedialität. Diese Differenz besteht sowohl in der Thematik wie auch in den verschiedenen Formen wie Erzählperspektive, Zeit und Raum, Bild, Gespräch, Montagetechnik etc. Wenn Kafka die extreme Absurdität und Fremdheit innerhalb der heterogen struktuierten, absoluten Macht thematisiert, tritt bei Haneke die gesellschaftliche Verneinung in der Fragment-Ästhetik in den Vordergrund, indem er die Diakektik der Verweigerung im Sinne Adornos auf der Ebene der Postmoderne aufnimmt. Das heisst, die Schwarzblende im Hanekes Film wird für die Struktuierung der Sequenzen zwar häufig benutzt, sie wird aber viel subtiler als die pararelle offene Erzählstruktur Kafkas konkretisiert. Diese Fragment-Ästhetik bekräftigt die Diskontinuität von Zeit und Raum und die Differenz der Fremdheit als Alterität, fordert die Lektüre des bildlichen Abschneidens, und vergrößert die bildliche Narrativität und das Schweben der Topographie der Macht als Zeichen. Insbesondere wird die Fremdheit in Hanekes Film Das Schloss über Kafkas Perspektive hinaus konstruiert. Der zeichenhafte Charakter des Schlosses und des Bildes Klamms als Unbestimmtheit im Sinne Derridas, der filmische Raum als der beliebige und der Einsatz des Zeit-Bildes im Sinne Deleuzes, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Gegenwart verdichtet, entsprechen der postmodernen Strategie des Bildes. Auch dies zeigt deutlich, dass der Film das Medium ist, das die literarische Fremdheit auf der Ebene der Intermedialität vertiefen kann. Hanekes Film Das Schloss, der aus der Ästhetik der Dunkelheit besteht, weist stark auf die postmoderne Filmtheorie des Kino-Dispositives hin.

이중언어학습법의 교육과정 및 수업 적용 방안

하수권 ( Ha Suguen )
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Das Tandemlernen im Fremdsprachenunterricht ist in Korea nicht bekannt und auch nicht verbreitet. Das gilt sowohl für die Lehrenden als auch für die Lernenden. Diese Arbeit vermittelt Informationen über Anwendungsmöglichkeiten des Tandemlernens im universitären Fremdsprachenunterricht. Es ist nicht das Ziel dieser Arbeit, das Tandemlernen zu erklären, denn grundlegende Vorarbeiten diesbezüglich wie z. B. Ha(2002, 2008) und Song(2004) liegen in Korea schon vor. In dieser Arbeit werden eigene Erfahrungen des Tandemlernens beschrieben und berichtet, eben mit der Hoffnung, dass einerseits diese neue alternative Fremdsprachenunterrichtsmethode in anderen koreanischen Universitäten verbreitet wird und andererseits das Knowhow solches Fremdsprachenunterrichts in die fremdsprachendidaktischen Diskusionen eingebracht wird. Berichtet werden hier vor allem folgende Punkte: A) Wie kann man das Tandemlernen im universitären Curriculum aufbauen? B) Welche methodischen Möglichkeiten hat man zur Verfügung, um das Tandemlernen im Fremdsprachenuntericht in Korea einzuführen? Bei meinem Versuch wurden zwei unterschiedliche Tandemkurse entwickelt. Der eine heißt “Chinesisch-Koreanisch Tandemkurs”, an dem koreanische Studenten und chinesiche Studenten teilnehmen. Der andere heißt “mehrsprachiger Tandemkurs”, in dem mehr als zwei Fremdsprachen gelernt werden. In diesem Tandemkurs können zum Beispiel drei Chinesch-Koreanisch Tandempaare, zwei Deutsch-Koreanisch Tandempaare und ein Japanisch-Koreanisches Tandempaar zusammen lernen. Zu dem Punkt B) werden verschiedene Aspekte erklärt wie z. B. a) wie wird das Prinzip “autonomes Lernen”(Brammerts 2005, 14) im Unterricht verwirklicht? b) wie wird das Prinzip “Gegenseitigkeit”(Brammerts 2005, 12 ) im Unterricht verwirklicht? c) was für Lernmaterialien oder Lehrbücher werden verwendet? usw. Das Prinzip “autonomes Lernen” wird im Unterricht in verschieder Hinsicht verwirklicht. Jeder Lerner entscheidet sein Lernziel, seine Lernmaterialien und das Lerntempo mit seiner eigenen Verantwortung. Jeder muss für sich seinen eigenen Lernplan erstellen. Betont wird aber immer die Tatsache, dass jeder einen Muttersprachler als seinen Kommunikationspartner allein für sich zur Verfügung hat und daher eher kommunikativ lernen sollte. Das Prinzip “Gegenseitigkeit” wird hauptsächlich in der Hinsicht verwirklicht, dass die Hälfte der Unterrichtsstunde für den koreanischen Studenten und die Resthälfte für den ausländischen reserviert werden. Und jeder übernimmt sowohl die Lernerrolle, als auch die Lehrerrolle. Zu den Lernmaterialien gibt es verschiedene alternative Möglichkeiten. In dem Chinesch-Koreanisch Tandemkurs war jeder Lerner in der Lage, mit seinem Partner in seiner Zielsprache ohne große Probleme mündlich zu kommunizieren. In diesem Kurs wurde keine Lehrbücher benutzt. Stattdessen suchte sich jedes Tandempaar ein bestimmtes Gesprächsthema aus und bereitete zusätzliche Materialien zu dem Thema vor. In einem anderen Tamdemkurs aber waren die meisten koreanischen Lerner nicht in der Lage, in ihrer Zielsprache zu kommunizieren. In diesem Fall brachten sie ein bestimmtes Lehrbuch, mit dem sie zu Hause selbst lernen.
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