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외국어로서의 독일어 (DaF in Korea)검색

Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 36권 0호 (2015)

독일어 명사의 축소어와 증대어

김영길 ( Kim Yeong-kil )
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Bei den Diminutivbildungen geht es nicht nur um eine Bedeutungsabstufung im Sinne von ‘klein’, die der Begriffe diminutiv nahelegt, sondern zugleich um den Ausdruck einer Einstellung, persönlichen Beziehung oder Einschätzung. Die am häufigsten gebrauchte Diminutivbildung ist heute -chen. Demgegenüber ist das Suffix -lein ursprünglich oberdeutsch und heute nur in einzelnen Textarten allgemeiner verbreitet. Wie bei den Diminutiva sind mit der Größeneinstufung durch Augmentativa oft zusätzlich bewertende und die Anteilnahme des Sprechers/Schreibers weckende Komponenten verbunden. Sie dienen daher oft primär dem kommunikativen Zweck, etwas dem Hörer/Leser als besonders beeindruckend oder wichtig vor Augen zu führen. Im Deutschen sind es vereinzelt Präfixe, im wesentlichen aber Präfixioide(Un-, Über-, Erz-,Riesen-, Spitzen-, Heiden-, Höllen-, Affen- Mords-, usw.)
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Es ist eine häufig anzutreffende Meinung, dass der Lernerfolg in hohem Maße von den Lehranstrengungen des Kursleiters oder der Kursleiterin abhängig ist und weniger von denen der Schülerinnen und Schüler. Dieses Mißverständnis bei der Rollenzuweisung hat sich im Laufe der letzten Jahre radikal gefestigt. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts bahnt sich aber eine Umorientierung in die Lernerautonomie im Fremdsprachenunterricht an und sie ist auch im 21. Jahrhundert immer noch sehr aktuell. Die Schülerinnen und Schüler sollten mehr Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen dürfen. Die Lernenden müssen ihr Lernen autonom initieren, steuern, organsieren und evaluieren können, weil Wissen nicht passiv aufgenommen wird und vom denkenden Subjekt aktiv aufgebaut wird. Dieter Wolff sieht in der radikalen Lernerautonomie neue Möglichkeiten für den fremdsprachlichen Deutschunterricht. Laut ihm sollte erstens auch der fremdsprachliche Deutschunterricht so authentisch wie in den deutschsprachigen Räumen gestaltet werden, damit die Lernenden die Zielsprache in möglichst authentischen Situationen praktizieren können, und zweitens sollte das Lehrwerk im zweit- und fremdsprachlichen Deutschunterricht abgeschafft werden, weil es nur das autonome Lernen hindert. Dieses Konzept setzt eine Menge an Selbstprinzip und Willenskraft voraus. Leider ist beides im Unterrichtsalltag aber nicht immer bei allen Lernenden im gewünschten Umfang gegeben. Besonders in von zielsprachigen Ländern weit entfernten Ländern ist es kaum möglich, und in den nicht deutschsprachigen Räumen ist der fremdsprachliche Deutschunterricht ohne Lehrwerk undenkbar. Deswegen sollte das Lehrwerk für den fremdsprachlichen Deutschunterricht das selbstständige Lernen der Lernenden fördernd gestaltet werden und auch die Lernsituation sollte möglichst authentisch und autonom simuliert werden.

Deutsche Welle를 활용한 통합 교수-학습에 대한 연구

박세진 ( Park Se-jin )
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Die Funktionen der Sprache, insbesondere Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen, sind nicht getrennt, sondern miteinander verbunden. Von vielen Wissenschaftlern wurde die positive Wirkung des integrativen Unterrichtskonzepts nachgewiesen. Vor allem wurde von koreanischen und englischen Wissenschaftlern darauf hingewiesen, dass das Lesen das Schreiben beeinflusst. Im Bereich Deutsch als Fremdsprache bzw. Germanistik haben sich Deutschunterrichtende jedoch bisher weder damit beschäftigt noch versucht, es beim Unterricht zu verwenden. Daher wäre es sinnvoll, eine neue Didaktik und Methodik in Bezug auf das integrative Lehren und Lernen zu entwickeln, um die schriftliche und mündliche Kommunikationsfertigkeit der koreanischen Deutschlernenden zu erhöhen. Zentrales Anliegen der Untersuchung liegt also in der wissenschaftlich fundierten Entwicklung eines integrativen Unterrichtskonzepts mittels Internet. In dieser Arbeit wurde versucht, das integrative Lehren und Lernen, d. h. das lesenbasierte Schreiben und das hörenbasierte Sprechen mittels Internet zu entwickeln, und zwar am Beispiel “Deutsche Welle”. Das liegt theoretisch daran, dass einerseits schriftlich Lesen und Schreiben kognitiv eng zusammen verbunden sind und andererseits mündlich Hören und Sprechen ebenfalls. Wichtig ist es dabei, dass koreanische Deutschlernende hierbei Spaß bekommen.
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer kritischen Betrachtung des Curriculums 2009 und v.a. des Entwurfs für das Curriculum 2015 mit der Frage, welche Inhalte unter den drei Kategorien Ziel, Inhalt und Leistungsstandards im Schulcurriculum für das Fach Deutsch angegeben und wie sie formuliert werden sollen. Die Kategorie Ziel teilt sich in Globalziele und Detailziele, wobei die Detailziele die Globalziele mit konkreten Inhalten füllen sollten, was leider im Curriculum 2009 und im Entwurf für das Curriculum 2015 nicht der Fall ist. Das Globalziel Kompetenz im Alltagsleben wird im Entwurf für das Curriculum 2015 unter Detailzielen nicht konkretisiert, vielmehr werden als neue Punkte Kultur und Nutzung der Fremdsprache als Mittel zur Informationsbeschaffung hinzugefügt. Unter der Kategorie Inhalt sollten die einzelnen Lerngegenstände spezifiziert werden, die zur Erreichung der Detailziele notwendig sind. Die Lerngegenstände sollten dabei in folgender logischer Reihenfolge konkretisiert werden: Textsorten und -typen → Kommunikationssituationen und -themen → Kommunikationsintentionen und -zwecke → kommunikative Ausdrücke → den dafür jeweils erforderlichen Wortschatz bzw. grammatische Strukturen. Der Entwurf für das Curriculum 2015 lässt ein solch logisch schlüssiges Ableitungsprinzip jedoch vermissen. Die Lerngegenstände unter Inhalt können auch unter kulturellem Aspekt bestimmt werden, wobei diese Bestimmungen den Detailzielen inhaltlich entsprechen sollten. Im Entwurf für das Curriculum 2015 wird jedoch als Lerngegenstand auch kulturbezogenes Sachwissen gelistet. Unter Leistungsstandards versteht man auf Ziel und Inhalt bezogene Kann-Beschreibungen, die am Ende des Kurses erfüllt sein sollen. Diese Kann-Beschreibungen sollten sehr konkret formulieren, welche kommunikative Handlung der Lernende in welcher Situation wie ausführen können soll. Im Entwurf findet sich eine solch konkrete inhaltliche Bestimmung der Leistungsstandards im Gegensatz zum Curriculum 2009, in dem sie teilweise gegeben war, nicht mehr.

퍼스의 기호관에서 고찰한 뷜러의 오가논모델

안정오 ( An Cheung-o )
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Es geht in diesem Aufsatz um einen Vergleich zwischen dem Organonmodell Karl Bühlers und der Zeichentheorie von Charles Sanders Peirce. Das Organonmodell ist ein kommunikatives Modell, das im Bereich der Sprachwssenschaft und Kommunikationstheorie häufig eingesetzt wird. Während es in Europa viel untersucht wird, hat das Organonmodell in Korea bislang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden, abgesehen von einigen Aufsätzen. Aber auch in Korea kann man eine allmähliche Steigerung des Interesses am Organonmodell verzeichnen. Daher ist es notwendig, es eingehender zu betrachten. Im 2. Kapitel wird der wissenschaftliche Charakter Bühlers betrachtet. Im Anschluss daran nehmen wir im 3. Kap. sein Organonmodell genauer unter die Lupe. Sprache haelt Bühler in seiner “Sprachtheorie” für ein Zeichen. Auf dieser Grundlage stellt er dar, dass das Organonmdell drei Funktionen hat: referenzielle Funktion, expressive Funktion und appelative Funktion. Im 4. Kap. betrachten wir das Organonmodell im Lichte der Zeichentheorie Peirces. Nach Peirce hat ein Zeichen drei Ebenen: Objekt, Repräsentamen, Interpretant. Ein Objekt bezieht sich auf Zeichen, es ist selbst niemals ganz zeichenfrei. Das Repräsentamen hat eine materiale Struktur, die nicht mit dem bezeichneten Objekt identisch ist. Der Interpretant ist eine notwendige Vorraussetzung für andere Zeichen. Hieraus lässt sich folgern, dass der Interpretant teilweise die Funktion ‘Apell’ einschließt. Darüber hinaus unterscheidet Peirce drei Ebenen des Zeichens, Erstheit, Zweitheit und Drittheit. Die Erstheit schließt nach seiner Auffassung die Möglichkeit ein; die Zweitheit ist die sich durchsetzende Tatsache, die objektiv außer uns und gegen uns steht; die Drittheit nimmt eine Mittelstellung zwischen der Erstheit und der Zweitheit ein. In diesem Zusammenhang entspricht das Organonmodell der Drittheit, Schallphänomene gehören zur Zweitheit, Dinge und Gegenstand entsprechen der Erstheit. Nach Peirce gibt es drei verschiedene Zeichen: ikonische Zeichen, Index und Symbol. Der Index ist dem Zeigfeld ähnlich, das Symbol entspricht dem Prädikatschema Bühlers, der Sprechakt Bühlers entspricht dem ikonischen Charakter. Die Anapher gehört zum peirceschen Zeichencharakter. Das lässt den Schluss zu, dass K. Bühler teilweise von C. S. Peirce beeinflußt wurde.
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Der Einfluss grammatikalisierter Kategorien auf Prozesse der Konzeptualisierung im Spracherwerb wurde in den letzten Jahren von verschiedenen Autoren untersucht. Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, welche Faktoren beim Erwerb des deutschen Verbalaspektes eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt steht dabei der perfektive Aspekt, der das Resultat oder den Endpunkt einer Handlung anzeigt. Die Verwendung dieses Aspekts wird am deutschen Kind Caroline im Alter von 0;11 bis 4;3 und ihrer Mutter untersucht. Die Daten stammen aus dem CHILDES-Korpus. In Spracherwerbsuntersuchungen zu verbalen Kategorien wie Tempus und Aspekt nehmen Aktionsarten einen besonderen Stellenwert ein. Die telische Aktionsart und die durative Aktionsart standen bisher im Mittelpunkt der Untersuchungen. In Studien zu verschiedenen Sprachen wurde immer wieder festgestellt, dass die telische Aktionsart mit den grammatischen Kategorien perfektiver Aspekt und Präteritum korreliert, während die durative Aktionsart mit dem imperfektiven Aspekt und dem Präsens korreliert. Diese in der Forschungsdiskussion unter der Bezeichnung Aspekt- Hypothese bekannte Position besagt im Wesentlichen, dass L1-Lerner die Tempusmorpheme zunächst abhängig vom lexikalischen Aspekt der Verben verwenden. Die Vertreter der Aspekt-Hypothese (Andersen/Shirai, 1996) gehen davon aus, dass das Tempus-Konzept beim Lerner vorhanden sein kann, dass die Markierung auch vom inhärenten Verbaspekt beeinflusst wird und Vergangenheits- und Perfektivitätskennzeichnung vornehmlich bei Achievement- und Accomplishment- Verben, später erst bei Aktions- und Zustandsverben stattfindet. Die qualitative Datenanalyse zeigt auf, dass Caroline telische Verben mit Perfekt-Form assoziiert. Die semantische Analyse der Verben-Okkurenzen ergab, dass Caroline die Perfektform zuerst mit den Accomplishment-, Achievement-Verben und dann Aktionsverben und Zustandsverben verwendet, was ein möglicher Indikator für die Richtigkeit der von Andersen/Shirai(1996) postulierten Aspekt-Hypothese sein kann.

노인 학습자를 위한 독일어 수업

주소정 ( Joo So Jung )
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Der demografische Wandel der letzten Jahrzehnte wurde insbesondere durch die höhere Lebenserwartung und den daraus folgenden immer größeren Anteil der älteren Bevölkerung gekennzeichnet. Damit steigt auch die Bedeutung und Verbreitung des lebenslangen Lernens, das nicht nur Kinder und junge Erwachsenen betrifft, sondern auch Senioren in Betracht zieht. In diesem Zusammenhang entwickelt sich seit kurzer Zeit im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts eine neue, sehr interdisziplinäre Forschungsrichtung, die Fremdsprachengeragogik, die sich u. a. mit dem Fremdsprachenlernen im höheren Alter beschäftigt. In der vorliegenden Arbeit werden Charakteristika der älteren Fremdsprachenlerner aus physiologischer, lernpsychologischer und soziologischer Perspektive dargestellt. Die bisherigen Forschungs- erkenntnisse weisen sowohl auf altersbedingte Defizite und Grenzen der älteren Fremdsprachenlerner hin, u. a. bezüglich der Sensorik, des Gehirns und der kognitiven Leistungen, als auch auf die große Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Fremdsprachenlernern angesichts der Motivation und sozialen Bedingungen. Gleichzeitig zeigen die Forschungsergebnisse jedoch auch, dass die Möglichkeit zum erfolgreichen Fremdsprachenlernen im Seniorenalter durch intensives, regelmäßiges Training ihrer kognitiven Fähigkeiten und Anwendung bestimmter Strategien besteht. Es wird außerdem immer wieder betont, dass die altersbedingten Beeinträchtigungen, wie z. B. Altersdemenz, durch das lebenslange Fremdsprachenlernen zum großen Teil vermindert werden können. Unter Berücksichtigung dieser Charakteristika des Fremdsprachen- lernens im Seniorenalter werden in dieser Arbeit angesichts der Organisation, Zielsetzung, Unterrichtsmaterialien und Strategien sowohl didaktische als auch methodische Schlussfolgerungen gezogen, die sich von denen für den Unterricht der jungen Lerner unterscheiden. Der koreansiche DaF-Unterricht im fremdsprachengeragogischen Kontext befindet sich noch in der frühen Anfangsphase und weitere Forschungen, die besonders auf empirischen Untersuchungen beruhen, sind zu erwarten.

바그너와 독일 문화 - 융합강의 개발의 가능성을 중심으로

홍명순 ( Hong Myung Soon )
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Trotz der widerspruchsvollen Persönlichkeit Richard Wagners gehört er ohne Zweifel zu einer der bedeutendsten in der deutschen bzw. europäischen Kulturgeschichte. Der Einfluss der Philosophie Schopenhauers auf seine 3 späten Musikdramen wie Tristan, Meistersinger und Parsifal ist nicht zu unterschätzen. Die Einflüsse Wagners haben nicht nur auf dem musikalischen Bereich, sondern auch auf den anderen Bereichen, wie vor allem literarischen und philosophischen Bereichen deutliche Spuren hinterlassen. Darüber hinaus ist seine antisemistische Tendenz wegen des Missbrauchs durch die Nationalsozialisten sehr umstritten. Unter den heutigen Umständen, u.a. der Existenzkrise des Faches Germanistik, müssen Auswege sowohl auf dem Curriculumforschungsbereich als auch auf dem individuellen Forschungsbereich gesucht werden. Als eine Möglichkeit zur Lösung der Probleme könnte das traditionelle Germanistikstudium in die ‘cultural studies’ umgewandelt werden. Die Lehrkräfte sollten sich im Hinblick auf Inhalt und Methode des Unterrichts interdisziplinäre Möglichkeiten ausdenken und hierfür passende Studiengänge entwickeln. Gegenwärtig wird auf dem hochschulischen Bereich befördert, fächerübergreifende Vorlesungen zu entwickeln. Aus diesem Grund könnte z.B. Wagner und Deutsche Kultur als Vorlesungsthema behandelt werden. Die Vorlesung sollte interdisziplinär angelegt sein und kann im Teamteaching durchgeführt werden.
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