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DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 66권 0호 (2014)

괴테의 낭만주의 비판

정원석 ( Chung Won Seok )
한국독일어문학회|독일어문학  66권 0호, 2014 pp. 257-287 ( 총 31 pages)
7,100
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In der vorliegenden Arbeit werden die wichtigen Elemente der Goetheschen Romantikkritik ans Licht gebracht, insbesondere im Hinblick auf die Abwesenheit von Gegenwart oder Realitat, die daraus resultierende Sehnsucht nach dem Mittelalter, die Welt der unendlichen Phantasie und die sich hierbei zeigende außerste Subjektivitat und Ablosung der Objektivitat, sowie die mystische Transzendenz, die sich ins Religiose versenkt. Diese kritischen Punkten sind zwar Kategorien, die auf dem bejahenden Standpunkt der Romantik mit positiven Elementen zuruckzufuhren sind, zur gleichen Zeit jedoch den großen Unterschied zwischen Goethe und den Romantikern im Hinblick auf die philosophische Aussicht und dem poetischen Ziel zeigen. Die Kunsttheorie der Romantik unterscheidet sich von der klassizistischen Kunsttheorie darin, dass die romantische Kunsttheorie mit dem Zentralbegriff des Unendlichen die Kunst aus der Verpflichtung der Naturnachahmung entlasst und sie zum Organ metaphysischer und religioser Bedurfnisse macht. Deswegen wird das Autonomieprinzip jetzt zwar als unverbindlicher Asthetizismus bezeichnet, aber die Kunst wird wieder einer Heteronomie moralischer und religioser Wertbestimmungen untergeordnet. Goethes Romantik-Kritik besitzt, sowohl in den Schriften zur Kunst als auch zur Literatur, Gemeinsamkeiten, worauf sich das von der Romantik kunstlerisch Gebildete richtet, wie etwa "das Extreme, das Abstruse, das Flache, das Freche, das Lusterne, das Trockne, das Sentimentale“. Obwohl Goethe im Alter der Romantik gerade noch naher gekommen war, blieb der kritische Ton seiner Romantikkritik erhalten. Die endgultige Stelle, in der Goethe trotz seiner grundlegenden Anerkennung der Romantik Kritik außert, ist die einseitige Absolutierung der romantischen Momente. Dies entspricht der Klage Goethes, dass die romantischen Phanomene in der Kunst, wie in Maximen und Reflexionen geschrieben, "endemisch und epidemisch” schon zur allgemeinen Tendenz geworden sind.. Goethes Fragestellung der Romantik gegenuber ist zeitgemaß, wenn man sowohl Rucksicht auf die Goethe-Zeit nimmt als auch die herrschende Situation der dekadenten Kunstwelt in der Jahrhundertwende des 19 Jahrhunderts bedenkt. Umso uberraschender ist Goethes Romantikkritik, wenn man sich daran erinnert, dass die besonders krankhaften Phanomene der Deutschen, die sowohl in der Welt des Geistes als auch in derjenigen der Politik “alles zu einem Außersten treibe[n]”, vor allem im fruhen 20. Jahrhundert den deutschen Verfall verursachten und sich hierbei, obgleich bewusst oder unbewusst, auf die deutsche Romantik bezogen.

쥐스킨트의 소설 『 좀머씨 이야기 』에 나타난 밀폐공포증의 의미

조현천 ( Hyun Chon Cho )
한국독일어문학회|독일어문학  66권 0호, 2014 pp. 289-309 ( 총 21 pages)
6,100
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Obwohl Patrick Suskind zu den am meisten unterschatzten Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zahlt, ist er ein Postmodernist par excellence. Das gilt nicht nur fur seinen Bestsellerroman Das Parfum (1985), sondern auch fur seine Novellen und Dramen. In der vorliegenden Arbeit geht es um den Roman Die Geschichte von Herrn Sommer (1991). Der Roman kann auch als ein postmoderner Text gelesen werden, da sich auch in diesem Roman eine postmoderne Bedeutungsoffenheit feststellen lasst. Dieses Thema behandele ich nicht in meiner Arbeit. In dieser Arbeit wird versucht, die Bedeutung der Klaustrophobie in Die Geschichte von Herrn Sommer zu untersuchen, die von der Kindheit des Ich-Erzahlers sowie von der Titelfigur handelt. Der Ich-Erzahler erzahlt im Ruckblick von seinem Lebensweg, der sich mit dem Lebensweg von Herrn Sommer, der an Klaustrophobie leidet, gekreuzt hat. Damit deutet er die Moglichkeit an, dass sein Leben mit Herrn Sommers Leben gleichgesetzt werden kann. Herr Sommer lebt allein. Er hat Angst und meidet menschliche Kontakte. Diese Charakteristika gelten auch fur den Ich-Erzahler, da er die Kontrastfigur von Herrn Sommer ist, d..h. er ist auch Außenseiter, Einsiedler, lebt isoliert vom Rest der Welt. In dieser Arbeit habe ich versucht, diese Isolierung im Kontext der modernen Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg aufzufassen.

레싱과 괴테: 베르터의 『 에밀리아 갈로티 』 읽기를 중심으로

주경식 ( Kyung Sik Joo )
한국독일어문학회|독일어문학  66권 0호, 2014 pp. 311-332 ( 총 22 pages)
6,200
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, warum ausgerechnet Emilia Galotti von G. E, Lessing auf dem Pulte in Werthe aufgeschlagen lag. Emilia und Werther, zwei Protagonisten, haben gemein, dass sie einen Opfertod sterben und ihr freiwilliger Entschluss zum Tod im Namen des Gefuhls durchgefuhrt wird. Lessing und Goethe reprasentieren zwei verschiedene Perioden in der Geschichte der deutschen Literatur, sie reprasentieren damit und vor allem zwei unterschiedliche, sich im Wesen ausschließende Auffassungen uber deren Wesen und Aufgaben. In ihnen artikulieren sich zwei gegensatzliche Haltungen zum Verhaltnis zwischen Autor und Werk. Werther liebt die Rolle, die Lotte in der Gesellschaft spielt, eine Rolle, aus der Emilia ausbrechen mochte. Werther stirbt, weil er sich den Genussen des Lebens nicht hingeben kann, Emilia stirbt, weil sie sich den Genussen des Lebens nicht hingeben darf. In Lessings Tragodien kommen seine Zweifel am Ideal der aufklarerischen Weltordnung zum Ausdruck. Es gibt in Lessings dichterischen Werken eine Reihe von Zeichen, die auf die Grunduberzeugungen schließen lassen, die von denen Werthers nicht gar so weit entfernt sind.
6,000
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Wahrend sich die Art, Weihnachten zu feiern in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert kaum verandert hat, haben die gesellschaftlichen Verhaltnisse einen grundlegenden Wandel durchgemacht. Insbesondere in den vergangenen Jahrzehnten haben Entwicklungen, wie eine zunehmende Sakularisierung und dieVerbreitung heterogener Familienmodelle zu einer Diskrepanz zwischen den tradierten und propagierten Formen und Sinnzuschreibungen des Festes und der sozialen Wirklichkeit gefuhrt. Die zeitgenossische Kinder-und Jugendliteratur greift solche Entwicklungen auf und thematisiert die Probleme, die sich aus solchen Diskrepanzen ergeben. Gleichzeitig aber greift sie bei der Losung dieser Spannungen aber auf eben jene tradierten Werte und Tugenden zuruck, die seit dem 19. Jahrhundert im Mittelpunkt des Festes stehen. Am Ende, diese Geschichte erzahlen die Werke, werden alle Widerspruche und Konflikte am Weihnachtsabend durch das Zusammengehorigkeitsgefuhl der Familienmitglieder uberwunden und aufgelost. Dazu kommt das Festhalten an einer Verbindung von Weihnachten und dem Glauben an das Wunderbare. Dieser Wunderglaube wird, auch hier befinden sich die Werke ganz in der Tradition des 19.Jahrhunderts, als kindliche Wesensart, die nicht verloren gehen darf, gesehen. Die Kinder-und Jugendliteratur schreibt damit das Bild von Weihnachten als einem harmonischen Familienfest, das eine spezifische sentimentale und innige Stimmung hervorruft, im Grunde ungebrochen fort. Damit erweist sich das Genre Weihnachtsgeschichte als konservative Literatur, die daran mitwirkt, Vorstellungen vom idealtypischen deutschen Weihnachtsfest weiter zu propagieren.
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