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외국어로서의 독일어 (DaF in Korea)검색

Deutsch als Fremdsprache in Korea


  • - 주제 : 어문학분야 > 독어학
  • - 성격 : 학술지
  • - 간기: 반년간
  • - 국내 등재 : KCI 등재
  • - 해외 등재 : -
  • - ISSN : 1229-0122
  • - 간행물명 변경 사항 :
논문제목
수록 범위 : 10권 0호 (2002)

독일어 교육에서의 시제문제

지광신 ( Jee Kwangsin )
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일반적으로 거의 모든 언어가 현재, 과거, 미래라는 3개의 문법범주를 공통적으로 갖고 있다고 한다. 하지만 언어마다 시제 문법범주는 각기 다르다. 예컨데 독일어에서는 일반적으로 6개의 시제를 문법범주로 구분하고 있으나 한국어에서는 3개의 문법범주를 구분한다. 문제는 무엇을 기준으로 각 언어권의 시제범주가 구분되는가 하는 것이며 따라서 각 언어권의 각각의 시제가 갖는 기능이 무엇인가 하는 것이다. 일반적으로 시제에서는 사건시(Ereigniszeit)와 관련시(Referenzzeit) 그리고 발화시(Sprechzeit)를 구분한다. 전통적으로는 Reichenbach에서와 마찬가지로 시제란 사건시와 발화시의 관계를 나타내준다고 가정한다. 하지만 이와는 달리 Klein(1999)은 시제에서 중요한 것은 오히려 관련시라고 주장한다. 본 논문에서는 Klein(1999)의 시제분석의 틀속에서 독일어의 현재, 과거, 현재완료형태와 한국어의 현재, 과거 시제를 비교 분석하였다. 그 결과는 다음과 같다. 1. 독일어의 시제는 순수한 시간관계(Zeitreferez)만을 나타내는 것은 아니다. 독일어 시제에는 시간관계외에도 상 (Aspect) 의 의미가 내포되어있다. Klein/Vater(1998)는 이론적으로 독일어시제를 정형부분(finiter Teil)과 부정형 부분(Infiniter Teil)으로 구분하고 정형부분은 관련시를 나타내주고 비정형부분은 상의 의미를 나타내준다고 한다. 상의 의미란 관련시가 사건시와 어떤 관계에 있는 가를 나타내주는 기능을 한다. 예컨데 독일어의 현재완료(Perfekt)에서는 관련시인 현재가 사건시인 과거와 관련을 갖고 완료성이라는 상의의미를 창출해내는 반면, 과거시제에서는 관련시와 사건시가 모두 과거로서 일치하여 완료성이라는 상의 의미를 갖지 못한다는 것이다. 상의 의미로는 완료성외에도 동사의 의미 또는 동작상에 따라 경험, 계속적인 의미, 과거사건의 현재성등등과 같은 다양한 의미로 구분될 수 있을 것이다. 2. 독일어의 현재시제는 한국어의 현재시제와 같은 기능을 갖는다. 단지 독일어의 „역사적 현재“기능이 한국어에서는 과거형으로 표현된다. 3. 한국어에는 현재완료라는 시제가 없다. 따라서 독일어의 현재완료와 과거완료시제가 한국어에서는 대체로 과거시제로 표현되나 독일어의 완료형으로 표현되는 상의 의미는 한국어의 과거시제로 표현되지 못하고 부사등 어휘적 표현으로 표현되어야 한다. 분석결과 한국어의 시제는 독일어 시제와는 달리 관련시를 표현하는 것이 아니라 사건시를 표현해준다. 4. 한국어 시제는 Klein/Vater(1998)의 주장과는 달리 오히려 Reichenbach(1947)의 시제이론대로 사건시와 발화시의 관계를 표현해준다. 따라서 한국에서의 독일어 수업에서는 이러한 독일어와 한국어 시제의 기능차이에 대해 언급되어야 하며 이러한 차이점은 이론적인 배경하에 더욱 잘 설명될 수 있을 것이다. 특히 독일어 텍스트를 한국어로 번역할 때 이러한 차이점이 고려되어 시제라는 문법범주가 갖는 시제의미뿐 아니라 상의 의미가 적절히 번역되어야 할 것이다.

독어수업과 연극적 텍스트 - 라디오 드라마의 예

김미란 ( Kim Mi-ran )
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Diese Arbeit versucht zuerst, einen kurzen Überblick zur Geschichte und Entwicklung der Fremdsprachendidaktik im allgemeinen und in Korea im besonderen zu geben, damit der Zusammenhang zwischen Gebrauch literarischer Texte bzw. dramatischer Texte im Fremdsprachenunterricht und der Entwicklung der Unterrichtsmethoden sichtbar wird. Anschließend wird nach Möglichkeiten des Einsatzes des Hörspiels im Fremdsprachenunterricht gesucht. Kurze Geschichte der Fremdsprachendidaktik Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurden Fremdsprachen in Europa hauptsächlich nach der Grammatik-Übersetzungs-Methode unterrichtet. Das Ziel der „Grammatik-Übersetzungs -Methode“ ist die Kenntnis der Wörter und Grammatikregeln der fremden Sprache. Als Nachweis für die Beherrschung der Fremdsprache gilt die Übersetzung. Die Grundlage des Fremdsprachenunterrichts ist die geschriebene, literarisch geformte Sprache. Man schätzte diese Methode als adäquate Methode „gebildeten” Fremdsprachenlernens bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Bei der Direkten Methode, die in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entstand, wird beim Unterricht in der Fremdsrache auf den Umweg über die Muttersprachen verzichtet, so daß ein „natürlicher“ Spracherwerb ermöglicht wird. Die direkte Methode entstand aus dem Versuch, sich von der Lehrmethode der Alten Sprachen zu lösen und ein Verfahren zu entwickeln, das der „lebenden“ gesprochenen Fremdsprache angemessener ist als die Grammatik-Übersetzungs-Methode. Die direkte Methode entwickelte sich weiter zu der Audiolingualen Methode(in den 30-50er Jahre des 20. Jahrhunderts, vor allem in den USA.) und der Audiovisuellen Methode(60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Frankreich), die den Gegensatz zur GrammatikÜbersetzungs- Methode im inhaltlich- thematischen Bereich deutlich zeigen. Nicht mehr die Beschäftigung mit „Kultur und Literatur“ wird betont, sondern die Beherrschung praktisch verwertbaren Alltagswissens und alltäglicher Kommunikationssituationen. Das Ziel dieser beiden Methoden ist nicht Sprachwissen, sondern Sprachkönnen. Seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist der Ansatz der Vermittelnden Methode für die Fremdsprachendidaktik der Höheren Schulen charakteristisch und wirkt bis heute nach. Es geht um den Versuch, traditionelle Zielsetzungen (Bildungsinhalte; geistig-formale Schulung etc.) und „moderne“, an die audiolinguale Konzeption anknüpfende Unterrichtsverfahren zu verbinden. Seit der Mitte der 70er Jahre entstand die Kommunikative Methode, die sich pragmatisch-funktional entwickelt hat. Das Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist die Alltagskommunikation. In der Mitte der 80er Jahre hat man interkulturelles Lernen als Lernziel und Unterrichtsprinzip für Fremdsprachenunterrichte formuliert; dabei geht es um die Befähigung einer interkulturellen Kommunikation. Die Lernziele des Fremdsprachenunterrichts haben sich um allgemeine Kommunikationsfähigkeit und Landeskunde erweitert. Im Bereich des Fremdsprachenunterrichts über die Möglichkeiten des Verstehens literarischer Texte diskutiert. In Korea wird seit 1898 Deutsch unterrichtet. Am Anfang war das Ziel des Deutschunterrichts die Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern. Über die japanische Kolonialzeit hinaus bis in die Nachkriegszeit war Deutsch zweite Fremdsprache in Korea und wurde in den höheren Schulen unterrichtet. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der Deutschunterricht wie andere Fremdsprachenunterrichte nach der Grammatik-Übersetzungs- Methode gegeben. Seit der Mitte der 70er Jahre beherrscht die audiolinguale/ audiovisuelle Methode und fast gleichzeitig die vermittelnde Methode mit der Hilfe neuer Techniken den Deutschunterricht in Korea. In letzter Zeit spricht man auch in Korea von kommunikativer Didaktik und vom interkulturellen Lernen im Deutschunterricht. In Wirklichkeit beschäftigt man sich aber in den Schulen nach wie vor mit der Grammatik und der Übersetzung. Die Skizzierung der Geschichte der fremdsprachlichen Methoden hat deutlich gemacht, daß literarische Texte, die am Anfang die wichtigsten Unterrichtsmaterialien waren und allmählich ihren Gewicht verloren, heute bei dem interkultrellen Lernen wieder im Fremdsprachenunterricht einen Platz finden können. Das Hörspiel im Deutschunterricht als Fremdsprache Das Hörspiel war seit Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland eine der beliebtesten literarischen Gattungen. Obwohl sich das didaktische Interesse heute wegen der größeren Bedeutung audiovisuellen Medien in der Öffentlichkeit, wegen der Beliebtheit des Fernsehens bei Kindern und Jugendlichen vom Rundfunk zum Fernsehen verlagert hat, findet das Hörspiel in Deutschland als eigenständige literarische Textsorte noch seinen Platz im Deutschunterricht. Seit Anfang der 80er Jahre wurden Hörspiele auch für den Fremdsprachenunterricht Deutsch bearbeitet und veröffentlicht(Z.B. die Reihe „Hörspiele im Fremdsprachenunterricht Deutsch“/ Klett-Verlag). Es hat sich gezeigt, daß besonders Kurzhörspiele „aufgrund ihrer gattungsspezifischen Merkmale - inhaltliche Dichte, Prägnanz und großer Unterhaltungswert - und ihrer Fähigkeit, den Hörer ‘innerlich’ zu mobilisieren“(Walpurga Herzog), besonders für das Hör-Verstehen im Deutschunterricht geeignet sind. Das Hörspiel bietet viele Möglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht Deutsch. Außer dem Hör-Übungen kann das Hörspiel durch Rollenspiele und Diskussionen zum Thema des Textes die Lerner motivieren. Es wäre wünschenswert, daß Hörspiele mehr als bisher für den Deutschunterricht in Korea verwendet werden.
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