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독일어문학검색

DOKILOMUNHAK


  • - 주제 : 어문학분야 > 독문학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 계간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-1560
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 72권 0호 (2016)

독일 동화교육의 역사 -문학과 교육학의 연관성을 중심으로

이태영 ( Tae Young Lee )
한국독일어문학회|독일어문학  72권 0호, 2016 pp. 239-259 ( 총 21 pages)
6,100
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Marchen sind eine Gattung, die nur schwer einer einzigen wissenschaftlichen Disziplin untergeordnet werden konnen. Ursachlich dafur scheinen ihre mannigfachen Interpretations- und Anwendungsmoglichkeit zu sein, wie dies zum Beispiel in den folgenden Redewendungen deutlich wird: “Das ist wie im Marchen!” oder “Erzahl doch keine Marchen!” Die vorliegende Arbeit will auf diese ambivalente bzw. komplexe Eigenschaft des Marchens eingehen und so seine Interdisziplinaritat herausarbeiten. Dafur untersuche ich hauptsachlich die Geschichte der deutschen Marchenpadagogik und -didaktik vom Zeitalter der Aufklarung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Denn in diesem Zeitraum wurden Marchen einerseits im Rahmen der Kinder- und Jugendliteratur einer padagogischen Reflexion unterzogen - und dies sehr kritisch; andererseits gewann die Anerkennung als literarische Gattung durch die Einflusse der deutschen Romantiker und vor allem mit der Marchensammlung der Bruder Grimm, die gegen den moralischen Zwang der Aufklarung die Fantasie und ‘Naturpoesie’ - im Herderschen Sinn - im Marchen zur Anerkennung brachten. Ahnliche Konfrontationen wiederholten bei den Neuherbartianern und kulturkritischen Reformpadagogen an der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts. Trotz derartiger Dauerspannungen um die Gattung Marchen hat sich die Marchenpadagogik dennoch als ein interdisziplinares Handlungsfeld etabliert. So begrunden sich m. E. multidisziplinare Arbeitsperspektiven auf das Marchen mit weiteren Fachdisziplinen wie z.B. der Psychologie und Filmkunst, die sich sicher positiv auf die Weiterentwicklung der Marchenpadagogik auswirken werden.
6,200
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In dieser Arbeit wird versucht, den geschichtlichen Hintergrund und die Charakteristika von der Kulturpolitik und der offentlichen Finanzierung zum Theater in Osterreich herauszuarbeiten. Die Kulturpolitik von Osterreich richtet sich danach, die osterreichische Identitat in der Kultur des Landes zu etablieren, und basiert auf dem Kulturfoderalismus und dem Regionalismus Beim Kulturland ist wichtig, die Fortfuhrung des Konzepts Welt der Habsburger zu leisten und das Kulturgut und Kulturerbe zeitgemaß zu nutzen. Die Grundausrichtung der osterreichischen Kulturpolitik ist daher einerseits konservativ. Aber andererseits bereitet Osterreich seit den 80er Jahren das Kunstforderungsgesetz auf der Bundesebene und die Kulturforderungsgesetze in acht Landern vor. Die Forderung der gegenwartigen Kunst und der Wohlfahrt der Kunstler werden rechtlich gepflegt. Nach dem Kunstbericht des Jahres 2012 waren die offentlichen Kulturausgaben 2,42 Milliarden EUR. Das heißt, die offentliche Kulturfinanzierung betragt ca. 286 EUR pro Kopf. Auf Theater und Musik kommen ca. 22% der gesamten Kulturausgaben. Seit Beginn des Diskurses uber das Kunstmanagement in den 80er Jahren beginnt, werden die Bundes- und Landestheater in Neuorganisationsformen ausgegliedert. Es wurde dabei auch berucksichtigt, die Selbstandigkeit des Theaterbetriebes und die Freiheit der kunstlerischen Aktivitat abzusichern. Der Bundestheaterverband und die vereinigten Buhnen Wien sind hierfur reprasentative Beispiele. Im Fall des Bundestheaterverbands ist die Bundesregierung der Gesellschafter und allein verantwortlich fur das Bundestheater. Jedes Theater vom Bundestheaterverband ist lautr Recht eine Gesellschaft mit beschrankter Haftung. Es gibt die Kritik, dass die Ausgliederung der Bundes- oder Landestheater die Kultur und Kunst vom Markt abhangig machen kann. Aber die Ausgliederung bdeutet keine Privatisierung. Die offentliche Hand in Osterreich ist immer noch das wichtigste Finanzmittel, so betragt die offentliche Finanzierung vom Staat zum Bundestheater rund 89% pro Jahr, in den vereinigten Buhnen Wien ca. 80%. Die offentliche Finanzierung und die Absicherung der kunstlerischen Freiheit sind als ein gutes Beispeil zu betrachten, die osterreichsche Kulturpolitik zu charakterisieren.

완전한 진리: 무질의 보편주의적 사유

주일선 ( Ill Sun Joo )
한국독일어문학회|독일어문학  72권 0호, 2016 pp. 283-313 ( 총 31 pages)
7,100
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In der vorliegenden Arbeit geht es um die Frage, ob sich die klassische Moderne von der neuzeitlichen Moderne wirklich in dem Sinne unterschieden hat, dass in ihr - im Gegensatz zum Anspruch der neuzeitlichen Moderne auf “Singularitat und Universalitat” - “Pluralitat und Partikularitat” nicht nur denkbar, sondern dominant und verbindlich werden. Um diese Annahme zu beweisen, soll zuerst Musils Konzept von der vollen Wahrheit beleuchtet werden, in der seine Uberzeugung von der Konstruktionsmoglichkeit der Universalitat zum Ausdruck kommt. Dann ist die im Mann ohne Eigenschaften gegebene Formel vom Prinzip des unzureichenden Grundes als einem grundlegenden Gesetz des Lebens und zugleich als einem epistemologischen Prinzip hinsichtlich des universalistischen Anspruchs Musils auf die volle Wahrheit zu erortern. Anschließend wird das raumliche Nacheinander in Betracht gezogen, um ersichtlich zu machen, dass es als das Musilsche Darstellungsprinzip des bereits so kompliziert miteinander verwobenen Lebens fungiert. Schließlich steht sein Konzept vom Essayismus im Mittelpunkt, mit dessen Hilfe Teilwahrheiten zum unendlichen System der Zusammenhange in der wirklichen Welt konstruiert werden konnen. Aus diesen Analysenschritten lasst sich die Schlussfolgerung ableiten, dass es bei Musil nicht nur um Pluralitat und Partikularitat, sondern vielmehr um eine offene Universalitat geht.

문화민주주의에 대한 논의와 현황 -미국, 유럽, 독일을 중심으로

최미세 ( Mi Sei Choi )
한국독일어문학회|독일어문학  72권 0호, 2016 pp. 315-335 ( 총 21 pages)
6,100
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Der Begriff der Kulturdemokratie betont allgemein den demokratischen Zugang zu allen kulturellen Erscheinungsformen in einer Gesellschaft. Die Forderung nach der Demokratisierung der Kultur ist eng mit der Soziokulturdebatte in Europa in den 1960er und 70er Jahren verbunden. Hilmar Hoffmanns "Kultur fur alle" proklamiert, dass nicht nur eine privilegierte Bevolkerungsschicht von den offentlich finanzierten Kunstangeboten profitiert, sondern Kultur auch an den allgemeinbildenden Schulen und Bildungsinstitutionen vermittelt wird. Heute wird Kulturpolitik in Verbindung mit sozialen Fragen als Gesellschaftspolitik zur weiteren Ausgestaltung eines demokratischen Gemeinwesens betrachtet. Der Mehrwert von Kultur besteht in der moglichst nachhaltigen Veranderung des gesellschaftlichen Klimas zugunsten von Inklusion und Teilhabe, von demokratischer Mitwirkung und Starkung des Engagements. Die wichtigste Aufgabe der Kulturpolitik ist es heute, kulturelle Bildung in die allgemeine Bildung einzubetten. Die Starkung kultureller Bildung im Allgemeine ist von grundlegender Bedeutung fur die kulturelle Demokratisierung in allen Landern, bzw. hier USA, Europa und Deutschland.
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