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Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 33권 0호 (2013)

웹기반 교수자 언어포트폴리오 설계 및 그 활용

권영숙 ( Kwan Yeongsook )
6,400
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In diesem Aufsatz wurde das web-basierte Lehrendesprachenportfolio für den DaF-Unterricht in Korea sowie dessen Konzipierung behandelt. Diese Arbeit geht davon aus, dass das Ministerium für Bildung und Personalentwicklung (Ministry of Education and Human Resources Development) in Korea seine Hochschulbildungspolitik von der forschungorientierten zur erziehungszentrierten umgestellt hat, um die qualitative und konkurrenzfähige Kompetenz der Universitäten zu verstärken. Dabei fordert das Bildungsministerium die Hochschulen zur Förderung deren Konkurrenzfähigkeit und auch zur Erhöhung deren Erziehungsqualität auf. Dies ist wiederum mit der Verstärkung der Fähigkeiten der Lehrkräfte sowie den qualitativen Lehrangeboten eng verbunden. Die Konzipierung sowie Anwendung des Lehrendesprachenportfolios soll als Lösung in Betracht gezogen werden, wobei das Modell des web-basierten Lehrendesprachenportfolios der Presbyterian College & Theological Seminay (PCTS) als Beispiel und Grundlage der Überlegungen dient. Dies wurde im Jahr 2010 als Metamodell für den Kurs Deutsch 1 auf dem A1 Niveau auf der Webseite Cyworld „Allesklar“ erstellt. Durch die mehrmaligen Anspruchsanalysen der Lernenden und die theoretischen Untersuchungen wurde es im Jahr 2012 SS für vier zwei jährige Deutschkurse von Deutsch I bis Deutsch IV auf dem Niveau A2-2 entwickelt, wobei der GER und die Grundideen von Seldin und Yong Ge Cho als theoretische Basis zugrunde liegt. Der Einsatz des Lehrendesprachenportfolios im DaF-Unterricht trägt nach meiner Überzeugung zur Verstärkung und auch Förderung der Lehrfähigkeiten der Lehrkräfte sowie der qualitativen Lehrangebote bei, indem Lernende mithilfe des L-Sprachenportfolios eine Sammlung von Dokumenten wie z.B. von Selbst und auch Fremdbewertung bzw. von Beispielen persönlicher Arbeiten zusammenstellen und immer wieder ergänzen und aktualisieren können, um ihre Lehrkompetenzen für sich selbst und für andere transparent zu dokumentieren. Dies gibt den Lehrenden die Chancen, Lehrziele bzw.-inhalte sowie auch Lehrmethode und Lehrangebote selbst zu reflektierern und zu verbessern. In der weiteren Arbeit sollte man empirisch untersuchen, ob sich die Anwendung des L-Sprachenportfolios im DaF-Unterricht auf die Erhöhung der Lehrqualität und –fähgikeit auswirkt.

퀴즈 풀이 방식의 언어와 지역사정 및 문화교육 융합방안

김미승 ( Kim Mi-seoung )
6,500
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Zusammen mit dem Erlernen der sprachlichen Fähigleit gehört die Vermittlung der Landekunde- und des Kulturwissens über die deutschsprachigen Länder zu einem unbedingten Bestandteil des Germanistik-Curriculums in Korea. Im Allgemein lernen die Germanistikstudenten im Unterricht Landekunde und das Kulturwissen nicht auf Deutsch, sondern auf Koreanisch, denn das Sprachniveau der Studenten ist allgemein zu niedrig, um einen Landekundeunterricht auf Deutsch zu halten. Aber in realen Kommunikationssituationen müssen die Studenten ihr Landeskunde- und Kulturwissen auf Deutsch verstehen und ausdrücken. Das von der Zielsprache getrennte Lernen des Landeskunde- und Kulturwissens macht es schwierig, das erlernte Landeskunde- und Kulturwissen in der Kommunikation auf Deutsch richtig und leicht anzuwenden. Dieses Problem veranlasst meine Arbeit. Ich ging davon aus, dass im Germanistik-Curriculum eine Unterrichtseinheit, in der das Landeskundeund Kulturwissen auf Deutsch vermittelt wird, verankert werden soll, gerade zu dem Zeitpunkt, an dem die Studenten das A1 oder A2 Niveau erreicht haben. Um so einen Unterricht zu halten, scheint mir das Quiz als ein angemesses Mittel als Unterrichtsmethode. Dafür wurden hier insgesamt 5 Lehrbücher vorgestellt. Zwei davon, eben Lege(2005) und Barnhusen(2007), sind die passenden Lehrbücher für den Landeskundeunterricht auf Deutsch durch die Anwendung eines Quizes. In der Arbeit wurde dargestellt, wie diese Bücher als Grundlage für einen solchen Unterricht nützlich sind. Außerdem wurde behandelt, welche Formen des Quizes in einem solchen Unterricht verwendet werden kann.

문화 콘텐츠와 상호문화 수업

김유리 ( Kim You-ri )
5,500
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Das Konzept “Culture Contents” wird in Korea seit Mitte des Jahres 2000 in den Geistwissenschaften wissenschaftlich behandelt. Unter “Culture Contents” wurden zu Beginn digitalisierbare Cultural Entertainment Contents, z. B. Online Game (inkl. Play Station, Mobile Game), Musik, verschiedene Mobile (Handy-) Contents, Film, Performing Arts, Animations, Fernseherserein u.s.w. verstanden. Derzeit ist Culture Contents in Korea in Bezug a Kreative Kulturwirtschaft einer der wichtigsten Forschungsbereiche geworden, die von der offiziellen koreanischen Regierungspolitik stark unterstützt werden. In meiner Arbeit erweitere ich die bisherige Definition von Culture Contents und verstehe Culture Contents nicht nur digitalisierbare Cultural Entertainment Contents sondern weitergehend als generalisierte interkulturell wertvolle Kulturprodukte. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, dass im Rahmen des Kulturunterrichtes interkulturell wertvolle “Culture Contents” analysiert und unterricht werden, damit die Studenten nicht nur interkulturelle Unterschiede verstehen sondern interkulturell akzeptierte Produkte materieller und immaterieller Art in wirtschaftlichen Kontexten entwickeln, und handhaben können. Bisheriger Kulturunterricht in interkultureller Perspektive hat sich mehrheitlich mit Landeskunde, Verhaltens- und Sprechhandlungsweisen in kommunikativen Zusammenhängen beschäftigt und solche Elemte unterrichtet. In einem Deutschunterricht, der Culture Contents als interkulturellen Unterricht versteht, verwenden wir unabhängig oder in Erweiterung von landeskundlichen sowie Verhaltens- und Sprechhandlungsweisen solche didaktisch adaptierten Elemente aus der Sicht von Culture Contents, die damit zur erweiterten und praxisorientierten wesentlichen Komponente in didaktischen Modellen zum interkulturellen Unterricht werden.

독일 전래 자장가에 대한 이해

김은숙 ( Kim Eun Suk )
6,000
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der kindlichen Angst vor dem nächtlichen Schlaf und ihren unterschiedlichen Bewältigungsstrategien im deutschen Schlaf- und Wiegenlied. Viele Kinder haben Angst vor dem Schlaf. Die Ursachen dieser Angst liegen vor allem im Verlust menschlicher Wachsamkeit und Bewusstseinskontrolle im Schlaf. Gefühle und Empfindungen der Sicherheit und Vertrautheit erleichtern und befördern den kindlichen Einschlafprozess. Nicht allein gewohnte Schlafstätten können derartige Gefühlszustände mit hervorrufen, sondern auch bestimmte Verhaltensabläufe vor dem Schlafengehen. Einschlafrituale sind in diesem Zusammenhang besonders förderlich. Sie können den Einschlafprozess des Kindes positiv beeinflussen. Welche Einschlafrituale die Eltern bevorzugen, hängt in der Regel von der eigenen Sozialisation ab. Die Eltern lesen ihren Kindern eine Gutenachtgeschichte vor, oder sie versuchen sie mit Schlafliedern in den Schlaf zu singen. Die vorliegende Studie widmet sich nur den Schlafliedern. Schlaflieder vermitteln Geborgenheit und evozieren liebliche, traumspendende Vorstellungen im Kind. Sie dienen der Entspannung des Kindes unter anderem durch ihre positiven Assoziationsspielräume und ihren Verheißungen wundersamer Dinge. Im Schlaflied lassen sich vier Angstüberwindungsangebote 1. Ein allmächtiger Gott kann die Kinder vor der ängstigenden Nacht beschützen und das Schicksal der Kinder lenken. Die vorliegende Arbeit versucht darzulegen, wie stark manche Schlaflieder die religiösen (christlichen) Vorstellungen der Gesellschaft aufnehmen. 2. Schlaflieder setzen auf die Wirkungsmacht sedativer Laute. Schläfrig gesungene Kinder können eher ohne Angstbewusstsein einschlafen. 3. Schlaflieder sind oftmals mit märchenhaften Figuren bevölkert (z. B. dem Sandmann und dem Mann im Mond), die die Kinder auf magische Weise in den Schlaf und die Welt der Träume zu versetzen vermögen. 4. Manche Schlaflieder vermitteln auch Drohungen, die das Einschlafen als Akt kindlicher Gehorsamkeit einfordern und die Kinder mit Schreckgestalten ängstigen und einschüchtern. Obwohl der Inhalt dieser Schlaflieder Schrecken erregt, ist die Melodie sanft gehalten. Die vorliegende Studie macht auch deutlich, dass Wiegenlieder nicht nur den Einschlafprozess begleiten und befördern sollen, sondern zugleich auch die gesellschaftlichen Ordnungsvorstellungen und kulturellen Normen im Bezug auf Kindererziehung und Kinderverhalten zum Ausdruck bringen.

독일의 다층적 의사소통 시스템 ‘시민대화 Bürgerdialog’

남유선 ( Nam Yu-sun ) , 김인숙 ( Kim In-suk )
5,900
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In dieser Arbeit wird ein mehrstufiges Kommunikationsystem in Deutschland behandelt, wobei es sich um den Bürgerdialog handelt. Der Klimawandel oder die Knappheit von Ressourcen und Rohstoffen gehören zentralen Herausforderungen der Gegenwart, die ohne Forschung und technologische Entwicklung nicht bewältigt werden können. Der Bürgerdialog soll dazu beitragen, die wissenschaftlichen und technologischen Antworten auf diese Herausforderungen zu geben. Diese Antworten nehmen Rücksicht auf Bedürfnisse, Bedenken und Erwartungen der Bürger. Mit den Bürgerdialogen gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Bürgern die Gelegenheit, sich aktiv an der politischen Diskussion zu wichtigen wissenschaftlichen und technologischen Themen zu beteiligen. Der gesamte Prozess des Dialogs soll offen und transparent sein. Seine Ziele, Nutzen und Grenzen sollen klar und nachvollziehbar kommuniziert werden. Der Verlauf des Dialogs und seine Ergebnisse werden umfassend und schnell dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch die konsequente Einbindung wissenschaftlicher Experten in den gesamten Dialog-Prozess wird sichergestellt, dass die Teilnehmer für ihre Diskussion mit sachlich richtigen und aktuellen Informationen versorgt werden. Die Themen der Bürgerdialoge sind inhaltlich und sprachlich so gestaltet, dass sie für interessierte Laien gut nachvollziehbar und mit wenig Einarbeitung verständlich sind. Bürger sollen den Entscheidungsträgern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begegnen und mit ihnen über ihre Erwartungen und Besorgnisse diskutieren können.
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Seit der Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften ab den 1950er Jahren sind türkische Migranten in Deutschland zu einer gesellschaftlich relevanten Größe geworden. Da sich viele von ihnen hierzulande eine Existenz aufbauten und andere Familienmitglieder aus der Türkei nachholten, machen sie inzwischen den größten Anteil aller in der Bundesrepublik lebenden Ausländer aus. Türken und Türkinnen sind die Gruppe der Migranten, die in der Bundesrepublik am stärksten vertreten ist. Aber sie sind den Deutschen aufgrund ihrer islamischen Religion am fremdesten erscheint. Sie lassen sich nicht anschließen an deutsche säkularisierte christlich-abendländische Tradition. Sie sind auch die ausländischen Mitbürger, gegenüber denen die meisten Vorurteile, Stereotype und Fehlinformationen bestehen. Die Probleme der zweiten Generation mit türkischem Migrationshintergrund sind anders als die Probleme der ersten Generation der Gastarbeiter. (Türkische) Migrantenkinder werden nicht nur in einer deutschen Bildungsinstitution mit der Sprache und den Denkweisen der Deutschen, sondern auch in der Familie mit ihren Eltern, die ihre Kinder immer mehr auf orthodoxe türkische (kulturelle) Tradition festlegen, konfrontiert. Deshalb wird in der vorliegenden Arbeit Integrationsprobleme der Migrantenkinder im Werk von Annelies Schwarz Hamide spielt Hamide (1986) untersucht. Im untersuchten Text der vorliegenden Arbeit wird zuerst Konflikte und Integrationsprobleme von Hamide mit türkischem Migrationshintergrund in der Hauptschule ins Auge gefasst. Darüber hinaus wird die tief verwurzelten Vorurteile der Deutschen Gesellschaft durch die Ansicht des Ich-Erzählers, deutscher Lehrerin Weißenbach, kritisch untersucht. Zum Schluß werden die Funktion der Schule für die Integration der Migrantenkinder, die soziale Sinn der interkulturellen Bildung und die didaktische Methode der kinder- und jugendliterarischen Texte für die interkulturelle Bildung untersucht.
7,900
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In dieser Arbeit geht es um die kritische Betrachtung der Entwicklungstendenzen des Deutschunterrichts in Korea anhand der Analyse der Schulcurricula nach dem 1997 veröffentlichten 7. Curriculum. 2007 und 2009 wurde das Curriculum umfassend revidiert, wobei man in der Bezeichnung auf die Nummerierung verzichtete und von Curriculum 2007 und Curriculum 2009 sprach. Die Revisionen haben den Status des Faches Deutsch in der Mittelschule zwar gestärkt und in den Fremdsprachenoberschulen durch die Erhöhung der Unterrichtsstundenzahl befestigt, während in den allgemeinbildenden Oberschulen die Bedeutung von Deutsch als Fach und auch die Stundenzahl zurückgegangen sind. Die Darstellung der Einzelinhalte im Curriculum 2007 und Curriculum 2009 ist ausführlicher als die im 7. Curriculum. Aber im Curriculum 2009 wurde die Kategorie Charakter gestrichen, womit Deutsch als Fach die Gelegenheit genommen wurde, sich nach außen hin als schulisch und gesellschaftlich relevant zu legitimieren. Die Umbenennung der Kategorie Inhalt in Zielleistungsstufe im Curriculum 2009 zeigt, dass dieses Curriculum eher die Seite des Lerners als die des Faches zu berücksichtigen versucht. Trotz der ausführlicheren fachspezifischen Darstellung gibt es im Curriclum 2009 jedoch noch einige Unklarheiten. Fachdidaktisch betrachtet wurden Aspekte wie Kultur (im erweiterten Sinne), Einsprachigkeit, Grammatik usw. betont. Es ist daher zu fragen, wie der einerseits erhöhte Anspruch in den Lerninhalten und -methoden mit der andererseits reduzierten Stundenzahl zu vereinbaren ist. Gerade um dieses Dilemma zu beheben, ist die didaktische Expertise für den Deutschunterricht mehr denn je gefragt.

독일 낭만주의 시대의 번역과 젠더 - 셰익스피어 번역을 중심으로

안미현 ( Ahn Mi-hyun )
6,400
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In dieser Studie werden unter anderem die Fragen behandelt, welche Einflüsse die Geschlechtsunterschiede auf die Einstellung sowie das Ethos der Übersetzerin bzw. des Übersetzers ausüben und ob das weibliche oder männliche Geschlecht über individuelle Differenzen hinaus auf das Übersetzungsschreiben sinnvolle Unterschiede ausmacht. Was die historische Bewertung angeht, ist noch zu klären, ob Leistungen der weiblichen bzw. männlichen Übersetzer in der Nachwelt legitim, insbesondere wie die Positionen und Leistungen der Übersetzerinnen im patriarchalischen Wertsystem vornehmlich bei Fällen von Zusammenarbeit bewertet sind. Um diese Fragen zu beantworten, wird in dieser Studie auf Genderprobleme fokussiert, die in den Shakespeare-Übersetzungen von den deutschen Romantikern wie beispielsweise August Wilhelm Schlegel (1767-1845) und Dorothea Tieck (1799-1841) zu beobachten sind. Shakespeare-Übersetzungen gelten als repräsentative Beispiele der deutschen Übersetzungsgeschichte: August Wilhelm Schlegel strebt danach, die bis zu seiner Zeit vereinzelt durchgeführten Übersetzungen von Shakespeares Dramen vollständig ins Deutsche zu übersetzen. So hat er von 1797 bis 1810 vierzehn Stücke von Shakespeares Dramen übersetzt. Jedoch sind seine Pläne 1810 unterbrochen und ab 1825 übernimmt sie Ludwig Tieck. Ludwig Tieck verliert aber bald Lust an dieser Arbeit und überlässt sie seiner Tochter Dorothea. Dorothea Tieck hat unter der Leitung ihres Vaters Ludwig Tieck Macbeth, Cymbeline, Die Veroneser, Coriolanus, Timon von Athen und Das Wintermärchen übersetzt. Sofern die Rollen und Aufgaben der beiden Personen im Rahmen der Shakespeare-Übersetzungen vollkommen anders sind, ist es nicht sinnvoll, Wilhelm August Schlegel, der eine Zentralfigur der Frühromantik und zugleich einer der größten Übersetzer in der deutschen Geschichte war und Dorothea Tieck, deren Name lange Zeit nicht einmal erwähnt wurde, direkt zu vergleichen. A. W. Schlegel ist davon überzeugt, dass die deutsche Sprache in der Lage ist, alle Literatur in der Welt zu übersetzen. In seinen Überzeugungen steckt eine Art des nationalen bzw. nationalisitschen Bewusstseins: Er glaubt, dass deutsche Literatur, die durch Übersetzungen bereichert wird, in der Mitte der europäischen Literatur und zugleich der Weltliteratur stehen kann. Insbesondere haben seine Shakespeare-Übersetzungen dazu beigetragen, dass sich die Idee der deutschen Romantik europaweit verbreitet: Nämlich zur ‘Europeanization of Romanticism’. Dies bedeutet, dass alle Literatur der Welt ins romantische und europäische Denksystem integriert werden kann. Hier sind die frühe Phase der westlichen Übersetzungsideologie und zugleich der Werdeprozess des Eurozentrismus durch das Medium der Übersetzung herauszulesen. Hingegen steht Dorothea Tieck immer hinter dem Namen ihres Vaters und insofern erinnert man sich nicht an sie. Sie zeigt dabei kein Selbstbewusstsein als Übersetzerin und als Tochter des lebensfernen Dichters. Das untergeordnete und zerrissene Subjekt Dorothea Tiecks weist auf ein Zwischen-Terrain hin, das nirgendwo vollständig hingehört. Dorothea Tieck steht somit marginal innerhalb des dominierenden Kulturkreises ihrer Zeit und ihre Haltung zeigt ein drastisches Kontrastbild gegenüber Schlegel. Im Vergleich zu den prächtigen und überzeugten Aktivitäten Schlegels sieht ihre Rolle am Rande der deutschen Romantikbewegung subordinär und nebensächlich aus. Im Grunde genommen kämpft sie aber ihrerseits mit der enormen Schwierigkeit, sich an die Sprache und die Erfahrungswelt der Männer anzuschließen, bleibt aber letztendlich vom Netzwerk der kulturellen Macht ihrer Zeit vollkommen ausgeschloßen.

다문화 가정 어린이의 다중언어발달과정 연구

유수연 ( Yu Suyon )
6,100
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Die Studie beschäftigt sich mit dem Prozess der Mehrsprachigkeit von den Kindern bei den multikulturellen Familien, deren Mütter Heiratsimmigranten von binationalen Paaren sind. Die Kinder von den Heiratsimmigranten haben besonders gute Voraussetzungen, zwei verschiedene Sprachen und Kulturen erwerben zu können. Aber in der Alltagswirklichkeit in Korea können die meisten von ihnen selten die Sprache und die Kultur der Mütter erlernen, weil die familiäre Umgebung und die koreanische Gesellschaft systematisch den Erwerb der Sprache verhindern, die keinen anerkannten Status als eine Fremdsprache in Korea hat. In dieser Arbeit wurden die Erkenntnisse und Ergebnisse aus Forschungen über Mehrsprachigkeit in Europa besonders im DaF-Bereich vorgestellt. Anschließend wurde unternommen, diese Erkenntnisse auf die koreanische Situation zu übertragen. Zum empirischen Teil habe ich mit Hilfe von Diskursanalysen, Interviews und Hospitationen die Mehrsprachigkeit in Kommunikationssituationen beschrieben und analysiert. Dafür habe ich Mütter und Kinder beobachtet, interviewt, Gespräche mit ihnen aufgenommen und transkribiert. Anhand der Transkriptionen wurde versucht, die Alltagswirklichkeit darzustellen und die Gründe der Verständigungsprobleme zu analysieren, die dazu führen, dass die Sprache nicht erworben werden kann. Daraus ergibt sich, wenn die Sprache der Mutter in Korea eine gesellschaftlich anerkannte Fremdsprache ist - wie zum Beispiel Chinesisch -, dass dann die Familien und Mütter dazu neigen, diese Sprache auch weiterhin zu praktizieren und den Erwerbsprozeß fortzusetzen. Auf der Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse sollte eine Förderung zur Entwicklung von Mehrsprachigkeit institutionalisiert werden. Wenn die Kinder mit verschiedenen Sprachen und Kulturen ausgestattet werden, können sie später z.B. als Experte im Wirtschaftsbereich in den entsprechenden Ländern interkulturell angemessen arbeiten. Aber wenn diese Chance zur Mehrsprachigkeit systematisch nicht genutzt wird, und statt dessen eine totale Integration verlangt wird, kann eine multikulturelle Gesellschaft kaum entstehen. Es ist die höchste Zeit, dass man eine Sprachenpolitik entwickelt, die gesellschaftliche Unterstützung zur Förderung der Mehrsprachigkeit anbietet, die Offenheit und Toleranz zur fremden Sprache und Kultur im schulischen Gebiet ausbilden und fördern hilft.
6,800
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In der vorliegenden Arbeit werden im Hinblick auf die Verfügbarkeit des Wissens in der Performanz wesentliche Kernbegriffe aus kognitiver lerntheoretischer Sicht diskutiert. Dabei wird versucht, in der Spracherwerbsforschung viel diskutierte Begriffspaare wie „erworbenes System/erlerntes System“, „implizites Wissen/explizites Wissen“, „prozedurelles Wissen/deklaratives Wissen“ zu erhellen und miteinander in Verbindung zu bringen. Aufgezeigt werden hierbei die Probleme der Dichotomisierung im Hinblick auf die Anwendbarkeit des Wissens bei den oben genannten Parameterpaaren. Anstatt die Anwendbarkeit des Wissens davon abhängig zu sehen, welche Art von Wissen erworben wurde, wird die Anwendbarkeit des Wissens in Anlehnung an Edmondson (2002/2003) und Edmondson/House (2011) als Zusammenspiel der Entwicklung auf der Ebene des Wissens und der Ebene der Verfügbarkeit betrachtet. Auf der Wissensebene beinhaltet die Sprachentwicklung Zunahme, Analyse und Integration des Wissens. Auf der Anwendungsebene bedeutet die Sprachentwicklung bessere Verfügbarkeit des Wissens, die durch Automatisierungsprozesse zustande kommen kann. Auf dieser Grundlage wird eine flexible Haltung zur expliziten Grammatikvermittlung vorgeschlagen: Ihre Anwendung ist dann sinnvoll und angemessen, wenn sie die Entwicklung auf der Ebene des Wissens und der Ebene der Verfügbarkeit beschleunigen kann.
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