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Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 32권 0호 (2013)

구비동화 텍스트와 삽화에서 아름다움의 묘사에 대한 연구

김정철 ( Kim Chong-chol )
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung der Schönheit im sprachlichen Text und in der Illustration des Volksmärchens. Wenn der Märcheninhalt, der durch die Sprache vermittelt wird, auf eine Illustration übertragen wird, muss er Veränderungen erfahren. Die Veränderungen, die bei der Übertragung eines Mediums auf ein anderes unausweichlich entstehen, hängen mit den unterschiedlichen semiotischen Systemen zusammen, die für die Sprache und die Illustration spezifisch sind. Um die Schönheit der Märchenfigur des Volksmärchens darzustellen, bedient sich der sprachliche Text der abstrakten Darstellungweise, bei der es sich um eine knappe und extreme Bezeichnung handelt. Er interessiert sich nur für das Äußerliche der Märchenfigur und schildert deshalb nicht die innerliche Welt. Sowohl die äußerliche als auch die innerliche Schönheit können Märchenleser sich nur durch die Handlung der Märchenfigur vorstellen. Im Gegensatz zum sprachlichen Text bedient sich die Illustration der konkreten Darstellungsweise, mit deren Hilfe Märchenleser ein konkretes Bild im Kopf haben können. Der Märcheninhalt, der sprachlich nicht realisierbar ist, kann mit Hilfe der Illustration vermittelt werden. Bei der Darstellung der Illustration kann auf die nur zu einer bestimmten Zeit oder nur an einem bestimmten Ort gültigen Elemente Rücksicht genommen werden. Es ist festzustellen, dass die Übertragung des Märchentextes von der Sprache auf die Illustration dazu führt, dass der Darstellungsinhalt, der von den unterschiedlichen Medien vermittelt wird, nicht identisch sein kann und dass Veränderungen am sprachlichen Märchentext das Wesen des Volksmärchens beeinträchtigen können.
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An den meisten Universitäten in Korea werden in den germanistischen Abteilungen ausschließlich traditionelle literaturwissenschaftliche, linguistische oder rein sprachliche Veranstaltungen angeboten. Im traditionellen Curriculum an zahlreichen Universitäten gibt es keine Veranstaltung zu dem Thema der interkulturellen Kommunikation, obwohl die Notwendigkeit zur Entwicklung der interkulturellen Kommunikationsfähigkeit immer deutlicher und ihre Einführung notwendiger wird. Die Veranstaltung „Einführung in die interkulturelle Kommunikation“, die in Rahmen dieser Arbeit vorgestellt wurde, bietet nicht nur eine wissenschaftliche Grundlage an, sondern trägt auch dazu bei, das Bewusstsein zu wecken, dass jeder eine andere Kultur hat, sich anders verhält und diese Fremdheit sprachlich und nicht-sprachlich ausgedrückt wird. Darüber hinaus führt diese Veranstaltung dazu, interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten zu erwerben. Nach Einführungsvorlesungen durch die Autorin, die die theoretische Basis vorstellte, haben die Kursteilnehmerinnen zur Sensibilisierung des interkulturellen Bewusstseins an Sprachübungen bzw. Sensibilisierungstraining teilgenommen. Für den Erwerb von Kenntnissen im linguistischen Teil haben sie sich mit Businesskommunikation beschäftigt, wo empirisch untersuchte Forschungsergebnisse konkret vorgestellt wurden und wo sie sich mittels der Gruppenarbeit, des Rollenspiels usw. freier als im theoretischen Teil bewegen konnten und in der Auswertung von großem Interesse und Spaß berichteten. Mit Hilfe von Diskursanalyse, Aufsatzpräsentation, Simulation und Trainingsspiele haben die Studierenden direkte und indirekte Erfahrungen im Umgang mit dem fremden Kulturen gesammelt. Am Ende der Veranstaltung wurde eine kleine Umfrage zu den Erfahrungen während der Veranstaltung durchgeführt. Da haben die Kursteilnehmerinnen eine sehr positive Einschätzung der Veranstaltung gegeben, und festgestellt, dass sie einen großen Bedarf zur interkultuellen Kommunikationsfähigkeit und zum Erwerb von Kenntnissen für die Businesskommunikation gibt. Die meisten von ihnen möchten diese Veranstaltung weiter empfehlen, weil sie die interkulturelle Kommunikationsfähigkeit für eine wichtige Fähigkeite im 21. Jahrhundert halten. Sie wünschen weitere Veranstaltungen mit linguistischer Basis und der Anwendung von praktischen Kommunikationstechnik unter Berücksichtigung des spezifischen mit kulturellen Hintergrunds.
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Über den Stellenwert der Grammatik im DaF-Unterricht hat man lange Zeit im wissenschaftlichen Bereich diskutiert. Insbesondere wird in letzter Zeit dafür plädiert, eine kommunikativ-funktionale Grammatik im DaF-Unterricht zu vermitteln, die den Lernern konkrete Hilfestellungen für die reale Sprachverwendung und die adäquate Rezeption und Produktion schriftlicher und mündlicher Texte bietet. Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, inwiefern die Textebene bei der Grammatikvermittlung eingezogen wird. Das soll anhand einer quantitativen und qualitativen Analyse der Passiv-Übersetzungen(Deutsch-Koreanisch) von koreanischen Deutschlernern geschehen. Das Passiv stellt ein grammatisches Phänomen dar, das sich in didaktischer Hinsicht am Sinnvollsten satzübergreifend behandeln lässt. Das Passiv übt eine textkonstitutive Funktion aus: Es hilft dem Sprecher, die Mitteilungsperspektive gemäß seiner Absichten zu entwickeln, indem es ermöglicht, Thema-Rhema-Beziehungen innerhalb eines Textes auszudrücken. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Annahme, dass ein enger Zusammenhang zwischen der kognitiven und der sprachlichen Perspektivierung von Sachverhalten besteht. Im Koreanischen gibt es aber keine passivische Form nach westlichem Sprachverständnis. Es lassen sich allerdings durchaus Sachverhalte zum Ausdruck bringen, die mit dem Passiv zu übersetzen wären. Das Passiv ist im Koreanischen allerdings weniger geläufig, als es im Deutschen der Fall ist. In der vorliegenden Arbeit wurden Übersetzungen von deutschen Texten von koreanischen Deutschlernern untersucht. Die Versuchspersonen sind StudentInnen im 4.-6. Semester. Das Niveau der Deutschkenntnisse der StudentInnen ist A2/B1. Die qualitativen Ergebnisse weisen auf einen konstanten Vorteil der passivischen Übersetzung gegenüber der aktivischen hin, so dass unangemessen schlechte Übersetzungen produziert wurden. Die Behandlung des Passivs im DaF-Unterricht soll also satzübergreifend und durch Einbettung der Übungen in charakteristische Textsorten erfolgen, welche die Funktion passivischer Strukturen in der authentischen Kommunikationspraxis verdeutlichen. Eine textzentrierte und situationsorientierte Behandlung der grammatischen Strukturen leistet einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung des Sprachkönnens beim Fremdsprachenlerner. Sie erhöht durch den Wirkungszusammenhang von Sprache, Inhalt und Textualität die Motivation für den Unterricht.

온톨로지 기반의 과제중심학습 모형 설계

이해윤 ( Lee Hae-yun )
6,300
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In der vorliegenden Arbeit wurde versucht, aufgrund der Ontologie die Task-Based Learning Theorie zu modellisieren. Es war bekannt, dass wir viele Vorteile haben, wenn wir bei der Modellisierung eine Ontologie benutzen. Zum Beispiel, wir können unter anderen Umgebungen die Theorie wieder verwenden, oder verschiedene Theorien vergleichen. Mit der OMINIBUS-Ontologie haben wir die Task-Based Learning Theorie modellisiert, die bekannt ist, sich für die Erklärung vom Erwerb einer Fremdsprache zu eignen. Dadurch können wir viele konkrete Lehren-Lernen Methoden für Deutsch als Fremdsprache herstellen.
6,300
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In dieser Untersuchung handelt es sich um die Übersetzungsaspekte der deutschen koordinierenden Konjunktionen ins Koreanische. Dafür wurden sie aus zwei Korpora ausgesucht, die an der Konjunktionsstelle im deutschen Satz stehen. Weiter wurden sie sowohl semantisch im Deutschen als auch nach den Erscheinungsformen in den koreanisch übersetzten Sätzen sortiert. Die deutschen Konjunktionen, die in den 103 Sätzen aus KD und in den 177 Sätzen aus SD erscheinen, wurden in die vier Arten wie Adversativ, Kausal, Alternativ und Additiv nach den semantischen Funktionen klassifiziert. Sie können wörtlich ins Koreanische übersetzt werden oder nicht. Dies wurde tabellarisch und grafisch gezeigt. Die typischen Untersuchungsergebnisse sind folgendermaßen zusammenfassbar. 1. Adversativ: kulena(그러나), nichts(X), kulehciman(그렇지만), haciman(하지만) 2. Kausal: waynyahamyen - ttaymunita(왜냐하면 - 때문이다), ttaymunita(때문이다), nichts(X) 3. Alternativ: nichts(X), tto(또), ttonun(또는) 4. Additiv: nichts(X), kuliko(그리고), kulenka hamyen(그런가 하면) Wie oben gezeigt, werden die deutschen alternativen und die additiven Konjunktionen in den koreanisch übersetzten Sätzen sehr häufig ausgelassen. Der Grund kann daran stehen, dass die Konjunktionen im koreanischen Satz weniger als im deutschen benutzt werden. Oder die Topikpartikel ´-un/-nun' enthält teilweise die Funktion der Konjunktion. Hingegen werden die adversativen und die kausalen Konjunktionen vielmehr wörtlich übersetzt. Der Gegenstand dieser Untersuchung ist die deutschen koordinierenden Konjunktionen. Obwohl der jede Korpus aus den über 3000 Sätzen bestehen, sind die Sätze jeder unter 200, die durch die Konjuktionen eingeleitet sind. Sie wurden wiederum semantisch klassifiziert. Dies führt zur wenigen Erscheinungshäufigkeit weiter. Aus diesem Grund ist es fragwürdig, ob diese Untersuchungsergebnisse das Übersetzungsphänomen der Konjunktionen allgemein vertreten. Um ihre Verlässlichkeit zu erhöhen, ist es benötigt, einen umfangreichen deutsch - koreanischen Parallelkorpus zu bauen.

유표성의 원리와 적용 가능성

장기성 ( Jang Ki-sung )
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Diese Studie zielt darauf ab, festzustellen, wie das Prinzip der Markiertheit in der Linguistik aussieht und auf die Sprache anzuwenden ist. Die Markiertheit ist eine sprachanalytische Methode: Ein Merkmal der linguistischen Merkmale, die einen Gegensatz zeigen, erhält einen Pluswert. Dieses nennt man das Merkmalhafte. Ein anderes Merkmal erhält einen Minuswert. Dieses heißt das Merkmallose. In den Gebieten der Phonetik bzw. der Pholologie hat das Merkmallose einen grundlegenden Charakter. Aber das Merkmalhafte besitzt einen peripheren Charakter. Falls es in den semantischen Aspekten speziell, professionell, konzentriert und bedingt ist, zeigt sich der merkmalhafte Charakter. Falls es aber allgemein und prototypisch ist, zeigt sich der merkmallose Charakter. Auch bei den Typen zwischen Sprachen ist es merkmallos, wenn ein grundlegender Charakter unabhängig von der Sprache gezeigt wird. Auf der anderen Seite ist es merkmalhaft, wenn der pheriphere Charakter gezeigt wird. Auch bei der allgemeinen Formenlehre zeigt sich der merkmallose Charakter, wenn die Form eine Regelmäßigkeit hat. Wenn der unregelmäßige Charakter bleibt, zeigt sich der merkmalhafte Charakter. Betrachtet man die Korrelation zwischen der Natürlichkeit und Markiertheit, ist das Merkmallose natürlich. Dieses wird schnell gewonnen. Von dem sprachlichen Fehler und auch von den sprachlichen Veränderungen ergeben sich kaum Auswirkungen. Für das Merkmalhafte gilt der Gegensatz. Wie oben beschrieben führt das Prinzip der Markiertheit bei der Analyse der Sprache eine nützliche mechanische Funktion durch. Ursprünglich wurde dieses Prinzip zur Erklärung des phonologischen Phenomens in die Linguistik eingeführt, Nun ist der Gegenstandsbereich viel erweitert. Es wird auf sehr verschiedene Gebiete wie z.B. nicht nur Formenlehre, Syntax und Semantik, sondern auch Pragmatik, psychologische Linguistik, Spracherwerbstheorien, kognitive Linguistik usw. angewendet.

품사부착 코퍼스를 활용한 교수·학습자료 개발에 관한 연구

최병진 ( Choi Byung-jin )
6,400
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In den letzten Jahren hat sich Korpuslinguistik als eine selbständige Teildisziplin fest in der allgemeinen Linguistikwelt etabliert, indem sie in Teilbereichen der Linguistik, z.B. der Orthographie, Morphologie, Wortbildung, Syntax, Semantik, Lexikologie, Lexikographie, Spracherziehung, Übersetzung usw. ihre Anwendungsmöglichkeiten mit den entsprechenden Forschungsresultaten bewiesen hat. Eine der wichtigsten Aufgaben der Korpuslinguistik besteht darin, intuitive Entscheidungen der Linguisten hinsichtlich umstrittener Spracherscheinungen oder Sprachtheorien anhand authentischer Sprachdaten überprüfbar zu machen. Daher werden verschiedene zielspezifische Korpora und entsprechende Suchwerkzeuge entwickelt. Obwohl viele Korpora als Internetressourcen zu nutzen sind, ist es jedoch nicht einfach, die Suchergebnisse zu analysieren und zu interpretieren, um sie weiter anzuwenden. In diesem Aufsatz wird versucht, ein Lernerkorpus anhand des Lernmaterials von “So geht's” selbst aufzubauen, es mit TreeTagger zu taggen, daraus ein gettagtes Korpus zu bilden und zu anlaysieren, damit die Analyseergebnisse für den Sprachunterricht weiter verwendet werden können. Hier werden hauptsächlich die Häufigkeit und Beispielsätze für die Präpositionen, das Perfekt, das Passsiv und Infinitivstrukturen betrachtet und analysiert. Durch die Untersuchung wird gezeigt, worauf die Lehrer beim Entwurf des Grammatikunterrichts achten sollen und wie man mit dem Korpus arbeitet.

교양독일어 교재의 문법학습 대상과 범주

하수권 ( Ha Suguen ) , 김순임 ( Kim Soonim ) , 김미승 ( Kim Mi-seoung )
7,700
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Bei dieser Arbeit handelt sich um eine Analyse der Lernmaterialien zum Grammatiklernen in Lehrbüchern für DaF als Studium-Generale, die von koreanischen Germanisten verfasst und in Korea publiziert wurden. Dabei gingen wir davon aus, dass das Grammatiklernen für DaF als Studium-Generale trotz der mangelnden Unterrichtsstunden unabdingbar ist, denn das Erlernen des Grammatikwissens fungiert dazu, den Lernprozess zu erleichtern, unnötige Fehler zu vermeiden und autonomes Lernen zu unterstützen, besonders wenn man DaF außerhalb der deutschsprachigen Ländern wie in Korea lernt. In unserer Analyse gehen wir folgenden Fragen nach: a) Welche Grammatikbereiche sollten als Lernmaterialien zum Grammatiklernen für DaF als Studium-Generale ausgewählt werden? b) In welcher Art und Weise sollten die ausgewählten Grammatikbereiche als Lernmaterialien in den Lehrbüchern dargestellt werden? Um diese beiden Frage zu beantworten, analysierten wir insgesamt 7 Lehrbücher für DaF als Studium-Generale und fanden zwei Schwachbereiche: 1) Zu viele Grammatikbereiche werden als Lerngegenstand angeboten, obwohl nur wenig Zeit für das Erlernen der Grammatik zur Verfügung gestellt wird. Um diesen Schwachpunkt zu beseitigen, schlagen wir vor, die folgenden 12 Grammatikbereiche als Lerngegenstände auszuwählen: 1) Verbkonjugation, 2) Wortstellung ohne Nebensatz, 3) W-Fragen, 4) Personalpronomen, 5) Possessivartikel, 6) Deklinationssystemdes Nomens, 7) definiterundindefiniter Artikel, 8) trennbareunduntrennbare Verben, 9) Präpositionen, 10) Modalverben, 11) Perfekt und Präteritum, 12) Imperativ. 2) Beim zweiten Problem handelt es sich um die Art und Weise der Grammatikdarstellung und der Kategorisierung. Bei der Deklination des Nomens und der Konjugation des Verbs findet oft folgende Kategorisierung statt: a) stark, b) schwach, c) gemischt. Wir halten diese Kategorisierung für didaktisch nicht ausreichend durchdacht, sondern sehen diese als mehr oder weniger lingustisch begründet. Vom Standpunkt der didaktischen Grammatik betrachtet, gehen wir davon aus, dass diese Kategorisierung lernfreundlich vereinfacht wurde. Nur Regelmäßigkeiten sollten als Grammatikwissen erlernt werden, während Unregelmäßigkeiten getrennt davon dagestellt und wie der Fremdwortschatz angeeignet werden sollten.
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Die interkulturelle Landeskunde hat schon längst ihren festen Platz im Curriculum des DaF-Unterrichts. Der Fokus des interkulturellen Landeskundeunterrichts liegt dabei auf der Entwicklung der interkulturellen Kompetenz, die der Lerner durch die systematische Vermittlung von kulturellen Kontrasten zwischen der eigenen Kultur und der Kultur der Zielsprache erwerben soll. Als Sprachlehrforscher und DaF-Lehrer sieht man sich immer wieder mit der Frage konfrontiert, welche Themen und Inhalte die interkulturelle Landeskunde vermitteln kann und sollte. Aus dieser Perspektive sollte ein angemessener DaF-Unterricht die vier sprachlichen Fertigkeiten anhand von Themen und Inhalten entwickeln, die gleichermaßen dazu geeignet sind die interkulturelle Kompetenz der Lerner zu fördern. Zielsetzung des vorliegenden Beitrags ist es, am Beispiel der Etikette Impulse für die Praxis des DaF-Unterrichts zu geben. Denn in einer Zeit, in der sich Menschen online und offline immer näher kommen, ist die Rücksichtnahme auf andere Mitmenschen sehr wichtig. Dies gilt in besonderem Maße, wenn Menschen mit unterschiedlicher Sprache und Kultur miteinander kommunizieren und interagieren. Die Etikette der Zielsprache zu kennen ist von zentraler Wichtigkeit, um die eigenen kommunikativen Ziele zu erreichen und unangehme und konflikträchtige Situationen zu vermeiden. Etikette ist ein Forschungsgegenstand, mit dem sich aufgrund seiner Komplexität unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen, wie die Ethnologie, Geschichte, Kulturwissenschaft u.a.m. befassen. Die interkulturelle Landeskunde mit ihrem interdisplinären Charakter kann somit von den Forschungsergebnissen anderer Disziplinen profitieren und diese für den DaF-Unterricht verwertbar machen. Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Unterschiede zwischen der Landeskunde und der interkulturellen Landeskunde eingegangen. Im zweiten Teil wird der Frage nachgegangen, inwieweit Etikette als Lerninhalt für die interkulturelle Landeskunde in Frage kommt. Danach wird der Begriff der Etikette erläutert und anschließend ein kurzer Überblick über die Geschichte der Etikette gegeben. Im letzten Teil werden exemplarisch verschiedene Übungen und Zusatzmaterialien zum Thema Etikette vorgestellt.

독일어 인터넷 자원 (Internetresourcen)

천미애 ( Cheon Mi-ae )
6,900
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인터넷 기술의 발달은 디지털 사전의 구축과 이를 실용적으로 활용하는데 있어 새로운 가능성을 제시한다. 이는 독일의 몇 가지 인터넷 자원을 대상으로 실험적으로 살펴본 본 논문의 결과에서도 잘 드러나고 있다. 사전텍스트를 위해 가공된 텍스트 코퍼스는 디지털 분석도구를 통해 사전구축에 필요한 단어의 빈도, 의미와 통사-의미적 항목 등에 대한 정보를 추출하는데 사용될 수 있다. 또한 기존인쇄사전의 미시구조를 양적으로 담보할 뿐만 아니라 인쇄사전에서는 실현될 수 없는 요소들, 예컨대 방대한 양의 실물자료제공 및 단어의 올바른 발음을 청취할 수 있는 음성장치 등의 시청각적 추가 기능을 제공한다. 이러한 가능성들은 특히 외국어습득에 큰 효과를 부여할 수 있다. 사용자가 필요한 정보를 얻기 위해 때로는 하이퍼링크로 구조화되어 있는 검색 경로를 통해 찾는 정보가 출현할 때까지 검색하여야 한다. 이 과정에는 인터넷기술 상의 여러 내재적인 복합성과 아울러 유동적인 상호성 (variable Interaktivität)이 요구될 수 있다. 상호기능은 표제어 선별과 미시구조 산출 과정에 있어 비록 인터넷 자원의 구상에 따라 다르지만 본 논문에서 조사된 인터넷 자원들은 거의 사용자에게 공동집필자 (Mit-Editor)로 과정에 참여할 수 있는 가능성을 제공하고 있다. 이는 인쇄사전시대에서는 상상도 할 수 없었던 기능이다. 공동집필은 신조어 및 글말 코퍼스에 국한되지 않는 언중의 다양한 지금의 언어사용환경을 제공하는 통로로서 그 의의를 갖는다고 할 수 있겠다.
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